Eiversüchtiger Hund

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  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #1
Kullerkeks

Kullerkeks

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Hi!
Meine Nachbarin hat ein kleines Problem. Neulich war ihre Nichte da und egal ob sie nun die Kleine geknuddelt hat, oder sie auf dem Arm hatte, immer hat sich ihr Hund dazwischen gedrängt, hat gekläfft, geheult, oder sonst was gemacht. An sich ist der Hund ganz lieb zu der Kleinen gewesen, er war halt nur sauer wenn meine Nachbarin was mit der Kleinen gemacht hat. :? Und nu weiß sie nich, was sie machen soll, wenn sie dann mal ein eigenes Kind hat. Was kann man gegen die Eiversucht machen?
LG Kullerkeks
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #2
das hat unser hund genauso gemacht also deine nachtbarin nimmt ihre nichte auf den arm oder sonst was dann wenn der hund anfängt zu bällen schtreichelt sie den hund nicht das ist nicht gut einfach nicht dafür interesiren auch nicht mit ihm reden einfach nicht dafürb interesiren dann merkt der hund bald das es sowieso nichts bringt und merkt das sich niemand für ihn interresirt ind irgendwann lässt er es dann hat bei uns auch geklappt
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #3
Aber dann kann es doch passieren das er so eivesüchtig wird das er das Kind beißt, oder?!
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #4
Huhu,
Hunde können nicht Eifersüchtig sein, so was können nur wir Menschen ;)

Ich denke mal der Hund hat ein Problem damit, das er jetzt nicht genau weiß, wo er jetzt steht in der Rangordnung. Die Nichte wird bevorzug, erhält also mehr Aufmerksamkeit. Der Hund will wissen wo er jetzt steht.

Das der Hund dazwischen geht wenn sie die kleine knuddelt ist gar nicht so unnatürlich. Der Hund sieht das nicht gerade als eine freundliche Geste an, für ihn wirkt das eher bedrohlich. Kann sein das er dazwischen geht um die "bedrohliche" Situation zu entschärfen also die beiden trennen will (Beschwichtigungssignal).

Wenn der Hund anfängt zu bellen usw. würde ich ihn auf seinen Platz schicken, wenn er dann ruhig ist natürlich ganz doll loben.

LG fini
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #5
Oke, das mit auf den Platz verweisen sag ich ihr. Hat sonst noch irgendjemand ein paar Tips, wie man z.B. ihm seine neue Stellung begreiflich machen kann, wenn sie z.B. ein Kind bekommt?
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #6
Ja... Sie muss dem Hund vermitteln, dass er in der Rangordnung ganz unten steht und sich nicht anschicken muss, sie zu verteidigen oder sonst was. Wahrscheinlich schenkt deine Nachbarin ihrem Hundi sehr viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sie sollte ihn öfters mal ignorieren, ihn einfach mal links liegen lassen. Ihn nicht mehr auf die Couch lassen, aufs Bett oder sonstige erhöhte Positionen. Nicht vom Tisch füttern, vielleicht mal ausprobieren ihn nur noch aus der Hand zu füttern und vor allen Dingen öfter mal solche Situationen provozieren, dass wenn der Hund dann Theater macht, wenn er nicht die volle Aufmerksamkeit hat, ihn postwendend in sein Körbchen schickt, ihn dann aber loben wenn er dort ruhig ist. Das sollte sie unbedingt üben, denn wenn das Kind da ist, könnte es sonst zu Schwierigkeiten kommen.

[SCHILD]LG[/SCHILD]
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #7
Huhu,
Hunde können nicht Eifersüchtig sein, so was können nur wir Menschen ;)
Ähm, was bedeutet denn dann folgende Situation:
Ich treffe im Wald Hundebesitzer mit ihrem Hund, die dann mal meinen Hund streicheln. Deren Hund drängelt sich dazwischen oder knurrt meinen sogar an.
Fragen dazu:
- Wieso macht der Hund das?
- Wieso macht mein Hund das nie, wenn ich andere Hunde streichle? Das ist ihm meistens wurscht! Wenn er mal dazu kommt, dann nur, weil er denkt, dass es bei mir gleich was "Leckeres" gibt...
- Wieso macht der fremde meinen Hund an, wenn ich den fremden Hund streichle und meiner dann evtl. dran vorbeigeht oder (langsam!) auf mich zu kommen will?

Kurz zu meinem Hund: als Einzelhund gehalten, untergeordnet dank guter Erziehung, kennt seine Grenzen und Freiheiten, trotzdem selbstbewusst anderen Hunden gegenüber, aber ohne dabei annähernd aggressiv zu sein... Brauchst Du noch mehr Infos über ihn?
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #8
Hallo,

mir gefällt der vermenschlichte Begriff Eifersucht auch nicht.

Denn dann müssten wir definieren:

Besitzergreifende
Gefühlsbedingte
Konkurrenzdenkende usw.


Es gibt so viele verschiedene Situationen, die „Mensch“ immer wieder mit Eifersucht gleichsetzt.

Aber...

2 Beispiele:

Wenn die Alpha Hündin vom Alpharüden gedeckt wird, steht die zweite im Rang nicht eifersüchtig daneben. Das müsste sie aber theoretisch, gäbe es beim Hund Eifersucht im menschlichen Sinne.

Wenn zwei Hunde miteinander spielen und ein anderer sich zwischen die beiden fröhlich spielenden Hunde drängt, dann macht er es nicht aus Eifersucht sondern er will die Situation damit entschärfen um evtl. Konflikte/Spannungen zu verhindern. Umso ausgelassener das Spiel um so eher wird sich „eifersüchtig“ (?) dazwischen geschoben.

Aber es ist lediglich eine Kontrolle sozialer Verbindungen. Dieses Verhalten nennt man splitten.

Ich würde es also nicht Eifersucht, sondern „hierachische Stellung innerhalb des Rudelgefüges“ nennen.

Dieses von Kullerkeks beschriebene Verhalten ist nichts anderes als Kontrolle vom Hund und wenn sich die Nachbarin den Willen vom Hund aufzwingen lässt, hat sie verloren.

Meist geht s bei solchem kontrollierendem („eifersüchtigen“) Verhalten um Ressourcenverteidigung. (Futter, Spielzeug, usw.)

Ich als „Chef“ entscheide aber, wem ich wann meine Zuwendung gebe. Allerdings berücksichtige ich dabei auch, wenn es um mehrere Hunde geht, die Rangfolge.

Zum Problem, „Was wird wenn ein eigenes Kind kommt“:

Sweetroke hat das schon sehr gut beschrieben. Wichtig ist das „abnabeln“. Damit meine ich, dass Hund lernen muss, nicht frei über Frauchen zu verfügen. Ein ständiges „hinterherdackeln“ ist kein Zeichen von abgöttischer Liebe o. Treue, sondern ein Zeichen von Kontrolle. Und solche Hunde haben dabei nicht unerheblichen Stress, müssen sie doch ständig „aufpassen“.
Und permanente Zuwendung/Beachtung, wann immer „Hund“ danach ist, und die dann urplötzlich (durch Baby) wegfällt, bringt den Hund in einen Konflikt.

Ein „stupsender“ Hund, der auch prompt, (oft auch unbewusst), gekrault wird, diktiert.

Also gezielte Zuwendung, wenn man selbst es möchte und nicht wenn es dem Hund grad passt. Er sollte lernen, dass es „Auszeiten“ gibt, wo er weder gekrault, gefüttert - noch sonst, in irgendeiner Form - Beachtung erhält. Dabei kann ein fest zugewiesener Liegeplatz für den Hund hilfreich sein. (Meine Hunde allerdings haben keine festen Liegeplätze... „platz“ ist platz... fertig...egal wo und wann.)

Ach, was bin ich doch so herzlos! ;)

Gruss

Bettina
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #9
Danke Bettina,

@karo: Bettina hat es sehr gut erklärt.

Eifersucht gibt es so nicht. Aber viele Menschen interpretieren bestimmte Verhaltensweisen ihres Hundes fälschlicherweise als "Eifersucht".

Ähm, was bedeutet denn dann folgende Situation:
Ich treffe im Wald Hundebesitzer mit ihrem Hund, die dann mal meinen Hund streicheln. Deren Hund drängelt sich dazwischen oder knurrt meinen sogar an.
Fragen dazu:
- Wieso macht der Hund das?
- Wieso macht mein Hund das nie, wenn ich andere Hunde streichle? Das ist ihm meistens wurscht! Wenn er mal dazu kommt, dann nur, weil er denkt, dass es bei mir gleich was "Leckeres" gibt...
- Wieso macht der fremde meinen Hund an, wenn ich den fremden Hund streichle und meiner dann evtl. dran vorbeigeht oder (langsam!) auf mich zu kommen will?

Diese Situation müsste man gesehen haben, um dir sagen zu können warum der Hund das macht. Außerdem müsste man dazu auch den anderen Hund gut kennen, aber ganz sicher macht der Hund das nicht aus Eifersucht!

LG fini
 
  • Eiversüchtiger Hund Beitrag #10
Okay, danke für die vielen Tips. Ich geb ihr alles, dann kann sie das selbst austesten! Mit dem kraulen wann mans möchte und so, ist klar, aber es ist sooooo schwer bei diesem Hund umzusetzen!!! So ein kleiner verstohlener Blick von ihm, und schon is man dahin! Naja, is ja zum Glück nicht mein Hund!
Vielen Dank für die Hilfe und super liebe Grüße Kullerkeks
 
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