Starkes Sabbern/Speicheln

Diskutiere Starkes Sabbern/Speicheln im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Okay, dann kriegst du jetzt von mir die Meinung: Lasst sie untersuchen! Eben wegen dem, was Linda sagt, wenn ihr länger wartet, wird so ein Tumor...
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  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #41
Okay, dann kriegst du jetzt von mir die Meinung: Lasst sie untersuchen!
Eben wegen dem, was Linda sagt, wenn ihr länger wartet, wird so ein Tumor nur größer und streut evtl. und dann lässt sich nichts mehr machen.
Wegen dem Stress der Fahrt: Wäre es vielleicht möglich, dass ihr erst zur Tierarztpraxis fahrt, der TA in Absprache mit der Klinik ein Beruhigungsmittel spritzt und ihr dann weiter fahrt? Denn wenn sie drei Stunden lang in der Box durchdreht ist das vermutlich erstens wegen der möglichen Epilepsie gefährlich und zweitens kann ich mir vorstellen, dass die Untersuchung dann nicht wirklich einfacher wird.
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln

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  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #42
Wegen dem Stress der Fahrt: Wäre es vielleicht möglich, dass ihr erst zur Tierarztpraxis fahrt, der TA in Absprache mit der Klinik ein Beruhigungsmittel spritzt und ihr dann weiter fahrt?
Das habe ich direkt gefragt, aber er meinte, dass aller Wahrscheinlichkeit nach bei ihr auch wieder alle Untersuchungen in Vollnarkose gemacht werden müssten, weswegen dass dann gar nicht ginge.
Ich wollte mich - je nach Entscheidung - dann über Bachblüten informieren.

Generell tendiere ich ja auch eher zu der Untersuchung. Was ist denn, wenn ich sie therapiere, es doch ein Tumor ist und wir dann durch die laufende Behandlung erst mal gar nicht merken würden, dass es ihr schlechter geht und sie vielleicht Schmerzen hat? Das könnte ich mir glaube ich nicht verzeihen :(.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hab jetzt noch mal länger mit meinem Freund telefoniert (ausgerechnet heute muss er lange arbeiten :(): bei uns beiden ging das erste Bauchgefühl in Richtung Untersuchung.
Ich werde mir jetzt also alles noch mal gründlich durch den Kopf gehen lassen, mir alle Fragen aufschreiben, die uns dazu einfallen und dann nach einem klärenden Gespräch mit der TK und der Suche nach weiteren TKs in der Umgebung eine Entscheidung treffen.

Trotzdem wäre ich für weitere Meinungen noch dankbar; ich hab einfach Angst mich falsch zu entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #43
Och Mensch Ina, das ist ja wirklich schlimm:(
Ich kann Dir keinen Rat aus der Ferne geben. Ich kann Dir nur sagen, was ich machen würde..

Und zwar Untersuchung und Gewissheit. Transportstress hin oder her...

Was bringt eine Behandlung "auf Verdacht", ohne Diagnose und mit ungewissem Ausgang? Das ist dann ein Glücksspiel.
Ich würde schon genau wissen wollen, was die Ursache ist, um dann gezielte Behandlungsmaßnahmen in die Wege leiten zu können.

Aber die Entscheidung liegt natürlich ganz allein bei Dir und ich kann mir vorstellen, dass es gerade verdammt schwer ist:(

Ich wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute!!!!!
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #44
Ach Mensch, das tut mir wirklich leid für Dich. Ich habe mir gerade mal vorgestellt, was ich tun würde, wenn es meine Katze wäre. Ich würde sie dem Stress der Autofahrt aussetzen und sie ordentlich diagnostizieren lassen. Therapie ins blaue hinein und mit dem Risiko, dass sich evtl. ein Tumor verschlimmert/streut wäre für mich keine Lösung. Ist aber nur meine persönliche Einstellung. Du must die Entscheidung treffen und ich drück Dir fest die Daumen, dass Du genug Kraft für die kommende Zeit aufbringst.

Gibt es wirklich keine andere Tierklinik die näher bei Dir wäre und diese Diagnostik machen kann? So'n CT in Vollnarkose stell ich mir jetzt nicht so super schwierig vor, die Auswertung dann allerdings schon eher.
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #45
Ihr seid echt lieb, danke :). Heute heule ich auch nicht mehr vorm PC im Büro :uups:.

Tisha und ich hatten gestern Kuschelabend auf dem Sofa und ihr ging es den ganzen Abend richtig gut, keine Auffälligkeiten. Trotzdem: wenn jetzt nicht noch ganz überraschende Antworten auf meine Fragen kommen, werden wir die Untersuchung machen lassen. Ich googel mich erst mal durch sämtliche Tierkliniken in der Gegend durch, aber die in Hofheim scheint schon ziemlich toll zu sein :eusa_think:. Mein Freund meinte gestern, dass sie da dann halt mal durch müsse, das wäre immer noch besser als die Folgen eines unerkannten Tumors. Recht hat er. Glaube ich zumindest.
Das "Katzenkonto" ist momentan recht gut gefüllt, das wäre also auch ein Punkt, den man von der Sorgenliste streichen kann (hört sich blöde an in der Situation an Geld zu denken, aber laut TA wird die Untersuchung mindestens 500 € kosten, von weiteren Untersuchungen und einem eventuellen chirurgischen Eingriff dann ganz zu schweigen; das ist schon eine ganze Menge).

Ich danke euch für die seelische Unterstützung!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #46
Ich hab bis jetzt nur still mitgelesen.

Ina, mir tut das furchtbar leid das lesen zu müssen. Wie alle anderen auch, kann ich dir nur sagen was ich machen würde.

Die Untersuchung.

Wenn du auf Verdacht behandelst mit Medikamenten, wo hinterher gar nichts ist, schadet man dem Tier mit Pech noch eher, als das es überhaupt was bringt.
Natürlich ist die Fahrt für Tisha absoluter Mist, aber da muss sie und auch ihr durch.
Und sie wird das auch packen. Ist doch nicht so, dass sie jetzt kurz vorm Abnippeln ist. Denk positiv.

Selbst, wenn bei der Untersuchung KEIN Tumor raus kommt, so habt ihr wenigstens Gewissheit und nicht einfach rumprobiert. Die Untersuchung wäre nicht umsonst sondern eine Absicherung.

Fühl dich mal gedrückt, wenn du das möchtest.

Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt. Ihr schafft das!

Lg
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #47
Fühl dich mal gedrückt, wenn du das möchtest.
Danke :).

Ich habe mich die letzte Nacht und auch die letzten Stunden fleißig zu den Themen Krebs und Epilepsie informiert und demnach mal eine Frageliste zusammengestellt. Vielleicht mag ja einer drüber schauen und vielleicht fällt jemandem noch etwas ein, was ich vergessen habe:
  • Falls es ein Gehirntumor ist, welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen? Chirurgischer Eingriff oder/und Chemo? (dazu habe ich grad schon die halbe Antwort vom TA bekommen, der leider kaum Zeit hatte wegen zweier Not-OPs; Termin folgt Anfang nächster Woche: chirurgischer Eingriff nur in wenigen Fällen durch sehr erfahrene Ärzte möglich, ihm wäre nur einer in Bern bekannt, ob Hofheim das könnte wüßte er aktuell nicht)
  • Weitere Diagnosemöglichkeiten: neurologischer Scan, Punktion der Gehirnflüssigkeit, erkennbare Tumormarker übers Blutbild?
  • Falls eine Epilepsie vorliegt, wie gefährlich wäre eine Vollnarkose für ein MRT bzw. wie sehr würde das das Risiko einer Vollnarkose erhöhen?
  • Abchecken weiterer möglicher Ursachen für eine sekundäre Epilepsie (wird durch andere Krankheiten wie z.B. am Herz, an den Nieren, eine Diabetes oder äußere Einflüsse wie Vergiftungen oder Unfälle verursacht)
  • Tishas gesamte Vorgeschichte (aggressives Verhalten über Jahre hinweg beispielsweise): kann da etwas auf eine länger bestehende Epilepsie hindeuten?
  • Nochmal den Ablauf der bisherigen "Anfälle" und vor allem ihr Verhalten danach durchgehen; grade das Verhalten danach passt nämlich 100%ig auf sämtliche Beschreibungen, die ich dazu gefunden habe.
  • Therapie-Ablauf im Falle einer Epilepsie: Welche Medikamente würden gegeben werden (hab was von Phenobarbital oder Diazepan gelesen)? In welcher Form würden die Medikamente verabreicht (Tabletten oder Tropfen)? Wie würde die Einstellung auf die Medikamente ablaufen? Wäre auch eine Betreuung bei einer Therapie hier durch einen TA vor Ort möglich? Wie oft müsste dann ein Blutbild gemacht werden? Kann es im Fall einer Therapie dann sein, dass sämtliche Anzeichen einer Tumorerkrankung quasi unsichtbar würden und sie eventuell leiden könnte?
Wie ihr seht sind da noch etliche Fragen offen...
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #48
Hi Ina,
wg. der Therapie einer Epilepsie würde ich Dir Brändelman als Ansprechpartner vorschlagen. Hat schon jemand anderes weiter oben gemacht. Brändel hat eine Katze mit Epilepsie. Kann sein, dass sie diesen Thread verpasst hat, aber sie ist m. E. regelmäßig online. Schick Ihr doch mal eine PN. Ich habe keine Erfahrung mit Tumor o. Epilepsie, und kann dir leider nicht helfen ausser gute Wünsche senden und an Euch denken:(.
LG
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #49
Meine alte Hündin Tina hatte nach einem leichten Schlaganfall Epilepsie.
Die Anfälle waren heftig aber kurz. Die Anfälle wenn sich häufen ( bei jedem Anfall werden Gehirnzellen zerstört ) ist eine Medikamentengabe wichtig.
Aufpassen muß man das die Katze beim Anfall nicht die Zunge in den Hals bekommt sonst erstickt sie. Es muß kein Tumor sein der die Epilepsie auslößt.
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #50
oh je, das tut mir sehr leid. Ich kann dir leider nicht viel helfen hab keine Erfahrung damit, drück euch nur die Daumen, und ... Fühl dich gedrückt
Ich würde sie auch untersuchen lassen.;)
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #51
So, die Entscheidung wurde mir jetzt abgenommen: Am frühen Nachmittag hat Tisha wieder kurz gesabbert und ich habe dann meine Einladung zum Jungesellinnenabschied verschoben, weil ich das lieber im Blick haben wollte. Irgendwie wirkte sie komisch und ich hatte ein ganz schlechtes Gefühl dabei sie allein zu lassen. Tisha hatte um kurz vor halb 7 dann einen richtigen Krampfanfall: es fing an mit sabbern, dann kippte sie auf dem Sofa um, krampfte am ganzen Körper und ist vom Sofa gefallen, als ich die Transportbox holte. Als ich sie in die Transportbox gepackt habe, war sie am kompletten Körper steif verkrampft und hat das gar nicht realisiert. Absoluter Horror :(. Ich bin direkt in die Tierklinik zum Notdienst gedüst (2 rote Ampeln überfahren :uups:), der Krampf hat sich aber - Gott sei Dank - während der Fahrt gelöst.

Ein Schlaganfall ist ausgeschlossen, ebenso sämtliche sekundäre Ursachen für eine Epilepsie außer einem Tumor. Trotzdem wird sie jetzt zunächst ganz normal mit Antiepileptika behandelt. Um 8 Uhr hat sie die erste Luminalette bekommen und wird jetzt langsam darauf eingestellt. In 2-3 Wochen muss ich erneut ein Blutbild machen lassen, um festzustellen, ob die Dosierung in Ordnung ist. Für den Notfall habe ich 2 Rektallösungen Diazepam bekommen, die ich ihr im Falle eines erneuten heftigen Krampfanfalls geben kann.

Bisher deuten alle Symptome auf eine "normale" Epilepsie hin. Die CT-Untersuchung würde mir persönlich die Gewissheit bringen, aber ansonsten wohl keinen Nutzen haben. Eine OP ist nur in Ausnahmefällen möglich (mal abgesehen von der Betreuung einer am Gehirn operierten Katze) und eine Chemo wäre für mich ein No-Go. Sollte die Epilepsie durch einen Tumor verursacht sein, wäre die Therapie sowieso die gleiche in 99 % der Fälle.

Also wird sie jetzt auf die Medikamente eingestellt und wir hoffen ganz doll, das es schnellstmöglich anschlägt. Ein CT wäre meiner Meinung nach ein unnötiger Streßfaktor, mal abgesehen von der Vollnarkose, die ein erhöhtes Risiko für eine Epi-Katze bedeuten würde.

Off-Topic

P.S.: Noch mal ein großes Dankeschön an alle, die mit mir gefühlt haben! Es ist wirklich ganz schlimm, so etwas zu sehen und nichts tun zu können :(. Eure moralische Unterstützung hat auf jeden Fall geholfen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #52
Ich bleib mal dran an den Daumen. Hoffe, dass die Tisha gut auf die Medikamente anspricht. Jedenfalls bleibt ihr ja nun die lange Autofahrt erspart.
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #53
Ich bleib mal dran an den Daumen.
Danke :).

Die Nacht war ruhig, ich bin um halb 8 aufgestanden, um ihr die Tablette zu geben. Das funktioniert - bis jetzt - wunderbar mit Malzpaste. Die Tabletten sind eh schon total klein und da es jeweils nur eine halbe ist, kann man die direkt vorne in die Paste drücken und sie schleckt es sofort auf.

Um viertel nach 8 hatte sie noch mal einen kleinen Anfall, aber nur mit Sabbern und auch nur ganz kurz. Seitdem ist alles in Ornung. Allerdings hat sie einen Mordshunger, was wohl in Zusammenhang mit den Luminaletten normal ist.

Ich denke, ich werde jetzt mal zusätzlich einen Feliway-Stecker nutzen. Schaden kann das ja nicht und vielleicht hilft das generell beim Streßabbau ein wenig.
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #54
Oh Gott, Ina, wie furchtbar! Wir können hier gar nicht mehr schreiben als "fühl dich gedrückt" und dass wir alle mitfühlen können, wie es dir geht.

Die Eltern von meinem Ex haben einen Epilepsie-Hund und man merkt zwar seit dem Ausbruch der Krankheit eine leichte Wesensveränderung, aber seit er die richtigen Medikamente bekommt, lebt er damit gut und ist in seiner Lebensqualität nicht eingeschränkt.

Ich drück euch auf jeden Fall ganz feste die Daumen, dass die Tabletten bald gut wirken und es Tisha dann besser geht.
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #55
Das muss wirklich schlimm gewesen sein, mag man sich gar nicht vorstellen. :(

Ich drücke euch auch ganz fest die Daumen, dass Tisha gut auf die Medis anspricht und die Anfälle bald aufhören.

Fühl dich auch von mir gedrückt. :056:
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #56
Oh mann, die arme Tisha und Du arme Ina:056:! War bestimmt schlimm sie so zu sehen! Nur gut das Du zuhause geblieben bist!
Drück Euch die Daumen das alles gut klappt mit den Tabletten!
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #57
Ich wünsch deiner Tisha gute Besserung, das sie gut auf die Tabletten anspricht und das die Anfälle aufhören
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #58
Ich danke euch, ihr seid echt toll!

Im Laufe des Tages hatte sie noch drei weitere kleine Anfälle, die ich aber nicht mitbekommen habe, sondern nur an den Sabberspuren auf ihr bzw. auf dem Laminat gesehen habe. Wird also nichts wildes gewesen sein.

Ich bin noch ziemlich durch den Wind und zucke bei dem kleinsten Geräusch hier zusammen; ich hoffe, dass sich das bald gibt.

Ein Trost dabei ist, dass sie wohl gar nichts davon mitbekommt, wenn es passiert. Es soll nicht weh tun und sie kann sich danach auch nicht daran erinnern.
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #59
Um viertel vor 11 gestern abend hatte sie noch einen kleinen Anfall mit Sabbern und leichten Zuckungen auf der rechten Körperseite, hat aber nur knapp 2 Minuten gedauert.
Ich habe danach allerdings nicht mehr einschlafen können; hab sowieso seit Samstag nur ca. 7 Stunden geschlafen. Bei jedem kleinen Geräusch bin ich zusammengezuckt. Und jetzt muss ich arbeiten und kann erst um 17 Uhr wieder nach ihr sehen :(. Ich hoffe so sehr, dass nichts passiert bis dahin...
 
  • Starkes Sabbern/Speicheln Beitrag #60
Ina, ich hab hier noch nie so fest alle Daumen gedrückt!
Ich bete und hoffe, dass es Tisha bald besser geht.
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
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