Ein kleines Sammel Thema für Vegetarische Gerichte!

  • Ersteller des Themas Hamster_Lover
  • Erstellungsdatum
Pewee

Pewee

21.10.2009
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Hat jemand vielleicht ein paar schnieke Backrezepte, wo Agavensirup verwendet wird? Wir haben hier
noch eine Flasche rumstehen, als wir mal ein Rezept ausprobieren wollten und allein mit Müsli krieg ich die nicht leer *lach*. Ich weiß, es gibt Chefkoch usw., aber ein paar getestete Rezepte der Community meines Vertrauens wären schon toll ;)
 
J

Jessica91

09.03.2012
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Ich glaube, man kann Zucker (fast) überall durch Agavensirup ersetzen.
Also kannst du die normalen Rezepte nehmen, aber ich würd etwas weniger Agavensirup reinmachen als normalerweise Zucker.
Ich hab mir heute auch einen veganen Pudding gemacht mit Agavensirup, ich hab keinen Unterschied gemerkt.
LG
Jessica
 
Nienor

Nienor

04.11.2008
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Agavendicksaft kann man auch zum Teesüssen nutzen. Oder für karamellisierten Tofu, wie man lesen konnte :angel:

[VERSTECK]Alternativ schickst ihn mir, ich wollt den schon immer mal testen, hab ihn aber bisher nie gefunden ..[/VERSTECK]
 
Yoko

Yoko

02.09.2008
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Ich nehm Agavendicksaft für Saltdressings (statt Zucker/Honig) und auch für Marinaden. Schmeckt sehr lecker :)
 
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.431
6
Off-Topic
Ja, Birnel gibt es sogar im Supermarkt, ist aber nicht so mein Fall, dann lieber Ahornsirup :angel:
 
Pewee

Pewee

21.10.2009
13.964
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Ich find den Agavensirup recht... geschmacklos. Er schmeckt halt wie Zuckerersatz mit einer leichten Note. Wir hatten den im Alnatura für teuer Geld gekauft, weil der in ein Joghurteis-Rezept sollte. Das Joghurt Eis war grausaum und nu sitzen wir auf der Flasche :lol: Hab den aber auch noch nirgendswo anders gesehen :eusa_think: Gibts einen Unterschied zwischen Sirup und Dicksaft?

Danke für die Ideen, da werde ich einiges ausprobieren :)
 
Yoko

Yoko

02.09.2008
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Veganes Moussaka

Zutaten für die vegane Béchamelsauce:

2 EL Mehl
2 EL Alsan
300 ml Silch
2 TL Mandelmus
Salz, Pfeffer, Muskat

Zutaten für die Tomaten-"Hack"sauce:

175 g Räuchertofu
3 Tomaten
1 Zwiebel
1-2 Knobizehen
1 EL Tomatenmark
120 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer,
1/2 TL Cayennepfeffer
je 1 TL Oregano, Basilikum, Thymian (getrocknet)

Sonstige Zutaten:

1 große Aubergine
5 Kartoffeln
Paniermehl


Zuerst die Aubergine längs in Scheiben schneiden (ca 0,5 cm), mit Salz bestreuen, mind. 15 Minuten stehen lassen und dann das ausgetretene Wasser abwischen. Danach die Scheiben in etwas Öl von beiden Seiten kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen und erstmal zur Seite stellen (am besten auf Küchenpapier, damit überflüssiges Öl abtropfen kann).

Räuchertofu fein zerbröseln und in Öl scharf anbraten.
Zwiebel und Knobi schälen, fein hacken und mit dem Tomatenmark zum Tofu geben und kurz mit braten.
Tomaten klein schneiden und dazugeben. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Gewürze und Kräuter dazugeben und gute 20 Minuten köcheln lassen. Evtl. noch mal abschmecken.

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Eine Auflaufform einfetten und mit ungefähr der Hälfte der Auberginenscheiben auslegen. Darauf die Hälfte der Kartoffelscheiben auslegen. Die Tomaten-Tofu-Sauce komplett auf den Kartoffeln verteilen.
Als nächstes die restlichen Auberginenscheiben und dann die Kartoffelnscheiben darauf schichten.

Alsan im Topf schmelzen, das Mehl dazugeben und anschwitzen. Die Silch langsam unter ständigem Rühren (am besten mit nem Schneebesen) dazugeben. Kurz aufkochen lassen bis die Sauce leicht dickflüssig wird. Vom Herd nehmen, Mandelmus einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und dann ordentlich über den ganzen Kram in der Auflaufform kippen.
Ungefähr ne Hand voll Paniermehl drüber streuen (macht ne schöne Kruste).

Für ~ 45 Minuten bei 180°C Umluft in den vorgeheizten Backofen und dann



* Anmerkungen: Ich hatte das relativ spontan zusammengebastelt, daher ist eher einfach gehalten. Man kann da noch einiges bisschen aufmotzen z.B. frische Kräuter nehmen, noch ne Zucchini mit reinpacken, noch Väse draufhauen. Weil ich aber keinen Wilmersburger mehr da hatte, hab ich mich für die Béchamel-Paniermehl-Kruste entschieden, was ich auch sehr lecker finde. :D
Statt Räuchertofu geht natürlich auch Naturtofu oder auch Sojagranulat oder Grünkern usw.
Da ich Kartoffeln und Aubergine nicht gewogen hab, kann ich leider keine genaue Gewichtsangabe machen. Könnte aber so um die 500 g gewesen sein.

Und so kann's dann aussehen:
 
Canavar

Canavar

31.10.2012
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Ich hab mich jetzt auch öfter an Muffins versucht, und das sind die, die mir am besten gefallen haben:

Baubeer- oder auch Himbeermuffins

Für den Teig:
200g Weizenmehl
150g Zucker
1/2 TL Salz
2 TL Backpulver
75mL Pflanzenöl
1x Eiersatz (muss glaube ich nicht unbedingt^^)
75mL Sojamilch
150g Blaubeeren oder Himbeeren

Für die Streusel:
100g Zucker
50g Mehl
50g Magarine/Butter
1 TL Zimt

Das ganze ca bei 180 Grad Umluft so ca 20-25 min. Backen.

Das gefummel mit den Streuseln ist schon manchmal nervig, lohnt sich aber ;)
Bei den Himbeeren muss man, sie nach und nach einzeln in den Muffin schichten, weil die sich sonst beim Umrühren verselbstständigen(Nervigkeitsstufe 10), aber dafür Liebe ich Himbeeren^^

Ich hab die jetzt schon oft zu Partys mitgebracht und immer wurden sie mir weggefuttert!

Ich schreib auch ganz oft nicht-vegane Rezepte einfach um und die schmecken trotzdem lecker :)
Als Ei-Ersatz kann man auch einfach etwas Sojamehl mit Wasser anrühren.

Gestern hab ich veganen Russischen Zupfkuchen gebacken... ist leider nichts mehr von da! :mrgreen:
 
Canavar

Canavar

31.10.2012
70
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  • Blaubeermuffins mit Streuseln:

    Für die Muffins
  • 200 g Weizenmehl
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 75 ml Pflanzenöl
  • 1 Eiersatz/Sojamehl mit Wasser
  • 150 g frische oder tiefgefrorene Blaubeeren/ oder auch Himbeeren
  • 75 ml sojamilch


  • Für die Streusel
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 50 g vegane, kalte Butter
  • 1½ TL Zimt

  • Das sind wirklich die, die mir bis jetzt am besten geschmeckt haben! Das mit den Streuseln ist zwar ne Fummellei, aber lohn sich! ;)

 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
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Echt tolle Rezepte dabei, für die fleischlosen Tage in der Woche (da wir keinen Fisch zu Hause essen, muss ich mit vegetarischen Rezepten abwechseln).

Gestern hab ich mal wieder "Sopa de Ajo" (Knoblauchsuppe) oder auch "Sopa Castellana" genannt gemacht. Kennt man in Deutschland bestimmt nicht, also:

4-5 Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden, in gutem Olivenöl bei schwacher Hitze anbraten. Aus dem Öl nehmen, bevor sie dunkel werden und beseite stellen. Weissbrotscheiben (Brot vom Tag zuvor) in diesem Öl von beiden Seiten knusprig (aber nicht dunkel) braten, dann mit 1 Liter Gemüsebrühe (selbstgemacht oder Instant) auffüllen, mit Salz und Paprikapulver (süss oder scharf, je nach Lust und Laune) abschmecken; die beiseite gesetelltn Knoblauchscheiben wieder reintun. Ca. 10 Minuten schwach köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren 2 Eier reinschlagen und leicht in der Suppe verquirlen.

Geht superschnell, ist extrem billig und schmeckt lecker. Wers nicht ganz so vegetarisch will, der kann noch ein wenig Schinkenreste kleinschneiden und zusammen mit dem Weissbrot anbraten.

Unser Standardessen für fleischlose Tage: Tortilla Española

4 - 5 Kartoffeln schälen und in feine Scheiben hobeln. 1 grosse Zwiebel in Streifen schneiden und unter die Kartoffeln misschen. Wer mag, kann noch eine kleine Zucchini (oder eine halbe) in Scheiben drunterschneiden. Alles mischen und salzen. Reichlich Öl in der Pfanne erhitzen und das Kartoffelgemisch darin goldgelb braten (öfter wenden). Wenn die Kartoffeln weich sind, aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier im Sieb abtropfen lassen. Restliches Öl schütt ich wieder in mein Ölkännchen ab zum Wiederbenutzen. 5 Eier mit der Gabel verquirlen, leicht salzen. Die gebratenen Kartoffeln/Zwiebeln mit dem Ei vermischen und das Gemisch in die nur noch leicht geölte Pfanne zurückgeben. Von einer Seite kurz anbraten lassen, dann mit Hilfe eines flachen Tellers umdrehen und nochmal kurz von der anderen Seite braten. Auf den Teller stürzen und mit Weissbrot servieren. Am besten ist die Tortilla, wenn sie innen noch fast flüssig ist, da kann man herrlich das Brot drin tunken.

Boah, jetzt hab ich Hunger :eek:

Gruss aus Madrid, Elke
 
Calimero

Calimero

16.04.2009
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Ich habe zwei vegane Backrezepte (kann sogar sein, dass mir die mal jemand aus dem Tierforum geschickt hat, weiß aber leider nicht mehr wer :uups:), die sind super, schmecken meiner Meinung nach nicht anders als nicht vegane:

Schokokekse
Zutaten:
200g Mehl
1 Prise Salz
100g Zucker
1 Päckchen Backpulver
40g Kakao
120g erwärmte Magarine
Zubereitung
Alles zusammenrühren und plattwalzen. Ausstechen und dann für etwa 15 Minuten bei 180 °C backen. Abkühlen lassen.


Veganer Nusskuchen
Zutaten
300 g Mehl
250 ml Sojamilch
200 g Zucker (Rohrohrzucker)
125 ml Öl (ein geschmacksneutrales, z.b. Sonneblumenöl)
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Geriebene Haselnüsse oder Mandeln (ca. 50 - 100 g)
Zubereitung
Zu einem glatten Teig verrühren – sollte der Teig noch zu dickflüssig sein, einfach die benötigte Menge Wasser hinzufügen, bis die gewünschte
Konsistenz erreicht ist.
Bei 180 C ca. 1 Stunde backen.
 
Mieze_lr

Mieze_lr

28.12.2009
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herzhafte Jackfruit-Füllung:

Ihr braucht
1 Dose junge gründe Jackfruit in Salzwasser (bekommt man im Asia-Laden)
Gewürze: Brathähnchengewürzsalz, Paprika, Cumin, je nach Geschmack etwas Chilli
BBQ-Sauce eurer Wahl
ODER einfach Tomatenmark

1. Die Dose öffnen und die Jackfruit Stücke in ein Sieb abgießen. Die Stücke mit den Händen zerquetschen und dabei ggf. die Kerne entsorgen.
Gut mit kaltem Wasser abbraußen und für ~10 Minuten in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen.

2. Zwiebeln und etwas Knoblauch in der Pfanne anbraten, Jackfruit dazu geben.

3. Gewürze: Ich nehme immer viel Brathähnchengewürzsalz (von Penny), viel Paprika, eine Prise Cumin, etwas Senf und etwas Chilipulver.

4. Alles durchmischen und entweder die BBQ-Sauce eurer Wahl + etwas Wasser ODER eine ordentliche Portion Tomatenmark und etwa 250ml Wasser dazugeben. Alles gut umrühren und einkochen lassen.

(5. Wenn euch das ganze zu feucht ist, dann die Masse auf ein Backblech geben und nochmal ca. 10 Minuten bei 220Grad im Backofen backen)

Ich esse die Masse gerne als Fleischersatz in Tacos oder Burritos mit Bohnen, Mais, Avocado, roten Zwiebeln und Tomaten.

So sieht das ganze als frisch zerdrückte Rohmasse aus:
 

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