Off-Topic
Leute, kommt mal wieder runter...ich bin kein Mod, aber ich sag hier trotzdem mal, dass sich manche Leute etwas zurück halten und nicht gleich so gereizt reagieren sollten...
Es wirft euch hier keiner irgendwas vor, auch wenn es manchen so vorkommen mag! Es macht euch ganz sicher nicht zu einem schlechteren Menschen, wenn ihr euren Hund von einem seriösem Züchter nehmt. Es spricht nichts gegen einen seriösen Züchter...
...außer eben die Tatsache, dass in den Tierheim tausende von Hunden auf ein neues Zuhause warten! Manche kümmert das weniger (bitte jetzt nicht denken, dass ich damit meine, dass es euch nicht kümmert!), manche eben mehr. Bei manchen zählt der Niedlichkeitsfaktor eines Welpen oder die Gewissenheit einen Hund, dessen Herkunft und Umfeld man von klein auf kennt, mehr, bei anderen ist es eben der Mitleidsfaktor.
Ich könnte nie einen Hund vom Züchter kaufen, weil ich immer daran denken muss: Verdammt, weil ich diese eine Rasse haben will, weil die am besten zu mir passt, muss ein anderer Hund, der genauso gut passen könnte, weiter im TH sitzen und warten.
Klar, ich kann mich über verschiedene Rassen informieren und dann die Rasse raussuchen, die des Charakters und viell. auch des Aussehens wegen am besten zu mir passt. Ich kann mich besser fühlen, weil ich die Herkunft, das frühere Umfeld und weitere Dinge des Hundes genau kenne.
Ich kann aber auch ins Tierheim gehen mit zwei Erwartungen.
1. Ich suche nach einer bestimmten Rasse, weil sie eben wegen der oben genannten Gründe gut zu mir passt. Es gibt so viele Tierheime und Notstationen dass es sich nicht besonders schwierig gestaltet, diese Rasse zu finden. Im Normalfall sind Tierheimhunde entgegen vieler Meinungen ganz liebe Hunde, die selten solche Macken haben, dass es einen iwie beeinträchtigt.
2. Ich gehe ins TH ohne großartigen Vorstellungen. Meinetwegen noch, dass der Hund sehr aktiv sein soll, ab 50 cm. Aussehen ist mir egal, weil ich niemanden wegen etwas benachteiligen will, wofür er nichts kann. Bei der Masse an Hunden ist es fast unmöglich sich nicht in irgendeinen dieser Hunde zu verlieben. Und wenn es passt (auch der Lebenssituation entsprechend), warum dann nicht?
Wenn Leute, die sich ihren Hund für eine bestimmten Arbeit, z. B. Jagd, vom Züchter holen, versteh ich das noch am ehesten. Da ist man sicher, dass der Hund die Eigenschaften hat, die er für die Arbeit braucht.
Aber wer einen Hund als Kumpel haben will, wie eig. fast alle Hundebeitzer es wollen, dann gibt es doch so viele verschiedene Hunde in den Tierheimen. Aktive und verspielte, ruhigere und gemütlichere, jüngere und ältere.
Das Argument "Ich möchte alles über meinen Hund wissen, die Eltern und Geschwister kennen lernen, möchte selbst von klein auf mit dem Hund zusammen leben." versteh ich allerdings nicht richtig. Was ist denn so wichtig daran, dass man die Herkunft des Hunden kennt, das frühere Umfeld? Das andere ist noch verständlich, aber das ist ja das Thema Welpe, was hier nichts zu suchen hat.