- 1 Zimmer Wohnungskatze? Beitrag #61
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Teufelshuhn
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Nein - das nicht. Aber wenn die Mäuse weniger gekauft werden, gibt es einfach weniger Mäuse. Es ging ja um die übertriebene Züchtung in zoologischen "Fachgeschäften" (für mich disqualifizieren sie sich durch so ein Verhalten), und die sind an einer Überbevölkerung auch nicht interessiert.Wieso nicht?:eusa_think: Kann Deine Argumentation nicht nachvollziehen. Ist es ein Unterschied, ob eine Maus, eine Katze, ein Kaninchen, ein Wellensittich, ein Hund, ein Leguan oder sonst ein Tier im Tierheim hockt? Diese Tiere sind auch alle da!!!
Wie willst Du Tiere nennen, die als Futterlieferanten gezüchtet werden, worunter auch Mäuse zählen, eben für Schlangen? Na, egal, gehört auch nicht zum Thema, aber da es Haustiere sind, die nur dafür gezüchtet werden, um andere Haustiere zu ernähren, um die es die Besitzer eigentlich geht... ob sie es verdient haben, steht auf einem anderen Blatt und ist ein Thema für Ethiker und Philosophen, nicht für mich als Naturwissenschaftler.Gibt es Tiere 3. Klasse???
Ich habe nie vom Tierheim gesprochen - und wenn man im Tierheim welche findet, ist es meist ein kompletter Satz, den man mitnehmen soll. Die wurden einem anderen weggenommen, um so komplett alle zusammen weiter gegeben zu werden - ist zumindest meine Erfahrung.Alle haben ein Recht auf ein liebevolles und artgerechtes Zuhause meiner Meinung nach. Und diese Chance sollten alle bekommen.
Und es soll ja sogar Menschen geben, die Mäuse liebevoll und artgerecht halten...Da kannst Du doch nicht behaupten, es bringt nichts, wenn man Mäuse aus dem Tierheim holt..Kapier ich ned....
Mein Argument ist, dass - anders als bei Mäusen - keiner auf die Idee kommt, Straßenkatzen zu züchten, um sie kommerziell zu verkaufen. Anders als bei Mäusen. Das macht einen ganz schönen Unterschied.
Wenn bei einem Händler 50 Mäuse im Käfig sitzen, und man kauft sich zehn, ist in einer Woche wieder 50. Kauft man sie nicht, sind da immer noch nur 50, nicht 60 - der Händler passt auf, dass keine Überbevölkerung stattfindet, die er nicht mehr los wird (kostet ihn nur Geld).
Katzen sitzen heute eher im Tierheim als beim Fachgeschäft. Dort sitzen 50 auf zu engem Raum. Holt man sich zwei daraus, sind es 48. Nicht viel besser, und es ist ja auch so, dass in einer Woche es wieder 50 sind. Aber hat man sie nicht geholt, sind es eben leider 52. Hier kontrolliert keiner die Geburten.
Und jetzt mal wieder ganz von diesem unpassenden und am Thema vorbei führenden Vergleich wegzukommen. Wenn jemand sich Katzen anschaffen will und sich erst darüber informiert, glaube ich, dass er den Wunsch hat, dass es seinen Miezen gut gehen wird. Hat er nur eine kleine Fläche zur Verfügung, wird er auch zusehen, diese so gut wie es nur geht einzurichten.
Stell Dir vor, einer fragt hier nach, wie er seine 1-Zimmer-Wohnung richtig einrichtet (und hier über die Schwester ist das so ähnlich). Und jetzt kommt so eine Antwort wie hier im Thread impliziert: "schaff dir eine größere Wohnung an oder schaff die Katzen ab". Das ist eine vollkommen unpraktische Sichtweise. Wer das nicht einsieht - nun, dem möchte ich doch vorschlagen, nicht etwa hier aus dem Forum zu verschwinden (wie jetzt vielleicht einige denken möchten, kommt ja öfter vor, dass man von seinem Disput-Partner aus dem Forum gejagt werden will
Unsere Aufgabe - wenn wir wirklich hilfreich sein wollen - ist es dann, möglichst konstruktive, praktikable Vorschläge zu machen. Übrigens: einen zweiten oder größeren Käfig für Mäuse zu kaufen ist auf jeden Fall konstruktiv, damit würde der Vergleich mit den Nagern wieder hinken.