Huhu,
also ich kann die Threaderstellerin zumindest verstehen, dass es frustrierend ist, wenn man versucht mit einem Hund zu arbeiten, es aber nicht klappt, weil der Besitzer (also in de Fall der Freund) nicht am gleichen Strang zieht. Das ist eine blöde Situation und ich denke da ist es wirklich auch denkbar schwer die Hunde an den Punkt zu bekommen, an dem sie zuverlässig auf sie hören.
Aber, ich finde ebenfalls traurig, dass die Hunde dann scheinbar einfach abgeschrieben werden. Ihr lebt doch zusammen und vorallem eure Hunde sind täglich zusammen. Du wirst mit Maya keine besonderen erfolge erzielen, solange sie die beiden Rüpel zum Vorbild hat. Wäre ich Hund würde ich auchnicht auf mein Frauchen hören, wenn direkt neben mir zwei andere Hunde leben können wie sie wollen. Das wird so nicht funktionieren. Gerade ein Jacky hat seinen Sturkopf und ich glaube da ist man so schon wirklich gefragt in der Erziehung. Schlechte Vorbilder sind da mehr als kontraproduktiv, das sollte dir bewusst sein.
Und zur Hundeschule kann ich dir nur nochmal meine eigenen Erfahrungen erzählen:
Wir haben gerade einen 6 monatigen Junghund und waren von Anfang an in der Welpen-, bzw. Junghundestunde. Aktuell besuchen wir einen Erziehungskurs und natürlich kostet das Zeit und vorallem Geld. Ich bin mir sicher, dass ich das meiste auch ohne Hilfe hinbekommen hätte, denn ich hab exrem viel gelesen, mich gut vorbereitet und hatte immer das Negativbeispiel der Hunde meiner Eltern vor Augen, aber nichts desto Trotz war/ist die HuSchu viel wert.
Viele Fehler die man macht sieht man selbst kaum, da ist es on Vorteil kompetente Hilfe an der Seite zu haben. Hinzu kommt, dass Sozialkontakt mit anderen Hunde im gleichen Alter meines Erachtens garnicht genug stattfinden kann. Du schreibst Maya hat manchmal Kontakt mit anderen Welpen. Das ist auch sehr gut, aber vielleicht wäre noch mehr Kontakt besser?
Ich persönlich hab auch einen riesen Spaß an der Hundeschule, denn immerhin besuche ich sie zusammen mit meinem Hund. Ich lerne mit dem Hund, kann ihm beim spielen und toben zusehen und lerne gleichzeitig noch etwas. Für mich ist es quasie zum Hobby geworden und ich würde es immer wieder ganz genauso machen, auch wenn ich beim nächsten Hund die entsprechende Kentniss habe. Man lernt halt nunmal nicht aus und von daher gehört die Hundeschule für mich zur Anständigen Erziehung und Sozialisierung dazu.
Soviel zu meiner Meinung!
Liebe Grüße