- Kiara ist tot Beitrag #1
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Hallo!
Am 12.05. ist meine geliebte Mali-Mix Hündin Kiara bei einer Not-Op im Alter von 8 Jahren verstorben . Es fing alles nach ihrer letzten Läufigkeit an. Sie wurde ziemlich komisch. Sie war immer anderen Tieren gegenüber aufgeschlossen und freundlich, aber plötzlich war sie mehr für sich. Es schien als hätte sie keine Lust mehr auf tierische Gesellschaft. Sie war sehr sensibel, was sie während ihrer "Tage" immer war, aber diesesmal ging es nicht vorbei. Zuerst habe ich nur gedacht: Ach ja, wir Mädels sind halt manchmal verstimmt. Dann, etwa zwei Wochen nach der heissen Phase begann sie Blut im Urin aufzubauen. Ich bin sofort zum TA und der hat ihr eine Spritze und Medikamente gegeben. Er meinte es sei "nur" eine Blasenentzündung. Die Blutung wurde immer stärker. Der Urin war dunkelrot. Immer wieder waren wir beim TA und immer wieder meinte er es sei nichts schlimmes. Nach vier Wochen sinnloser Behandlung hat er mir dann eine Überweisung zum Röntgen in die Tierklinik gegeben. Am 11.05 hattehn wir dann um 19:00 den Termin. Der Doc in der Klinik hat dann einen Polyp in der Blase entdeckt sagte mir aber gleich es sei kein Problem diesen zu entfernen. Dann hat er, wo er ja schonmal dabei war, noch die anderen Organe gecheckt und dabei einen Nierentumor entdeckt. Er sagte nur: Oh...das ist nicht gut. Dann hat er mich auf so eine Art angesehen und ich musste sofort weinen. Am nächsten morgen mussten wir gleich wieder hin um zu sehen ob die zweite Niere die Arbeit für beide übernehmen kann. Sie konnte es. Ich war so glücklich. Für den Moment zumindest. Die Voraussetzungen waren die Besten. Ich hatte einen tollen Arzt gefunden, der mich auch mehrfach darauf hingewiesen hat, dass die OP trotzdem sehr riskant sei, aber irgendwie habe ich ihm getraut. Ich wusste er würde alles tun um mein Mädchen zu retten. Ich fuhr Heim und wartete. Er meinte um etwa 14:00 sei die OP vorbei und wenn er sich vorher nicht meldet sei alles gut gelaufen. Zeit kann so grausam langsam ablaufen, allerdings lief unsere zu schnell ab. Um 13:45 klingelte das Telefon. Sie hat es nicht geschafft. Die Ärzte konnten die Blutung nicht stoppen. Seine Frage: Sollen wir ihr die Freiheit schenken, oder wollen Sie sie noch wach werden lassen? Er sagte sie würde sehr schnell und äusserst qualvoll an inneren Blutungen sterben wenn er sie nicht erlösen darf. Ich musste die schwerste Entscheidung meines Lebens treffen und ich weiss auch dass es richtig war sie nicht unnötig leiden zu lassen. Ich habe sie an Ihrem Lieblingsort an der Ruhr begraben.
Seit sie nicht mehr bei mir ist geht mein Leben völlig den Bach runter. Ich leide an Angstzuständen, Schlaflosigkeit, regelrechten Depressionen. Sie war die erste in meinem Leben die mir wahre Liebe und Vertrauen geschenkt und überhaupt erst beigebracht hat. Ich bin nicht mehr ich selbst seit sie fort ist. Ich habe in meiner eigenen Wohnung Angst. Bin total schreckhaft geworden, habe Angst vor Menschen, vor Einsamkeit einfach vor allem. Meine Freunde raten mir einen neuen tierischen Begleiter zu suchen, aber ich fühle mich so als würde ich Kiara verraten wenn ich mir jetzt einfach einen anderen Hund hole. Sie war alles was ich hatte und ich kann sie doch nicht einfach ersetzen. Mittlerweile bekomme ich Psychopharmaka gegen die Angstzustände.
Musste einfach nur mal loswerden was gerade in mir vorgeht. Ggf. hat ja noch jemand so Probleme wie ich. Vielleicht kann mir jemand helfen.
Am 12.05. ist meine geliebte Mali-Mix Hündin Kiara bei einer Not-Op im Alter von 8 Jahren verstorben . Es fing alles nach ihrer letzten Läufigkeit an. Sie wurde ziemlich komisch. Sie war immer anderen Tieren gegenüber aufgeschlossen und freundlich, aber plötzlich war sie mehr für sich. Es schien als hätte sie keine Lust mehr auf tierische Gesellschaft. Sie war sehr sensibel, was sie während ihrer "Tage" immer war, aber diesesmal ging es nicht vorbei. Zuerst habe ich nur gedacht: Ach ja, wir Mädels sind halt manchmal verstimmt. Dann, etwa zwei Wochen nach der heissen Phase begann sie Blut im Urin aufzubauen. Ich bin sofort zum TA und der hat ihr eine Spritze und Medikamente gegeben. Er meinte es sei "nur" eine Blasenentzündung. Die Blutung wurde immer stärker. Der Urin war dunkelrot. Immer wieder waren wir beim TA und immer wieder meinte er es sei nichts schlimmes. Nach vier Wochen sinnloser Behandlung hat er mir dann eine Überweisung zum Röntgen in die Tierklinik gegeben. Am 11.05 hattehn wir dann um 19:00 den Termin. Der Doc in der Klinik hat dann einen Polyp in der Blase entdeckt sagte mir aber gleich es sei kein Problem diesen zu entfernen. Dann hat er, wo er ja schonmal dabei war, noch die anderen Organe gecheckt und dabei einen Nierentumor entdeckt. Er sagte nur: Oh...das ist nicht gut. Dann hat er mich auf so eine Art angesehen und ich musste sofort weinen. Am nächsten morgen mussten wir gleich wieder hin um zu sehen ob die zweite Niere die Arbeit für beide übernehmen kann. Sie konnte es. Ich war so glücklich. Für den Moment zumindest. Die Voraussetzungen waren die Besten. Ich hatte einen tollen Arzt gefunden, der mich auch mehrfach darauf hingewiesen hat, dass die OP trotzdem sehr riskant sei, aber irgendwie habe ich ihm getraut. Ich wusste er würde alles tun um mein Mädchen zu retten. Ich fuhr Heim und wartete. Er meinte um etwa 14:00 sei die OP vorbei und wenn er sich vorher nicht meldet sei alles gut gelaufen. Zeit kann so grausam langsam ablaufen, allerdings lief unsere zu schnell ab. Um 13:45 klingelte das Telefon. Sie hat es nicht geschafft. Die Ärzte konnten die Blutung nicht stoppen. Seine Frage: Sollen wir ihr die Freiheit schenken, oder wollen Sie sie noch wach werden lassen? Er sagte sie würde sehr schnell und äusserst qualvoll an inneren Blutungen sterben wenn er sie nicht erlösen darf. Ich musste die schwerste Entscheidung meines Lebens treffen und ich weiss auch dass es richtig war sie nicht unnötig leiden zu lassen. Ich habe sie an Ihrem Lieblingsort an der Ruhr begraben.
Seit sie nicht mehr bei mir ist geht mein Leben völlig den Bach runter. Ich leide an Angstzuständen, Schlaflosigkeit, regelrechten Depressionen. Sie war die erste in meinem Leben die mir wahre Liebe und Vertrauen geschenkt und überhaupt erst beigebracht hat. Ich bin nicht mehr ich selbst seit sie fort ist. Ich habe in meiner eigenen Wohnung Angst. Bin total schreckhaft geworden, habe Angst vor Menschen, vor Einsamkeit einfach vor allem. Meine Freunde raten mir einen neuen tierischen Begleiter zu suchen, aber ich fühle mich so als würde ich Kiara verraten wenn ich mir jetzt einfach einen anderen Hund hole. Sie war alles was ich hatte und ich kann sie doch nicht einfach ersetzen. Mittlerweile bekomme ich Psychopharmaka gegen die Angstzustände.
Musste einfach nur mal loswerden was gerade in mir vorgeht. Ggf. hat ja noch jemand so Probleme wie ich. Vielleicht kann mir jemand helfen.