Züchter oder Tierheim?

Diskutiere Züchter oder Tierheim? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Ganz klar vom Züchter. Gewisse Rassen würd ich aber nicht aus ner FCI Zucht holen sondern von einem anderen Verband der mehr Wert auf das wichtige...
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  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #41
Ganz klar vom Züchter. Gewisse Rassen würd ich aber nicht aus ner FCI Zucht holen sondern von einem anderen Verband der mehr Wert auf das wichtige (Gesundheit, Wesen) Legt und nicht nur auf Aussehen
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #42
Meine Hunde sind reine Familienmitglieder; warum sollte ich solch einer armen Seele aus dem Tierschutz die Chance verwehren, hier einzuziehen? Warum sollte ich zu einem Züchter rennen, um mir dort den Hund auszusuchen? All das, was ich von einem Hund erwarte, kann mir auch ein Hund aus dem Tierschutz geben.
natürlich kann er das. genauso, wie ein hund von einem guten züchter auch. ich finde beides nicht verwerflich und würde mich für beides nicht rechtfertigen, aber ich finde einfach nicht, dass eins schlechter ist wie das andere.

und ida, dafür, dass du sagst "jedem das sein", strotzt dein beitrag nur so vor contra züchter-haltung. kann ich nicht verstehen um ehrlich zu sein.

@morastbiene, ich kann das nicht wirklich gut beurteilen und vorverurteile vermutlich auch, aber ich persönlich habe immer respekt vor dem unbekannten. überraschungspakete sind nicht mein ding. der unbeschwerte start eines zu mir passenden züchter-welpens vermittelt mir irgendwie die nötige nähe und vertrautheit.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #43
Ich mag die Überraschungspakete einfach mehr als die von A bis Z durchgeplanten Rassehunde.

** jeder welpe ist ein überraschungspacket- egal ob mischling oder rassehund**


Ich bin selbst nicht perfekt und da ist mir auch ein unperfekter Hund an meiner Seite lieber. Wobei genau dieser Hund dann doch wieder für mich perfekt ist.

** auch hier, kein hund ist perfekt, ob rasse oder mischling**

Es muss zwischen mir und dem Hund passen - und da empfinde ich dessen Herkunft als zweitrangig.

** stimmt! daher- wurscht ob rasse oder mischling**


Den einzigen Sinn haben 'Rassehunde' für mich nur, wenn sie als 'Nutztiere' (ist nicht negativ gemeint) benötigt werden. Ein Hütehund oder Jagdthund hat nun seit Jahren einige Eigenschaften, die wichtig sind, wenn man diese Tiere für die Arbeit benötigt. Aber wie viele sind das heute noch?

** es haben sicherlich noch einige ihre rassespezifischen eigenschaften. Ich habe einen RR. Diese hunde wurden früher zur löwenjagd eingesetzt. heute natürlich nicht mehr. ich habe mich mit der rasse weimaraner (langhaar) auseinandergesetzt, standen ganz oben auf der liste- ich merkte aber, das ich diese rasse nicht auslasten bzw gerecht werden kann- das der graue einfach nicht in mein leben passt..
der RR passt zu mir, zu meinem leben und zu meinen hobbys *g* **

Den Hund einfach 'Hund sein lassen' geht in der heutigen Zeit wohl einfach nicht, wo er viel zu eng mit Menschen zusammen lebt.

** also mein hund, darf hund sein-und das will ich auch..auch wenn er mit mir zusammen lebt **

Da stimme ich euch zu. Egal ob Mischling oder Rasse aber manche Mixe sind
mit gut hinterdachtem Hintergrund zB. wenn man einen guten Zuchthund der Rasse Mops mit einem Hund kreuzt der eine längere schnauze wie der Mops hat wie zB. ein Jack Russel Terrier. Das macht vieles für den Mops (für die Welpen)einfacher.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #44
Den einzigen Sinn haben 'Rassehunde' für mich nur, wenn sie als 'Nutztiere' (ist nicht negativ gemeint) benötigt werden. Ein Hütehund oder Jagdthund hat nun seit Jahren einige Eigenschaften, die wichtig sind, wenn man diese Tiere für die Arbeit benötigt. Aber wie viele sind das heute noch?
diese aussage finde ich quatsch. es gibt ja nicht nur rassen, die zum jagen oder hüten da sind. zig rassen sind normale begleithunde. müssen wir die jetzt aussterben lassen, damit wir all den mixen ein zuhause geben können? da wird das rad aber zweimal erfunden denke ich.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #45
Viele grade die die Mischlinge haben sagen immer "mein Hund ist einzigartig er ist ein Mischling" dabei ist auch ein Hund vom Züchter einzigartig-jeder Hund ist einzigartig.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Grade Rassehunde sind was schönes weil man sich genau die Rasse aussuchen kann die zu einem passt und der man gerecht werden kann das kann bei einem Mischling nunmal in die Hose gehen wenn etwas drin ist dem man nicht gerecht werden kann. Ich finde bin auch der Meinung man sollte nciht versuchen zu helfen indem man die Hunde aus dem Ausland adoptiert sondern indem man versucht die Menschen zum umdenken zu bringen das Problem "an der Wurzel fässt" genauso hier in Deutschland die Leute müssen einfach über Vermehrer aufgeklärt werden viele wissen nciht das es falsch ist dort zu kaufen.
Würden alle so helfen würde die zahl der TH-Hunde stark sinken ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #46
Viele grade die die Mischlinge haben sagen immer "mein Hund ist einzigartig er ist ein Mischling" dabei ist auch ein Hund vom Züchter einzigartig-jeder Hund ist einzigartig.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Grade Rassehunde sind was schönes weil man sich genau die Rasse aussuchen kann die zu einem passt und der man gerecht werden kann das kann bei einem Mischling nunmal in die Hose gehen wenn etwas drin ist dem man nicht gerecht werden kann. Ich finde bin auch der Meinung man sollte nciht versuchen zu helfen indem man die Hunde aus dem Ausland adoptiert sondern indem man versucht die Menschen zum umdenken zu bringen das Problem "an der Wurzel fässt" genauso hier in Deutschland die Leute müssen einfach über Vermehrer aufgeklärt werden viele wissen nciht das es falsch ist dort zu kaufen.
Würden alle so helfen würde die zahl der TH-Hunde stark sinken ;)


Ich bin ganz der Meinung ,daß jeder Hund einzigartig ist.Aber ich glaube mit solchen Aussagen der "Einzigartigkeit"ist eher das Optische gemeint.Wenn man z.B.100 Goldis sehen würde ,wär auf dem ersten Blick doch wesentlich mehr Ähnlichkeit ,als bei 100 Mischlingen.

L.G.
martina;)
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #47
Eros stammt eig. auch von einem gutem Züchter, der aber überraschend starb, die Besitzer mussten ihn kurz danach abgeben, wussten nicht, wohin mit ihm, gaben ihn an Leute weiter, die sich als ziemliche Trottel raus stellten(ist aber ne längere Geschichte) und Eros landete schließlich im Tierheim.

natürlich bestätigen ausnahme die regel ;)

lg
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #48
Hallo nochmal,

@Engelchen: Ich bin grundsätzlich nicht kontra-Züchter eingestellt. ;) Jedem das seine bedeutet für mich, daß sich jeder dort seinen Hund holen soll, wo er mag (Vermehrer ausgeschlossen, ich denke, da sind wir uns einig ;)). Für mich ganz persönlich käme aber kein Hund vom Züchter infrage; die Gründe hierfür hatte ich ja geschrieben.

Außer dem "Arbeitstier" fällt mir aber auch kein Grund ein, warum man einen Hund vom Züchter holt. Leute, die sich einen Hund als Statussymbol und wegen rein optischen Gründen holen und dabei keinerlei Ahnung von der Rasse haben, nerven mich gehörig und davon gibt es (zumindest in meinem Umfeld) sehr viele. Wobei ich da wieder die Meinung habe, daß diese Hunde dann nicht vom guten Züchter stammen, denn ein solcher hätte diesen Menschen solch einen Hund nicht anvertraut ;).

Im Tierschutz finde ich jede Art von Hund, für jedes Bedürfnis und für jeden Wunsch. Mitunter muß man eine Weile suchen und warten, aber das ist bei einem seriösen Züchter auch der Fall.

Ein guter TH-Mitarbeiter (auch hier gibt es schwarze Schafe) kann mir sehr viel über den Hund sagen; so daß evtl. Überraschungen ausbleiben. Man hat die Möglichkeit, den Hund vorher schon kennenzulernen und zu sehen, ob es paßt oder nicht. Gerade für Anfänger kann das eine große Hilfe sein.

Es gibt Welpen, junge Hunde, mittelalte und alte Hunde im Tierschutz; es ist also nicht so, daß man immer einen "ausrangierten" Hund holt. Man kann sich aussuchen, ob man einen nimmt, der als schwierig gilt und irgendwelche Probleme mitbringt oder ob man einen nimmt, der absolut unauffällig ist und bereit gut erzogen. Bei der Masse an unterschiedlichen Hunden im Tierschutz ist wohl für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis einer dabei ;)

Eine Gesundheitsgarantie habe ich bei keinem Hund. Wenn man einen Rassehund hat und dieser nach einem halben Jahr angefahren wird (wie bei meinem Bruder geschehen) und dadurch enorme TA-Kosten entstehen und der Hund zeit seines Lebens gehandicapt ist, schiebt man ihn ja auch nicht ab. Ich vertrete sicher nicht die Meinung, daß Mixe gesünder sind; aber das Rassehunde vom Züchter generell von gesundheitlichen Problemen verschont bleiben, ist auch nicht der Fall.

Warum hole ich mir also als "Otto-normal-Verbraucher" einen Hund der Rasse XY, wenn nicht als Statussymbol o. ä.? :eusa_think::eusa_think:

Vielleicht habt ihr eine Antwort?

LG Ida
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #49
Warum hole ich mir also als "Otto-normal-Verbraucher" einen Hund der Rasse XY, wenn nicht als Statussymbol o. ä.? :eusa_think::eusa_think:

LG Ida

... Und du bist nicht contra Züchter eingestellt? :roll:

Also ich bin der "Otto Normalverbraucher" der sich einen Welpen beim Züchter geholt hat und das nicht als Statussymbol.

Warum sage ich dir gern nochmal:

Ich wollte einen Welpen aus einer guten Zucht, da ich alles über meinen Hund wissen wollte.
Sprich ich wollte die Elterntiere kennenlernen, die Aufzucht meines Hundes erleben, mich mit dem Züchter über alles mögliche austauschen, seine Papiere erhalten, wo ich seine Ahnen nachvollziehen kann.

Im Tierheim wäre das nicht möglich gewesen.

Mein Hund und dessen papiere stellen für mich absolut kein Statussymbol dar.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #50
An dieser Stelle kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wohl gemerkt, ich kann die Argumente beider Seiten akzeptieren und respektieren. Aber ich bin wirklich froh, dass Hunde nicht dieselben Ansprüche an ihre Rudelführer stellen wie umgekehrt.

Ich stelle mir gerade vor:
- dass der Mensch vom Hund nach der Länge seines Stammbaums beurteilt wird
- dass eventuelle Krankheiten der Ahnen bereits Ausschlusskriterium für ihn wären
- dass jegliche Abweichung von der europäischen Norm bestenfalls wohlwollend akzeptiert würde
- dass der Hund den Menschen nach seiner Herkunft beurteilt, sein Umfeld durchleuchtet sowie die Eltern begutachtet

Wie viele Menschen stünden dann wohl ohne Hund da...
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #51
Über deinen Beitrag musste ich jetzt schmunzeln.

Ich versteh nicht warum das so negativ ausgelegt wird - ich fande es einfach schön, dass ich die Eltern kennenlernte konnte und die Aufzucht verfolgen konnte - ich weiß wirklich nicht wo da das Problem liegt und was daran falsch ist :roll:

Im übrigen beurteile ich sicherlich keinen Hund anhand seines Stammbaumes.
Ich finde es nicht verwerflich, dass ich wissen will wo mein Hund herkommt und ich finde es auch ebenfalls nicht verwerflich, dass ich wissen wollte, dass mein Hund gesunde Ahnen hat und er bestimmte Erbkrankheiten nicht bekommen kann - mit Status hat das sicherlich nichts zu tun sondern schlicht und ergreifend mit der Gesundheit meines Hundes - das ist für mich der Sinn eines Stammbaums und nicht das Beurteilen.

Zitat Dogma "...dass eventuelle Krankheiten der Ahnen bereits Ausschlusskriterium für ihn waren"

Diesen Punkt verstehe ich nicht so ganz - soll denn mit kranken Hunden gezüchtet werden, um Krankheiten noch weiter zu verbreiten?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #52
Du musst meinen Beitrag nicht wortwörtlich auf dich übertragen. Ich meinte das eher allgemein als Summe aller Beiträge hier, was hier jeder einzelne von seinem Hund erwartet und was für Ansprüche er an ihn hat. Naja, letztendlich ist es wie so oft im Leben, wem der Schuh passt, der kann ihn sich anziehen, aber ich zwinge niemanden, darin zu gehen.

Und nein, mit kranken Hunden soll natürlich nicht gezüchtet werden, doch ist es z.B. heutzutage noch immer in vielen Zuchten Gang und Gäbe, dass taube Welpen mal eben schnell den kurzen Flug vor die Wand antreten oder einen Tauchgang absolvieren (und das meist in den besonders renommierten Zuchten). Fehlfarbene Hunde sind eh viel weniger wert, weil sie eben nicht dem Schönheitsideal entsprechen und werden weit unter Preis verschleudert. Und warum? Vielleicht, weil es bei Rassehunden eben doch auch auf die richtige Form, Größe, Farbe usw. ankommt und sich die Ansprüche der Käufer doch nicht nur rein auf die Gesundheit und das Wesen der Tiere beschränken.

Auch hier gilt: ich meine niemanden persönlich und greife auch niemanden konkret an. Ich möchte nur anmerken, dass es eben doch genügend Menschen gibt, die ihren Hund als Statussymbol und zum Herzeigen Gassi führen. Man wird sie in keinem Forum finden, aber ihre Existenz zu verleugnen wäre kurzsichtig. Und so lange diese Menschen den Markt bestimmen, so lange werden auch die weniger perfekten Exemplare einer Rasse eben immer minderwertiger sein.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #53
Off-Topic
Mir fallen gerade die Worte meines Vaters ein, der früher als Richter bei Jagdhundeprüfungen tätig war. Dort wurde u. a. auch die Zuchttauglichkeit der Hunde bewertet. Er mußte immer schmunzeln, wenn er diese fettgefressenen, schiefzähnigen Menschen dort sah und war der Ansicht, daß sie nach ihren eigenen Standards wohl durch die Bank alle zuchtuntauglich seien ...


Tierfreund, ich kann Dich ein wenig verstehen ... (bin ja kein Unmensch ;)). Du scheinst die Anschaffung Deines Brunos so als eine Art Geburt des ersten Kindes zu sehen ... Das ist nicht böse gemeint! Aber was hat man davon, außer das es "schön" ist?

Aber auch ein Hund vom Züchter kann krank werden; wenn es keine Erbkrankheit ist, ist es vielleicht ein anderer äußerer Zustand - da gibt auch kein Züchter eine Garantie und das ist einfach das Risiko des Lebens ...

LG Ida
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #54
Und nein, mit kranken Hunden soll natürlich nicht gezüchtet werden, doch ist es z.B. heutzutage noch immer in vielen Zuchten Gang und Gäbe, dass taube Welpen mal eben schnell den kurzen Flug vor die Wand antreten oder einen Tauchgang absolvieren (und das meist in den besonders renommierten Zuchten). Fehlfarbene Hunde sind eh viel weniger wert, weil sie eben nicht dem Schönheitsideal entsprechen und werden weit unter Preis verschleudert. Und warum? Vielleicht, weil es bei Rassehunden eben doch auch auf die richtige Form, Größe, Farbe usw. ankommt und sich die Ansprüche der Käufer doch nicht nur rein auf die Gesundheit und das Wesen der Tiere beschränken.

**ich gebe dir recht, das sicherlich welpen verschwinden. es ist traurig, das menschen derart nach einem idial streben- es ist traurig, das es einigen züchter gewaltig an menschlichkeit!! fehlt- ein züchter mit herz und verstand, wird niemals einen welpen verschwinden lassen, nur damit seine statistik stimmt...**

Auch hier gilt: ich meine niemanden persönlich und greife auch niemanden konkret an. Ich möchte nur anmerken, dass es eben doch genügend Menschen gibt, die ihren Hund als Statussymbol und zum Herzeigen Gassi führen. Man wird sie in keinem Forum finden, aber ihre Existenz zu verleugnen wäre kurzsichtig. Und so lange diese Menschen den Markt bestimmen, so lange werden auch die weniger perfekten Exemplare einer Rasse eben immer minderwertiger sein.

**auch hier gebe ich dir recht...
es gibt sicherlich rasse- die durch nicht perfekter optik in der minderheit sind, was ich absolut nicht nachvollziehen kann-
hund ist hund!**
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #55
Da kann ich Babsi auch beipflichten.

Welpen auf irgendeine Art und Weise verschwinden zu lassen ist ziemlich das letzte und es ist einfach nur traurig, wenn ein Züchter ohne Herz und Verstand handelt.

Sicherlich ist es auch richtig, dass es Leute gibt, die ihren Hund als Statussymbol betrachten und als Vorzeigeobjekt Gassi führen - auch das ist einfach nur traurig.( zum Glück kenne ich solche Personen nicht persönlich)

@ Dogma: ich dachte dein beitrag war mehr auf mich bzw. meinen letzten Beitrag bezogen und nicht allgemien gemeint. Hab dich da leider falsch verstanden.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #56
Warum hole ich mir also als "Otto-normal-Verbraucher" einen Hund der Rasse XY, wenn nicht als Statussymbol o. ä.?
ja klar, alle, die zum guten züchter gehen und letztlich nur einen möglichst guten start in ein gemeinsames leben wünschen, wollen sich in wirklichkeit nur ein statussymbol zulegen, ist klar...:roll:

wenn ich also ins tierheim gehe und da gezielt nach einer bestimmten rasse oder rasseähnlichkeit suche, lege ich mir aber kein statussymbol zu, oder wie? das ist doch ausgemachter blödsinn. schön, das auf diese weise mal ans licht kommt, was man über leute mit rassehunden denkt, aber auf der anderen seite ganz groß betonen, dass man ja keine vorurteile hat...

ich persönlich verurteile keinen hund dieser welt. aber wenn ich mir einen hund holen möchte, der in seinem leben noch keine schlechte erfahrungen gemacht hat, der bestmöglich aufgezogen wurde und von seiner veranlagung her das ist, was zu meinen lebensumständen passt, was genau ist daran verwerflich? dass ich es mir leicht mache?? dass ich mir meinen perfekten hund schaffe?? von wegen!
ich entscheide so aus vielen gründen, nämlich zum einen, weil der gang zu einem GUTEN züchter auch tierschutz ist, weil ich nicht die erfahrung habe, einen hund, der evt. eine "macke" hat, richtig zu betreuen, weil mir durch berufstätigkeit evt. die zeit fehlt, intensiv auf dieses thema einzugehen und und und.

ich verstehe echt nicht, warum mich das zu einem schlechteren menschen macht, weiß gott nicht. ich persönlich bin auch geschockt, dass leute so über mich denken und mir konsumgeilheit vorwerfen.

schöne engstirnige welt, sage ich da nur...

und klar gibt es züchter, die ich ebenfalls verurteile, einfach, weil manche rassen für mich qualzuchten sind. diese leute unterstütze ich ebensowenig, wie ich einen vermehrer unterstützen würde.
und dass "fehlerhafte welpen" verschwinden, weiß ich auch, wobei sowas nie bei einem wirklich guten züchter passieren wird, sondern vielmehr bei vermehrern. bei einem guten züchter bekommen diese welpen nämlich zwar ihre papiere, diese werden aber auf grund des fehlers so ausgestellt, dass dort die zuchtuntauglich vermerkt wird und diese hunde werden dann mitunter auch ein bißchen günstiger verkauft. so ging es einer bekannten mit einem mini-bulli, der aufgrund heller pigmentierung an der nase, augen und pfoten zuchtuntauglich gewertet wurde.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #57
Toller Beitrag Engelchen - ich wünschte ich hätte mich auch so ausdrücken können - deswegen schließe ich mich deinem Beitrag einfach an´.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #58
Hallo!
Ich bin gegen das Züchten von Tieren. Sage ich ganz ehrlich und stehe ich in jeder Konsequenz zu. Es gibt genug Haustiere auf der Welt, es besteht keine Notwendigkeit, sie zu züchten. Zumindest nicht für den "Hausbedarf", dass jemand, der einen Hund zu Berufszwecken hält, braucht vielleicht "mehr". Dazu kommt der ganze Unfug, der auch in Deutschland mit den Tieren getrieben wurde und wird.
Wer sich einen THHund holt, hat nicht weniger Möglichkeit zu checken, ob der Hund zu einem passt, sondern viel mehr als wenn er zum Züchter geht. Dabei berufe ich mich auf die nur in kleiner Prozentzahl vererbbaren Characktereigenschaften, die eben bei vielen Rassen als Standard gelten. Einen -ausgewachsenen- THHund kann ich kennenlernen, ich kann ihn sogar zum Test nach Hause nehmen, ich kann mit ihm arbeiten bevor ich ihn nach Hause nehme.

Wie kann man so verblendet sein zu glauben man würde durch den Import von ausländischen Tieren deren Vermehrer unterstützen? Diese Menschen vermehren sie nicht um sie an die Tierschützer zu verkaufen, sie züchten sie (in großer Menge) um sich die besten rauszusuchen. Als die Tierschützer noch nicht da waren, wurden eben alle getötet und keiner gerettet. Es ist ihnen egal, ob sie gerettet werden oder nicht, das beeinfluss nicht ihre Zuchtaktivität.
Tut mir leid, aber bei so einer Argumentation wird mir übel.

Es muss nicht jeder einen Hund aus dem Tierschutz übernehmen, es muss ja auch nicht jeder Tierschutz betreiben. Aber wo ist es Tierschutz einen Züchterhund zu nehmen? Das lindert nicht die Not der THHunde und der TH allgemein. Der Hund landet dann vielleicht nicht im TH, aber das ist ja nun wirklich nur eine sehr weit entfernte und extrem passive Art des Tierschutzes. Ich sehe das nicht negativ, wie gesagt, muss nicht jeder so machen. Es muss sich auch nicht jeder bei einer Essenstafel engagieren oder die Kinderfußballmannschaft umsonst trainieren. Das hat was mit persönlichen Interessen zu tun und wer sich nicht dafür interessiert, soll es lassen. Das ist es und nicht mehr.

Ich persönlich fühle mich sehr wohl mit der Vorstellung, meinen zukünftigen Hund auf vielen Spaziergängen (über Tage und Wochen) kennenzulernen, mich mit den Pflegern zu unterhalten, die mir berichten, wie sie den Hund einschätzen oder auch jemanden, dem ich viel Hundeverstand zuspreche drauf zu schauen, ob der Hund zu mir passt. Ein Welpe, Gott, was will man über sein zukünftiges Verhalten schon groß sagen?
Aber ich missioniere grundsätzlich keinen, weil es nichts bringt, jemandem etwas aufzudrängen, mit dem er sich nicht wohlfühlt. Und außerdem bin ich persönlich ehrlich gesagt der -wahrscheinlich sehr radikalen- Meinung, dass wer sich nicht mit dem Tierschutz identifizieren kann, es lassen soll. Keiner der Hunde, die ich in den letzten 3,5 Jahren im Tierschutz kennengelernt habe (aber auch keine meiner eigenen Secondhandtiere) hätten es verdient, bei jemandem zu leben, der nicht zu 100% hinter ihnen und ihrer Herkunft steht.
Wie gesagt: das soll keinen abwerten, der einen Hund vom Züchter hat. Diese Leute haben einfach eine andere Lebenseinstellung als ich und eine Lebenseinstellung kritisiere ich ja nun auch nicht.
Caterina
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #59
Off-Topic
Leute, kommt mal wieder runter...ich bin kein Mod, aber ich sag hier trotzdem mal, dass sich manche Leute etwas zurück halten und nicht gleich so gereizt reagieren sollten...


Es wirft euch hier keiner irgendwas vor, auch wenn es manchen so vorkommen mag! Es macht euch ganz sicher nicht zu einem schlechteren Menschen, wenn ihr euren Hund von einem seriösem Züchter nehmt. Es spricht nichts gegen einen seriösen Züchter...

...außer eben die Tatsache, dass in den Tierheim tausende von Hunden auf ein neues Zuhause warten! Manche kümmert das weniger (bitte jetzt nicht denken, dass ich damit meine, dass es euch nicht kümmert!), manche eben mehr. Bei manchen zählt der Niedlichkeitsfaktor eines Welpen oder die Gewissenheit einen Hund, dessen Herkunft und Umfeld man von klein auf kennt, mehr, bei anderen ist es eben der Mitleidsfaktor.
Ich könnte nie einen Hund vom Züchter kaufen, weil ich immer daran denken muss: Verdammt, weil ich diese eine Rasse haben will, weil die am besten zu mir passt, muss ein anderer Hund, der genauso gut passen könnte, weiter im TH sitzen und warten.

Klar, ich kann mich über verschiedene Rassen informieren und dann die Rasse raussuchen, die des Charakters und viell. auch des Aussehens wegen am besten zu mir passt. Ich kann mich besser fühlen, weil ich die Herkunft, das frühere Umfeld und weitere Dinge des Hundes genau kenne.
Ich kann aber auch ins Tierheim gehen mit zwei Erwartungen.
1. Ich suche nach einer bestimmten Rasse, weil sie eben wegen der oben genannten Gründe gut zu mir passt. Es gibt so viele Tierheime und Notstationen dass es sich nicht besonders schwierig gestaltet, diese Rasse zu finden. Im Normalfall sind Tierheimhunde entgegen vieler Meinungen ganz liebe Hunde, die selten solche Macken haben, dass es einen iwie beeinträchtigt.
2. Ich gehe ins TH ohne großartigen Vorstellungen. Meinetwegen noch, dass der Hund sehr aktiv sein soll, ab 50 cm. Aussehen ist mir egal, weil ich niemanden wegen etwas benachteiligen will, wofür er nichts kann. Bei der Masse an Hunden ist es fast unmöglich sich nicht in irgendeinen dieser Hunde zu verlieben. Und wenn es passt (auch der Lebenssituation entsprechend), warum dann nicht?

Wenn Leute, die sich ihren Hund für eine bestimmten Arbeit, z. B. Jagd, vom Züchter holen, versteh ich das noch am ehesten. Da ist man sicher, dass der Hund die Eigenschaften hat, die er für die Arbeit braucht.
Aber wer einen Hund als Kumpel haben will, wie eig. fast alle Hundebeitzer es wollen, dann gibt es doch so viele verschiedene Hunde in den Tierheimen. Aktive und verspielte, ruhigere und gemütlichere, jüngere und ältere.

Das Argument "Ich möchte alles über meinen Hund wissen, die Eltern und Geschwister kennen lernen, möchte selbst von klein auf mit dem Hund zusammen leben." versteh ich allerdings nicht richtig. Was ist denn so wichtig daran, dass man die Herkunft des Hunden kennt, das frühere Umfeld? Das andere ist noch verständlich, aber das ist ja das Thema Welpe, was hier nichts zu suchen hat.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #60
Ich denke das es sowohl beim Tierheim als auch unter Züchtern seriöse Adressen gibt wo man das geeignete Tier finden kann. Ob man nun den Hund von klein auf erziehen möchte oder lieber einem Tier aus dem Heim ein neues Zuhause geben möchte bleibt jedem selber überlass.

Ich persönlich würde mir in erster Linie eine bestimmte Rasse aussuchen die zu mir passt bzw. die mir gefällt und dann halt nach nem seriösen Züchter such. Würde aber auch durchaus mal in den umliegenden Tierheimen schauen ob da jemand auf mich wartet wo man sofort merkt das passt einfach. Bin daher für beiden Möglichkeiten offen.

Unterm Strich muß man aber einfach sagen, das volle Tierheime bzw. Tiere in Not eigentlich nicht sein müssten,würde man sich vor Anschaffung besser informieren.
 
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