Habt den Thread hier gerade erst per Zufall über die SuFu entdeckt, aber lieber später als nie :mrgreen:
Mein Wuff ist eine fast reinrassige Gelbbacke, was, so gesehen, das gleiche wie der Harzer Fuchs ist, nur ein anderer Farbschlag. Hatte ich auch glaub ich schonmal irgendwo ausführlich erklärt, wie das Zustande kommen kann. Hier mal die Kurzfassung von meiner Lieblingsseite diesbezüglich, der
AAH:
Die drei Farbschläge der Mitteldeutschen Hütehunde (Schwarzer, Gelbbacke und Fuchs) dürfen untereinander verpaart werden und können gemeinsam innerhalb eines Wurfes auftreten.
Kari ist jetzt ein knappes Jahr alt und hat kaum etwas, was es wert wäre, als Hütetrieb bezeichnet zu werden. Wir leben zwar auf einem Bauernhof, aber ich will sie nicht unbedingt an die Arbeit mit Rindern heranlassen, meine kleine, verrückte Nuss xD
Ihre Schwester dagegen (vom Farbschlag Fuchs) passt bei vor allem bei Wanderritten sehr gut auf die Pferde auf

Sie wurde aber schon im Welpenalter dazu "ermuntert" und später dann auch diesbezüglich von ihrer Besitzerin gefördert. Sie war auch schon des Öfteren an Schafen und macht ihre Sache vorzüglich.
Kari dagegen wurde im Welpenalter eher davon abgebracht, ihren Hütetrieb auszuleben. Ich habe ihr dafür einige wenige andere Outlets angeboten, die sie auch mit Begeisterung angenommen hat. Sie ist alles andere als überdreht, eher das Gegenteil - ich habe noch nie einen so ruhigen Hütehund gesehen.
Was nicht heißen soll, dass wir inzwischen nicht auch ein paar Probleme hätten - denn vor allem ihr Beschützerinstinkt ist sehr stark ausgeprägt. Würde irgendwer die Hand gegen mich erheben, hätte Kari ihm diese schon abgerissen, ehe er tatsächlich etwas hätte machen können - was sich im Alltag als alles andere als praktisch herausstellt. Aber wir arbeiten dran und ich überlege auch, ob ich mit ihr nicht vielleicht doch in Richtung Schutzhundesport gehen sollte, weil sie ihre Qualitäten ja ziemlich offensichtlich anbietet und dabei ruhig (unter Kontrolle und vor allem abrufbar) bleibt.