Tierschutz vs. Züchter

Diskutiere Tierschutz vs. Züchter im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; "also gegen heimkatzen spricht für mich, das man nicht weis, was man sich holt, also damit mein ich sowas wie erbkrankheiten, die man vorher nich...
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  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #21
"also gegen heimkatzen spricht für mich, das man nicht weis, was man sich holt, also damit mein ich sowas wie erbkrankheiten, die man vorher nich bemerkt hat etc. pp."

@andyp: Erbkrankheiten sind ja wohl eher ein Problem bei überzüchteten Rassekatzen, da wundert mich das Argument etwas...


Persönlich bin ich aus den hier angesprochenen Gründen sehr skeptisch gegenüber Katzen von Züchtern. Ein aus kommerziellen Gründen gezüchtetes Geschöpf macht mir Angst und diese kommerziellen dürften auch für die sogenannten "seriösen" Züchter ausschlaggebend sein.

Unsere zwei sind nicht aus dem Tierheim, aber das ist Zufall. Josie ist eine Scheidungskatze, die bei der Trennung des Familiensilbers überzählig war. Und Carlos ist uns letztes Jahr zugelaufen. Meine Mutter hat sich letzten Herbst eine zehn Jahre alte Katze aus dem Tierheim geholt, ich lern sie morgen kennen und bin schon gespannt...

Frank
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #22
Persönlich bin ich aus den hier angesprochenen Gründen sehr skeptisch gegenüber Katzen von Züchtern. Ein aus kommerziellen Gründen gezüchtetes Geschöpf macht mir Angst und diese kommerziellen dürften auch für die sogenannten "seriösen" Züchter ausschlaggebend sein.
Das ist aber die Frage: verdient der Züchter daran überhaupt etwas? Wenn jemand eine große Zucht hat, bei der teilweise sogar paralell mehrere Würfe fallen und dann vielleicht 30 Welpen innerhalb von ein paar Wochen verkauft werden, hat das bestimmt was mit Geld und Gewinn zu tun. Aber bei jemandem, der wirklich vorbildlich alle Untersuchungen macht und dann maximal einmal im Jahr oder noch seltener einen Wurf hat... zahlt der da nicht eher drauf :eusa_think:?
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #23
Das ist aber die Frage: verdient der Züchter daran überhaupt etwas? Wenn jemand eine große Zucht hat, bei der teilweise sogar paralell mehrere Würfe fallen und dann vielleicht 30 Welpen innerhalb von ein paar Wochen verkauft werden, hat das bestimmt was mit Geld und Gewinn zu tun. Aber bei jemandem, der wirklich vorbildlich alle Untersuchungen macht und dann maximal einmal im Jahr oder noch seltener einen Wurf hat... zahlt der da nicht eher drauf :eusa_think:?


Gut, das ist dann wohl eher ein Hobby. Hast recht.

Frank
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #24
gesundheitsgarantien und garantie auf verhaltensunauffälligkeit
gibts nirgendwo.

ich hatte bis zu seppl keine reinrassigen katzen.

und vor seppl eine ziemlich schlimme erfahrung mit einer
"nothilfekatze".
deshalb kam und käme für mich derzeit nur in frage katzen
von züchtern zu nehmen die ich mir vorher gut angeschaut habe.
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #25
Wir haben hier 4 Notfellchen - 2 Streunerbabies, die wir direkt aus der Scheune mitgenommen haben und die sonst im TH gelandet wären, und 2 Tierheim-Katzen.
Und wir sind mit allen vieren rundum glücklich, auch wenn die Dinah ´ne kleine Zicke ist ;)

Für mich persönlich (die Betonung liegt auf persönlich! ;) ) kämen keine Tiere vom Züchter in Frage, weil ich eben immer daran denken muss, wie viele Tiere sich im Tierheim stapeln. Hätten wir zwei Züchterkatzen genommen, würden Dinah und Poldi wahrscheinlich immer noch im TH hocken und den Rest ihres Lebens dort verbringen, denn sie sind ja schon älter und hätten somit recht schlechte Vermittlungschancen gehabt.

Andererseits kann ich aber auch Leute verstehen, die eben gern eine Rassekatze haben möchten - und wenn man dann darauf achtet, dass man wirklich einen seriösen Züchter (so wie z. B. von Ina beschrieben) wählt, dann würde ich da auch nie was gegen sagen - ich denke, das muss eben wirklich jeder für sich entscheiden.

Sicher kann man mit Tierheimtieren schlechte Erfahrungen machen - aber auch eine Rassekatze vom Züchter kann krank werden oder sich danebenbenehmen ;) Da steckt man einfach nicht drin...

LG, seven
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #26
Ich find das Thema in disem Forum total sinnlos. Ist doch klar das sich alle für Tierheim und Notfalltiere aussprechen, da dass hier ein Tierschutzorientertes Forum ist und man sich grundsätzlich als Züchter gar nicht anmelden muss bzw nicht gut angesehn ist. :roll:


Und genau DAS hatte ich mit meiner Frage NICHT bezweckt, sondern wollte breiter gefächerte Meinungen. Davon sind ja auch schon so einige da! Danke dafür!:clap:

Ich bin sicher, hier kann sich auch ein guter, seriöser Züchter von Rassekatzen anmelden und er wird nicht "zerfleischt";)
Wir haben nur wohl alle was gegen profitorientierte "Vermehrer"....
Oder Leute, die einfach ihre Katzen nicht kastrieren lassen, weil sie einmal "süsse" Kitten haben wollen.

Es geht also doch: eine sachliche Diskussion, ohne dass man sich bei dem Thema die Köppe einrennt:)
Ihr seid super!:clap:

Ach ja, Ihr würdet mich übrigens steinigen, wenn Ihr wüsstet, woher ich meine Momo hab...Das ist jetzt 14 Jahre her..Internet gabs damals noch nicht, oder ich hatte noch keins...
Ich hatte eine Anzeige in einer Zeitung gesehen. Wörtlich: süsse Perser-Mix-Kätzchen abzugeben....
Joh, ich dann da hingefahren, Momo wurde mir auf dem Wohnzimmertisch präsentiert, ich habe 200 DM bezahlt und durfte sie mitnehmen. Einen kurzen Blick durfte ich noch auf die Mama erhaschen (Normale "Hauskatze") und auf den Papa (Perser)
War ich blöd!!!! Sowas würde mir heutzutage jedenfalls nicht mehr passieren. Ich hab nen Vermehrer unterstützt!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #27
Ach ja, Ihr würdet mich übrigens steinigen, wenn Ihr wüsstet, woher ich meine Momo hab...Das ist jetzt 14 Jahre her..Internet gabs damals noch nicht, oder ich hatte noch keins...
Ich hatte eine Anzeige in einer Zeitung gesehen. Wörtlich: süsse Perser-Mix-Kätzchen abzugeben....
Joh, ich dann da hingefahren, Momo wurde mir auf dem Wohnzimmertisch präsentiert, ich habe 200 DM bezahlt und durfte sie mitnehmen. Einen kurzen Blick durfte ich noch auf die Mama erhaschen (Normale "Hauskatze") und auf den Papa (Perser)
War ich blöd!!!! Sowas würde mir heutzutage jedenfalls nicht mehr passieren. Ich hab nen Vermehrer unterstützt!
Gesteinigt wird hier schon mal keiner ;).
Aber das ist doch auch Sinn und Zweck des Themas: selbst aus Fehlern lernen und vor allem auch andere vor solchen Fehlern zu warnen. Ich find das auch gut, dass daraus eine so friedliche Diskussion entstanden ist. Und ich hab auch keine Angst irgendwann mal meinen Coonie Nr. 3 hier vorzustellen ;).
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #28
Warum ist dagegen , dass ich vom Petra's Wort einen Vermehrerin bin und ich weiss nicht was deutet es.
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #29
Also steinigen wird dich deshalb niemand, Petra ;) Asti und Kiro hatten wir aus dem ZooLaden :? (würd ich natürlich auch nicht nochmal machen)
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #30
....Und ich hab auch keine Angst irgendwann mal meinen Coonie Nr. 3 hier vorzustellen ;).


das wär ja noch schöner wenn man sich da rechtfertigen müsste:cool:
Ich denke, Jeder hat das Recht sich ein Rassetier zuzulegen. Was man hier tun kann ist aufklären und ggfls. vor Vermehrern warnen:eusa_think:
(hier wohnt keine Rassekatze)
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #31
MMhhmm, ich habe ja schon mein ganzes Leben Katzen, meine älteste war ein Jahr alt als ich geboren wurde und verließ mich als ich 26 Jahre alt war.

Ich hatte in meinem Leben viele Katzen eigentlich waren es alles Streuner.

Sie sind uns zugelaufen, waren meist sehr krank und brauchten Hilfe.

Meine ersten eigenen Katzen, in meiner ersten eigenen Wohnung waren auch zugelaufen. Pink kam in den Garten meiner Mutter, er war gar nicht zu erkennen, da wohl eine Kuh ihr großes Geschäft auf ihn verrichtet hatte. Wir mussten das kleine Bündel Fell erst mal Baden, um zu wissen um was für ein Tier es sich handelte. Es war ein kleiner ca. 5 Wochen alter Kater der so stark Katzenschnupfen hatte das der Tierarzt mir nicht viel Hoffnung machte.

3 Wochen später kam meine Ashra dazu, sie wurde von einer Nachbarin gebracht, da ihr Hund das arme Ding gestellt hatte und die nette Dame wusste das wir kranke Katzen aufnehmen. Der Tierarzt gab ihr drei Tage gelebt hat sie bei mir 13 Jahre....

Floyd war mein erster Kater den ich mir bewusst ausgesucht hatte, nein stimmt nicht, denn er hat sich mich ausgesucht. Floyds Mutter war eine trächtige zugelaufene Katze die bei meiner Schwester unterschlupf bekommen hat und dort ihre 5 Welpen zur Welt gebracht hat. Floyd war sobald ich da war auf meinem Schoß ich konnte machen was ich wollte er saß auf mir und dann war mir klar das er mein Kater ist.

Nach der Trennung von meinem Exmann habe ich nur Pink behalten können und den brachte ich, da er Freigänger war zu meinen Eltern wo er 17 Jahre alt wurde.

In meiner neuen Wohnung die ich nehmen musste, durfte ich erst mal keine Tiere halten. Meine Vermieterin eine alte Dame sah aber das es mir ohne meine Tiere sehr schlecht ging und kam nach ein paar Monaten zu mir um mir mitzuteilen das sie jetzt doch einverstanden ist das Floyd und Ashra zu mir kommen.

Ashra wurde sehr Krank und Starb....Mein Floyd wurde sehr traurig fraß nicht mehr ging nicht mehr in den Garten...ich mit ihm zum TA und der sagte sofort neue Katze ihr Kater geht ihnen sonst ein.

Ich wohne in Köln und ich sage euch der Tierschutz hat mich sehr enttäuscht denn ich bekam keine Katze aus dem Tierheim und der Katzenschutzbund brauchte 4 Wochen Anlaufzeit zur Überprüfung usw. Die hatte ich aber nicht.

Da bin ich das erste Mal auf einen Züchter gekommen...Mein Ehemaliger Chef dessen Schwägerin hatte eine Türkisch Angorazucht, die sie gerade am auflösen war, da sie dem nicht mehr so gerecht werden konnte wie sie es wollte.

Ich also dahin ihr alles erzählt sie einen Tag Später zu mir sich alles angeguckt, ich wieder zu ihr mir einen Roten Kater ausgesucht der 6 Monate alt war und schon Kastriert. So zog mein erster Zuchtkater bei mir ein. Ich habe ihn zum Selbstkostenpreis bekommen da er einen kleinen Schönheitsfehler hat, sein Schwanz ist etwas zu kurz, mir aber egal. Ihr seht dass ich aus der Not heraus zum Züchter bin.

Nun zu Milo

Ich wollte schon immer einen Maine Coon, war ein Traum von mir und dann sah ich einen 1 Jährigen Roten Maine Coon Namens Angelo im Tierheim und bin hin um ihn zu holen...was soll ich sagen ich bekam erneut ein Nein, da ich ja schon eine Katze hätte und auch noch Berufstätig....sie schickten mich nach hause....

Ich habe dann gesagt es soll nicht sein, bis ich im Internet auf die Seite einer Züchterin stieß die ein Foto von Milo zeigte und es war um mich geschehen.
Ich habe dort angerufen und 14 Tage später zog ein 16 Wochen alter Maine Coon bei mir ein. Ja er war Teuer aber ich habe es nie bereut.

Aber meine nächste Katze ( ich hoffe das meine noch 100 Jahre leben) wird wieder eine Katze, die meine Hilfe braucht ein Findelkind oder ein Spanier wer weis welches Tier mich dann findet.

Sorry ist lang geworden




 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #32


Ich wohne in Köln und ich sage euch der Tierschutz hat mich sehr enttäuscht denn ich bekam keine Katze aus dem Tierheim und der Katzenschutzbund brauchte 4 Wochen Anlaufzeit zur Überprüfung usw. Die hatte ich aber nicht.


Komisch...immer Köln:eusa_think:
Wie schon geschrieben, aus einem Kölner Tierheim bekam ich damals auch keine Katze, warum auch immer...:roll:
In Leverkusen aber schon!;) Da durfte ich dann mein Möhrchen Nr. 1 mitnehmen.

Mit dem Katzenschutzbund Köln habe ich dagegen sehr gute Erfahrungen gemacht. Minki und Möhrchen kommen ja daher.:D
Die beiden wurden mir quasi direkt von der Pflegestelle "ins Haus geliefert";) und die Vorkontrolle gleich mitgemacht.
Allerdings muss ich dazusagen, dass wir schon ca. 2 Wochen davor in ständigem E-mail Kontakt standen, bevor er soweit war. Aber das fand ich auch absolut richtig.
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #33
Eine unserer Hauskatzen kommt aus dem Tierheim Regen, eine kleine Stadt im Bayerischen Wald. Wir machen dort immer Urlaub und von dort haben wir vor 2 Jahren eine tolle Babykatze mitgenommen. Ob es daran lag, das man uns dort seit Jahren kennt, weiß ich nicht, jedenfalls hat man uns den Schatz gern mitgegeben. Wir helfen dort gern im Urlaub bei den Katzen aus und gehen auch mit den Hunden gassi. Eigentlich schade, das die Einheimischen es mit dem Tierschutz nicht so haben, aber es ist im Laufe der Jahre schon besser geworden. Da müssen dann eben die Touris ran :). Eine von mir so geliebte Coonie werde ich dort natürlich nicht bekommen, aber Babykatzen gibts zur "Saison" immer. Und ich empfehle das Tierheim gern weiter, wenn ich es hier darf :D.
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #34
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #35
huhu, einfach googlen. Sind aber nie alle Abgabetiere drauf. Müßte man hinfahren, wenn man etwas bestimmtes sucht. oder telefonieren.
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #36
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #37
Entschuldigung, das mit dem Link habe ich nicht gerafft. Danke das du es getan hast. Giaccomo, welcher unter den Hunden zu finden ist, hatte übrigens schon so in etwa 6 verschiedene Besitzer, er klettert über Zäune und kommt nicht mehr zurück. Wenn man sich mit ihm beschäftigt, er braucht eine hundeerfahrende Hand, ist er der tollste Hund der Welt.
 
  • Tierschutz vs. Züchter Beitrag #38
Tierheim vs. Züchter

Ja, da hab ich auch eine Geschichte, nein, zwei Geschichten beizusteuern:

Meine Oma hatte immer Wellensittiche. Als die dann aber so langsam wegstarben, dachten wir so bei uns, nachdem sie immer mit so viel Liebe und Begeisterung unsere Katze gesittet hat, wenn wir im Urlaub waren, dass wir ihr eine Katze holen, am besten etwas älter, weil das vom Temperament her gepasst hätte. Meine Oma war zu dem Zeitpunkt 86, wohnte in einer eigenen Wohnung, war fit, hat selbst gekocht, geputzt, eingekauft etc. Meine Mutter hat sie trotzdem drei Mal die Woche besucht, um ihr schwerere Sachen abzunehmen.

Tierheim:
Wir fuhren also nach München-Riem in das Tierheim, um uns zu erkundigen. Da hieß es dann, dass sie einer so alten Frau keine Katze mehr geben würden.
Es war immer völlig klar, dass nach dem Tod meiner Oma wir (großes Einfamilienhaus auf dem Land) das Tier problemlos übernehmen könnten, da wir ja auch schon seit Jahren Katzenhalter waren und meine Mutter auch zu Lebzeiten regelmäßig nach meiner Oma schaut. Wir alle hatten Erfahrung mit Katzen. Außerdem dachten wir, vermessen wie wir waren, dass ein älteres Tier dankbar auf ein liebes Zuhause warten würde. Fehlanzeige. Nein, auch mit diesen ganzen Bedingungen würden sie uns keine Katze vermitteln.

Natürlich waren wir erst mal stocksauer. Da erzählte uns die Kollegin meiner Mutter von einer Züchterin für Hl.Birma, von der sie ihre Katzen hätte. Hl. Birma seien sehr verschmust, anhänglich, trotz langen Fells pflegeleicht. Und wir beschlossen, uns das mal anzusehen.

Züchter:
Die Züchterin war zwar etwas schrullig (und ehrlich gesagt erinnere ich mich an die Bedingungen dort nicht mehr so richtig), und sie gab ihre Katzen nur an bestimmte Sternzeichen ab (keine Waagen oder Skorpione!), aber am Ende waren wir so begeistert vom Wesen der Hl. Birmas, dass wir uns für einen kastrierten Kater entschieden, vier Jahre alt, Pierre-beau (meine Oma taufte ihn gleich mal in Peterl um). Wir hatten noch nie so viel Geld für eine Katze ausgegeben (also nur für die Anschaffung). Wir hätten auch nie über eine Rassekatze nachgedacht, hätte uns das Tierheim keine Absage erteilt.

Fazit:
Meine Oma und der Kater lebten 5 Jahre zusammen, total süß die zwei. Er schlief in ihrem Bett, sie spielten, schmusten und waren ein Herz und eine Seele.
Als meine Oma dann 2001 mit 91 Jahren gestorben ist (in ihrer Wohnung, erstickt am Lungenödem), da hat sie gleich nach dem Notruf die Tür aufgemacht und den Katzenkorb offen rausgestellt, damit der Kater sich darin verstecken kann. Nachdem dann der Notarzt meine im Flur verstorbene Oma wieder ins Bett gelegt hatte (die Tür war auf, Rettungskräfte sind rein und raus) und wir dazu kamen, fanden wir den Kater mit traurigem Blick in seinem Katzenkorb, ganz still und brav lag er da und harrte der Dinge. Er hätte abhauen können, aber er hat gewartet.

Wir haben ihn dann wie versprochen zu uns geholt. Der arme Kerl hatte es dann doppelt schwer: die Umstellung, meine Oma weg und dann auch noch eine Kätzin, die ihn erst mal nicht akzeptieren wollte.

Letztes Jahr mussten wir ihn einschläfern lassen, weil er immer dürrer wurde, ständig Durchfall hatte und auch Schmerzen, wir wissen nicht woher, aber irgendwann mussten wir ihn gehen lassen. Aber bis zu seinem Tod hatte er nach der Eingewöhnungsphase schöne Jahre in unserem Haus, da auch meine Eltern an seinem lieben Wesen einen Narren gefressen hatten.

Nach seinem Tod habe ich meinen Eltern wieder eine Hl. Birma, diesmal von einer Züchterin aus Kallmünz (b. Regensburg), besorgt, diesmal eine Kätzin, auch vier Jahre alt und genauso menschenbezogen und verschmust. Lenja und die nun 11 Jahre alte Kätzin (die auch bei Peterls Einzug schon zickte) verstehen sich nun einigermaßen (sie lassen sich in Frieden, sagen wir es mal so, ab und an spielen sie sogar miteinander), aber am liebsten ist Lenja bei meinen Eltern und fühlt sich "katzenwohl" ;-) Sozusagen ein Happy End...

Tierhilfe:
Meine eigene Katze habe ich von der Tierhilfe, weil das Tierheim Regensburg mir keine Katze geben wollte. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine 1-Zimmer-Wohnung, stand aber kurz vor dem Umzug in eine 3-Zimmer-Wohnung. Trotzdem, keine Chance.
Da rief ich bei der privaten Tierhilfe an (Nummer stand in einer Zeitungsanzeige) und die Dame (die sich sehr intensiv nach meinen Katzenhalterkenntnissen und -umständen erkundigte und mir nach der Vermittlung auch einen Kontrollbesuch abstattete) meinte, sie hätte zwei Katzen (eigentlich drei, eines war ein Geschwisterpärchen), die auf mich passen könnten. Wir fuhren also gemeinsam zu den Pflegefamilien. Und in die einzelne, getigerte Katze verliebte ich mich auf den ersten Blick. Die Geschichte, vom anfänglichen Hass auf Menschen bis zum heutigen Dream-Team könnt ihr ja auf meiner Seite lesen, aber besser hätte es nicht werden können, trotz viel Energie und Mühe, die wir beide aufwenden mussten.
Das andere Katzenpärchen hätte mich schon auch gereizt, zumal ich immer eine schwarze Katze wollte (beide waren schwarz-weiß) und eh ein Pärchen. Aber Liebe auf den ersten Blick kann man halt schlecht überbieten ;-)
Aber Gott sei Dank ist meine Kleine so eine Liebe, dass sie sich mit anderen Katzen super versteht, daher wird einer zukünftigen Vergesellschaftung außer meiner momentanen finanziellen Situation sonst nichts im Wege stehen...
Also noch mal Happy End...;-)
 
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