- Völlig verängstigter Welpe -wer kennt sich aus?? Beitrag #1
PaulsFrauchen
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und habe mich angemeldet, weil wir im März einen kleinen Chihuahua-Rattler-Mischlingswelpen bei uns aufgenommen haben.
Er ist etwa 5,5 Monate alt und wir haben ihn von den Nachbarn eines Freundes geholt, da die ihn aus dubiosen Gründen nicht mehr wollten.
Er war an diesem Tag ein einziges Bündel Angst (er hatte auch vor seinen damaligen Besitzern höllische Angst)
, was mir das Herz gebrochen hat und wir ihn sofort mitnahmen.
Wahrscheinlich war er in einem Raum ohne Fenster gesperrt, denn die ersten Tage konnte er bei Tageslicht die Augen kaum öffnen und sie tränten wie verrückt. Außerdem wurde ihm antrainiert auf's Katzenklo zu gehen. Draußen kannte er gar nix. Kein Auto, keinen Asphalt, Feldweg, keine Steine und noch nicht mal Wiese! Da lief er drauf, wie auf Glasscherben.
So, erst mal zuhause hat er sich sofort an die Fersen unserer Hündin geheftet und wehe, sie war nur eine Sekunde mal weg - dann fing lautstark an zu Jaulen.
Wenn wir auf ihn zu gingen, versteckte er sich. Nur vor unseren Kindern, die noch etwas kleiner sind, hatte er nicht so dolle Angst.
Ich bin tagsüber zuhause und kümmere mich seitdem wie eine Wildgewordene um ihn
. Naja..soweit es "gesund" für ihn und unser künftiges Zusammensein halt ist.
Er ist sooo süß und knuffig und so unendlich dankbar, wenn er mal gestreichelt wird oder ein Leckerchen bekommt.
Mittlerweile ist er bei uns daheim schon ganz aufgeweckt und zutraulich. Schon fast wieder ein "ganzer", wenn auch kleiner, Hund.
Nur das Gassigehen klappt nur auf entlegenen Wegen, wo uns keiner begegnet, da er partout nicht an der Leine läuft und wenn im Freigang jemand Fremdes käme, dann wäre er vor Angst wahrscheinlich ganz schnell über alle Berge! Sein Halsband findet er mittlerweile aber okay.
Ich habe schon alles probiert. Wollschnur und andere dünne Schnüre ohne Karabiner am Halsband befestigt, normale Leine, ganz kurzes Schnürchen, ganz lange Schnur...geht gar nicht. Sobald irgendwas an seinem Halsband befestigt wird, schließt er seine Augen halb, zittert und steht stocksteif da - und das wirklich so lange, bis ich das böse Ding wieder entferne! Selbst mit Leckerchen, Hühnchen usw. ist er nicht zu locken!
Er "friert" regelrecht ein.
Irgendwann muss er das ja aber wohl oder übel mal lernen und ich habe auch viel Geduld. Aber keine Idee mehr, was man machen könnte, um dem Armen da irgendwie zu helfen und ihn "aufzutauen".
Hundeschule oder -trainer gibt es bei uns in der Nähe leider nicht.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sich jemand mit ängstlichen/verstörten Hunden aus??
Für jeden noch so kleinen gut gemeinten Rat wäre ich dankbar!!
Danke schon mal,
PaulsFrauchen
ich bin neu hier im Forum und habe mich angemeldet, weil wir im März einen kleinen Chihuahua-Rattler-Mischlingswelpen bei uns aufgenommen haben.
Er ist etwa 5,5 Monate alt und wir haben ihn von den Nachbarn eines Freundes geholt, da die ihn aus dubiosen Gründen nicht mehr wollten.
Er war an diesem Tag ein einziges Bündel Angst (er hatte auch vor seinen damaligen Besitzern höllische Angst)
Wahrscheinlich war er in einem Raum ohne Fenster gesperrt, denn die ersten Tage konnte er bei Tageslicht die Augen kaum öffnen und sie tränten wie verrückt. Außerdem wurde ihm antrainiert auf's Katzenklo zu gehen. Draußen kannte er gar nix. Kein Auto, keinen Asphalt, Feldweg, keine Steine und noch nicht mal Wiese! Da lief er drauf, wie auf Glasscherben.
So, erst mal zuhause hat er sich sofort an die Fersen unserer Hündin geheftet und wehe, sie war nur eine Sekunde mal weg - dann fing lautstark an zu Jaulen.
Wenn wir auf ihn zu gingen, versteckte er sich. Nur vor unseren Kindern, die noch etwas kleiner sind, hatte er nicht so dolle Angst.
Ich bin tagsüber zuhause und kümmere mich seitdem wie eine Wildgewordene um ihn
Er ist sooo süß und knuffig und so unendlich dankbar, wenn er mal gestreichelt wird oder ein Leckerchen bekommt.
Mittlerweile ist er bei uns daheim schon ganz aufgeweckt und zutraulich. Schon fast wieder ein "ganzer", wenn auch kleiner, Hund.
Nur das Gassigehen klappt nur auf entlegenen Wegen, wo uns keiner begegnet, da er partout nicht an der Leine läuft und wenn im Freigang jemand Fremdes käme, dann wäre er vor Angst wahrscheinlich ganz schnell über alle Berge! Sein Halsband findet er mittlerweile aber okay.
Ich habe schon alles probiert. Wollschnur und andere dünne Schnüre ohne Karabiner am Halsband befestigt, normale Leine, ganz kurzes Schnürchen, ganz lange Schnur...geht gar nicht. Sobald irgendwas an seinem Halsband befestigt wird, schließt er seine Augen halb, zittert und steht stocksteif da - und das wirklich so lange, bis ich das böse Ding wieder entferne! Selbst mit Leckerchen, Hühnchen usw. ist er nicht zu locken!
Er "friert" regelrecht ein.
Irgendwann muss er das ja aber wohl oder übel mal lernen und ich habe auch viel Geduld. Aber keine Idee mehr, was man machen könnte, um dem Armen da irgendwie zu helfen und ihn "aufzutauen".
Hundeschule oder -trainer gibt es bei uns in der Nähe leider nicht.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sich jemand mit ängstlichen/verstörten Hunden aus??
Für jeden noch so kleinen gut gemeinten Rat wäre ich dankbar!!
Danke schon mal,
PaulsFrauchen