Kleine Hunde, große Hunde...

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  • Kleine Hunde, große Hunde... Beitrag #61
...

Off-Topic
Ah... Wenn man so über eure Hunde liest, würde man sie am liebsten alle persönlich einmal kennen lernen und selbst zuschauen, wie ein großer Haufen von kleinen und großen Hunden miteiner kommuniziert. ^^
~§~
 
  • Kleine Hunde, große Hunde... Beitrag #62
Sodele, gebe ich auch mal meinen Senf dazu...:D

Ich habe zwar keinen direkten Kleinhund, Lupina hat immerhin 12kg und eine Schulterhöhe von 40cm, aber im vergleich zu einem Labbi, Schäfi oder Berner ist sie dann doch klein...;) Und ich habe einen Großhund, Tom, 29kg und Schulterhöhe 73cm...

Also meine "Kleine" darf im Prinzip mit jedem Hund spielen, wenn sie möchte. Oft ist sie bei großen Hunden zurückhaltender oder will gar nicht und dann darf sie auch hinter mir sitzen bleiben und ich halte ihr die Hunde vom Leib. Kennt sie den großen Hund, dann kann sie sehr wild und ausgiebig spielen, ob Dogge, Rottweiler oder sonstwas. Auch wenn es mal etwas "härter" zugeht, bekommt sie nicht gleich Panik oder so und sie hat es auch schon mit einem bösen Blick geschafft einen Labbi dazu zu bewegen sich vor ihr auf den Rücken zu werfen...:roll:

Am liebsten spielt sie aber dennoch mit kleineren oder gleichgroßen Hunden, vorallem ein Parson Rüde vom Hundeplatz hat es ihr angetan, da bekommt sie schon Kreischattacken, wenn sie ihn von weitem sieht und reißt sich fast los und er führt sich ähnlich auf...und dann wird gespielt, geknutscht, gekuschelt, gespielt...das muss Liebe sein! ;)

Mit Tom spielt sie auch sehr gerne. Draußen ist er oft zu aufgedreht und grob, sodass sie nicht immer Bock auf ihn hat (wenn sie dann aber das Kaninchen gibt, dann mit vollem Körpereinsatz und mit Haken schlagen, da würde jeder Feldhase Bauklötze staunen ;)), aber drinnen können die beiden stundenlang aufeinander rumkauen und sich durch die Gegend rollen, als gäbe es nur noch sie beide...sehr süß!


Tom darf im Prinzip auch mit jedem Hund spielen, allerdings lasse ich ihn nur auf gleichgroße und gesunde Hunde wirklich "los". Er ist sehr stürmisch und wenn der andere Hund ihn nicht sofort in die Schranken weist, dann ist er kaum zu bremsen...Er kann sehr lieb und sanft spielen, aber meist geht es erstmal mit ihm durch, sodass ich bei älteren oder besonders kleinen Hunden einfach aus Sicherheitsgründen die Leine dran lasse und nur Lupina gucken darf.

Auf dem Hundeplatz spielt er allerdings auch mit wesentlich kleineren Hunden und kann das bei bekannten Fellnasen inzwischen ganz gut einschätzen wie weit er gehen kann und wann es zuviel ist. Ein kleine Jacki Hündin (also wirklich winzig, 20cm hoch oder so) LIEBT ihn und läst sich von ihm auch richtig umschmeißen und alles, wenn sie keine Lust mehr hat, dann "faucht" sie kurz und er lässt sie in Ruhe...


Also wäre mein Fazit: jeder Besitzer sollte das Spielverhalten seines Hundes kennen und einschätzen können, sodass auch bei Zusammentreffen von groß und klein alles gut gehen kann! (leider ist das meist ein Wunschtraum...denke ich da an viele Terrierbesitzer, deren Hunde wildkeifernd auf meine zustürzen und sich in ihren Beinen verbeißen und dann heißt es von weitem: Der will nur spielen...:evil: Jaja...Oder angaloppierende Berner, weit und breit kein Besitzer, kaum auf meiner Höhe legt der Hund schon mit gestelltem Fell richtig los, da tönt es vom Horizont: Der tut nichts...:shock: Aha...)

P.S. Ich hatte auch schon einen 10kg Chi zur Pflege, der hat immer sehr gerne mit der Dogge meines Kollegen gespielt...wurde es halt zu hektisch, bin ich dazwischen, immerhin kann eine Doggenpfoten ein Todesurteil für einen Chi sein. Also dabei bleiben sollte man logischerweise bei extremen Unterschieden immer!!!
 
  • Kleine Hunde, große Hunde... Beitrag #63
Wir sagen auch immer: "Er ist noch jung!" usw... aber die Leute haben trotzdem Angst.
- sollte eig ein Zitat von Loscampesinos werden^^ Kenn mich noch nicht so aus, wie dass funktioniert, bin neu hier... :p

Dass ist vielleicht nicht ganz so clever, weil dann denken die sich evtl. noch "Ohje der Hund ist Jung, außer kontrolle, jung kann sein dass er nicht einzuschätzen ist. Lieber auf nummer sicher gehen und unseren kleinen Schatz mal hoch nehmen/schnell vorbei gehen"
Dass denken die meisten sich dann einfach...
Ich würde einfach immer wieder sagen, dass die sich keine sorgen machen brauchen, und der Hund von einem lieb ist :)

Liebe Grüße ♥
 
  • Kleine Hunde, große Hunde... Beitrag #64
Hallo,
Aber man kann ja auch sagen, von wegen "Er/sie/es tut nichts" Oder einfach mitteilen dass diese Personen keine Angst haben brauchen. Dass dann machen sie sich nicht so viele Sorgen.

Das Problem ist dabei einfach, dass viele Hundebesitzer dieses Satz brüllen und wenn dann doch mal etwas passiert, dann kommt das berühmt berüchtigte: Huch, das hat er ja noch nie gemacht.
Ich denke man kann niemals sagen, das der eigene Hund nichts tut, denn das ist auch immer vom Gegenüber abhängig. Trotzdem liegt das Hauptproblem an diesem Satz für mich an der Unwissenheit vieler Hundebesitzer.

Wie oft trifft man Hundebesitzer die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen und bei deren Tipps einem die Haare zu Berge stehen und man mit nur ein ganz wenig Kenntnis schnell erkennt, das XY von Hundekommunikation genaugenommen garkeine Ahnung hat.

Von daher verlasse ich mich persönlich auch nicht auf diese Aussage!

Hallo,
Es ist halt wirklich so dass vor allem die großen Hunde wie soll man dass sagen, halt dass die großen Hunde oft Kampfhunde sind oder so, ihr wisst worauf ich hinaus will.

Nein, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. :eusa_think:
Wieso sind große Hunde meist Kampfhunde? Und was meinst du überhaupt mit diesem Begriff?

Liebe Grüße
 
  • Kleine Hunde, große Hunde... Beitrag #65
Also,
Große Hunde sind halt, was ich sagen wollte, wenn sie agressiver sind, dem kleinen Hund gegenüber im Vorteil, und davor haben die Besitzer halt angst...

liebe Grüße
 
  • Kleine Hunde, große Hunde... Beitrag #66
Wie oft trifft man Hundebesitzer die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen und bei deren Tipps einem die Haare zu Berge stehen und man mit nur ein ganz wenig Kenntnis schnell erkennt, das XY von Hundekommunikation genaugenommen garkeine Ahnung hat.

Das kann ich bestätigen. Hatte neulich auch erst wieder eine Begegnung dieser Art. Meine beiden Jungs trafen einen uns bis dato noch unbekannten Jack Russell Rüden. Der wurde sonst immer gleich weggeschnappt, weil er sich nicht mit allen versteht und hat uns dann vom Arm aus angekeift. :roll: Ich hatte vorgeschlagen, dass wir es doch einfach mal unangeleint probieren.
Der Jack Rüde stand dann steif mit gesträubtem Nackenhaar und virbrierender, aufgestellter Rutenspitze in T-Stellung am Cuno dran. Der Besitzer meinte dann: "Ach super, er wedelt. Dann ists ja gut." :mrgreen:
Es war eh gut, da meine beiden Konflikten weiträumig aus dem Weg gehen und auch diesem Rüden schnell versichert haben, dass sie friedliche Absichten hegen, seine Allmacht anerkennen und nicht an seine Ressourcen wollen. Aber die Aussage war trotzdem wieder ein Klassiker.

Ich bin bei meinen beiden also recht entspannt, was Hundebegegnungen angeht. Egal ob groß oder klein. Ich lasse sie auch häufig mit Hunden zusammen, bei denen die Besitzer meinen, ihre würden sich meist nicht mit Rüden verstehen. Mit meinen beiden haben sich bislang auch diese Hunde immer vertragen. Abgeleint und mit viel Platz rum, seh ich da kein Problem. Cuno ist schnell und flink. Der kann fliehen. Und Tabs ist so defensiv, der wird meist gar nicht wahrgenommen mit seiner Nase tief im Mauseloch. Bislang musste ich erst einmal eingreifen. Das war beim Cuni. Eine große Hündin ist beim Spiel mit ihm deutlich zu groß geworden und hat sich auch nicht um seine Abwehrzeichen geschert. Hier hätte ich im Nachhinein wohl noch eher und deutlicher einschreiten müssen. Sie hat ihn am Ende umgerannt, ist auf ihn draufgesprungen und ihm dabei unglücklich auf den weichen Bereich des Bauches getreten. Das tat ihm gehörig weh.

Ansonsten sind meine Hunde nicht aus Zucker. Tabs spielt bei fremden Hunden eh am liebsten mit Hunden in Labrador Größe. Cuno spielt lieber mit gleich großen oder kleineren Hunden. Aber Kontakt dürfen sie zu jeder Hundegröße haben, solange mir die Besitzer einigermaßen normal erscheinen.

Am liebsten bin ich ja immer am Hundestrand. Da sind alle Hunde unangeleint. Groß, klein, mittel. Alle sind frei und haben Platz und komischerweise vertragen sich da auch alle prächtig.
Gerade das viele an der Leine sein sehe ich oft als Problem. Irgendwie war das Mitte der 90er noch nicht so.

Ich halte das in Abhängigkeit der Entgegenkommenden. Lassen die ihre Hunde weiter frei laufen, freu ich mich und lass meine auch weiter unangeleint.
Sind meine an der Leine und es kommt ein unangeleinter Hund entgegen, werden meine auch abgeleint. Alles andere fände ich zu unsicher.
Leint das Gegenüber an, leine ich auch an.
Wenn man sich noch unsicher ist, lasse ich die Jungs neben mir absitzen und kommuniziere erstmal auf Entfernung, ob die Hunde sich begegnen dürfen oder nicht.
Hoch nehme ich die Jungs nur auf Rolltreppen und co. aber nicht wegen anderer Hunde. Das finde ich brenzlig.

Als Großhundbesitzer stell ich es mir da schon schwerer vor, Hundekontakte zu finden.
 
  • Kleine Hunde, große Hunde... Beitrag #67
Naja, also wir haben das so eine "Unterdorf-Spaziergeh-Gang" ;D
Bestehend aus 2 Bordercollies, 2 Bernersennenhündinnen, 1 Doggenmischling, 1 Podencomixdame und Henry und Loulou.
Und Loulou ist gefühlte 20 cm kleiner, als die Kleinste. :mrgreen:

Bei der Dogge und der Podenca bellt sie schon gar nicht mehr! (toi, toi, toi!)
Bloß die eine Bernersennin findet sie noch nicht so prickelnd.

Anfangs war das natürlich schwierig. Henry kannte die und so wurden die Hunde immer laufen gelassen. Ohne Rücksicht auf die kleine Loulou, die sich fast ins Höschen machte.
Ich hab sie anfangs NICHT von der Leine gemacht. Und wenn eine der Bernersennendamen auf uns zu kam, bin ich, mit Lou hinter mir, zu ihr hin, hab sie gestreichelt, Lou gezeigt, dass alles ok ist.
Natürlich verstanden die Besitzer das Anfangs nicht so ganz. "Du kennst die doch, du weißt doch, dass unsre lieb ist!"
"Ja, aber meine hat Angst und dann möchte ich sie nicht so einfach laufen lassen!"
"Ach, unsre macht doch nix...!"
Ja, das war mir auch klar, aber ich wollte meiner Kleinen ja erstmal Sicherheit geben und zeigen, dass ich sie beschütze.

Mittlerweile sind die Probleme bei einer der Bernersennenhündinnen auch fast bewältigt. Da darf Lou auch mitlaufen und alles ist gut.
Nur vor der anderen hat sie noch etwas Schiss, aber die geht auch nicht so oft mit spazieren. ;)

Jedenfalls kam es gestern, dass der Doggenmix da war, die eine Bernersennenhündin, die 2 Border Collies und Henry und Loulou. :)
Loulou wurde mal gewaltig links liegen gelassen und lief dennoch freudestrahlend mit der spielenden Menge mit.

Wie gesagt, bei uns im Dorf sind die Kleinen die "Schlimmen" und das durfte ich bei Lou auch schon oft hören (Und die ist 45 cm hoch^^).
 
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