- Kleiner Alleinherrscher? Beitrag #1
B
Budsi
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Liebe Forumbesucher, ich bin neu im Forum und habe das allgemein bekannte Problem: Katerchen alleine halten oder nicht?
Vorweg klargestellt: ich vertrete selbst die Ansicht, dass es bei reiner Wohnungshaltung besser für die Katzen und ihre Menschen ist, wenn gleich 2 Stubentiger einziehen. Jetzt wundert ihr euch sicher darüber, warum ich Hilfe brauche. Das liegt an unserer speziellen Situation.
Vor gut 2 Jahren habe ich 2 Katerchen zu mir geholt ( Filou und Benny), aber leider kam nach kurzer Zeit die Diagnose: angeborener schwerer Herzfehler bei Benny! Ich durfte immerhin 2 Jahre und 6 Wochen mit Benny zusammen leben, aber dann mußte ich ihm helfen und ihn über die Regenbogenbrücke begleiten (er fehlt mir noch heute!). Filou war dabei und hat sich intensiv von Benny verabschiedet. - Dann das Erstaunliche: obwohl die beiden sich eigentlich immer in einem Raum aufgehalten hatten, hat der Filou Benny überhaupt nicht gesucht, weder gejammert noch das Fressen verschmäht. Das einzige was mir auffällt ist, dass er noch mehr an mir klebt, wie ein Hündchen und sowie er mich sieht( also eigentlich fast immer) erzählt er mir etwas oder fordert auch sehr energisch Beschäftigung ein. Einerseits genieße ich es so total wichtig für ihn zu sein, aber andererseits plagt mich das schlechte Gewissen, zumal ich berufstätig bin. Denn was soll er denn auch machen?
Also habe ich nach ca. 3 Monaten nochmal einen kleinen Kater aus der Katzenhilfe zu uns geholt Was für eine Katastrophe! Filou hatte nur Angst, hat sich versteckt und jetzt hat er gewehklagt! Es war furchtbar. 3 Wochen habe ich es ausgehalten, aber Filou wirkte nur gestresst, hat seine Lieblingsplätze aufgegeben, den Schwanz eingezogen. Schweren Herzens habe ich den kleinen Paul zu einer befreundeten Familie gebracht( er hat dort Freigang und es geht ihm gut).
Danach war Filou wieder so wie sonst, ausgelassen und spielfreudig. Ich mache seitdem täglich mit ihm Clickertraining, Hindernissläufe und versuche mir auch dauernd etwas Neues einfallen zu lassen. Aber: jetzt geht es wieder mit meinem Gewissen los, soll ich es nochmal versuchen oder gehört Filkou zu denen, die es genießen alleiniger Herrscher zu sein, ohne sich behaupten zu müssen? Er ist übrigens überhaupt nicht dominant sondern sehr schnell verunsichert.
Biite schreibt mir eure Einschätzung und sorry
das mein Beitrag so lang ist!
LG.- Budsi
Vorweg klargestellt: ich vertrete selbst die Ansicht, dass es bei reiner Wohnungshaltung besser für die Katzen und ihre Menschen ist, wenn gleich 2 Stubentiger einziehen. Jetzt wundert ihr euch sicher darüber, warum ich Hilfe brauche. Das liegt an unserer speziellen Situation.
Vor gut 2 Jahren habe ich 2 Katerchen zu mir geholt ( Filou und Benny), aber leider kam nach kurzer Zeit die Diagnose: angeborener schwerer Herzfehler bei Benny! Ich durfte immerhin 2 Jahre und 6 Wochen mit Benny zusammen leben, aber dann mußte ich ihm helfen und ihn über die Regenbogenbrücke begleiten (er fehlt mir noch heute!). Filou war dabei und hat sich intensiv von Benny verabschiedet. - Dann das Erstaunliche: obwohl die beiden sich eigentlich immer in einem Raum aufgehalten hatten, hat der Filou Benny überhaupt nicht gesucht, weder gejammert noch das Fressen verschmäht. Das einzige was mir auffällt ist, dass er noch mehr an mir klebt, wie ein Hündchen und sowie er mich sieht( also eigentlich fast immer) erzählt er mir etwas oder fordert auch sehr energisch Beschäftigung ein. Einerseits genieße ich es so total wichtig für ihn zu sein, aber andererseits plagt mich das schlechte Gewissen, zumal ich berufstätig bin. Denn was soll er denn auch machen?
Also habe ich nach ca. 3 Monaten nochmal einen kleinen Kater aus der Katzenhilfe zu uns geholt Was für eine Katastrophe! Filou hatte nur Angst, hat sich versteckt und jetzt hat er gewehklagt! Es war furchtbar. 3 Wochen habe ich es ausgehalten, aber Filou wirkte nur gestresst, hat seine Lieblingsplätze aufgegeben, den Schwanz eingezogen. Schweren Herzens habe ich den kleinen Paul zu einer befreundeten Familie gebracht( er hat dort Freigang und es geht ihm gut).
Danach war Filou wieder so wie sonst, ausgelassen und spielfreudig. Ich mache seitdem täglich mit ihm Clickertraining, Hindernissläufe und versuche mir auch dauernd etwas Neues einfallen zu lassen. Aber: jetzt geht es wieder mit meinem Gewissen los, soll ich es nochmal versuchen oder gehört Filkou zu denen, die es genießen alleiniger Herrscher zu sein, ohne sich behaupten zu müssen? Er ist übrigens überhaupt nicht dominant sondern sehr schnell verunsichert.
Biite schreibt mir eure Einschätzung und sorry
LG.- Budsi