- Getreide/Pflanzen und Katzenfutter Beitrag #41
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Antigone
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Warum kannst du dir das nicht vorstellen? Passiert täglich. Sowohl bei verwilderten Hauskatzen als auch bei immernoch lebenden Wildkatzen. Da braucht man gar keine Phantasie, nur Beobachtung.Eins noch zum Thema Maus: wenn Mietz sich jeden Tag von Maus/Vogel satt essen will, braucht sie entweder ungefähr 10 Mäuse oder 5 kleine Vögel. Ich kann mir beim besten Willen und aller Fantasie deswegen nicht vorstellen, dass Katzen über die Jahrhunderte hinweg nur von Beutetieren gelebt haben.
Es gab schon lange Katzen bevor sie mit dem Menschen in Kontakt kamen und die Domestikation wird so abgelaufen sein, dass die Katzen mit den durch das Getreide angezogenen Mäusen gekommen sind, da sind sich die Forscher, so weit ich es gelesen habe, einig.Da Katzen auch immer in der Nähe von Menschen gelebt haben, denke ich, dass sie sich viel von Essensresten ernährt haben.
Und nur weil eine Katze alle paar Tage ein Stück Fleisch vom Menschen bekommen hat, hat das keinen Einfluss auf ihre Evolution.
Wenn man bedenkt, dass die ersten Wildkatzen wohl vor 2 Millionen Jahren entstanden, die ersten Zähmungen aber erst ca. 5.000 v. Chr. stattfand und die Futtermittelindustrie noch kein Jahrhundert alt ist, ist die Zeit, die sie hätte um sich auf fleischlosere Nahrung umzustellen doch verschwindend gering.
Ja, was denn sonst? Meine Oma in Italien beklagt sich immer, dass die Katzen nur dann die Spaghetti essen, wenn sie mit Fleisch oder Fischsoße angerichtet sind. Warum wohl?Kann man also wirklich davon ausgehen, dass sich evolutionstechnisch nur die Verdauung von Mäusen durchgesetzt hat?
Leyhausen fütterte alle seine Versuchstiere mit Ratten, Küken und Mäuse, die größeren auch mit Tauben und anderen großen Vögeln und da war von großen Wildkatzen bis zur Hauskatze alles dabei.
Ein "zu hochwertiges" Futter kann es nicht geben, denn das widerspricht sich nunmal. Entweder es ist ein gutes Futter oder eben nicht. Zu viel Fleisch schadet natürlich, wenn es nicht ordentlich supplementiert ist, aber ansonsten wüsste ich nicht, wie man "zu hochwertig" definieren sollte.
Im Zusammenhang mit zu viel Getreide wird auch so einiges diskutiert und da ist "evtl. schlecht für die Haut" mit Sicherheit das kleinere Übel. Aber da wir ja alle blööööd sind, gelten unsere Argumente ja eh nicht und da ich jetzt auch zig Seiten zitieren könnte, die eh alle nicht gelten, weil du die TÄ, die sie verfasst haben, nicht persönlich kennst, gibt es in der Tat nichts, worüber wir diskutieren könnten, da wir keine gemeinsame Basis haben, bzw. du unsere nicht akzeptieren, uns an deiner aber nicht teilhaben lassen willst. Deine Art von oben herab finde ich sehr anmaßend, man kann auch Biologie einfach den Leuten erklären, indem du z.B. auf meine oben genannten Fragen antwortest, aber da hast du ja offensichtlich kein Interesse dran. Mich würde es sehr interessieren, worin genau sich die Katze von ihren wilden Vorfahren unterscheidet und was eine andere Ernährung rechtfertigt.
Erzähl mir bitte nichts mehr von aufgeschlossenem pflanzlichem Eiweiß, ich weiß das und zwar nicht erst seit du es mir in deiner großen Weisheit erzählt hast. Aber wie Soraya es schon ansprach: warum sollte ich auf ein Ersatzprodukt zurückgreifen, wenn ich das Original haben kann? Das ist die entscheidende Frage. So wie die Frage: warum sollte ich Vitamintropfen nehmen, wenn ich auch einen Apfel essen kann?
Caterina