- Freigang Beitrag #1
Tiger_09
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Hallo ihr Lieben,
mal an alle die ihren Katzen Freigang gewähren...
Ich denke jeder von uns kennt die mit dem Freigang verbundene Angst. Was ist, wenn man plötzlich einen Anruf bekommt, oder selbst auf die Straße guckt und der geliebte Vierbeiner dort regungslos liegt? Oder wenn er eines Tages einfach nicht mehr heim kommt?
"Was ist wenn...."
Alle die sich diese Frage nicht täglich stellen, wie macht ihr das??? Verratet es mir bitte!
Kommen wir zu dem Knackpunkt, der mich momentan am meisten beschäftigt...
Jetzt im Winter habe ich noch Einfluss darauf, wann er raus geht. Dazu muss ich jetzt sagen, dass wir direkt gegenüber von einem Kindergarten wohnen, wo zu bestimmten Uhrzeiten die Höhe los ist.
Also lässt ihn meine Mutter IN der Woche morgens immer zwischen den Bring- und Abholzeiten raus und mittags zwischen der Abholzeit und dem Feierabendverkehr. Am Wochenende geht er dann immer so früh wie möglich raus und jetzt kommt das Problem... Am Wochenende bin ich daheim und zittere jedes Mal bis er wieder drinnen ist.
Morgens kann ich mich immer noch damit selbst beruhigen, dass viele ja noch schlafen und noch nicht unterwegs sind. Mittags geht das nicht mehr. Sprich ich versuche ihn mittags immer in meinem Zimmer zu haben, damit meine Eltern ihn nicht nochmal raus lassen.
Tiggi findet das aber nicht immer so toll und sitzt Stunden lang vor der Tür und will raus. Ich versuche ihn immer wieder mit Spielzeug abzulenken, was auch zeitweise funktioniert. Aber so ein Mittag kann lang werden.
Auf der einen Seite WILL ich ihn raus lassen, weil ich weiß wie toll das für eine Katze ist und er sich sooo sehr darüber freut seine eigenen Wege gehen zu können, aber auf der anderen ist da immer noch die Angst.
Um auf den Punkt zu kommen... Wie macht/würdet ihr das machen, wenn eure Katze meckernd vor der Tür sitzt und ihr aber genügend Gründe gegen den momentanen Freigang habt?
Klar, einen Grund findet man immer und mir ist es auch klar, dass ich ihn nicht beschützen kann, aber ich könnte mir das einfach nicht verzeihen, wenn ich berechtigte Gründe dagegen habe, ihn doch raus lasse und dann was passiert, dafür liebe ich dieses Tier einfach zu sehr.
Jetzt denken viele vielleicht: Warum ist er überhaupt an den Freigang gewöhnt worden? Wenns nach mir gegangen wäre, dann hätte ich ihn zusammen mit seinem Bruder geholt und er wäre nie Freigänger geworden. Aber meine Eltern wollten es anders. "Eine Katze gehört raus in die Freiheit" - sehe ich im Prinzip auch so, aber nur wenn ich ihm nen Peilsender umbinden darf und er sofort nach Hause kommt, wenn ich ihn rufe...
Wie seht ihr das? Handle ich egoistisch, wenn ich ihn nicht raus lasse, wenn er raus will oder könnt ihr das nachvollziehen und handhabt das ähnlich / situationsbedingt??
Leicht verzweifelte Grüße
Jenny
mal an alle die ihren Katzen Freigang gewähren...
Ich denke jeder von uns kennt die mit dem Freigang verbundene Angst. Was ist, wenn man plötzlich einen Anruf bekommt, oder selbst auf die Straße guckt und der geliebte Vierbeiner dort regungslos liegt? Oder wenn er eines Tages einfach nicht mehr heim kommt?
"Was ist wenn...."
Alle die sich diese Frage nicht täglich stellen, wie macht ihr das??? Verratet es mir bitte!
Kommen wir zu dem Knackpunkt, der mich momentan am meisten beschäftigt...
Jetzt im Winter habe ich noch Einfluss darauf, wann er raus geht. Dazu muss ich jetzt sagen, dass wir direkt gegenüber von einem Kindergarten wohnen, wo zu bestimmten Uhrzeiten die Höhe los ist.
Also lässt ihn meine Mutter IN der Woche morgens immer zwischen den Bring- und Abholzeiten raus und mittags zwischen der Abholzeit und dem Feierabendverkehr. Am Wochenende geht er dann immer so früh wie möglich raus und jetzt kommt das Problem... Am Wochenende bin ich daheim und zittere jedes Mal bis er wieder drinnen ist.
Morgens kann ich mich immer noch damit selbst beruhigen, dass viele ja noch schlafen und noch nicht unterwegs sind. Mittags geht das nicht mehr. Sprich ich versuche ihn mittags immer in meinem Zimmer zu haben, damit meine Eltern ihn nicht nochmal raus lassen.
Tiggi findet das aber nicht immer so toll und sitzt Stunden lang vor der Tür und will raus. Ich versuche ihn immer wieder mit Spielzeug abzulenken, was auch zeitweise funktioniert. Aber so ein Mittag kann lang werden.
Auf der einen Seite WILL ich ihn raus lassen, weil ich weiß wie toll das für eine Katze ist und er sich sooo sehr darüber freut seine eigenen Wege gehen zu können, aber auf der anderen ist da immer noch die Angst.
Um auf den Punkt zu kommen... Wie macht/würdet ihr das machen, wenn eure Katze meckernd vor der Tür sitzt und ihr aber genügend Gründe gegen den momentanen Freigang habt?
Klar, einen Grund findet man immer und mir ist es auch klar, dass ich ihn nicht beschützen kann, aber ich könnte mir das einfach nicht verzeihen, wenn ich berechtigte Gründe dagegen habe, ihn doch raus lasse und dann was passiert, dafür liebe ich dieses Tier einfach zu sehr.
Jetzt denken viele vielleicht: Warum ist er überhaupt an den Freigang gewöhnt worden? Wenns nach mir gegangen wäre, dann hätte ich ihn zusammen mit seinem Bruder geholt und er wäre nie Freigänger geworden. Aber meine Eltern wollten es anders. "Eine Katze gehört raus in die Freiheit" - sehe ich im Prinzip auch so, aber nur wenn ich ihm nen Peilsender umbinden darf und er sofort nach Hause kommt, wenn ich ihn rufe...
Wie seht ihr das? Handle ich egoistisch, wenn ich ihn nicht raus lasse, wenn er raus will oder könnt ihr das nachvollziehen und handhabt das ähnlich / situationsbedingt??
Leicht verzweifelte Grüße
Jenny