- Der Podenco Ibicenco - oder der "Was-ist-das-denn?" Beitrag #21
Tompina
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Hallo,
Willkommen in der Welt der Podencos!
Aufmerksamkeit beim Spaziergang hat bei einem Podenco nichts mit der Bindung an seinen Besitzer zu tun! Ein "arbeitender" (also jagender) Podenco will seinem Besitzer gefallen und tut das wozu er gezüchtet ist!
Kontrolle kann man hier nie 100% erlangen und mit Sicherheit auch nicht so zuverlässig wie bei vielen Jagdhunden/Windhunden, da gerade die Selbstständigkeit ein Zuchtkriterium ist und es nicht nur um die Hatz geht sondern um den komplexen Vorgang von Aufspüren bis Fassen und Apportieren (lebende Beute!)! Die Ausbildung eines Podencos zu einem Jagdhund zum Gebrauch ist eine langwierige Ausbildung und hat auch mit der herkömmlichen Jagdhundausbildung nichts zu tun! (und wird auch nur mit wenigen Podencos wirklich praktiziert) Im Prinzip wird der Hund auf eine bestimmte Beute eingestellt, lernt zu apportieren und zwar lebend, der Rest liegt in der Hand des Hundes! (es wird kein Vorstehen, kein Anzeigen verlangt und es gibt auch kein Kommando um den Podenco auf die Jagd zu schicken, der Hund entscheidet wann/wie/wo und warum er jagt!)
Der Kleine scheint ja wirklich ein gelungener Podenco zu sein, wenn er schon mit einem halben Jahr so eifrig bei der Sache ist!
Ich denke ausgiebiges Spielen an der schleifenden Schleppleine, Toben auf gesichertem Gelände und ansonsten Leinen"zwang" hat nichts mit mangelnder Kontrolle über den Hund zu tun, sondern mit Verantwortung gegenüber dem Hund und der Umwelt!
Wie gesagt, Tom ist abrufbar, wenn er nicht gerade in einem Mauseloch steckt oder einen Hasen sieht...und Mauselöcher gibt es viele hier, d.h. im Prinzip könnte ich ihn schon am Anfang des Gassigehens an einem Mauseloch abstellen und würde ihn nach drei Stunden immer noch dort vorfinden...das liegt nicht daran, dass er mich nicht akzeptiert oder ich ihm egal bin, es heißt einfach dass er seiner Bestimmung nachgeht!
In wildfreiem Gelände oder bei Regen/Schnee/großer Hitze weicht mir Tom auch ohne Leine nicht von der Seite, da er bei dieser Witterung nicht besonders gerne draußen ist und somit auch nicht "arbeiten" will/muss...
Außerdem ist er stark auf Mäsue fixiert und bei größerem Wild immer etwas "langsam" mit dem Kapieren, sodass ich ihn gut unter Kontrolle habe, solange ich die Augen offen halte und ihn rechtzeitig anleinen kann!
Das mit dem Schlafen hat sicher etwas mit der Auslastung zu tun, bzw. damit dass er "gearbeitet" hat! Wenn der Kleine täglich mit Artgenossen spielen kann und auf gesichertem Gelände mal richtig flitzen darf, dann ist es auch kein Drama wenn man ihn sonst gar nicht ableinen kann! (Tom hat z.B. heute morgen eine halbe Stunde die Wiese umgegraben und ist seitdem in Tiefschlaf gefallen. Meine Kleine war inzwischen nochmal mit mir im Garten Spielen, der Herr zog es vor auf dem Sofa liegen zu bleiben, da er zumindest für den Moment seiner Meinung nach genug getan hat! :lol
Willkommen in der Welt der Podencos!
Aufmerksamkeit beim Spaziergang hat bei einem Podenco nichts mit der Bindung an seinen Besitzer zu tun! Ein "arbeitender" (also jagender) Podenco will seinem Besitzer gefallen und tut das wozu er gezüchtet ist!
Kontrolle kann man hier nie 100% erlangen und mit Sicherheit auch nicht so zuverlässig wie bei vielen Jagdhunden/Windhunden, da gerade die Selbstständigkeit ein Zuchtkriterium ist und es nicht nur um die Hatz geht sondern um den komplexen Vorgang von Aufspüren bis Fassen und Apportieren (lebende Beute!)! Die Ausbildung eines Podencos zu einem Jagdhund zum Gebrauch ist eine langwierige Ausbildung und hat auch mit der herkömmlichen Jagdhundausbildung nichts zu tun! (und wird auch nur mit wenigen Podencos wirklich praktiziert) Im Prinzip wird der Hund auf eine bestimmte Beute eingestellt, lernt zu apportieren und zwar lebend, der Rest liegt in der Hand des Hundes! (es wird kein Vorstehen, kein Anzeigen verlangt und es gibt auch kein Kommando um den Podenco auf die Jagd zu schicken, der Hund entscheidet wann/wie/wo und warum er jagt!)
Der Kleine scheint ja wirklich ein gelungener Podenco zu sein, wenn er schon mit einem halben Jahr so eifrig bei der Sache ist!
Ich denke ausgiebiges Spielen an der schleifenden Schleppleine, Toben auf gesichertem Gelände und ansonsten Leinen"zwang" hat nichts mit mangelnder Kontrolle über den Hund zu tun, sondern mit Verantwortung gegenüber dem Hund und der Umwelt!
Wie gesagt, Tom ist abrufbar, wenn er nicht gerade in einem Mauseloch steckt oder einen Hasen sieht...und Mauselöcher gibt es viele hier, d.h. im Prinzip könnte ich ihn schon am Anfang des Gassigehens an einem Mauseloch abstellen und würde ihn nach drei Stunden immer noch dort vorfinden...das liegt nicht daran, dass er mich nicht akzeptiert oder ich ihm egal bin, es heißt einfach dass er seiner Bestimmung nachgeht!
In wildfreiem Gelände oder bei Regen/Schnee/großer Hitze weicht mir Tom auch ohne Leine nicht von der Seite, da er bei dieser Witterung nicht besonders gerne draußen ist und somit auch nicht "arbeiten" will/muss...
Außerdem ist er stark auf Mäsue fixiert und bei größerem Wild immer etwas "langsam" mit dem Kapieren, sodass ich ihn gut unter Kontrolle habe, solange ich die Augen offen halte und ihn rechtzeitig anleinen kann!
Das mit dem Schlafen hat sicher etwas mit der Auslastung zu tun, bzw. damit dass er "gearbeitet" hat! Wenn der Kleine täglich mit Artgenossen spielen kann und auf gesichertem Gelände mal richtig flitzen darf, dann ist es auch kein Drama wenn man ihn sonst gar nicht ableinen kann! (Tom hat z.B. heute morgen eine halbe Stunde die Wiese umgegraben und ist seitdem in Tiefschlaf gefallen. Meine Kleine war inzwischen nochmal mit mir im Garten Spielen, der Herr zog es vor auf dem Sofa liegen zu bleiben, da er zumindest für den Moment seiner Meinung nach genug getan hat! :lol