WTP - Hunde

Diskutiere WTP - Hunde im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Leute, da in verschieden Threads jetzt immer wieder über die Erziehung von WTP - Hunden diskutiert wurde, würde mich eure Meinung...
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  • WTP - Hunde Beitrag #1
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xxx Tierfreund xxx

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Hallo Leute,

da in verschieden Threads jetzt immer wieder über die Erziehung von WTP - Hunden diskutiert wurde, würde mich eure Meinung interessieren.

Ihr könnt hier einfach über das Thema diskutieren.

Warum ein Hund mit WTP? / Warum ein Hund ohne WTP?

Sind Hunde mit WTP einfach zu erziehen ?

Wie definiert ihr WTP?

Berichtet einfach was ihr über das Thema denkt und erzählt eure Erfahrungen.

LG
 
  • WTP - Hunde Beitrag #2
Bitte wieder nicht böse sein, aber ich finde immer interessant was man als schwierig und weniger schwierig ansieht. Ich kenne drei Flats in unserer Hundeschule. Allesamt sehr leichtführige Hunde. Für MICH persönlich zu wenig Anspruch. Zu den Haltern passen sie aber prima. Gute Kombination.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #3
@ Flixi: Bei dir ist es ja aber sowieso immer so, dass Hunde mit WTP "zu einfach" sind. Ich denke, dass du bei Hunderasse manchmal etwas zu schnell pauschalisierst - du siehst in der Hundeschule 3 dieser Hunde und dann hat die ganze Rasse gleich zu wenig Anspruch für dich.
Ich denke auch andere Rassen, außer der Fox ;), haben genug Anspruch. Nur weil ein Hund WTP hat, heißt es nicht das er sich von allein erzieht.

Nur mal so OT.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #4
@Tierfreund

Ich gehe von MIR aus. Deswegen habe ich geschrieben, dass die Hunde zur ihren Haltern genau passen und dass es gute Kombinationen sind. Nicht nur das lesen, was man lesen will.

Genau, ich kenne drei Stück und deren Verhaltensweisen, habe mich mit den Leuten (darunter ein Züchter) unterhalten. Zu mir passt es einfach nicht. Ist doch auch nicht schlimm. Das macht die Rasse doch nicht schlechter oder?

Nein, nicht nur Foxterrier haben für MICH und meine individuellen Interessen und Eigenschaften genug Anspruch. Da gibt es einige.

WTP Hunde erziehen sich natürlich NICHT von selbst, was leider viele Hundehalter glauben. Sie lassen sich nur anders erziehen, weil ihre Bereitschaft mit dem Menschen zusammenzuarbeiten deutlich höher ist. Allerdings kommt es auch da wieder darauf an, ob die Hund-Halter-Kombination passt.

Goldchen ist stolz auf ihre Hunde und glücklich mit ihnen, weil sie zu ihr passen. So muss es sein.

Also bitte genau lesen und nicht fehlinterpretieren.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #5
Natürlich ist es nicht schlimm, dass die Hunde nicht zu dir passen.
Aber im gleichen Satz schreibst du dann auch wieder "Wie interessant es ist, was man als schwierig empfindet".

Von dir hat man schon oft gehört, dass WTP Hunde "einfach zu erziehen sind". In einem Thread hattest du mal erwähnt wie unproblematisch es sei vier Border Collies zu halten, weil sie ja WTP Haben.

Das wird aber zu sehr OT.
Auf jeden Fall sollte das auch kein Angriff sein, waren eben nur meine Gedanken.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #6
@Tierfreund

Dazu stehe ich auch. WTP Hunde sind aus MEINER Sicht deutlich einfach zu erziehen, weil die Bereitschaft vorhanden ist mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Bei vier Border Collie sehe ich nicht das Problem der Erziehung, sondern der Auslastung.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #7
Da magst du auch recht haben - trotzdem würde ich es nicht als unproblematisch bezeichnen.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #8
Kommt immer auf die Sichtweise an.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #9
Was sind denn WTP Hunde? Ich kenne diese Abkürzung nicht.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #10
Also ich kann dazu nur sagen ich werde bald einen Hund mit WTP haben, bin aber mal gespannt ob dieser genau so schnell lernt bzw bereitwillig ist etwas für mich zu tun wie mein Parson Russell Terrier... Ich sage bei Ajax immer er ist der erste Terrier mit WTP ;) weil er wirklich super schnell lernt und auch gerne...
 
  • WTP - Hunde Beitrag #11
WTP = Will to please

Synonym für die Bereitschaft mit Menschen zusammenzuarbeiten.

@Trixi

Da es leider mittlerweile auch bei Terrier Rassen Showlinien gibt, wird man ab und zu einen mit WTP finden. Für den ursprünglichen Gebrauch war und ist ein sehr eigenständiger, unabhängiger Hund gefragt. Alles andere kann für den PRT, Foxterrier tötlich sein.
 
  • WTP - Hunde Beitrag #12
also durch meine Arbeit im TH hab ich gesehen dass alle Hunde etwas schwieriges an sich haben können... egal ob WTP oder nicht...

und versuch mal mit einem WTP Hund zu arbeiten der kein WTP hat, auch keinen Jagdtrieb noch sonst was... den Hund kann man kaum animieren mit einem zu arbeiten...
(ich denk da grade an meinen ersten Golden ohne WTP...)

da ist ein Foxl, Beagle, etc. mit extremen Jagdtrieb der für einen Dummy oder sonst was alles tun würde um einiges einfacher!

jeder muss das finden was zu ihm passt.

ich möchte nicht mit meinem Hund um jede Zusammenarbeit kämpfen müssen, jedesmal einen Weg zu suchen wie der Hund sich dazu herablässt mit mir zusammenzuarbeiten.
das ist einfach nichts für mich, ich mag das kernige und das eigenständige der Terrier ja echt gerne, aber nicht in meinem eigenen Hund!

ich möchte nicht jahrelang dafür brauchen um den Jagdtrieb rauszubekommen (was ja bei einem Foxl wahrscheinlich durchaus schwieriger ist wie bei einem WTP Hund-der auch wirklich WTP besitzt-)...
ich habe lieber einen Hund der sich leicht erziehen lässt als dass ich wirklich täglich morz die Arbeit allein schon in die Erziehung stecke.
da hab ich lieber einen leicht-erziehbaren Hund und lass ihn in der Zeit die ich für seine Beschäftigung aufwände etwas arbeiten, mache ausgedehnte Spaziergänge wo der Hund machen kann was er will ohne dass Frauchen dauernd auf Alarmbereitschaft sein muss weil ja ein Vogel vorbeifliegen könnte und der Hund dann möglicher weise weg ist!

Flixi, bei aller Ehre, aber dein Hund war sicherlich nicht einfach vor ein paar Jahren, ich will gar nicht wissen wie viele Probleme ihr hattet, etc.
klar, ihr habt dran gearbeitet, das hat euch auch zusammengeschweist, du hast viel gelernt, er hat viel gelernt und jetzt ist er ein prima Hund, aber ich will nicht wisen wieviele Nerven du dafür liegen hast lassen müssen, wie lange er an der Schleppleine war bevor du ihn weg machen konntest...

schön, du hast einen Hund den du für schwierig und anspruchsvoll empfindest, aber ich finde du solltest dich damit nicht so rühmen. es hat dich keiner dazu gezwungen so einen Hund zu nehmen und dass du ihn jetzt frei laufen lassen kannst, etc. liegt nicht nur an der Arbeit die du dir mit ihm gemacht hast sondern sicherlich auch daran dass er alt und krank ist.

ich bin froh über meine Hundis, dass sie lernwillig sind und super gerne und freiwillig mit mir zusammen arbeiten.
wenn ich das bedürfnis habe auf eine Herausforderung mit schwierigen Hunden, mir etwas zu beweisen oder sonst was, dann brauch ich nur wieder meine Arbeit im TH aufnehmen.

dort habe ich einiges gelernt, wie schwierig ein Hund wirklich sein kann, wie ein Trieb sich durchsetzt und sich durch nichts ablenken lässt, etc.
eben wegen meiner Erfahrung dort würde ich mir auch jeden Hund zutrauen, vom Foxl, über diverse Herdenschutzhunde, Rottis, Schäferhund, etc.

aber wie schon gesagt, ich hab mich bewusst für den Retriever entschieden und hab mit dem Flat das passende gefunden, ich weiß ganz genau wieso...

ich finde es auch klasse dass ich im ganzen Ort bekannt bin, dass auf mich Leute zukommen und sagen was für super Hunde ich habe, dass man darüber spricht. dass die Kinder der Nachbarschaft zu mir kommen mit ihren Eltern und fragen ob sie mal mit meinen Hunden spielen dürfen, etc.

ich bin einfach stolz drauf und werde es immer sein, egal ob solche Hundehalter wie du Flixi das immer belächeln und denken es wäre keine große Kunst WTP Hunde zu erziehen und auf sie stolz zu sein...
 
  • WTP - Hunde Beitrag #13
also ist mein berner sennenhund kein WTP? ^^

ich muss betteln damit er was macht xD

ausser beim clickertraining für leckerlies klappt es ganz gut, nicht perfekt und nicht immer aber okay :D

ganz schön anstrengend der kleine kerl ^^
 
  • WTP - Hunde Beitrag #14
also durch meine Arbeit im TH hab ich gesehen dass alle Hunde etwas schwieriges an sich haben können... egal ob WTP oder nicht...

  • Hunde mit Vorgeschichte allemal. Natürlich.
und versuch mal mit einem WTP Hund zu arbeiten der kein WTP hat, auch keinen Jagdtrieb noch sonst was... den Hund kann man kaum animieren mit einem zu arbeiten...
(ich denk da grade an meinen ersten Golden ohne WTP...)

  • Auch da gebe ich Dir vollkommen recht. Der Individualcharakter ist entscheidend.
da ist ein Foxl, Beagle, etc. mit extremen Jagdtrieb der für einen Dummy oder sonst was alles tun würde um einiges einfacher!

  • Wenn man ihn so motivieren kann, bzw. ihn dahin bekommt allemal.
jeder muss das finden was zu ihm passt.

  • Wieder absolut richtig.
ich möchte nicht mit meinem Hund um jede Zusammenarbeit kämpfen müssen, jedesmal einen Weg zu suchen wie der Hund sich dazu herablässt mit mir zusammenzuarbeiten.

  • Ich bin leicht masochistisch (nur in der Hundehaltung) veranlagt und brauche etwas, was meine Nerven beansprucht. Deshalb liebe ich das.
das ist einfach nichts für mich, ich mag das kernige und das eigenständige der Terrier ja echt gerne, aber nicht in meinem eigenen Hund!

  • Absolut legitim und gut.
ich möchte nicht jahrelang dafür brauchen um den Jagdtrieb rauszubekommen (was ja bei einem Foxl wahrscheinlich durchaus schwieriger ist wie bei einem WTP Hund-der auch wirklich WTP besitzt-)...

  • Das ist wirklich ein Knackpunkt. Darauf muss man sich einlassen, bereit sein daran zu arbeiten. Ansonsten falsche Rassewahl.
ich habe lieber einen Hund der sich leicht erziehen lässt als dass ich wirklich täglich morz die Arbeit allein schon in die Erziehung stecke.
da hab ich lieber einen leicht-erziehbaren Hund und lass ihn in der Zeit die ich für seine Beschäftigung aufwände etwas arbeiten, mache ausgedehnte Spaziergänge wo der Hund machen kann was er will ohne dass Frauchen dauernd auf Alarmbereitschaft sein muss weil ja ein Vogel vorbeifliegen könnte und der Hund dann möglicher weise weg ist!

  • Wieder legitim. Wobei ein richtiger Jäger sich die Bohne für einen Vogel interessieren wird.
Flixi, bei aller Ehre, aber dein Hund war sicherlich nicht einfach vor ein paar Jahren, ich will gar nicht wissen wie viele Probleme ihr hattet, etc.

  • Reichlich und dennoch möchte ich keins missen. Hat uns zusammengeschweisst und mir viele Erfahrungswerte, auch im allgemeinen Leben gebracht.
klar, ihr habt dran gearbeitet, das hat euch auch zusammengeschweist, du hast viel gelernt, er hat viel gelernt und jetzt ist er ein prima Hund, aber ich will nicht wisen wieviele Nerven du dafür liegen hast lassen müssen, wie lange er an der Schleppleine war bevor du ihn weg machen konntest...

  • Alles vollkommen richtig. Ein Jahr, ein gutes Jahr hat es gedauert.
schön, du hast einen Hund den du für schwierig und anspruchsvoll empfindest, aber ich finde du solltest dich damit nicht so rühmen. es hat dich keiner dazu gezwungen so einen Hund zu nehmen und dass du ihn jetzt frei laufen lassen kannst, etc. liegt nicht nur an der Arbeit die du dir mit ihm gemacht hast sondern sicherlich auch daran dass er alt und krank ist.


  • Rühmen ist der falsche Ausdruck. Ich bin glücklich, dass wir es so hinbekommen haben. Felix ist nicht alt und krank zur Welt gekommen. Die letzten NEUN Jahre hatte er Freilauf. Auf das Alter kann man es also nur bedingt schieben.
ich bin froh über meine Hundis, dass sie lernwillig sind und super gerne und freiwillig mit mir zusammen arbeiten.

  • Absolut schön, wenn es passt = glücklicher Hund = glücklicher Halter.
wenn ich das bedürfnis habe auf eine Herausforderung mit schwierigen Hunden, mir etwas zu beweisen oder sonst was, dann brauch ich nur wieder meine Arbeit im TH aufnehmen.


  • Wer sich was beweisen will, muss, der sollte seine ganze Hundehaltung überdenken. Alles was getan wird sollte dem Wohl des Hundes und dem gemeinsamen Zusammenleben, was wieder zum Wohl des Hundes ist, dienen. Wer sich durch Hundehaltung beweisen muss ist ein armes Würstchen.
dort habe ich einiges gelernt, wie schwierig ein Hund wirklich sein kann, wie ein Trieb sich durchsetzt und sich durch nichts ablenken lässt, etc.
eben wegen meiner Erfahrung dort würde ich mir auch jeden Hund zutrauen, vom Foxl, über diverse Herdenschutzhunde, Rottis, Schäferhund, etc.

  • Durchaus möglich, wobei dass Alltagsleben immer etwas anderes ist. Das ist mir in meiner Tierschutzarbeit ewusst geworden.
aber wie schon gesagt, ich hab mich bewusst für den Retriever entschieden und hab mit dem Flat das passende gefunden, ich weiß ganz genau wieso...

ich finde es auch klasse dass ich im ganzen Ort bekannt bin, dass auf mich Leute zukommen und sagen was für super Hunde ich habe, dass man darüber spricht. dass die Kinder der Nachbarschaft zu mir kommen mit ihren Eltern und fragen ob sie mal mit meinen Hunden spielen dürfen, etc.

  • Goldchen, das habe ich auch. Felix läuft für alle Hunde Werbung, weil er bei aller Eigenständigkeit Menschen liebt. Es ist wirklich schön, dass Du für Dich die richtige Rasse gefunden hast, weisst was Du willst, was Du nicht willst, wie Dein Zusammenleben mit den Hunden aussehen soll. So sollte es immer sein, dann gäbe es weniger Hunde bei den falschen Haltern.
ich bin einfach stolz drauf und werde es immer sein, egal ob solche Hundehalter wie du Flixi das immer belächeln und denken es wäre keine große Kunst WTP Hunde zu erziehen und auf sie stolz zu sein...

  • Ich belächele Dich überhaupt nicht. Du bist glücklich, die Hunde sind glücklich. Ihr habt eine gemeinsame Basis, egal wie schwierig oder leicht die Erziehung, die Auslastung ist, was natürlich immer eine persönliche Empfindung ist. Es wäre unverschämt von mir das nicht anzuerkennen. Im Gegenteil.

Siehe oben. Ich denke, so unterschiedlich sind unsere Meinungen gar nicht.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

also ist mein berner sennenhund kein WTP? ^^

ich muss betteln damit er was macht xD

ausser beim clickertraining für leckerlies klappt es ganz gut, nicht perfekt und nicht immer aber okay :D

ganz schön anstrengend der kleine kerl ^^

Du musst nicht betteln, sondern motivieren. Da liegt der Unterschied.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • WTP - Hunde Beitrag #15
Huhu,

mal abgesehen davon, dass ein WTP-Hund auch mal keinen WTP haben kann, beziehungsweise natürliche andere Probleme auftreten, wie bei jedem anderen Hund eben (Hund bleibt erstmal Hund), ist der Typ WTP-Hund (ganz allgemein gesehen) einfach nichts für mich! :D

Ich arbeite viel mit Hunden und habe in den letzten Jahren viele DSHs, Goldis, Flats, Labbis, Aussies, Borders etc. kennen lernen dürfen und im Großen und Ganzen war es immer das Gleiche...die Hunde immer an mir dran, immer "geil" auf Arbeit und überhaupt nicht in der Lage mal in der Ecke zu sitzen und nichts zu tun bzw. mal nicht beachtet zu werden (das ist jetzt etwas überspitzt ausgedrückt und hat natürlich auch viel mit der Erziehung des jeweiligen Hundes zu tun!)...und gleichzeitig hatte ich immer das Gefühl, dass diese Hunde wenn man sie nicht bewusst fördert (wie z.B. Goldchen es macht), bzw. genau weiß was man tut unheimlich anfällig sind für richtige "Suchten" (Ball, Stock etc.) und "hysterisches" Verhalten (Kläffen, Fiepsen im Dauertakt etc.)...alles Sachen, die mir einfach nicht liegen...

Ich denke es kommt immer auf die Kombi Hund-Halter an, auf die Anforderungen des Halters an den Hund und auf den individuellen Charakter des Hundes! Ich habe das jetzt schon zig mal geschrieben in verschiedenen Threads, aber ich schreibe es auch hier nochmal...:p Ich habe einen Hund gefunden, der mir nicht "willenlos" folgt, der mich in Frage stellt, der teilweise sein vollkommen eigenes Leben lebt, der alles was ich bisher über Hunde zu wissen glaubte in einem anderen Licht dastehen ließ und der mich zu einem besseren Menschen gemacht hat! Mein Kater in Hunde Kostüm mit philosphischer Ader! Mein Podi! :D
 
  • WTP - Hunde Beitrag #16
äehmmm...WTP??? o_O
 
  • WTP - Hunde Beitrag #17
Will to please = Bereitschaft mit dem Menschen zusammenzuarbeiten
 
  • WTP - Hunde Beitrag #19
Ich habe mit beidem Extremen Zusammengelebt, also nicht nur mal flüchtig kennengelernt.

Ich finde die Bezeichnung WTP wird leider viel zu oft falsch verstanden.

"Ein Hund der mir gefallen möchte? ja Klasse, da brauch ich ja nur noch die Kommandos beibringen und ab geht die Post!"

Da hört man immer wieder, teilweise auch in etlichen Foren, Wtp bedeutet: blinder Gehorsam, blinde Folgsamkeit, liest einem jeden Wunsch von den Lippen ab, willenlos, usw. Für mich hat das alles gar nichts mit Wtp zu tun. Ich kann euch eins garantieren, von dem allen ist Kira sehr weit entfernt. Sie liest mir sicher nicht jeden Wunsch von den Lippen ab und folgt ohne zu hinterfragen oder auszutesten. Wobei der Aussie für mich auch definitiv einen weniger stark ausgeprägten Wtp hat wie Border, Goldies oder Labbis.

Es gibt übrigens Leute die behaupten es gäbe Wtp gar nicht, alles eine Frage der Bindung! Ich behaupte das nicht unbedingt, aber interessant finde ich es schon und steckt in jedem Fall auch etwas Wahrheit dahinter.

Oft wird Wtp gleichgesetzt mit Lernfähigkeit oder Arbeitswille. Hat für mich auch nicht zwingend etwas miteinander zu tun. Mein damaliger Herdenschutzhund hat Kommandos genau so schnell gelernt, wenn es denn sein musste. Nur hätte er sie ganz sicher nicht 10 Mal hintereinander ausgeführt! Aber hat das mit Wtp zu tun? Finde ich nicht, wohl eher mit dem Arbeitswillen.

Viele denken, ein Hund mit Wtp, der schnell lernt ist im Alltag wunderbar zu handhaben und macht keine Probleme. Das aber gerade diese Hunde negatives und unerwünschtes Verhalten genau so schnell lernen wie das erwünschte, wissen die wenigsten.

Die Bezeichnung an sich "Will to Please" finde ich schon irreführend.
"Wille zu gefallen" kann man das nicht nennen, eher "gut motivierbar"! Und da kann ich allen zustimmen.

Pauschal zu behaupten Wtp Hunde seinen einfacher als Hunde mit weniger Wtp finde ich falsch. Darauf kommt es doch gar nicht immer an. Ein Hund hat noch viel mehr Eigenschaften, die je nach Umgebung und Lebenssituation schwierig werden können.
Goro war alles andere als ein leichtführiger Hund, aber schwierig war er nicht unbedingt aufgrund des fehlenden Wtp, sondern aufgrund der anderen typischen HSH Eigenschaften. Ich liebe Herausforderungen ebenso, aber Kira ist auch eine (und auch das hat nichts mit Wtp zu tun).

Wenn wir mal bei der Bezeichnung bleiben wollen, ich mag sowohl Hunde mit, als auch völlig ohne Wtp. Darauf kommt es MIR nicht unbedingt an. Wenn mein Umfeld stimmt, würde ich mir jederzeit wieder einen HSH zulegen.

LG
 
  • WTP - Hunde Beitrag #20
Coren fand WTP auch irreführend. Er bezeichnet es als "Bereitschaft mit dem Mensch zusammenzuarbeiten".
 
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Thema:

WTP - Hunde

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