- Reitbeteiligungen- Freud oder Leid? Beitrag #1
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Grand Ass
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Hallo liebe Pferdebesitzer.
Da ich seit meiner Suche nach einem Mitreiter gescheitert und entnervt bin möchte ich mal rumfragen, ob ihr es leichter hattet, oder ob ihr jetzt auch nicht mehr sucht (aufgrund von Idioten)?
Bei mir wars schleppend.
Im Sommer fing die Suche an, Grund: Zeitmangel und Lustmangel. Schule war teils bis 16.05 Uhr plus 1 Stunde Nachhauseweg.
Gesucht wurde übers Internet und über Aushänge in Reitsportgeschäften und Supermärkten.
Nummer 1: junge Frau, sehr nett, entsprach meinen Vorstellungen an Reiterfahrung; es scheiterte trotz Festpreis am Geld. Wenn ich irgendwo Probereiten gehe weiß ich doch vorher schon, ob ich das Geld habe oder peng. Gut, bin mit ihr trotzdem noch teils in Kontakt, kann ja mal passieren.
Nummer 2: etliche Leute die sich telefonisch meldeten, allerdings trotz genauer Anforderungen im Aushang keine dieser Sachen erfüllten
(und wenn jmd. ein vierjähriges Pferd inseriert, das gefördert und gefordert werden muss ist es eigentlich klar, dass es kein Zirkuskinderbespaßungpony ist oder ein Lehrpferd für Einsteiger :roll: ) stand eben auch noch ausgeschrieben, dass es eine GA hat und die RB mit ihr weiter üben müsste.
Nummer 3: Mädchen in meinem Alter, ritt vorher nur Schulpferde, bekam von mir gesagt, dass das Pferd sehr schnell wäre aber gut regulierbar, also kein Schulpferd zum mitfahren, "jaja", ... aufm Pferd dann "hilfe, hilfe, es geht durch" und sowas. Ging gar nicht. Danach kamen noch etliche Behauptungen wie "es tritt" oder "es wäre gefährlich" von der Mutter und ihr.
Nummer 4: erstmal ungefähr zum Gesuch von mir "suche erfahrene Reiterin/erfahrenen Reiter, am besten Erfahrung mit jungen Pferden, keine Einstieger, Anfänger oder Umsteiger, kein Anfängerpferd, für Platzarbeit und Gelände, mind. Klasse A/L Dressur, Pferd sucht wen zum Lernen. (Rasse stand auch drin)
Rief eine Frau an, ob sie vorbeikommen könnte. Sie hätte viel Reiterfahrung (über 12 Jahre) und auch bei jungen Pferden, würde gerne wieder Reiten weil es nach ihrem Umzug nicht mehr ging. Gut, dachte ich mir, 12 Jahre, da wird sie schon nicht mehr wie eine Gurke aufm Pferd sitzen und wissen wie man was macht, deswegen gar nicht nach Dressurklasse gefragt. Zum Pferd gefahren, stand ein Auto auch davor, saßen zwei Leute drin. Keiner davon ausgestiegen. Können sie bestimmt nicht sein, ist zwanzig Minuten davor und wenn keiner aussteigt sind die es wohl nicht" ... gehe ichs Pferd von der Weide holen steigt jemand aus und bleibt neben dem Auto stehen. Als ich mitm Pferd am Anbinder war kein "hallo" oder einen Schritt näher auf uns. Dachte ich schon "geht ja super los, Steinstatue trifft auf lebendes Pferd". Ich fragte sie dann, ob sie sich auf die Anzeige gemeldet hätte und da fings reden an. Kam sie näher. Sie war über einen Kopf kleiner als ich und sehr mollig (in der Anzeige stand außerdem noch, dass Pferd kein Gewichtsträger wäre und max. 60kg tragen sollte). Aber kannst ja nicht sagen "bist dick, geh weg". Dachte mir noch "vielleicht kann sie das Gewicht ja gut verteilen, dann ginge es ja vielleicht". Gefragt ob sie das Pferd putzen möchte (ihr Mann saß immer noch im Auto und blieb auch da), lachte sie nur und guckte immer ihren Mann an. Gut, putzte ich sie schnell weil ich nun auch nicht bis Weihnachten dort gammeln wollte. Zum Hufeauskratzen habe ich sie "gezwungen", weil Pferdchen da eine kleine Macke hat und die RB sie sofort händeln sollte (habe ihr alle Anweisungen gesagt, damit sie sonst später nicht alleine dagestanden hätte). Pferd zieht also, wie vorgewarnt, Huf weg. Kicherte sie los, guckte den Mann an. :roll: Kurzum weiter: satteln klappte nicht, sie war zu klein und wer beim Satteln pausenlos lacht wegen nichts bekommt ihn so oder so nicht aufs Pferd, Trensen klappte nicht- der Nasenriemen wurde zum fehlenden Sperrriemen, und immer hat sie gelacht. Mein Pferd tat mir am Anbinder schon leid.
Auf dem Platz wurde sich aufs Pferd gezogen ohne Abschwung, in den Rücken wurde geplumst, Pferd bekam sie nicht in Gang (wohlgemerkt seeehr fein auf Beinhilfen und noch feiner auf Zügelhilfen reagiert das Pferd, ohne Gerte, etc). Sie zog im Maul rum, buffte in die Seite, Pferd ging rückwärts, hoffte nur dass sie nicht steigen würde, weil buffen und gleichzeitig ziehen... :eusa_doh: Habe ihr Hilfen gegeben, sie nahm keine an und es wurde immer nur schlimmer, wenn das Pferd was austestete und machte was es wollte lachte sie. Resultat: hätte ich die Frau als RB genommen wäre mein Pferd spätestens jetzt schlachtreif verritten gewesen und die Frau wäre gleich mitgegangen. Meine RL und ich haben sie vom Platz gescheucht und gesagt, dass sie sich nochmal ihre Quali. überlegen sollte, max. Anfängerpferde fürs Gelände reiten sollte die älter sind und sich lieber woanders umsehen sollte.
Nummer 5: angeblich Bereiterin, wurde RB vom Pferd weil es nun (Herbst/Winter) gar nicht mehr ging mit Reiten bei mir, war erst im Dunkeln zuhause und haben nichts Beleuchtetes bei uns, sollte ich immer mit. Okay, ins Gelände gings, vielleicht ists ja nur am Anfang so dachte ich, weil wenn ich eine RB habe soll sie ja gerade hin, wenn ich nicht da bin. Ne, sollte immer mit. Platzarbeit wurde gar nicht gemacht, longiert wurde max. 1x in der ganzen Zeit. Sie wollte das Pferd schlechtmachen und mir ausreden. Jmd. hat sie dann drauf aufmerksam gemacht, dass mich sowas nervt und daraufhin kam sie nicht mehr zum reiten (wusste ich ja noch nicht). Ich rief an und sagte sie sollte jetzt mal selbstständig reiten, rief sie an und ich bekam Gezicke zu hören, was das solle, sie wollte ja nur helfen und es mir nicht ausreden (ich sollte das Pferd in ihrem Wohnort stellen, sie nörgelte an allem rum, lud sich selber ein zu Sachen die ich nicht wollte (Mähne verziehen, "nein die bleibt so", "näää die ist doch out, die verziehe ich", bla) und andere Sachen, die ich nicht erwähne. War generell ein komisches Weib, legt mehr Wert auf Materialien als aufs Tier. Konnte eigentlich froh sein, dass sie mein Pferd kostenlos (!) reiten durfte, aber nö, warum Dankbarkeit zeigen.
Für mich hat es sich jetzt erledigt mit den Rbs.
Da ich seit meiner Suche nach einem Mitreiter gescheitert und entnervt bin möchte ich mal rumfragen, ob ihr es leichter hattet, oder ob ihr jetzt auch nicht mehr sucht (aufgrund von Idioten)?
Bei mir wars schleppend.
Im Sommer fing die Suche an, Grund: Zeitmangel und Lustmangel. Schule war teils bis 16.05 Uhr plus 1 Stunde Nachhauseweg.
Gesucht wurde übers Internet und über Aushänge in Reitsportgeschäften und Supermärkten.
Nummer 1: junge Frau, sehr nett, entsprach meinen Vorstellungen an Reiterfahrung; es scheiterte trotz Festpreis am Geld. Wenn ich irgendwo Probereiten gehe weiß ich doch vorher schon, ob ich das Geld habe oder peng. Gut, bin mit ihr trotzdem noch teils in Kontakt, kann ja mal passieren.
Nummer 2: etliche Leute die sich telefonisch meldeten, allerdings trotz genauer Anforderungen im Aushang keine dieser Sachen erfüllten
(und wenn jmd. ein vierjähriges Pferd inseriert, das gefördert und gefordert werden muss ist es eigentlich klar, dass es kein Zirkuskinderbespaßungpony ist oder ein Lehrpferd für Einsteiger :roll: ) stand eben auch noch ausgeschrieben, dass es eine GA hat und die RB mit ihr weiter üben müsste.
Nummer 3: Mädchen in meinem Alter, ritt vorher nur Schulpferde, bekam von mir gesagt, dass das Pferd sehr schnell wäre aber gut regulierbar, also kein Schulpferd zum mitfahren, "jaja", ... aufm Pferd dann "hilfe, hilfe, es geht durch" und sowas. Ging gar nicht. Danach kamen noch etliche Behauptungen wie "es tritt" oder "es wäre gefährlich" von der Mutter und ihr.
Nummer 4: erstmal ungefähr zum Gesuch von mir "suche erfahrene Reiterin/erfahrenen Reiter, am besten Erfahrung mit jungen Pferden, keine Einstieger, Anfänger oder Umsteiger, kein Anfängerpferd, für Platzarbeit und Gelände, mind. Klasse A/L Dressur, Pferd sucht wen zum Lernen. (Rasse stand auch drin)
Rief eine Frau an, ob sie vorbeikommen könnte. Sie hätte viel Reiterfahrung (über 12 Jahre) und auch bei jungen Pferden, würde gerne wieder Reiten weil es nach ihrem Umzug nicht mehr ging. Gut, dachte ich mir, 12 Jahre, da wird sie schon nicht mehr wie eine Gurke aufm Pferd sitzen und wissen wie man was macht, deswegen gar nicht nach Dressurklasse gefragt. Zum Pferd gefahren, stand ein Auto auch davor, saßen zwei Leute drin. Keiner davon ausgestiegen. Können sie bestimmt nicht sein, ist zwanzig Minuten davor und wenn keiner aussteigt sind die es wohl nicht" ... gehe ichs Pferd von der Weide holen steigt jemand aus und bleibt neben dem Auto stehen. Als ich mitm Pferd am Anbinder war kein "hallo" oder einen Schritt näher auf uns. Dachte ich schon "geht ja super los, Steinstatue trifft auf lebendes Pferd". Ich fragte sie dann, ob sie sich auf die Anzeige gemeldet hätte und da fings reden an. Kam sie näher. Sie war über einen Kopf kleiner als ich und sehr mollig (in der Anzeige stand außerdem noch, dass Pferd kein Gewichtsträger wäre und max. 60kg tragen sollte). Aber kannst ja nicht sagen "bist dick, geh weg". Dachte mir noch "vielleicht kann sie das Gewicht ja gut verteilen, dann ginge es ja vielleicht". Gefragt ob sie das Pferd putzen möchte (ihr Mann saß immer noch im Auto und blieb auch da), lachte sie nur und guckte immer ihren Mann an. Gut, putzte ich sie schnell weil ich nun auch nicht bis Weihnachten dort gammeln wollte. Zum Hufeauskratzen habe ich sie "gezwungen", weil Pferdchen da eine kleine Macke hat und die RB sie sofort händeln sollte (habe ihr alle Anweisungen gesagt, damit sie sonst später nicht alleine dagestanden hätte). Pferd zieht also, wie vorgewarnt, Huf weg. Kicherte sie los, guckte den Mann an. :roll: Kurzum weiter: satteln klappte nicht, sie war zu klein und wer beim Satteln pausenlos lacht wegen nichts bekommt ihn so oder so nicht aufs Pferd, Trensen klappte nicht- der Nasenriemen wurde zum fehlenden Sperrriemen, und immer hat sie gelacht. Mein Pferd tat mir am Anbinder schon leid.
Auf dem Platz wurde sich aufs Pferd gezogen ohne Abschwung, in den Rücken wurde geplumst, Pferd bekam sie nicht in Gang (wohlgemerkt seeehr fein auf Beinhilfen und noch feiner auf Zügelhilfen reagiert das Pferd, ohne Gerte, etc). Sie zog im Maul rum, buffte in die Seite, Pferd ging rückwärts, hoffte nur dass sie nicht steigen würde, weil buffen und gleichzeitig ziehen... :eusa_doh: Habe ihr Hilfen gegeben, sie nahm keine an und es wurde immer nur schlimmer, wenn das Pferd was austestete und machte was es wollte lachte sie. Resultat: hätte ich die Frau als RB genommen wäre mein Pferd spätestens jetzt schlachtreif verritten gewesen und die Frau wäre gleich mitgegangen. Meine RL und ich haben sie vom Platz gescheucht und gesagt, dass sie sich nochmal ihre Quali. überlegen sollte, max. Anfängerpferde fürs Gelände reiten sollte die älter sind und sich lieber woanders umsehen sollte.
Nummer 5: angeblich Bereiterin, wurde RB vom Pferd weil es nun (Herbst/Winter) gar nicht mehr ging mit Reiten bei mir, war erst im Dunkeln zuhause und haben nichts Beleuchtetes bei uns, sollte ich immer mit. Okay, ins Gelände gings, vielleicht ists ja nur am Anfang so dachte ich, weil wenn ich eine RB habe soll sie ja gerade hin, wenn ich nicht da bin. Ne, sollte immer mit. Platzarbeit wurde gar nicht gemacht, longiert wurde max. 1x in der ganzen Zeit. Sie wollte das Pferd schlechtmachen und mir ausreden. Jmd. hat sie dann drauf aufmerksam gemacht, dass mich sowas nervt und daraufhin kam sie nicht mehr zum reiten (wusste ich ja noch nicht). Ich rief an und sagte sie sollte jetzt mal selbstständig reiten, rief sie an und ich bekam Gezicke zu hören, was das solle, sie wollte ja nur helfen und es mir nicht ausreden (ich sollte das Pferd in ihrem Wohnort stellen, sie nörgelte an allem rum, lud sich selber ein zu Sachen die ich nicht wollte (Mähne verziehen, "nein die bleibt so", "näää die ist doch out, die verziehe ich", bla) und andere Sachen, die ich nicht erwähne. War generell ein komisches Weib, legt mehr Wert auf Materialien als aufs Tier. Konnte eigentlich froh sein, dass sie mein Pferd kostenlos (!) reiten durfte, aber nö, warum Dankbarkeit zeigen.
Für mich hat es sich jetzt erledigt mit den Rbs.