- dringend: Juvenile Ratte scheint grundlos katatonisch erstarrt. Beitrag #1
B
BeVee
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Hey!
Ich weiß, es ist extrem ausführlich, aber ich hoffe, es nimmt sich trotzdem wer des Problems an und kann mir helfen.
Gleich vorweg, um alles gut nachvollziehbar zu machen, folgende Erklärung;
Vor rund 2 Wochen nahm ich dem Tierschutzhaus zwei weibliche, Ratten, Geschwister, Anfang April diesen Jahres geboren, ab. Piri, die phlegmatischere und ruhigere, und Shiva, die in der ersten Woche noch extrem hyperaktiv war, mitlerweile aber schon viel ruhiger geworden ist. Sie ist aber immer noch ganz schon aufgeweckt und neugierig. Shiva hat sich schon ganz gut an mich gewöhnt, streck ich meine Hand vor sie hin, dann springt sie meist sofort drauf und macht sich auf den Weg zu meiner Schulter und will "spazieren gehen". Bei Piri hingegen dauert das noch, Stress wird vermieden, gedrängt wird sie nicht und so traut sie sich mit jedem Mal etwas zögerfreier auf meine Hand.
Letztes Wochenende musste ich von Wien nach Hause fahren. Da die beiden noch in der Angewöhnungsphase befinden, war es mir lieber, sie mit aufs Land zu nehmen, als von einem Mitbewohner, der keinen wirklichen Draht zu Tieren hat, verpflegen zu lassen. Die Reise hatten sie bestens überstanden, anfängliche Angst wurde von ihrer Nagerneugier irrsinnig schnell überwunden, nur am ersten Tag, wegen des neuen Umfelds, waren sie dann erschöpft. Am nächsten Nachmittag waren sie dann wieder die alten. Allerdings trat plötzlich ein Verhalten ein, das mir gänzlich Rätsel aufgibt und daher auch Sorgen bereitet.
Shiva, die ja eigentlich die Aufgeweckte und FurchtlosERe der zwei ist, finde ich schon zum 3ten Mal auf der selben Stelle am obersten rechten Rand des Käfigs hängend (also sie hält sich krampfhaft an den Gitterstäben fest). Ihre Körperhaltung wirkt verzerrt und verkrampft, ihr Gesichtsausdruck ist, soweit ich das beurteilen kann, leer. Beim ersten Mal dachte ich, es wäre vll, weil die Katze den Käfig observiert, eine Art Totstell-Schockstarre aber da war zu der Zeit weit und breit kein Reiz, der es verursachen hätte können. Als ich nach fast einer Stunde wiederkam, war alles noch exakt beim Alten. Daraufhin hab ich versucht, sie anzusprechen, dann langsam anzustupsen, mit Leckereien zu locken und als das nichts half, nahm ich sie vorsichtig ab und setzte sie gleich auf den Käfigboden. Da wachte sie dann scheinbar langsam aus ihrem seltsamen Zustand, blickte einige Sekunden konfus um sich bis sie wieder Shiva war.
Das seltsame oder vll auch ein Indiz dafür, dass es ein Außenreiz-bedingter Schockzustand ist, ist, dass Piri dann ebenfalls immer ziemlich perplex und seltsam wirkt. Sie macht zwar nicht das selbe, aber letztens war sie zeitgleich in einem der Spielzeugröhren verharrt und rührte sich auch nicht, wenn man etwas machte, bei dem sie sich sonst schon bewegt hätte.
-Natürlich hab ich mir jetzt schon überlegt, was alles die Ursache sein könnte und Unterschiede ausgearbeitet.
Hier bekamen sie öfters frisch Gänseblümchen, Löwenzahnblätter, Grashalme, Klee, Erdbeerblätter, Schachtelhalm, Haselnusszweig.
-Dann natürlich die Katze, die ist sonst nicht da, aber sie schien sie eigentlich nicht sonderlich zu stören, sie turnten trotzdem fröhlich weiter.
-Alles, was eine Stadtwohnung von einem Haus am Land unterscheidet.
-Ich ging ganz langsam und ganz vorsichtig mit beiden auf mir in den Garten, Piri scheint da aber noch mehr Vertrauen zu mir entwickeln zu müssen, sie ist noch sehr Käfig-gebunden und wird zu gestresst (mit ihr war ich auch erst heut zum ersten Mal probeweise)
-Freilauf in einem anderen Zimmer auf einem anderen Bett.
Wie gesagt, was mit paradox erscheint, ist eben, dass ausgerechnet Shiva dieses Verhalten zeigt. Katatonisches Verharren immer am exakt selben Fleck. Und als ich sie heut wieder versucht hatte, zu lösen und auf den Boden zu setzten, sprang sie blitzschnell wieder zurück an diesen einen Punkt.
Ich kann für diese Verhaltensauffälligkeit einfach keinen offensichtlichen Grund erkennen, und das macht mir wirklich Sorgen. Drum hoff ich, dass der Fehler irgendwo bei mir liegt, dann kann ich ihn beseitigen.
Danke im Voraus, an alle, die die Rolle des Dr.House in diesem Falle übernehmen
Ⓥee
Ich weiß, es ist extrem ausführlich, aber ich hoffe, es nimmt sich trotzdem wer des Problems an und kann mir helfen.
Gleich vorweg, um alles gut nachvollziehbar zu machen, folgende Erklärung;
Vor rund 2 Wochen nahm ich dem Tierschutzhaus zwei weibliche, Ratten, Geschwister, Anfang April diesen Jahres geboren, ab. Piri, die phlegmatischere und ruhigere, und Shiva, die in der ersten Woche noch extrem hyperaktiv war, mitlerweile aber schon viel ruhiger geworden ist. Sie ist aber immer noch ganz schon aufgeweckt und neugierig. Shiva hat sich schon ganz gut an mich gewöhnt, streck ich meine Hand vor sie hin, dann springt sie meist sofort drauf und macht sich auf den Weg zu meiner Schulter und will "spazieren gehen". Bei Piri hingegen dauert das noch, Stress wird vermieden, gedrängt wird sie nicht und so traut sie sich mit jedem Mal etwas zögerfreier auf meine Hand.
Letztes Wochenende musste ich von Wien nach Hause fahren. Da die beiden noch in der Angewöhnungsphase befinden, war es mir lieber, sie mit aufs Land zu nehmen, als von einem Mitbewohner, der keinen wirklichen Draht zu Tieren hat, verpflegen zu lassen. Die Reise hatten sie bestens überstanden, anfängliche Angst wurde von ihrer Nagerneugier irrsinnig schnell überwunden, nur am ersten Tag, wegen des neuen Umfelds, waren sie dann erschöpft. Am nächsten Nachmittag waren sie dann wieder die alten. Allerdings trat plötzlich ein Verhalten ein, das mir gänzlich Rätsel aufgibt und daher auch Sorgen bereitet.
Shiva, die ja eigentlich die Aufgeweckte und FurchtlosERe der zwei ist, finde ich schon zum 3ten Mal auf der selben Stelle am obersten rechten Rand des Käfigs hängend (also sie hält sich krampfhaft an den Gitterstäben fest). Ihre Körperhaltung wirkt verzerrt und verkrampft, ihr Gesichtsausdruck ist, soweit ich das beurteilen kann, leer. Beim ersten Mal dachte ich, es wäre vll, weil die Katze den Käfig observiert, eine Art Totstell-Schockstarre aber da war zu der Zeit weit und breit kein Reiz, der es verursachen hätte können. Als ich nach fast einer Stunde wiederkam, war alles noch exakt beim Alten. Daraufhin hab ich versucht, sie anzusprechen, dann langsam anzustupsen, mit Leckereien zu locken und als das nichts half, nahm ich sie vorsichtig ab und setzte sie gleich auf den Käfigboden. Da wachte sie dann scheinbar langsam aus ihrem seltsamen Zustand, blickte einige Sekunden konfus um sich bis sie wieder Shiva war.
Das seltsame oder vll auch ein Indiz dafür, dass es ein Außenreiz-bedingter Schockzustand ist, ist, dass Piri dann ebenfalls immer ziemlich perplex und seltsam wirkt. Sie macht zwar nicht das selbe, aber letztens war sie zeitgleich in einem der Spielzeugröhren verharrt und rührte sich auch nicht, wenn man etwas machte, bei dem sie sich sonst schon bewegt hätte.
-Natürlich hab ich mir jetzt schon überlegt, was alles die Ursache sein könnte und Unterschiede ausgearbeitet.
Hier bekamen sie öfters frisch Gänseblümchen, Löwenzahnblätter, Grashalme, Klee, Erdbeerblätter, Schachtelhalm, Haselnusszweig.
-Dann natürlich die Katze, die ist sonst nicht da, aber sie schien sie eigentlich nicht sonderlich zu stören, sie turnten trotzdem fröhlich weiter.
-Alles, was eine Stadtwohnung von einem Haus am Land unterscheidet.
-Ich ging ganz langsam und ganz vorsichtig mit beiden auf mir in den Garten, Piri scheint da aber noch mehr Vertrauen zu mir entwickeln zu müssen, sie ist noch sehr Käfig-gebunden und wird zu gestresst (mit ihr war ich auch erst heut zum ersten Mal probeweise)
-Freilauf in einem anderen Zimmer auf einem anderen Bett.
Wie gesagt, was mit paradox erscheint, ist eben, dass ausgerechnet Shiva dieses Verhalten zeigt. Katatonisches Verharren immer am exakt selben Fleck. Und als ich sie heut wieder versucht hatte, zu lösen und auf den Boden zu setzten, sprang sie blitzschnell wieder zurück an diesen einen Punkt.
Ich kann für diese Verhaltensauffälligkeit einfach keinen offensichtlichen Grund erkennen, und das macht mir wirklich Sorgen. Drum hoff ich, dass der Fehler irgendwo bei mir liegt, dann kann ich ihn beseitigen.
Danke im Voraus, an alle, die die Rolle des Dr.House in diesem Falle übernehmen
Ⓥee