Ah jetzt versteh ichs- das muss ich aber erst mal schön im Kopf formulieren - sondt gibts wieder Missverständnisse

)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Hy,
so ich habe mich jetzt ausgiebig mit Flexis Anregung befaßt. Inzwischen könnte ich eine Seminarsarbeit schreiben, die
a.) immer noch in Frage gestellt werden müßte/darf und
b.) euch zu tode langweilen würde.
Mein Kurz - Resumé dazu ganz unten in Blau - Erklärung hierzu im Folgenden, ist aber lang und trotzdem sehr lückenhaft. Natürlich nur wen es interessiert. Gleich zu Anfang, mein Ergebnis ist schlichtend und einfach -überraschend.
Welche Eigenschaften beispielsweise brauchen WTP Hunde, wie z.B. Border Collie und Golden Retriever, die ein z.B. Foxterrier oder Deutscher Jagdterrier ohne WTP nicht hat und umgekehrt?Ursprpünglich...
Fangen wir mit Matthew, Colbert an und unterstützen die Theorie, daß alle Hunde von einem
"kleinen, schleichkatzenähnlichen fleischfressenden Säugetier" Miacisabstammt (c.a vor 40 Mio jahren) ihr seht das führt zu weit....
daraus entstanden:
Daphaenus (auch:
Daphoenus) und der
Cynodictis (auch:
Hesperocyon). Aus ersteren entwickelten sich die
Bären (Ursidae), aus letztern die 'Urahnen' der heutigen Hunde.
Soweit so gut. Also wenn wir hier schon immer von Urinstinken sprechen voilá am Anfang war das Feuer und alle Hunde gleich.
Davon ausgehend dürfte der erste Hund eine Art Begleithund (irgend ein Urmensch und irgend welche Indianer...) gewesen sein ( wobei weder Schutz noch Begleithunde Rassetypisch sind im Gegnsatz zu Jagdhunden - war auch neu für mich).
Klug und faul wie wir Menschen sind haben unsere Ahnen wohl sehr früh erkannt wie toll sich Hunde beim Einsatz zur Nahrungsbeschaffung und als Begleiter eignen. Ein fulltime Job: Tagsüber Jagdhund - Nachts Schutzhund.
Jetzt überspringen wir mal ein paar Millionen Jahre (huhu), dann gab es "Kampfhunde" in den Arenen der Römer, im Mittelalter allen voran alle möglichen Jagdhunde und Hütehunde, für unsere Herden....jetzt würde es wieder zu weit gehen, denn es gibt mindesdens 15 gewichtige verschiedene Jagdarten / Hunde und gleichviel gewichtige verschieden Hütearten / Hunde -....alle unterschiedlich in ihrer Arbeitsweise, agressivität und Aufgabe.
Mein Resumé zu Flexis Anregung:
In jedem Hund steckt ein Jäger, ein Begleiter und ein Hüter. Über die Jahrtausende /Zuchtjahrhunderte aber hat man den verschiedenen Rassen besondere Merkmale an bzw. abgezüchtet. Die Basis ist aber bei allen gleich , nur verschieden ausgeprägt.
So kann es aber immer wieder zu "Zucht" Rückschlägen kommen - ein Jagdhund ohne Jagdinstinkt - ein Hütehund ohne Schutz/Trieb Instinkt.
Zu meinem Betrüben muss ich als Schäferhund Besitzer sagen, das "meine" Rasse mit nicht einmal 200 Jahre Geschichte als spezieller schutztriebiger und gehorsamer Hund ( WTP) im Gegensatz zu speziell zur Jagd gezüchteter Hunde, deren Geschichte schon in der Mythologie begründet ist, geradzu in den Kinderschuhen steckt.
Kurzum, der Jagdhund und der "Hütehund" - haben beide nichts was dem anderen fehlt - ihre jeweiligen Sinne sind nur gentechnisch durch Zucht "aufgemöbelt" bzw. "verstümmelt" worden. Jeder hat etwas mehr bzw. etwas weniger von einem Instinkt wie der Andere....denn am Anfang war das Feuer.
Vielleicht haben meine Gedanken ja einigen Spaß gemacht - und vielleicht ist ja auch der ein oder andere vollkommen NICHT meiner Meinung - dazu sind wir hier.
Viele Grüße