Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ?

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  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #21
aber wie soll das Kind denn mal werden wenn es in die Pubertät kommt wenn ihr jetzt nicht geholfen wird.

Eine Freundin war früher ähnlich vom Verhalten her wie deine Nichte.
Sie (16) haut öfters von zu Hause ab, ist schwanger, schnauzt ihre Eltern nur noch an, nimmt die Kreditkarten und bezahlt damit und geht nicht mehr zur Schule.

Sie ist so wie die Mädchen die man im Fernsehen jeden Tag bei z.B. Mitten im Leben sieht.


Muss ja nicht heißen das sie später genauso wird nur ich finde das solche Kinder in der Pupertät ähnlich wie meine Freundin werden. Hab ich jetzt schon öfters gehört und auch selbst miterlebt wenn die Kinder dann in der Pupertät waren. Jetzt ist noch eine gute Zeit. Jetzt kann daran was geändert werden. Wenn sie später in der Pupertät ist, dann wird sie das wohl nicht mehr mitmachen und einfach abhauen. Jetzt wird sie sich warscheinlich auch dagegen wehren und trotzig sein aber jetzt ist es noch besser als später wenn sie in der Pupertät ist.

Ich finde das wirklich eine gute Idee von Susanne mit dem Jugendamt. Es gibt dort eine Familienhilfe die kommt glaube ich 1-2 mal die Woche.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #22
Ich würde auch dazu raten, professionelle Hilfe zu suchen.
Kann es vielleicht auch sein, dass es mit der ADHS des Bruders zu tun hat? Bekommt er dadurch vielleicht mehr Aufmerksamkeit/Zuwendung als sie? Es ist ja nichts neues, dass wenn das eine Kind "Probleme macht", dass andere Kind es auch tut, weil es merkt, dass man dadurch die Aufmerksamkeit der Eltern bekommt.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #23
Nee der Gegenteil ist eher der Fall, sie bekommt mehr Aufmerksamkeit wie er. Gut derzeit bekommt sie die Aufmerksamkeit weil sie nur Mist baut aber vorher war sie auch immer die jenige die am meisten von allen beachtet wurde.

Er ist eigentlich ein ganz lieber, auch wenn ich weiß das er auch ohne Tabletten ganz anders kann. Aber mit Tabletten ist er sehr lieb und ruhig. Er lässt sich leider auch als größerer Bruder alles gefallen von ihr. Der arme kleine Mann er kommt auch ganz viel ab von ihr :(

@ramosh ... das macht mir ganz schöln angst ;) Ich denke aber auch das ihr jetzt noch geholfen werden kann.

Ich denke ich werde meinen Bruder mal auf Familienhilfe oder so ansprechen, anders gehts nicht. Die ganze Familie leidet darunter, besonders mein Neffe :(
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #24
Hallo Nono :)

Ich wollte vorhin schon was schreiben, aber ich war zu langsam, jetzt ist das meiste schon gesagt. Naja, manchmal sind Wiederholungen auch halb so wild ;)

Ich denke auf jeden Fall, dass du dich "einmischen" solltest, evtl. sogar zusammen mit Oma und Opa. Denn es ist ja deutlich genug, dass die Eltern mit dem Problem alleine nicht fertig werden und zum Helfen ist die Familie schließlich da.
So würde ich auch versuchen, das mit ihnen zu besprechen. Ihnen sagen, dass ihr ihnen nicht die Erziehungskompetenz absprechen wollt oder die Kinder schlechtmachen oder so, sondern dass ihr gemerkt habt, dass da einiges schief läuft und ihr ihnen helfen wollt.

Dass deine Mutter, die ja immerhin auch mindestens zwei Kinder groß gezogen hat, Angst vor einer 7-jährigen hat, finde ich schon sehr krass. Das zeigt um so deutlicher, wie schlimm die Situation inzwischen ist.

Mit der Diagnose ADHS, die hier viele so in den Raum werfen, bin ich immer ganz, ganz vorsichtig. Wie seven (vermutlich aus leidvoller Schulalltagserfahrung ;)) schon sagte: ADHS ist inzwischen eine Modediagnose geworden und viele Ärzte oder sog. Spezialisten sind viel zu schnell mit dieser Erklärung und leider vor allem auch mit Medikamenten bei der Hand. Und ich finde derart starke Medikamente bei Kindern, die noch in der körperlichen Entwicklung sind, immer sehr bedenklich und ich finde, dass diese deswegen nur in absoluten Ausnahmefällen verschrieben werden sollten. Wenn sich ein Kind z.B. durch sein Verhalten permanent selbst gefährdet. Aber leider sehen das viele Ärzte anders.

Du schreibst ja, dass ADHS bei deiner Nichte schon ausgeschlossen wurde - schonmal sehr gut ;)

Was mich aber wundert: Wenn der ältere Bruder des Mädchens wegen ADHS in Behandlung ist, dann sollten doch auch da die Eltern mit einbezogen sein.
Für gewöhnlich werden nämlich gerade bei dieser Diagnose Elterntrainings und Erziehungsberatungen durchgeführt, weil ADHS immer durch das Verhalten des Umfelds mitbeeinflusst wird.

Im übrigen finde ich die Frage "falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem?" in diesem Falle sehr einfach zu beantworten:
Psychisches Problem durch falsche Erziehung.

Nach dem was du beschreibst, haben ihre Eltern tatsächlich so einiges falsch gemacht. Es ist für Kinder enorm wichtig, dass Eltern nicht nur liebevoll sind, sondern vor allem konsequent.
Kinder "bauen" sich ja gerade erst ihr Weltbild, das ist anfangs noch sehr simpel und wird erst im Laufe der Jahre komplexer. Und Eltern müssen dem Kind dabei helfen, indem sie eine komplexe Welt ein bißchen "simpler" gestalten. Und feste, gesetzte Grenzen machen es dem Kind leichter, diese Welt zu verstehen, im Sinne von: Wenn das - dann das..., das ist gut und erlaubt - das ist falsch - und als Folge: "Wenn ich mich falsch verhalte, passiert dasunddas..." Dadurch wird diese komplizierte Welt für Kinder leichter verstehbar. Aber wenn ein Kind dann eben diese Grenzen nicht kennt, ist es mit der Welt total überfordert.
Und das ist bei deiner Nichte der Fall. Sie weiß gar nicht so wirklich, was richtig und was falsch ist, weil sie das nie gelernt hat.
Und was das für ihr Leben weiterhin bedeutet, kann man sich ja leicht ausmalen. Wir müssen gerade in gesellschaftlichem Zusammenleben ja alle bestimmte Regeln lernen - und meistens halten wir uns ja auch daran. Und wenn nicht, wissen wir zumindest, dass wir das nicht tun und leben mit den Konsequenzen.
Ich zum Beispiel weiß, dass es falsch ist, jemanden zu hauen, weil ich was nicht kriege. Wenn ich das trotzdem tue, muss ich damit leben, dass ich evtl. zurückgehauen werde... auch ne Konsequenz ;)

Von daher ist es für Kinder eben enorm wichtig, zu lernen, was Konsequenz bedeutet. Und das passiert ja im Fall deiner Nichte nicht. Das können ihr aber im Endeffekt nur ihre Eltern beibringen.
Und gerade am Anfang wird es für die beiden (und die ganze Familie) extrem hart werden - für das Kind übrigens auch, weil es vermutlich gar nicht verstehen wird, warum bisher funktionierendes Verhalten nun nicht mehr klappt.

Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es für kaum möglich halte, dass Eltern diese schwierige Situation alleine meistern.
Aber glücklicherweise sind sie damit nicht unbedingt alleine gelassen.

Denn Vorschlag mit dem Jugendamt halte ich für sehr, sehr gut. Auch wenn man es kaum weiß und hinter dem Begriff oft nur schlechtes vermutet, engagieren die sich in der Regel sehr, wenn es gilt, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu unterstützen (weil sie nämlich voraussehen, dass sie das schwierige Kind später doch als "Fall" auf dem Tisch haben.)
Außerdem sind die Jugendämter nicht nur selbst oft Veranstalter von Elterntrainings sondern sind vor allem auch informiert, wo in eurer Stadt z.B. welche stattfinden, wie man sich anmeldet, wer bezahlt etc...

Ich würde dir jetzt ehrlich gesagt vorschlagen, die Sache ein wenig selbst in die Hand zu nehmen und einfach mal beim Jugendamt anzurufen und den Fall so ähnlich zu schildern, wie du es hier getan hast. Nach dem Motto "Mein Bruder und seine Frau sind mit der Erziehung ihrer Tochter überfordert, das Kind ist hochgradig aggressiv usw. und die brauchen dringend Hilfe." und dann eben nachzufragen, an wen die Eltern sich deswegen vielleicht wenden können. Ich denke das Jugendamt wird da schon eine Idee haben und dich beraten können - vielleicht gibt es ja bestimmte Elternhilfen etc. in eurer Stadt.

Also, (extrem) lange Rede, kurzer Sinn:
Ja, du solltest dich "einmischen" und einfach mal unverbindlich mit dem Jugendamt sprechen.

Und - wie immer: halte uns auf dem Laufenden ;)
LG,
Suni

(und wenn ich jetzt auf "antworten" drücke, war ich wahrscheinlich wieder viel zu langsam :mrgreen:)
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #25
@

also das mit abstand übelste und für die psyche des kindes gefährlichste was ich gelesen habe waren deine beiträge. sorry, aber da krieg ich grad zuviel. wenn die eltern nicht in der lage sind ihr kind mit klaren, konsequenten ansagen und aufforderungen zu erziehen, brauchen sies dafür nicht zu schlagen. alle kinder die ich kenn, die sich solches oder ähnliches verhalten zeigen tun das nicht ohne grund. entweder sind die eltern überfordert (waren es auch schon bevor das kind verhaltensspezialitäten ziegte) oder sie sind schlicht inkompetent in der erziehung.

wie soll ein kind, dass für fehlverhalten geschlagen wird lernen, dass es falsch ist zu schlagen um eigene interessen durchzusetzen. auch ein klaps ist demütigend und verletzt die kinderseele, auch wenn er körperlich keinen schaden zufügt.

rat ihnen einen kinderpsychologen aufzusuchen, der ggf. auch eine familientherapie machen würde. egal was der auslöser für das verhalten ist, das ist der richtige weg...

 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #26
eine Möglichkeit wäre auch, so schwer es fällt, sie in den Momenten einfach zu ignorieren. Soll heißen, sie solange nciht wahrnehmen bis sie wieder normal reagiert. das ist hart,aber ich glaube anders dringt man vorerst nciht durch. ne erziehungsberatung wöre auf alle fälle anzuraten. denn es wird nciht bessser, sondern schlimmer.
zur körperlichen Züchtigung: da halte ich gar ncihts von, denn es wird nix nützen.
eher im gegenteil, damit kannman ein kind wundrbar versauen.

im kiga habe ich mal einen Jungen gehab, der wirklch eine katastrophe war. er schlug uns und die kids er rastete regelmäßig aus. jdesmal wenn er schlagen wurde hab ich seine hände fest gehalten nciht doll aber so das er es merkt und gesagt: lass es bleiben, du tust dir weh. er hats irgendwann verstanden. allerdingshat man im job mehr lut dafür über, schleßlich gibt man die kids ja ab. das eigene kind konfrontiert einen ja permanent
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #27
Habe das jetzt ein bisschen verfolgt, was mir noch dazu einfällt: Das Kind "fest" anpacken. Also (nicht schlagen) z. B. wenn sie wütet sie nehmen und fest halten. und nicht auslassen bis sie ruhig sein kann. Also mit körperlicher Nähe arbeiten. Das kann lange dauern. Oder z. B. an der Hand nehmen. So ein Papa hat doch mehr Kraft. Denn bei mir kommt das so an dass sie irgendwo ohne Halt ist. Grenzen geben nämlcih auch Halt. Das schränkt nicht ein sondern gibt Sicherheit. Und sie ist bestimmt hinter der ganzen Fassade sehr unsicher. Ich weiss jetzt nicht wie ich das genau ausdrücken soll ohne missverstanden zu werden. Ich versuche mal nochmal ein Beispiel zu nehmen.
Schwester haut Bruder während Mama das Mittagessen kocht. Dann macht Mama Ofen aus denn es wird lange dauern. Kind genommen Decke auf den Boden, mit Kind hinsetzten (wird strampeln und hauen) ruhig auch ein Bein über das Kind legen (nicht drüberbeugen und niederdrücklen sondern im Arm festhalten). Und halten bis das Kind erst vermutlich vom wüten ins weinen übergeht. Viel sprechen mit dem Kind immer wieder sagen ich bin da. Irgendwann wird sie ruhiger werden. Was dann wichtig ist noch mindestens eine halbe Stunde nachher das Kind halten und sprechen und Nähe geben.
Diese Methode habe ich mal so ähnlich irgendwo gelesen und auch schon mehrmals angewendet. Es ist eine ungewöhnlich und zeitintensive Methode, aber ich finde sie allemal besser als das Kind alleine auf einen "stillen" Stuhl zu setzten. Dieses Mädchen ist vermutlich total alleine und verunsichert. Durch das Halten zeigt man ihr sie ist nicht alleine und sie bekommt ihre Grenzen.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #28
Guten morgen zusammen,

habe jetzt die letzten Beiträge auch gelesen, vielen dank dafür, besonders für den ausführlich Beitrag von suni :D

Hinter dem Rücken von meinem Bruder möchte ich nicht aggieren. Da meine Eltern das genau so sehen wie ich werden wir wohl mal versuchen mit meinem Bruder und schwägerin ein klärendes Gespräch zu führen. Ich finde es wichtig das meine Eltern dabei sind, immerhin haben sie schon Kinder groß gezogen was ich von mir nicht behaupten kann. Ich kann mich schlecht darin einfühlen wie schwer es ist ein Kind zu erziehen und zu "bändigen".

eine Möglichkeit wäre auch, so schwer es fällt, sie in den Momenten einfach zu ignorieren.
einfacher gesagt als getan ;) Die kleine wird dann richtig laut, sie kreischt förmlich und wenn man dann noch keine Aufmerksamkeit gibt wird Sie handgreiflich.

Wenn der ältere Bruder des Mädchens wegen ADHS in Behandlung ist, dann sollten doch auch da die Eltern mit einbezogen sein.
In wie fern mit einbezogen sein ? Also ich weiß das die keine Therapie oder ähnliches mit dem kleinen gemacht haben, er muss nur öfter zum Arzt und er hat eine Ergotherapie gemacht.

Ich werde natürlich ausfürhlich weiter berichten, wahrscheinlich werde ich die am Sonntag schon sehen und mal darüber reden.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #29
aber wirklich unbedingt einmischen. je länger sich das verhalten festsetzt desto schwerer wird es sein das zu korrigieren.

und Kinder sie schon mit 7 jahren so schwierig sind sind als teenager wirklich oft komplett verkorkst so schlimm, dass man das nicht mehr rein holen kann. frühe schwangerschaften, Drogen, Kriminalität. wenn sie jetzt nicht lernt was richtig und was falsch ist kommt irgendwann ein Punkt ab dem sie das nicht mehr lernen kann.

deswegen helfen Jugendämter sehr gerne, wenn man sich früh an sie wendet - diewissen genau, dass das Kind sonst in 7 oder 8 jahren dauerkunde ist und dann wirklich ins heim muss, weil die Eltern gar keine chance mehr haben.

und keine Panik, es gibt deutliche unterschiede zwischen dünnen und wirklich unterernährten Kindern.

Das jugendamt kann helfen da wirkliche hilfen zu vermitteln. und man nimmt sokche Probleme auch wirklich ernst.

Wichtig ist eben, dass man was tut.

du kannst den Eltern ja auch sagen, dass sie ja nicht alles falsch machen und ein recht normales Kind ja geklappt hat, Tamara aber eben besondere Ansprüche stellt um die man sich besonders kümmern muss.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #30
Habe das jetzt ein bisschen verfolgt, was mir noch dazu einfällt: Das Kind "fest" anpacken. Also (nicht schlagen) z. B. wenn sie wütet sie nehmen und fest halten. und nicht auslassen bis sie ruhig sein kann. Also mit körperlicher Nähe arbeiten. Das kann lange dauern. Oder z. B. an der Hand nehmen. So ein Papa hat doch mehr Kraft. Denn bei mir kommt das so an dass sie irgendwo ohne Halt ist. Grenzen geben nämlcih auch Halt. Das schränkt nicht ein sondern gibt Sicherheit. Und sie ist bestimmt hinter der ganzen Fassade sehr unsicher. Ich weiss jetzt nicht wie ich das genau ausdrücken soll ohne missverstanden zu werden. Ich versuche mal nochmal ein Beispiel zu nehmen.
Schwester haut Bruder während Mama das Mittagessen kocht. Dann macht Mama Ofen aus denn es wird lange dauern. Kind genommen Decke auf den Boden, mit Kind hinsetzten (wird strampeln und hauen) ruhig auch ein Bein über das Kind legen (nicht drüberbeugen und niederdrücklen sondern im Arm festhalten). Und halten bis das Kind erst vermutlich vom wüten ins weinen übergeht. Viel sprechen mit dem Kind immer wieder sagen ich bin da. Irgendwann wird sie ruhiger werden. Was dann wichtig ist noch mindestens eine halbe Stunde nachher das Kind halten und sprechen und Nähe geben.
Diese Methode habe ich mal so ähnlich irgendwo gelesen und auch schon mehrmals angewendet. Es ist eine ungewöhnlich und zeitintensive Methode, aber ich finde sie allemal besser als das Kind alleine auf einen "stillen" Stuhl zu setzten. Dieses Mädchen ist vermutlich total alleine und verunsichert. Durch das Halten zeigt man ihr sie ist nicht alleine und sie bekommt ihre Grenzen.

Das kenne ich als Knuddeltherapie und ja, es ist mit die härteste Methode, sie ist auch für das Elternteil ansträngend und ich meine nicht körperlich, sondern seelisch. Es funktioniert, aber sind wir mal ehrlich, wenn sie schon beim "nein" sagen nicht konsequent sein können, dann werden sie mitten in der Knuddeltherapie abbrechen und das ist noch schlimmer, als wenn man damit garnicht erst beginnt!

Ich jedoch würde sie dennoch untersuchen lassen und zwar nicht mal eben zum Doc, sondern lanzeitig. Es gibt so viele psychische Probleme die man haben kann, sowas kann sogar, so unwahrscheinlich es auch klingt, von einer Lebensmittelallergie kommen. Wobei das höchst selten ist.

Und wenn sie ordentlich durchgecheckt ist, würde ich eine Familientherapie beginnen, mit den Eltern und den Geschwistern, aber das zahlt eh keine Krankenkasse, also mal schauen was einem empfohlen wird und was dieKasse übernimmt.

Konsequenz ist schon das wichtigste, aber immer nur über Strafen arbeiten finde ich schrecklich, man sollte es über Belohnungen versuchen, dann hat man glücklichere Kinder. ZB sage ich, wenn das Zimmer aufgeräumt ist, können wir schön auf den Spielplatz gehen und Spaß haben, aber wenn du nicht aufräumst, dann bleiben wir leider so lange daheim, bis die Bude sauber ist. Da hat kein Kind Lust drauf und räumt freiwillig auf und freut sich dann, auf das raus gehen und was unternehmen. Andere würden halt sagen: "Räum das Zimmer auf sonst, ***" da ist direkt schon eine Drohung drin, da würde ich auch auf stur schalten. Ebenso geht das mit ihrem "ich will jetzt haben!" Da kann man ihr auch erklären, dass man in dem Ton nicht angesprochen werden will und erstmal garnicht darauf eingeht, bis man nett gefragt wird, wirkt bei mir immer, meine Kinder sind sehr höflich und haben Respekt, weil ich sie respektiere. Ich sagte zb immer ein bitte dazu. Beispiel: "Geh bitte nicht so nah an der Straße." die meisten anderen sagen nur "Geh von der Straße weg!" der Ton spielt die Musik und die Eltern sind die Vorbilder. Wenn ich grob mit meinem Kind rede, wird es grob mit mir reden und ich kann mich nichtmal beschweren...

Zwar werde ich zb bei Kindergartenausflügen von den Betreuern belächelt, weil ich so mit den Kindern rede, jedoch weiß ich zb das ich die freundlichsten und umgänglichsten Kinder im Kindergarten habe, die am wenigsten Probleme machen und keine Schimpfwörter kennen/sagen.

Wenn ich nur bestrafe, dann wird das Kind noch rebellischer, ich bin eher für den Kuschelkurs mit Respekt und werde dann auch liebevoll behandelt und respektiert, was will ich mehr?

Dieses "Setz dich da hin und denke nach!" mal ehrlich, kann man einen Menschen zum nachdenken zwingen? Sowas muss freiwillig kommen, sonst denkt man eh nicht drüber nach, also ist die Strafe die Langeweile und was bringt das?!? Ich sehe dahinter keinen Sinn...
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #31
Die Methode von Fourmeeri halte ich in diesem Fall für falsch, wenn nicht sogar gefährlich.
Ich kenn die Familie natürlich nicht, es klingt meiner Meinung nach eher danach, dass die Kleine als Nesthäkchen nie gelernt hat, mal mit Frust umzugehen, wenn sie eben mal nicht das haben kann, was sie will oder Mama und Papa gerade was anderes zu tun haben. So etwas gibt es nämlich tatsächlich, es steckt nicht immer hinter allem eine tiefgründige Verzweifelung oder Unsicherheit ;) Aber um das rauszufinden, wäre n Besuch bei der Erziehungsberatung oder gar beim Kinder- und Jugendpsychologen ganz gut, die können das dann ganz gut einschätzen.
Noch mal zu der von Fourmeeri genannten Methoden: Gerade in der Beispielsituation wird die Methode eher das Gegenteil bezwecken. Situation: Das Mädchen haut ihren Bruder, vermutlich, weil es ihn ärgern will, vielleicht auch einfach aus Langeweile und der Unfähigkeit, sich selber zu beschäftigen. Konsequenz: Mama kommt sofort auf sie zu, kümmert sich um sie, schenkt ihr ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, bricht sogar ihre derzeitige Beschäftigung ab und macht den Herd aus. Ergebnis: Mädchen merkt, wenn sie ihren Bruder ärgert, beschäftigt sich Mama mit mir, damit ist schon ma die Langeweile weg. Ihren Bruder kann sie sogar noch mehr ärgern, Mama kümmert sich ja um sie und hat keine Zeit für ihn und er kriegt nicht mal pünktlich Mittagessen. Daraus lernt sie dann: Oh, wenn ich so einen Terror veranstalte und mich schlecht benehme, dann werde ich zum Mittelpunkt und alles dreht sich um mich. Dann bin ich das Wichtigste in der Familie. Damit kann ich sogar den geplanten Tagesablauf (Mittagessen z.B.) über den Haufen werfen und der ganze Tag läuft so, wie ich es beeinflusse.

Und deshalb halte ich diese Methode bei Kindern in dem Alter (mit 7 kann man ja schon denken und solche Zusammenhänge erkennen, mit 3 in der Trotzphase is das was anderes) für alles andere als angebracht.
Aber wie schon gesagt, die beiden Eltern sollten sich professionell beraten lassen und zwar möglichst schnell, Kinder kann man nicht ewig erziehen, irgendwann ist die Zeit vorbei und spätestens mit der Pubertät kriegt man dann die Rechnung für seine Erziehung ;)
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #32
Guten Morgen :)

Die Vorschläge zum Verhalten , die die anderen gemacht haben, sind für sich genommen alle gut und richtig. Aber Gwenyfer hat es ziemlich auf den Punkt gebracht:

... Es funktioniert, aber sind wir mal ehrlich, wenn sie schon beim "nein" sagen nicht konsequent sein können, dann werden sie mitten in der Knuddeltherapie abbrechen und das ist noch schlimmer, als wenn man damit garnicht erst beginnt!

Das alles und jede den Eltern einzeln empfohlene Maßnahme wird nicht funktionieren, weil diese nicht nur eine Sache falsch machen, sondern sich ein völlig falsches Erziehungsverhalten angewöhnt haben. Da muss jemand grundlegend über lange Zeit mit ihnen arbeiten. Und zwar ein Profi.
Auch wenn es jetzt ein blödes Beispiel ist, aber jemand wie die "Super-Nanny" von RTL, der in die Familie geht, genau jedes falsche Verhalten aufzeigt, Alternativen vorschlägt und die Eltern auch mal wieder aufbaut und Fehler gleich korrigiert. (Nur halt ohne die Kameras und Live-Übertragung, ist auch klar ;)) Das Zweitbeste wäre eben eine "Familientherapie" oder, damit es besser klingt, ein Erziehungtraining, wo die ganze Familie regelmäßig hingeht.

Denn alles, was sie an diesem Punkt alleine versuchen, wird zwangsläufig scheitern, weil die Erfolge sich nicht so schnell einstellen und die Eltern vermutlich inzwischen so frustriert sind, dass sie zu schnell aufgeben werden.



Hinter dem Rücken von meinem Bruder möchte ich nicht aggieren. ...

Das meinte ich auch gar nicht :)
Sondern du könntest als Vorbereitung auf das Gespräch schonmal quasi anonym beim Jugendamt nachfragen, ob und wo es bei euch in der Stadt (bzw. bei den Eltern) Möglichkeiten einer Erziehungsberatung gibt.



In wie fern mit einbezogen sein ? Also ich weiß das die keine Therapie oder ähnliches mit dem kleinen gemacht haben, er muss nur öfter zum Arzt und er hat eine Ergotherapie gemacht.

Moment, ich bin gleich wieder da!
*einmal brüllend um den Block rennt*

So, jetzt geht es mir fast besser *gg*

Bei sowas könnte ich jedesmal zu viel kriegen. Wie ich oben schon schrieb, häufig werden bei ADHS Medikamente verschrieben und weil das Kind damit ja "ruhig gestellt" ist und prima "funktioniert", wird weiter nichts gemacht. Und das ist absolut sowas von der falsche Weg. Sobald der Junge nämlich irgendwann in seinem Leben die Medikamente absetzt, geht das ganze Problem wieder von vorne los - bzw. es wird noch schlimmer, da er ja nie gelernt hat, damit umzugehen, wie man es normalerweise in dem Alter tut.

Hinzu kommt, dass gerade bei ADHS die Probleme zu einem Großteil (ich würd mal auf 90% mindestens tippen) von der Umwelt, also der Familie, beeinflusst werden. In den meisten Fällen, die in Behandlung kommen, hat das bisherige Verhalten der Eltern das Problem noch verstärkt.
Und in dem Fall deines Neffen und deiner Nichte ist es ja nunmal leider so, dass eine unterstützende, fördernde Erziehung die Eltern anscheinend generell überfordert.
Aber das ist nichts, was quasi "gottgegeben" ist, sondern richtige Erziehung kann man lernen. Und gerade bei ADHS sowie sozial schwierigen Kindern, ist (ich wiederhole mich glaub ich *gg*) eine konsequente aber auch liebevolle Erziehung der Schlüssel zum Erfolg.
Daher steht bei einer guten ADHS-Therapie nichtmals das Kind im Vordergrund, sondern vor allem die Eltern. Denn die sind die Erwachsenen und haben die Verantwortung.
D.h. Familientherapie, die schon hundertmal angesprochene Erziehungsberatung, Elterngruppen, -trainings etc.
Und wenn so grundlegende Dinge nicht gemacht werden, sondern einfach Tabletten gegeben werden und gut ist, dann werd ich echt sauer. Gerade in dem Bereich findet so viel Forschung statt und es wird Aufklärung betrieben und dann ärger ich mich über "Ärzte", die so einen Mist verzapfen. Den Eltern mache ich hier gar keinen Vorwurf, die müssen sowas nicht wissen. Es ist Aufgabe des Arztes, der die Medikamente verschreibt und die Störung behandelt, die richtige Therapie einzuleiten. Und nur Tabletten geben ist halt falsch.
So, sorry, bei dem Thema werd ich wie gesagt immer wieder aufs Neue sauer *gg*

Um das nochmal kurz zusammenzufassen:
Die Eltern sind mit der Erziehung ihrer beiden Kinder überfordert.
Im Falle des Sohnes hat sich das Problem scheinbar gelöst, weil er mit den Tabletten ein anderer Mensch ist und alles gut läuft (was leider ein Trugschluss ist). Im Falle der Tochter stoßen sie aber enorm an ihre Grenzen.

Und mit "versucht es mal hiermit" und "sie sollten mal das ausprobieren" ist es leider in diesem schweren Fall nicht getan.
Von daher ist professionelle Hilfe unerlässlich.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #33
fakt ist ohne erziehungsberatung wirds nciht funzen. und die haltetherapie ist da nciht so ganz geeignet
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #35
Ich möchte das mit der Festhaltetherapie nochmal erklären. So wie sich das Verhalten des Kindes für mich darstellt ist zwar Aufmerksamkeit der Eltern vorhanden aber "negative". Natürlcih bekommt das Kind über Stunden (denn Festhalten heisst nicht mal ne halbe Stunde kuscheln) die VOLLE Aufmerksamkeit eines Elternteiles. Das ist gerade das Wichtige an dieser Therapie: Du brauchst dich nicht aufzuführen und nach deinen Grenzen zu suchen, denn ich bin da und halte dich. Das ist genau das Entscheidende. Immer wieder zu sagen ich halte dich, weil ich dich liebe.
Fatal finde ich das Kind wüten und alleine zu lassen denn eigentlich fühlt es sich m. E. total verlassen.

Wobei ich das nur als anderen Ansatz in den Raum gestellt hatte. In erster Linie brauchen diese Eltern natürlich zuerst selbst Hilfe.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #36
Also sagst du quasi, wenn sie nach ihren Grenzen sucht und dafür Halt vermittelt kriegt, dann lernt sie daraus, dass sie NICHT nach ihren Grenzen suchen muss um Halt zu finden.
Findest du das nich irgendwie unlogisch?

Das Verhalten ignorieren heißt ja nicht, dass Kind alleine zu lassen. Es signalisiert nur, dass es mit Tobsuchtsanfällen keine Änderung im Verhalten der Anderen erreicht und wird sich n anderen Weg suchen.
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #37
Wo bitte ist das Problem, wenn ein Kind einen "Klapps" als erzieherische Maßnahme bekommt? War bei mir und meinen Geschwistern auch nur so, hat jemand nicht gefolgt, hats gescheppert, hat doch auch gut gewirkt^^

Heutzutage ist das Problem, dass die Wänster gleich ne Anzeige wegen Körperverletzung machen können, alles Schwachsinn, kein Wunder das alles so ausartet. Nein Antiautoritäre Erziehung ist jetzt definitiv keine Lösung mehr, da müssen andere Maßnahmen her.

Wenn es keine klaren Granzen gibt, wie soll es ein Kind dann lernen? Man muss auch konsequent sein, uns wurde, u.a. immer der Hundezwinger angedroht, im nachhinein na eig. tolle Lösung, auch wenn man es antäuchsen muss, wirkt aber wahre Wunder^^

Was mich jetzt noch interessieren würde, wären z.B. die ganzen Geschwister, vorallem die Altersangaben. Wir hatten bei meiner Schwester sowas ähnliches durchmachen müssen, nur war ihre Kleine die Jüngste von 3 Kindern, hatte am wenigsten Aufmerksamkeit und war eig. immer das 5. Rad am Waagen. Die Lösung? Das Jugendamt, so schmerzlich es unserer Mutter auch fiel, aber es musste sein, hat sich ja dann auch gelohnt, jetzt wohnt die Kleine bei ihren Vater, der ist wenigstens immer da, und es klappt auch alles.

Und für alle die gegen Gewalt sind, so ein "Klapps" ist keine Gewalt, nur eine erzieherische Maßnahme! Man soll ja die Kinder nicht verletzen, dass hätte wieder andere Folgen. Bei Tieren ist das auch nicht anders und bitte kommt jetzt nicht, man solle Menschen nicht mit Tieren vergleichen, aber die haben eig. das bessere System ;)
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #38
So ich misch auch mal mit

was ich nicht gefunden habe ist die antwort auf was passiert wenn das Mädel einen Pudding will und ihn erst mal nicht bekommt. Was wird dann gemacht wenn sie benzt/Quengelt??

Wichtig währe wie viele schon sagen Ihr Grenzen zu setzen. Wenn sie im Einkaufscenter nen aufstand macht einfach raus gehen entweder mit Ihr oder Ohne ihr. Wartet drausen. spätestens wenn sie Geld haben will um sichxyz zu kaufen kommzt sie angerannt. Dan nachhause gehen oder hald weg dort. Lasst Ihr nix durchgehen denn wenn sie sich dan doch was kaufen darf hatte sie mit dem verhalten erfolg und wird es wieder so versuchen.

es klingt schwehr aber bleibt hart
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #39
Wo bitte ist das Problem, wenn ein Kind einen "Klapps" als erzieherische Maßnahme bekommt? War bei mir und meinen Geschwistern auch nur so, hat jemand nicht gefolgt, hats gescheppert, hat doch auch gut gewirkt^^

Heutzutage ist das Problem, dass die Wänster gleich ne Anzeige wegen Körperverletzung machen können, alles Schwachsinn, kein Wunder das alles so ausartet. Nein Antiautoritäre Erziehung ist jetzt definitiv keine Lösung mehr, da müssen andere Maßnahmen her.

Wenn es keine klaren Granzen gibt, wie soll es ein Kind dann lernen? Man muss auch konsequent sein, uns wurde, u.a. immer der Hundezwinger angedroht, im nachhinein na eig. tolle Lösung, auch wenn man es antäuchsen muss, wirkt aber wahre Wunder^^

Und für alle die gegen Gewalt sind, so ein "Klapps" ist keine Gewalt, nur eine erzieherische Maßnahme! Man soll ja die Kinder nicht verletzen, dass hätte wieder andere Folgen. Bei Tieren ist das auch nicht anders und bitte kommt jetzt nicht, man solle Menschen nicht mit Tieren vergleichen, aber die haben eig. das bessere System ;)
1) Ein "Klaps" ist etwas, was Erwachsene sagen, um von ihnen ausgehende Gewalt gegen Schwächere zu verniedlichen. Es ist dennoch Gewalt.
2)Lies meine Erklärung auf der Vorseite, da stehen meine Argumente gegen Gewalt in der Erziehung drin.
3)Dort steht ebenfalls etwas zu Leuten mit der Einstellung "Grenzen setzen geht nur mit Gewalt".
 
  • Meine Nichte falsche Erziehung oder doch Psychisches Problem ? Beitrag #40
Also sagst du quasi, wenn sie nach ihren Grenzen sucht und dafür Halt vermittelt kriegt, dann lernt sie daraus, dass sie NICHT nach ihren Grenzen suchen muss um Halt zu finden.
Findest du das nich irgendwie unlogisch?

Das Verhalten ignorieren heißt ja nicht, dass Kind alleine zu lassen. Es signalisiert nur, dass es mit Tobsuchtsanfällen keine Änderung im Verhalten der Anderen erreicht und wird sich n anderen Weg suchen.

Das Halten ist auch eine Grenze aber eine geborgene. Und das Kind braucht doch Aufmerksamkeit und nicht Ignoranz. Und welchen Weg soll sich ein siebenjähriges Kind suchen?

Und zu Klapsen zu raten finde ich nun so gar nicht richig, die Eltern haben eh schon alles falschgemacht soll das Kind nun für die Eltern auch noch bestraft werden?
Kinder sind nicht von alleine so, sie reagieren nur auf das was die Eltern vorgeben.
Zuerst brauchen die Eltern Hilfe damit kann dem Kind am ehesten gehollen werden.
 
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