Bräuchte mal eure Hilfe

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  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #1
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Daylana

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Hallo!
Voriges Jahr haben wir uns ein Haus gekauft direkt am Wald.
Hier ist kein Verkehrnur ab und zu mal Fußgänger.
Da wir 5Katzen (allerdings vorher Freigänger)haben hab ich mir Gedanken gemacht für ihnen Freigang zu gewähren,jetzt hab ich gestern allerdings der Jäger gesehen und hab gefragt wie es aussieht da ich meine Katzen rauslassen möchte.
Er sagte nur lassen sie die Katzen drin,die machen die Vögel kaputt,gehen an die kleinen Hasen und es gäbe eh nicht mehr viel Hasen.
und schiessen dürfte er sie wenn sie weit genug im Revier wäre....
Also jetzt muss ich sagen bin ich nicht mehr so dafür sie raus zu lassen
weiss jemand von euch wie das ist ob ein Jäger sie schiessen darf??

Lg
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #2
weiss jemand von euch wie das ist ob ein Jäger sie schiessen darf??

Die Frage würde sich mir gar nicht stellen, wenn der Jäger schon solche Aussagen macht. Selbst wenn er es nicht darf und trotzdem tut, ist die Katze tot.
Könnt ihr nicht ein Gehege bauen? Zwar nicht so toll wie richtiger Freigang, aber wenigstens sicher.

Die Jagdgesetze ermöglichen den Abschuss von Hauskatzen in der Regel, wenn 2 Bedingungen gegeben sind: a) die Katze wildert und b) sie befindet sich – je nach Bundesland – 200 bis 500 m von der nächsten Wohnsiedlung.

Quelle:
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #3
Danke für deine Antwort.
Wir haben zwar den Balkon gesichert das sie raus können aber es ist nicht der Freigang wo sie hatten das merkt man halt.
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #4
Wir haben zwar den Balkon gesichert das sie raus können aber es ist nicht der Freigang wo sie hatten das merkt man halt.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, könntet ihr so eine Art Voliere bauen. Haus hört sich für mich immer nach viel Platz bzw. Garten an :lol:.
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #5
Nahezu jede Katze, die im Wald unterwegs ist "wildert", sie fängt Mäuse, Vögel, Frösche und eben auch mal junge Kaninchen und Feldhasen.

Und 200 Meter vom Haus weg ist nun mal auch nicht wirklich weit, da sind die Streifgebiete oft größer. Landleben ist für Katzen kein Stück sicherer als Stadtleben, eben durch Jäger, Landwirtschaftliche Maschinen (schon mal eine Katze gesehen die untern Mähdrescher geraten ist?), Kunstdünger und Insektenvernichtungsmittel die Gespritzt werden sind auch oft giftig...

der sicherste Freilauf ist oft inmitten großer Wohngebiete, wo die nächste durchgangsstraße mehrere Querstraßen entfernt ist, man seine Nachbarn kennt und die einem auch Bescheid sagen, wenn sie schneckenkorn im Garten verteilen.

Sonst kann ich nur Innenhaltung oder Gesicherten Auslauf empfehlen, so dass sie eben nicht ganz raus können...
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #6
So leid es mir auch tut (bin echt für Freigang) aber bei dem Jäger? Der hat dir praktisch ins Gesicht gesagt, dass er schiessen wird, wenn er sie sieht. Hatte grad gestern mit meinem Freund das Thema, der wollte nicht glaube, dass Jäger schiessen dürfen und es auch tun. Habe aber auch im Bekanntenkreis Jäger - an der Erlaubnis und dúrchführung besteht kein Zweifel.
Wie weit draussen/nah am Wald wohnt ihr denn? Besteht die Gefahr, dass die Katzen da wirklich ins "Jägergebiet" kommen? Entweder du redest nochmal mit dem Jäger (Seufz) oder du musst 5 Freigänger drin behalten - das ist ja wirklich beides bescheiden...
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #7
Hatte grad gestern mit meinem Freund das Thema, der wollte nicht glaube, dass Jäger schiessen dürfen und es auch tun. Habe aber auch im Bekanntenkreis Jäger - an der Erlaubnis und dúrchführung besteht kein Zweifel.

Leider ist sogar mein Chef leidenschaftlicher Jäger und ich hab schon so einiges von der Jägersprache mitbekommen. Ich glaube Katzen zählen in Jägerkreisen zu "Raubzeug":evil:
Ich würds nicht drauf ankommen lassen....:?
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #8
Für mich hört sich das auch zu gefährlich an.

Nach so einer Aussage, könnte ich keine ruhige Minute verbringen wenn meine Katzentiere draussen herumstreunern :?.

Wie sieht das denn nun mit einem "Gehege" aus? Hättet Ihr dafür Platz?
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #9
Hallo!
Danke für die Antworten.
Ja also Gehege können wir bauen wir haben hier jede Menge platz.

Von uns aus ist der Wald keine 200Meter mehr entfernt.
Mit dem Jäger kann man weiterhin nicht mehr reden,da es mir so rüber kam als könne er keine Katzen leiden.
Ich habe heute mit einer Nachbarin geredet die hat mir auch gesagt das sein Hund (Münsterländer) auch schon eine Katze totgebissen hat....also sind meine weitern Fragen beantwortet.....so das ich keine Rauslasse
Nun bauen wir für den Sommer noch ein schönes Gehege
lg
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ich finde es nur ein frechheit er sagt so zu mir......aber nur weil er keine mag

Aber selbst ein Hund haben wo alles möglich beisst wie die Katze und schon zwei Hunde gebissen.

Vielleicht haben Jäger mehr Rechte wie andere Leute:evil:kann irgendwo net sein
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #10
Jäger haben nicht mehr Rechte.



Landleben ist für Katzen kein Stück sicherer als Stadtleben, eben durch Jäger, Landwirtschaftliche Maschinen (schon mal eine Katze gesehen die untern Mähdrescher geraten ist?), Kunstdünger und Insektenvernichtungsmittel die Gespritzt werden sind auch oft giftig...

Also Landleben ist sicherer als Stadtleben. Kunstdünger und Spritzmittel dürfen in der heutigen Form nicht Giftig für Tiere wie z.B. Katzen sein.
Und das Katzen vermäht werden passiert eig. auch nicht so oft. Bloß meinen viele, das in jeder Wiese der sichere Tod lauert, wenn der Bauer mäht. Eine Katze, die an solche Dinge gewöhnt ist wird wahrscheinlich nie vermäht.

Also es ist doch für ne Katze 100 mal besser wenn sie frei in der Natur sträunen kann, als in Wohngebieten. ( Ist meine Meinung)
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #11
Also es ist doch für ne Katze 100 mal besser wenn sie frei in der Natur sträunen kann, als in Wohngebieten. ( Ist meine Meinung)

Also, da wäre ich mir nicht so sicher. Wohngebiete mit vielen Gärten und Terrassen und Kindern, die auch schon mal auf sie achten, jedenfalls wenn sie älter sind, sind nicht so verkehrt für Katzen. Und Mäuse, zur Not Schmetterlinge, gibt's auch noch...
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #12
Also Landleben ist sicherer als Stadtleben. Kunstdünger und Spritzmittel dürfen in der heutigen Form nicht Giftig für Tiere wie z.B. Katzen sein.
Und das Katzen vermäht werden passiert eig. auch nicht so oft. Bloß meinen viele, das in jeder Wiese der sichere Tod lauert, wenn der Bauer mäht. Eine Katze, die an solche Dinge gewöhnt ist wird wahrscheinlich nie vermäht.

Also es ist doch für ne Katze 100 mal besser wenn sie frei in der Natur sträunen kann, als in Wohngebieten. ( Ist meine Meinung)

Es gibt mehr als genug giftige Spritzittel, man braucht ja auch ungeziefervernichtungsmittel - oft über den umweg der Mäuse: der Bauer verteilt Rattengift in der Scheune, damit die Mäuse seine Vorräte nicht auffressen, und die Katze frisst dann die Mäuse - und damit das Gift.

Noch dazu sind ja doch die meisten Dörfer an Durchgangsstraßen entlang gebaut, da fahren die Autos eben mit 50-65 Sachen durch, (je kleiner das Dorf desto schneller), und die Dorfstraße ist eben nur um die Ecke und kaum 100Meter weit weg - das ist weitaus näher als in vielen Wohngebieten in Städten, da sind es oft mehrere Querstraßen bis zur nächsten etwas größeren Straße.

in einer 30er-Zone hat ein Autofahrer eine Chance zu bremsen, und die Katzen können eher noch vor einem Auto über die Straße rennen, bei 60 Sachen kann man nicht mehr rechtzeitig anhalten und die Katzen verschätzen sich häufiger.
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #13
Also das mit den Dorfstraßen stimmt. Bei mir ist die Straße auch nur 100 Meter entfernt und dort werden mindestens 5 mal im Jahr Katzen überfahren.

Aber es ist trotzdem doch immer noch am schönsten eine Katze auf ner großen Wiese beim Mausen zu sehen :).
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #14
Ich bin bei sowas auch immer so zwiegespalten. Auf der einen Seite lebe ich schön im Dorf, keine Hauptstraße und kein Wald in der Nähe... auf der anderen Seite kann immer was passieren, wenn ein Tier alleine unterwegs ist.

Auch Carlo kam schon mal "vollgedüngt" zuhause an. Das ist schon Ewigkeiten her und der er Bauer hatte grade die Felder gemacht. Gedüngt wurde mit braunem, mistigem Zeug. Was alles drin war... keine Ahnung.
Jedenfalls wurde Carlo mal mitgedüngt und stand dann voller brauner Pampe und halb blind vor unsrer Tür.
Er ist schwarz-weiß, in einem abgemähten Feld kaum zu übersehen. Klar kann das niemand beurteilen und ich möchte da auch keinem was unterstellen. Aber ich überlege immer noch ob das ein Versehen war oder eben einfach weils "nur" ne Katze war, die halt zur falschen Zeit am falschen Ort war.

Vor ein paar Jahren wurde hier im Ort auch schon eine angebundene Katze gefunden... lauter so miese Sachen.

Auf der anderen Seite gibt es bei uns auch viele Katzen, die als Freigänger ein schönes Leben gehabt haben usw.

Würde ich direkt am Wald leben, würde ich ihn wohl nicht rauslassen... und ich muss gestehen, dass auch ich am überlegen bin ob meine nächsten Katzen, nicht Hauskatzen werden sollen...
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #15
Katzen als Freigänger leben immer gefährdet, egal ob in der Stadt oder auf dem Dorf. Die Gefahren sind eben nur unterschiedlich. Ich sehe hier Katzen, die verhalten sich an der Straße vorsichtiger als Kinder, schauen richtig erst rundum, bevor sie die überqueren und andere setzen sich mitten hinein und putzen sich. Ich hab nicht nur einmal angehalten, aber die Katze sah gar nicht ein, wegzugehen, bis ich ausstieg und sie auf die Seite setzte. Auf dem Dorf können es schon Landmaschinen sein, die sie erwischen, oder Wildtiere sind schneller. Katzenhasser gibt es sowohl auf dem Dorf als auch in der Stadt. Richtige Sicherheit gibt es nicht. Manche Katzen lernen nie aus ihren Fehlern und andere sind richtig clever. Trotzdem bin ich für den Freigang, v.a., wenn die Katze wie bei mir eine Einzelkatze ist und draußen ihre Kontakte hat. Ich kenne die Meinung im Forum über Einzelhaltung, aber mein Kater duldet wirklich keine andere Katze in der Wohnung und mit 16-17 Jahren möchte ich ihm auch keinen Gefährten vor die Nase setzen, da soll er lieber zu seiner Freundin aus der Nachbarwohnung gehen.
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #16
Also Katzenhasser gibts wirklich überall.

Und was mich stört ist, das Autofahrer oft nicht mal anhalten, um wenigstens die toten Tiere auf die Seite zu legen.
Das beste Beispiel: Ich habe vor nem halben Jahr an der Straße mit meinem Nahcbarn geplaudert, als 50 m entfernt eine Katze über die Straße rennt und vor unseren Augen überfahren wird. Der Fahrer hat gebremst, in den Rückspiegel geschaut und ist weitergefahren, so ein Mistkerl ( hart aber wahr):x. Wir rannten schnell hin und sahen nur noch Blut. Leider war sie noch nicht tot. wir haben sie auf die Seite gezogen und mein Nachbar rannte los um seinen Spaten zu holen. Aber sie starb bevor mein Nachbar wieder kam von alleine.

Also ich muss leider feststellen, das es vermehrt vorkommt, das immer mehr Katzen einfach so liegen bleiben, ohne das wenigstens jemand auf die Idee kommen könnte die Tiere zu beseitigen. :x Sowas ist echt eine Sauerei !!!
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #17
Tja, da sehe ich mir eben meine vier Stubentiger an, die sich gegenseitig haben, Aquarium zum zugicken, viel Platz und Klettermöglichkeiten - und bin mir sicher, dass ich es richtig mache mit der Wohnungshaltung mit schönem Balkon.

Natürlich würde ich ihnen gerne mehrere 100m² gönnen, aber ich weiß eben, dass es nicht ungefährlich ist. Die Hauptstraße ist viel zu Nahe, und es fahren eben viele LEute durchs Dorf um zu den dahinter gelegenen Dörfern zu kommen oder als Abkürzung. Es ist einfach zu gefährlich.

Und Katzen kommen eben öfter unter Landmaschinen, weil viele Bauern Spiralförmig von Außen nach innen fahren, einfach weil das besonders praktisch ist und schneller geht. Bei großen Felsdern und wieden können Wildtiere da ausweichen, bei kleineren fühlen sie sich umzingelt und bleiben einfach sitzen. Gut wenn es "nur" Dünger ist...
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #18
Mir fällt auf, das in Maiserntezeit im durchschnitt mehr Katzen in meiner Umgebung überfahren werden als sonst üblich. Die Bauern fahren wie gestörte durch das Ort, z.T. eben auch mit bis zu 60 km/h. Wenn von solchen "Zügen" eine Katze überfahren wird muss man ssie ( aus eigener Erfahrung) fast vom Boden kratzen.

Aber trotz allem ist es am schönsten für eine Katze, wenn sie ein mehrere ha großes Revier haben kann.
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #19
Tja, ich wohne eben in so einem Dorf, wo viele Autofahrer kaum vom Gas gehen, die paar hundert MEter sind so schnell vorbei... da ist 65 ein normales Tempo, und das kann man nicht durch Bremsen schaffen, wenn da eine Katze über die Straße läuft. Da ist es in Stäfdten oft besser weil es mehr Ampeln und so weiter gibt, die das tempo verlangsamen.

Aber vciele sagen eben, sie leben ja auf dem Land, da können Katzen raus...

Außerdem wenn da fünf Katzen im jahr so überfahren werden dass man sieht und es dann noch eine gewisse Dunkelzifffer gibt die einfach verschwindet dann ist das schon ziemlich viel, sooo irre viele Freigängerkatzen wird es ja auch nicht geben - und die werden dann eben eher keine 15 Jahre...
 
  • Bräuchte mal eure Hilfe Beitrag #20
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Katzen wirklich überfahren werden, aber da kann man auch andere Tiere hernehmen. Wenn ich auf Arbeit fahre, sehe ich besonders auf sen Waldstrecken viele Igel, Eichhörnchen, Hasen und leider auch katzen auf der Fahrbahn liegen. Ich hoffe dann immer, dass sie wirklich gleich tot waren und nicht erst leiden mussten. Aber vermeiden kann man solche Zusammenstöße eben oft wirklich nicht.
 
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