Aaalsooo...Ich habe eine Zeitschrift wieder gefunden, wo Teil 2 von der Blindenführhundschule ist. Hier mal ein paar Ausschnitte:
Die Ausbildung beginnt schon in der Welpenzeit:
Die in der "Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde Allschwill" geborenen Labrador-Welpen verbringen die ersten 12 Wochen ihres Lebens mit Mutter und Geschwistern unter der Obhut von erfahrenen Tierpflegern in der Schule. Wenn auch mehr spielerisch, werden sie schon jetzt an ihre künftige Aufgabe als Blindenführhund herangeführt. In Spiel- und Abenteuergärten lernen die Welpen vielerlei Dinge kennen, die ihnen auch im künftigem Leben in irgendeiner Form begegnen. Sie müssen sich auf Betonböden mit verschiedenen Strukturen bewegen, sowie auch auf Holzboden - teilweise mit Unterbrechungen, Rillen und Unebenheiten, wie er auch auf Brücken anzutreffen ist und die zu überqueren mit einem dem Hund anvertrauten Blinden wegen der zuweilen geringen Breite einer Brücke eine besondere Anforderung an das Team Mensch/Hund stellt. Ganz gezielt lernt der Welpe, Hindernisse auszuweichen, die ihn seitlich behindern, und durch Aufhängen von Bändern und anderen sich bewegenden und auch feststehenden Dingen achtet er auch darauf, nach oben zu schauen, um die Höhe der Gegenstände einzuschätzen. Das alles kann natürlich in den 12 Wochen in der Schule nur welpengerecht und als Vorbereitung für die nächste Zeit erarbeitet werden, denn nun folgt ein neuer Lebensabschnitt für das kleine Hundekind.
Die Patenfamilie
Nach 12 Wochen unbeschwerten Lebens im Kreise von Mutter, Geschwistern und einer bekannten Bezugsperson heißt es jetzt Abschied nehmen von der Schule. Eine Patenfamilie übernimmt nun für 12 - 15 Monate die wahrlich nicht einfache Förderung des künftigen Blindenführhundes. Eine gute Grunderziehung und die Spzialisierung des Hundes sind die Hauptaufgabe der Patenfamilie.
Doch bevor der kleine Labrador bei der Patenfamilie Einzug hält, sollte diese sehr ernsthaft mit sich ins Gericht gehen und klären, ob sie der bevorstehenden Aufgabe physisch und psychisch gewachsen ist. Die Patenfamilie wird natürlich nicht allein gelassen bei der Eingewöhnung und auch später stehen Mitarbeiter der Führhundeschule während der Entwicklung des Hundes beratend zur Seite. So werden der richtige Umgang mit dem Hund und das Verständnis für den Vierbeiner im Hinblick auf seine spätere Verwendung als Blindeführhund weitesgehend gewährleistet.Für die erste Zeit in der Patenfamilie sollte es dem Welpen ermöglicht werden, sich nur an einer Bezugsperson zu orientieren. Diese Person wird den Hund füttern, mit ihm hinausgehen wenn er seinen Bedürfnissen nachkommen möchte, später mitihm spazieren gehen - kurzum: Hier entsteht das so wichtige Vertrauensverhältnis Hund/Mensch. Natürlich sind die übrigen Familienmitglieder auch in das Leben mit dem kleinen Vierbeiner eingebunden, jedoch ist zunächst ausschließlich die Bezugsperson in "allen Lebenslagen" der Ansprechpartner - wenn der Hund denn Reden könnte.
Quelle:
Das deutsche Hundemagazin
Ausgabe 10-2006
Sooo....das reicht doch erstmal oder?

Hab jetzt schön alles abgetippt
VG
Jasmin
Hier ist auch der Link dazu
http://www.blindenhundeschule.ch/