Züchter oder Tierheim?

Diskutiere Züchter oder Tierheim? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Das war ein Bsp ;) Der "alte" Retriever ist genuau genommen die Leistungslinie die gesundheitlich einfach fitter ist wie die "neue" Linie oder mit...
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  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #81
Das war ein Bsp ;) Der "alte" Retriever ist genuau genommen die Leistungslinie die gesundheitlich einfach fitter ist wie die "neue" Linie oder mit anderen Worten die Showlinie :lol:

Ich würde jeder Zeit einen von TS nehmen aber ich möchte nunmal einen vom Züchter dafür helfe ich dann lieber anderwertig im TS ;)

Einen Retriever würde ich auch den gesündheitlichen Gründen ausschließlich aus eine FTL oder Leistungszucht nehmen ;)
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Aber ich merk schon iwie bekomm ichs nicht so aufgeschrieben das es richtig rüberkommt :mrgreen: wenn ich mir meinen Text nochmal durchlese merk ich das es total anders dasteht wie ichs eig meine :lol:
 
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  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #82
Off-Topic
Hm, ehrlich gesagt, habe ich auch irgendwie nicht kapiert was Du sagen wolltest ... ;) Leistungszucht würde für mich beim Golden jetzt bedeuten, daß Du jagdliche Leistungszucht meinst :eusa_think:. Zum Thema "Jagdgebrauchshund in Nichtjägerhänden" gibt es hier schon einen Thread ... das ist für mich nun wieder ein ganz anderes Thema. LG Ida
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #83
So und wenn es keine Züchter mehr gibt - wie geht es dann weiter?

... Stirbt der Hund als Haustier dann irgendwann aus oder paaren wir munter Mischlinge miteinander?
Ich bin wie gesagt radikal: für mich wäre die Welt besser wenn es keine Haustiere mehr gäbe. Kaum ein Tier wird artgerecht gehalten und wäre besser dran wenn es sich nicht mit unseren menschlichen Unzulänglichkeiten arrangieren müsste. Wer behauptet er halte seine Tiere nicht aus egoistischen Gründen lügt. Ich stehe dazu und versuche trotzdem das Beste für meine Tiere rauszuholen. Für mich bedeutet die Erkenntnis, dass kaum ein Tier artgerecht lebt eben auch die Verpflichtung kein neues Leben zu erschaffen, das dann wiederum nicht artgerecht gehlaten werden kann. Das heißt natürlich nicht einfach alle Zuchten zu verbieten, sondern vor allem Kastrationspflicht. Aber das schaffen nichtmal deutsche Kommunen für Katzen, also werden wir noch sehr lange Freude an unseren Tieren haben.

Engelchen, wie gesagt, dann tut es mir leid. Deutlicher als: "das ist dein Weg, das ist mein Weg. Ich habe meinen Weg gewählt, weil er mir besser erscheint und du hast eben andere Erfahrungen, die dich zu deinem Weg geführt haben, den du besser findest" kann ich es nicht sagen. Ich freue mich mehr wenn ein THHunde ein Zuhause findet als wenn jemand seinen Züchterhund (oder welche Tierart auch immer) vorstellt. Ja, macht mich das jetzt zu jemandem, der Züchterhunde verachtet? Sicherlich nicht. Ich kenne auch ausreichend Menschen, die Züchterhunde haben (meine Tante und Cousine z.B. seit ich denken kann) und die verachte ich sicherlich nicht oder zeige mit dem Finger abschätzig auf sie. Aber es scheint, dass du nunmal diese Haltung aus meinen Posts lesen möchtest, also tu das ruhig, ist mir nicht so wichtig.

Ida, was ist schlecht daran wenn man einen Hund aus einer Leistungslinie haben will, weil man mit ihm arbeiten möchte? Das ist doch sinnvoll und sicherlich kein äußerliches Merkmal. :eusa_think: Und wer eine Arbeitslinie züchtet wird schon drauf achten, dass die Leute, die die Welpen übernehmen, damit auch klarkommen.
Caterina
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #84
Mehr kam irgendwie nicht, oder?
was soll denn da noch kommen? bei den tierheim-hunden kam als argument, dass man überraschungspakete mag und einem ehemals ungewollten tier ein zu hause gibt. sehr viel mehr ist das nun auch nicht...

ich denke, der "bessere" hund wird auch nicht aus einer pro und contra liste entspringen. jeder hat nunmal andere vorstellungen und sollte diese ausleben dürfen. frei von wertung. aber das sehe ich hier gar nicht.

und ich will nunmal keinen hund aus dem th. ich möchte kein überraschungspaket und ich möchte auch keinen aus dem ausland importierten hund, der dort widerrum vom vermehrer ausgemustert wurde. das ist nun mal meine entscheidung. und mit meiner entscheidung, mir statt dessen einen hund von einem seriösen züchter zu holen, muss ich mich nicht in den schatten stellen lassen.

das boykottieren der weissen golden retriever würde ich im übrigen genauso handhaben. denn der ursprüngliche golden retriever war nun mal golden. der ursprüngliche golden retriever war auch noch nicht so groß wie die heutigen retriever, die weiss-pigmentierung führt mittlerweile schon zu taubheit, die "schönzüchtung" führt zu gesundheitlichen problemen. deshalb würde ich so einen weissen golden retriever auch nicht kaufen, weil er dem menschen angepasst wurde, und das tut nicht not.

nur weil es sich um einen rassehund handelt, ist er ja nicht die krönung der schöpfung. es gibt zig rassen, die es meiner meinung nach nicht geben sollte. auch bei zucht-hunden sollte man verstand walten lassen. wenn ein shar-phei z.b. noch so eine tolle aufzuchtstätte hat, ist und bleibt dieser hund für mich eine qualzucht.

leute, die sich so einen hund holen, sollte man verurteilen, aber ich lass mich nicht von euch herabsetzen.

und antigone, solche gutmenschen wie dich kenne ich zur genüge. da wird immer groß erzählt, wie schlecht es doch alle tiere auf der welt bei menschen haben. dennoch reicht diese feststellung nicht aus, selbst auf tiere zu verzichten. das macht für mich keinen sinn um ehrlich zu sein. wenn ich gegen etwas bin, zeige ich auch die nötige konsequenz.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #85
Ich bin wie gesagt radikal: für mich wäre die Welt besser wenn es keine Haustiere mehr gäbe. Kaum ein Tier wird artgerecht gehalten und wäre besser dran wenn es sich nicht mit unseren menschlichen Unzulänglichkeiten arrangieren müsste.


wir leben im jahre 2010 ;)
hunde sind bei uns heimisch..
versuche mal einen hund " artgerecht " also " wölfisch " zu halten...
denkbar unmöglich-gott sei dank...
sicherlich gibt es aber noch hunde, die ihrer arbeit nachgehen und nahe an " artgerechte haltung " leben...

ich kann aber deinen frust? verstehen und ich finde es gut, das du zur deiner meinung stehst :angel:

ich persönlich will keinen hund aus dem TH- auch nicht privat von irgenwem.
ich möchte meinen hund von klein auf erleben, wissen wie der kleine aufgewachsen ist und die elterntier
kennenlernen, ihre gesundheitszeugnisse sehen usw- option auf zucht!....dafür bezahle ich auch gerne einen preis..
garantie, das der welpe sich im laufe der jahre gesund entwickelt hat man nie- keine papiere sind eine garantie
das der welpe gesund bleibt...
trozdem kommt für mich nur ein hund mit papiere in frage..
AUSNAHME: in meinem bekannten/freundes-familienkreis sucht ein hund einen platz...

lg
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

und antigone, solche gutmenschen wie dich kenne ich zur genüge. da wird immer groß erzählt, wie schlecht es doch alle tiere auf der welt bei menschen haben. dennoch reicht diese feststellung nicht aus, selbst auf tiere zu verzichten. das macht für mich keinen sinn um ehrlich zu sein. wenn ich gegen etwas bin, zeige ich auch die nötige konsequenz.

stimmt *grübl* aus diesem blickwinkel habe ich das garnicht gesehen-
aber ich muss dir recht geben..

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #86
Also ich gebe @Buttterfly1990 völlig recht.;)


Viele Grüße
Bastian (Bongo)
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #87
Ich bin wie gesagt radikal: für mich wäre die Welt besser wenn es keine Haustiere mehr gäbe. Kaum ein Tier wird artgerecht gehalten und wäre besser dran wenn es sich nicht mit unseren menschlichen Unzulänglichkeiten arrangieren müsste. Wer behauptet er halte seine Tiere nicht aus egoistischen Gründen lügt. Ich stehe dazu und versuche trotzdem das Beste für meine Tiere rauszuholen. Für mich bedeutet die Erkenntnis, dass kaum ein Tier artgerecht lebt eben auch die Verpflichtung kein neues Leben zu erschaffen, das dann wiederum nicht artgerecht gehlaten werden kann. Das heißt natürlich nicht einfach alle Zuchten zu verbieten, sondern vor allem Kastrationspflicht. Aber das schaffen nichtmal deutsche Kommunen für Katzen, also werden wir noch sehr lange Freude an unseren Tieren haben.

Engelchen, wie gesagt, dann tut es mir leid. Deutlicher als: "das ist dein Weg, das ist mein Weg. Ich habe meinen Weg gewählt, weil er mir besser erscheint und du hast eben andere Erfahrungen, die dich zu deinem Weg geführt haben, den du besser findest" kann ich es nicht sagen. Ich freue mich mehr wenn ein THHunde ein Zuhause findet als wenn jemand seinen Züchterhund (oder welche Tierart auch immer) vorstellt. Ja, macht mich das jetzt zu jemandem, der Züchterhunde verachtet? Sicherlich nicht. Ich kenne auch ausreichend Menschen, die Züchterhunde haben (meine Tante und Cousine z.B. seit ich denken kann) und die verachte ich sicherlich nicht oder zeige mit dem Finger abschätzig auf sie. Aber es scheint, dass du nunmal diese Haltung aus meinen Posts lesen möchtest, also tu das ruhig, ist mir nicht so wichtig.

Ida, was ist schlecht daran wenn man einen Hund aus einer Leistungslinie haben will, weil man mit ihm arbeiten möchte? Das ist doch sinnvoll und sicherlich kein äußerliches Merkmal. :eusa_think: Und wer eine Arbeitslinie züchtet wird schon drauf achten, dass die Leute, die die Welpen übernehmen, damit auch klarkommen.
Caterina

Hm also wenn du eine so radiklae Meinung hast (wie du ja selbst sagst) dann solltest du auch ganz radikal handeln und dir keine Haustiere halten.;)

Haustiere zu halten, aber der Meinung sein, dass das Tier es beim Menschen ja sowieso schlecht hat und das Haustier an sich am Besten ausstirbt :eusa_think: - Das passt irgendwie nicht zusammen.



Mehr kam irgendwie nicht, oder?
LG Ida
HM und was kam von dir bzw. euch ? :eusa_think:

- einen Hund aus dem Tierheim holen damit er ein schönes zu Hause hat
- das ihr Überraschungspakete liebt

2 Gründe - die wir akzeptiert háben ohne drauf rumzureiten - ich sag doch auch nicht, zähl mir mal noch 5 Gründe auf, 2 reichen mir nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #88
1. Eine arme Seele bekommt ein Zuhause
2. Überraschungspaket/Herausforderung
3. Man befriedigt auch vielleicht das eigene Ego, dass man etwas Gutes getan hat und (wenn auch nur im Kleinen) seinen Beitrag zum Tierschutz leistet
4. Keine Zeit/Lust, sich auch noch mit den Kinderflausen eines Welpen zu beschäftigen
5. Es sind genug Hunde vorhanden, die ein Zuhause suchen, da muss man sich keinen extra gezüchteten Welpen nehmen

Hierbei möchte ich anmerken, dass es sich um eine Zusammenfassung von Argumenten handelt und nicht zwangsläufig um meine persönlichen. Wahrscheinlich hab ich sogar noch den ein oder anderen Grund überlesen, aber hier wurde ja auch nur nach 5 Argumenten gefragt. :D
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #89
Ich habe gesagt, ich frage auch nicht nach 5 Gründen, weil mir 2 nicht reichen. Weil ich eure Entscheidung einfach akzeptiere.

Irgendwie ist es langsam sinnlos weiterzudiskutieren weil ihr es anscheinend nicht verstehen und akzeptieren könnt oder wollt wenn man sich einen Hund vom Züchter kauft.
Unsere Argumente zählen ja nicht - eure sind natürlich ehrenwert.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #90
Irgendwie ist es langsam sinnlos weiterzudiskutieren weil ihr es anscheinend nicht verstehen und akzeptieren könnt oder wollt wenn man sich einen Hund vom Züchter kauft.
Unsere Argumente zählen ja nicht - eure sind natürlich ehrenwert.

Das ist absoluter Quatsch! Ich denke, dass die Mehrheit hier sehrwohl die Argumente der jeweils anderen Seite respektiert. Und nur, weil zwischendrin mal ein Post kommt, bei dem das nicht der Fall ist, wird hier gleich wieder verallgemeinert und alle mit derselben Grundeinstellung in einen Topf geworfen.

Mit Verlaub, aber dagegen wehre ich mich. Ich lasse mich mit anderen nicht in eine Schublade stecken, schon gar nicht, wenn ich nicht zu dieser militanten Fraktion gehöre.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #91
Sorry Dogma wenn du das auf dich beziehst.

Aber unsere Argumente werden doch oft abgewertet "das zählt nicht" , "Das ist an den Haaren herbeigezogen" etc. - das finde ich einfach nicht inordnung.
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #92
Es wäre etwas zu beachten, was wohl einige hier nicht wissen und deshalb in ihre Gedanken über das Thema nicht einfließen lassen können:
Thema warum ein Hund vom Züchter:
Weil ich bedenken muß daß Verhaltensweisen auch zum großen Teil vererbt werden und ich beim Züchter die Elterntiere ansehen kann, ob sie scheu sind oder aggressiv.
Weil die ersten Lebenswochen für den Hund die Weichen stellen, wie erspäter in der Welt zurecht kommt und ein guter Züchter da alles Menschenmögliche tut, um den Kleinen gut zu sozialisieren. Bis hin zu mit dem Kleinen Busfahren, ihn anderen Hunden vorstellen, etc...
Thema Vererbung überhaupt:
Es gibt nicht nur Krankheiten die vererbt werden und nicht nur äußere Merkmale werden vererbt.
So gibt es zum Beispiel beim Cockerspaniel und beim Golden Retriever eine Mutation des Genes, welches eigentlich für die goldbraune Farbe zuständig ist.
Das mutierte Gen aber, verursacht hohe Aggressivität.
Sowas ist für Vermehrer ein "Bömsches Dorf", und kann bei einem Tierheimhund genau der Grund sein, weswegen er abgegeben wurde. Davon müssen die Tierheimleiter ja garnichts erfahren haben, weil der Abgeber das schön für sich behält, um den Hund los zu werden.
Man hat einen Hund gut 10 bis 15 Jahre, je nach Rasse.
Nich jeder ist da risikobereit.
Ein Hoch auf alle die ein Überraschungspaket aus dem Tierheim holen und es dann auch behalten wenn es Probleme gibt.
Aber deswegen muß man Leute die das geringste Risiko eingehen wollen, auch verstehen. Es gibt Lebensumstände in denen man es sich nicht leisten kann, den Hund erst zu holen und dann zu schauen, ob er wirklich so ist, wie er beschrieben wurde.
Außerdem habe ich in "meinem" Züchter, jederzeit einen Ansprechpartner, wenn ich Rat und Hilfe brauche. Und zwar einen der Ahnung hat von Themen, über die die wenigsten Tierheimtarbeiter, weil ehrenamtliche Helfer ohne Extraausbildung in Genetik oder Welpenaufzucht oder Verhaltensstörungen, leider wenig sagen können.
Man kann nicht einfach eine Lebenseinstellung verallgemeinern, wie zum Beispiel "Nur Tierheimhunde sind Hunde die man sich als sozialer Mensch holt", und alle angreifen die andere Informationen haben und daher anders entscheiden.
Ganz zu schweigen davon, daß hier viele Züchter ud Vermehrer garnicht auseinanderhalten können und nicht begreifen, daß sie dasd Leid der Tiere nicht schmälern, nur weil sie wiedermal ein "armes Würmchen" aus dem Elend geholt haben.
Vermehrer Produzieren Hunde wie Ware und wenn die Ware weg ist wird neu produziert.
Es gibt leider zu viele Menschen, die sich erfeifern ohne überhaubt Ahnung vom Thema zu haben. Sie haben eine Meinung oder eine Lebenseinstellung. Dies ersetzt aber kein Hintergrundwissen und rechtfertigt auch keine Angriffe auf Menschen die andere Erfahrungen oder Fachwissen haben.

LG

Joleen
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #93
eben, unsere argumente sind quatsch, die argumente für th-hunde die einzig richtigen. ich meine, wenn man alles aus der eigenen sicht betrachtet, kommt man nie weiter.

ich empfinde hier eine ziemliche anti-züchter-front seitens der th-hundler, wohingegen hier jeder, der einen hund vom züchter hat, respekt für die th-hundler zeigt. darüber würde ich mal nachdenken. wenn ich meinen züchter-hund für ein statussymbol halten würde, würde ich wohl kaum th-hunde anerkennen. daher denke ich, dass das größere statussymbol wohl eher der th-hund zu sein scheint...
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #94
Wer sich ein Tier holt um es als Statussymbol herzuzeigen ist psyschisch nicht ganz gesund. Er braucht Hilfe statt Anerkennung. Egal ob ich mich nun wegen dem "tollen teuren Rassetier"' oder wegen meiner "großen Herzenstat" einen Hund "gerettet" zu haben, als ein bewunderswerter Mensch hinstelle.
Mein Tier ist mein Freund und nur ich habe darüber zu urteilen.
niemand braucht zu denken, er sei was besonderes wegen dem Tier welches er hat, weil dies andere Menschen garnicht zu intresieren hat. Ergo kann er sich auch mit dem Tier nicht in der Achtung anderer Menschen hocharbeiten.
Solche Tiere landen schell in irgendeiner Ecke und vegetieren vor sich hin, wenn sie nicht für die nötige Anerkennung anderer sorgen können, was sie natürlich nicht können.
Ein Tier ist kein Auto, welches man in die Garage stellen kann, wenn es langweilig geworden ist.
Weil nur ich meine Freude aussuche, entscheide auch nur ich, woher sie kommen.
Andere haben mir da nichts reinzureden.
Ich kann hier schreiben, warum ich mein Tier von dort oder dort holen würde.
Aber ich habe kein Recht Andersdenkende zu verurteilen.

LG

Joleen
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #95
Die Diskussion entstand durch Berichte vom Umfeld einiger TH-Hund Halter, wo mitleidig auf das "minderwertige" Tier herabgesehen wurde. Wenn die User mit Zuchthund hier nicht so eingestellt sind, finde ich das toll, aber man kann sicher nachvollziehen, dass sowas durchaus am Ego kratzen kann. Das ist eine Art der Diskriminierung, mit der auch SoKa-Halter (bloß wesentlich drastischer) zu kämpfen haben. Ich glaube, niemand möchte am Ende wegen der Rasse oder Herkunft seines Hundes weniger "gemocht" werden.

daher denke ich, dass das größere statussymbol wohl eher der th-hund zu sein scheint...
Das ist ein Trend, der scheinbar eine Modephase hat. Das ärmste Tier gewinnt.
Ich finde Haustiere als Statussymbole in jeder Hinsicht nicht gut.
Mit Autos mag das funktionieren, aber hier geht es um Lebewesen mit Gefühlen.

*schnell wieder rauswieselt*
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #96
Wenn ich mit meinem tollen Rassetier (gibts auch bei Pferden und Katzen) nicht als was besseres dastehe weil MEIN Tier ein Rassetier ist, kann ich ja immernoch als was Besseres dastehen, wenn ich andere die kein Rassetier haben als weniger wert hinstelle.
Wie gesagt: krank.
Allerdings:
So ganz psyschisch stark kann ich ja auch nicht sein, wenn es mich verletzt, daß andere schlecht über meinen Freund reden. Der Freund Tier versteht es doch nicht.
Ich meine die Bedeutung der Worte und daß es um ihn geht.
Warum kann es mir dann nicht wurscht sein was andere für dummes Zeug reden?

LG

Joleen

LG

Joleen
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #97
Wer sich ein Tier holt um es als Statussymbol herzuzeigen ist psyschisch nicht ganz gesund. Er braucht Hilfe statt Anerkennung. Egal ob ich mich nun wegen dem "tollen teuren Rassetier"' oder wegen meiner "großen Herzenstat" einen Hund "gerettet" zu haben, als ein bewunderswerter Mensch hinstelle.
Mein Tier ist mein Freund und nur ich habe darüber zu urteilen.
niemand braucht zu denken, er sei was besonderes wegen dem Tier welches er hat, weil dies andere Menschen garnicht zu intresieren hat. Ergo kann er sich auch mit dem Tier nicht in der Achtung anderer Menschen hocharbeiten.
Solche Tiere landen schell in irgendeiner Ecke und vegetieren vor sich hin, wenn sie nicht für die nötige Anerkennung anderer sorgen können, was sie natürlich nicht können.


leider gibt es diese menschen zu haufen-
wie schon erwähnt wurde, es ist kurzsichtig zu denken, solche menschen gibt es nicht. und in unserer gesellschaft ist es so, das man oft mit vorurteilen an andere menschen herangeht.
wie heisst es immer so schön: kleider machen leute...:roll:

lg
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Warum kann es mir dann nicht wurscht sein was andere für dummes Zeug reden?

weil wir menschen sind und gefühle haben ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #98
leider gibt es diese menschen zu haufen-
wie schon erwähnt wurde, es ist kurzsichtig zu denken, solche menschen gibt es nicht. und in unserer gesellschaft ist es so, das man oft mit vorurteilen an andere menschen herangeht.
wie heisst es immer so schön: kleider machen leute...:roll:

lg

Ich weiß.
Ich war fast zwanzig Jahre Krankenschwester in der Psyschiatrie.
Es gibt Leute, das glaubt man einfach nicht.
Aber man kann sie nicht ändern.
Ich denke da an den Spruch:
"Laß sie lachen, sie haben sonst nichts zu lachen."
Es st halt schade, daß hilflose Tiere da mitspielen müssen.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Wenn man auf jeden Käse anspringt den andere verzapfen, machen wir uns doch zum Spielball der "Dummschwätzer".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #99
und antigone, solche gutmenschen wie dich kenne ich zur genüge. da wird immer groß erzählt, wie schlecht es doch alle tiere auf der welt bei menschen haben. dennoch reicht diese feststellung nicht aus, selbst auf tiere zu verzichten. das macht für mich keinen sinn um ehrlich zu sein. wenn ich gegen etwas bin, zeige ich auch die nötige konsequenz.
Das hat nichts mit Inkonsequenz zu tun. Das hat damit zu tun, dass ich meine Tiere hier deutlich über dem Durchschnitt halte und deshalb halte ich Tiere. Die Tiere, die bei mir wohnen hatten die Wahl zu mir zu kommen oder im TH zu bleiben. Mein erster Goldhamster war der älteste, den sie da hatten, kam aus einem 60x40er Käfig und wohnte hier am Ende auf 180x50, mein zweiter war schon ein Jahr alt und hatte schlechte Vermittlungschancen, lebte dann ebenfalls auf 0,9qm, der dritte war so schisserig (ca. 9 Monate alt), dass er kaum vermittelbar war, mein vierter war ebenfalls schon ein Jahr, wurde von vielen als zu hässlich und/oder zu aktiv eingestuft und hat deshalb kein Zuhause gefunden. Meine Katze war 7 als ich sie bekam, wäre ich TH untergegangen und hätte da den endgültigen Knacks abbekommen. Sie ist keine Anfasskatze und hätte wohl in restliches Leben ins TH verbracht, wenn ich sie nich genommen hätte.
Und aus diesem Grund halte ich Tiere. Ich nehme alte, kranke, ist mir schnuppe. Aber wahrscheinlich ist das jetzt auch wieder scheinheilig. Und außerdem profiliere ich mich wahrscheinlich dadurch. Ich nehme diese Tiere nicht, weil sie mir leid tun, ich nehme diese Tiere, weil ich sie toll finde. Allerdings sortiere ich ehrlich gesagt einige Tiere sofort aus: ich will keine jungen Tiere, egal welche Art, ich nehme bei Hamster eher diejenigen, die große Gehege brauchen, weil ich sie eben habe und manch andere nicht, ein Hamster, der nur 100x40 braucht, wird schneller vermittelt als einer, der 100x50 braucht. Und ich kann nur nochmal betonen: warum werden hier alle THHunde als gestört, schwierig oder als grundsätzliche Heruasforderung angesehen? Ich kenne soo viele THHunde, die sich problemlos in eine neue Familie einfügen und keinerlei Traumata o.ä. haben. Es gibt junge Hunde, Welpen, ältere und ruhige, oft sehr familientaugliche Hunde. Kein THmitarbeiter würde jemandem, dem sie es nicht zutrauen einen schwierigen Hund vermitteln.
Ich bin übrigens auch nicht im TH bei den Hunden, weil sie mir leid tun, sondern weil es mir Spaß macht und ich was für meinen wahrscheinlich zukünftigen Hund lerne. Absolut eigennützig also.

@Babsi&Nsoah: ich will Hunde nicht wie Wölfe halten, aber z.B. mit ständigem Rudelkontakt (und damit meine ich Hunde, nicht Menschen) wäre es deutlich artgerechter als so wie sie zu ca. 90% gehalten werden.
Warum genau bin ich frustriert?
Caterina
 
  • Züchter oder Tierheim? Beitrag #100
Ich kenne soo viele THHunde, die sich problemlos in eine neue Familie einfügen und keinerlei Traumata o.ä. haben. Es gibt junge Hunde, Welpen, ältere und ruhige, oft sehr familientaugliche Hunde.

sicherlich gibt es diese hunde, ABER hast du selber einen zuhause bei dir aufgenommen? oft kann man nur selber was beurteilen, wenn man es selbst erlebt hat ;)

Kein THmitarbeiter würde jemandem, dem sie es nicht zutrauen einen schwierigen Hund vermitteln.

oh doch, die gibt es! selber alles schon erlebt!



Ich bin übrigens auch nicht im TH bei den Hunden, weil sie mir leid tun, sondern weil es mir Spaß macht und ich was für meinen wahrscheinlich zukünftigen Hund lerne..

jetzt frage ich mich aber schon?..

Ich bin wie gesagt radikal: für mich wäre die Welt besser wenn es keine Haustiere mehr gäbe. Kaum ein Tier wird artgerecht gehalten und wäre besser dran wenn es sich nicht mit unseren menschlichen Unzulänglichkeiten arrangieren müsste.

?? radikal? eher sehr wiedrsprüchlich!

@Babsi&Nsoah: ich will Hunde nicht wie Wölfe halten, aber z.B. mit ständigem Rudelkontakt (und damit meine ich Hunde, nicht Menschen) wäre es deutlich artgerechter als so wie sie zu ca. 90% gehalten werden.
Warum genau bin ich frustriert?
Caterina

ich habe nicht gesagt, du bist frustriert, sodern es war mit einem fragezeichen versehen ;)

nicht jeder hund will in einem rudel leben. nsoah er ist sehr verträglich und kommt mit beiden geschlechter gut aus.
trozdem ist es für meinen rüden jede begegnung mit einem anderen hund stress...
meiner ist kein rudeltier. er fühlt sich nicht wohl-

es gibt rudeltier zB husky, tamaskan, eskimodog...
oder meutetiere: zB einige jagdhunderassen...

aber jeder hund ist ein individuum und man sollte auf die bedürfnisse
jedes einzelnen eingehen ;)
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Züchter oder Tierheim?

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