Meinst Du echt, für Tierläden gäbe es einen extra "Strohanbau" wo man auf das getreide, die Körner verzichten würde und deswegen ohne Spritzmittel auskäme? **** Edit: Solche Sätze müssen nicht sein! MFG, Wildkaetzchen
Getreide muss stark gespritzt werden, sonst würden Mäuse, Vögel und verschiedene getreidekrankheiten wie Mutterkornpilz wenig übrig lassen. Eine einzige Pflanze mit Mutterkornpilz vergiftet ggf. den Ertrag des ganzen ackers. sogar im bioanbau wird getreide leicht gespritzt, es geht nicht komplett ohne. Sonst wirds eben genmanipuliert um mit weniger Spritzmitteln auszukommen.
Ich habe versucht, Bio-Stroh aufzutreiben - unter 20 Euro pro Ballen nichts zu machen. Das ist weit unterhalb der Preise im Zoohandel.
niemand sagt, ein Meeri würde tot umfallen davon (das passiert nur mit Schilfwühlmäusen, die besonders sensibel auf Schadstoffe reagieren, denen reicht teilweise ein tag mit Stroh), aber diese Schadstoffe lagern sich eben in der leber und den körpereigenen Fettspeichern ab, und es werden immer mehr. Und irgendwann braucht das Schweinchen seine Leber mal wirklich dringend, etwa wenn es krank ist und mit den Medikamenten fertig werden muss, und wo es auch schon krank ist verliert es gewicht und die Giftstffe aus den fettdepots überschwemmen den Körper - da kann eine vorgeschädigte Leber fatal sein. nein, da findet man keinen ursächlichen zusammenhang zum Stroh, es war ja sowieso krank und es wird Dir keiner garantieren können, ob es ohne Stroh überlebt hätte - aber möglicherweise war das Stroh der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.