Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben??

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  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #61
die schulis bei uns sind nicht alle verritten. sagen wir so, meine neue RL muss jetzt einiges grade biegen was ihre vorgängerin verbockt hat und das merkt man manchen schulis bei uns noch an. (einen kann man nur in der abteilung laufen lassen, willst du ihn auf eigene faust reiten ohne jemand vor dir, hört er dir nicht mehr zu, reist das maul auf, entgeht deinen hilfen und läuft einfach in die mitte, weil er überfordert ist) das gibts natürlich auch ;) aber für diesen fall könnte man ja eine RB eines privateinstellers suchen und dann am einstellerunterricht teilnehmen ;) oder mit der RB am reitunterricht oder so :D
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #62
ja das stimmt! da geb ich dir vollkommen recht.
Es gibt immer gute und auch leider schlechte Reitclubs. und es gibt auch RL die die Pferde nicht wie du schon gesagt hast, gleich 'biegen' und das Pferd 'Korrektur' reitet.
oder auch andere Angewohnheiten, die der Reitschüler durchgehen lässt; wie z.B. Ausschlagen
(wo die RS einfach nur zurückweichen und warten bis es aufgehört hat, ist auch für manche Ställe eine typische Angewohnheit, (wenn das pferd sich nicht am huf/Fuß verletzt hat etc. und einfach grundlos ausschlägt, weil es nicht haben will, dass man ihn gerade jetzt berührt...))
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #63
Jedes noch so ruhige, gelassene Freizeitpferd kann erschrecken oder seine wilden fünf Minuten haben. Was dann?
DAS habe ich schon hinter mir :D und nein-ich bin nicht gestorben, es ist alles wunderbar gelaufen! Gut, ich hab mich auch erschrocken aber es ist nichts passiert.
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #64
wenn ich fragen darf wie lange bist du eig zuvor geritten :D einfach aus interesse ;D
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #65
Ich an deiner Stelle würde mir ein gelassenes, geländesicheres Pony/Pferd kaufen. Du musst es nicht jeden Tag reiten (Ich kenne das persönlich gar nicht,dass Pferde jeden Tag geritten werden; da wo ich letztes Jahr meine RB hatte standen die Pferde Tag und Nacht in der Herde auf der Wiese, konnten sich also selbst bewegen.)
Was mir so in den SInn kam ist, dass du ja auch einfach mit Kind, Mann und Pferd spazieren gehen kannst. Und wenn das Kind 2-3Jahre alt ist und sich auch selber am Knauf vom Sattel festhalten kann, kann man doch auch da gut mit Kind spazieren gehen.

Was ich allerdings für sehr wichtig halte:
Regelmäßiger Unterricht mit deinem Pferd und auch jemandem, der dir jederzeit behiflich sein kann, wenn du Fragen hast. Außerdem würde ich mich vorher nach einer erfahrenen Person umschauen, die sich vllt 2 mal die Woche (oder auch öfter, je nachdem) zuverlässig um dein Pferd kümmern und es reiten kann, als RB eben.
Und für dich wäre dann ein Stall gut, wo sich sowieso um die Tiere gekümmert wird. Es kann ja auch mal was mit deiner Tochter sein, so dass du mit ihr zum Arzt muss oder später kommen Veranstaltungen im Kindergarten und was weiß ich alles. Daher wäre es gut, wenn du dich zur Not auch mal einen Tag nicht um dein PFerd kümmern musst (das sollte aber natürlcih nicht der Regelfall sein!)
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #66
früher bin ich ein paar jahre geritten, weiß aber nicht mehr so genau wie lange. jedenfalls "hoppel" ich nicht auf dem pferd rum!

Was mir so in den SInn kam ist, dass du ja auch einfach mit Kind, Mann und Pferd spazieren gehen kannst. Und wenn das Kind 2-3Jahre alt ist und sich auch selber am Knauf vom Sattel festhalten kann, kann man doch auch da gut mit Kind spazieren gehen.
sehr geil - danke! den gedanken hatte ich auch schonmal.
und ich kenne es noch so, dass pferd zumindest 1 tag die woche freihat.
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #67
und ich kenne es noch so, dass pferd zumindest 1 tag die woche freihat.
Nur um Missverständnisse vorzubeugen, möchte ich hierauf noch mal eingehen. Den sogenannten Stehtag kenne ich auch noch aus meiner Anfangsreitzeit von vor ca. 28 Jahren. In dem Glauben, den Pferden damit etwas Gutes zu tun, wurde das in unserem Reitstall ebenfalls praktiziert.
Jedoch kam man zum Glück zu der Erkenntnis, dass es eher nachteilig ist, weil häufig dadurch Kreuzverschlag ausgelöst wird.

Einer freier Tag, wenn damit reitfrei oder keine Longenarbeit gemeint ist und das Pferd anderweitig die Möglichkeit hat, sich zu bewegen bzw. Entspannung auf der Weide zu finden, dann ist das absolut in Ordnung und empfehlenswert. Pferde brauchen Abwechslung, um nicht den Spass an der Sache zu verlieren.
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #68
Einer freier Tag, wenn damit reitfrei oder keine Longenarbeit gemeint ist und das Pferd anderweitig die Möglichkeit hat, sich zu bewegen bzw. Entspannung auf der Weide zu finden, dann ist das absolut in Ordnung und empfehlenswert. Pferde brauchen Abwechslung, um nicht den Spass an der Sache zu verlieren.

Genau so sehe ich es auch!
In meinem alten Reitstall gab es schöne koppeln und eine Koppel war so ne 'Spielkoppel', die war zwar etwas kleiner als die anderen, aber dafür waren solche Gymnastikbälle drinnen, mit denen sie sich auch gerne beschäftigt haben!
Von daher, ich hab auch nichts, wenn ein Pferd einen Tag in der Woche nicht geritten wird, sondern einfach auf der Koppelt steht, mit seinen Artgenossen sein kann, und sich austoben kann.

Die Idee mit dem Spazieren gehen find ich großartig :D
 
  • Eigenes Pferd oder viel zu übertrieben?? Beitrag #69
Hallo!

Nachdem ich jetzt alle Beiträge gelesen habe (oke, die letzten nur überflogen), juckt es mich in den Fingern auch noch meinen Senf dazuzugeben.

Zum Thema Geld: Unsere RL sagt immer: Wenn du zu viel Geld hast, dann kauf dir ein Pferd ;) Am besten guckt man sich mal bei ner RB an, was so in einem oder zwei Jahren an Geld durchrauscht. Du wirst erstaunt sein :D

Zum Thema eigenes Pferd, jung oder alt, alles selber machen oder doch was fertiges: Wir haben zu Hause 5 Pferde, 2 gekauft, 3 quasi selbstgemacht ;) Ich hab mit 12 auf meinem 3jährigen Pferd angefangen zu Reiten. Ich glaube, damit wurde uns beiden kein besonders großer Gefallen getan. Wir hatten teils verdammt harte Zeiten mit verweinten Augen und gegenseitiger Hassliebe. Heute, 10 Jahre später, kann ich sagen, dass mein Pferd das anständigste aus unserer Truppe ist, Verlass- und Lehrpferd. Dank meiner einer :D (->das Eigenlob stinkt mehr als unser Misthaufen) Aber es war ein harter Kampf und oft einfach verdammt frustrierend. Reiten war in diesem Fall kein Spaß.
Momentan haben wir zwei junge (4 und 5) unterm Sattel, haben uns auch jemanden für den Beritt geholt und reiten die auch nach Anleitung, damit die nicht so nen holprigen Start in den Reitalltag haben wie meine Alte. Klappt so weit prima, manchmal sind sie halt übermütig, aber dafür sind sie ja junge Pferde. :) Aber bis die beiden mal so weit waren, dass sie auch als Jungpferde gut zu händeln waren, muss man schon einiges an Zeit und Geduld investieren. Macht oft Spaß, manchmal auch nervig. Und gefährlich wirds, wenn man dieses ca 450 kg Tier mal merken lässt, dass es mit Gewicht einiges gut machen kann.:eusa_eh:
Und wir haben allerdings auch den Beweis, dass es Pferd-Reiter-Paare gibt, die sollt es eiglt gar nicht geben bzw hält man für unmöglich. Über einen guten Züchter/Ausbilder, der uns und unsere Fähigkeiten kennt, wurde meiner Oma (69) eine 5jährige kleine Vollblutstute mit Militaryausbildung empfohlen. Und was soll ich sagen: Mit den beiden klappt alles wunderbar, wobei das vor allem an dem großartigen Pferdecharakter liegt. Bei meiner Oma ist sie immer ganz lieb, bei anderen Leuten zeigt sie auch mal, dass sie doch auch ihren eigenen Willen hat. :D

Und noch was fällt mir ein: Ja, reiten verlernt man nicht. Nein, draufsitzen und reiten wie vorher geht nicht. Seit ich studiere komm ich teilweise nur alle 6 Wochen mal auf mein Pferd (die ich ja vorher 9 Jahre geritten hab). Wir verstehen uns auf Anhieb. Ich weiß, wie ich ihr sage, was ich will und sie versteht es auch. NUR: Schon nach ein paar Wochen sind die ganzen Bewegungsabläufe nicht mehr so drin wie vorher, man fühlt sich steif, evtl sogar bissl unsicher, und Pferdi nutzt das natürlich aus :D Der Kopf vergisst die Theorie nicht, aber die Muskeln. Hab dem ganzen jetzt mal mit Schwimmen entgegengewirkt, seitdem ist es viel besser. Mein neues Ziel: regelmääßig Reitstunden oder besser gleich ne RB.

Hoffe, das war nicht zu lang und komplett vorbei

Schönen Abend noch euch allen! :)
 
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