- Hund punktiert, Blut aus Brustraum geholt, Tumor nicht zu finden, was kann es sein TA ist ratlos?! Beitrag #41
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Ist sie vielleicht beim Spielen gestürzt, hat sich überschlagen oder ähnliches?
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Mitralklappenendokardiose stellt die häufigste Herzerkrankung des Hundes dar
Die Mitralklappenendokardiose ist die häufigste Herzerkrankung bei Hunden. Der Prozentsatz der erkrankten Hunde steigt mit steigendem Lebensalter, ungefähr 10% aller 5- bis 8-Jährigen, ungefähr 26% aller 9- bis 12-Jährigen und 34 % aller über 13-Jährigen Hunde sind betroffen. Insbesondere haben ältere Hunde kleinerer Rassen, wie Dackel, Minischnauzer oder Zwergpudel die o. g. Herzprobleme. Beim Cavalier King Charles Spaniel ist zu beobachten, dass dieser bereits in jungen Jahren an den ob. erw. Herzleiden erkrankt. Grosse Hunderassen sind sind nicht in diesem Masse betroffen.
Welche Krankheitsanzeichen beim Hund treten auf?
Das Herzgeräusch ist für den Tierarzt mit Hilfe des Stethoskopes hörbar, noch bevor es der Hundehalter selbst bemerkt. Aus diesem Grund kann diese Krankheit eventuell bei Routineuntersuchungen erkannt werden. Durch die Erkrankung wird der Vorhof immer größer und kann auf diese Weise den linken Stammbronchus der Lunge zusammenstauchen. Auch durch den Rückstau kommt Flüssigkeit in die Lunge, der Hund hustet.
Weitere Anzeichen:
Atemnot
erhöhte Atemfrequenz
Lustlosigkeit
Fressunlust
Leistungsschwäche
kurze Phasen von Bewusstlosigkeit:
Herzleiden bei Hunden: Diagnoseverfahren
Die Untersuchung in der Tierarztpraxis: die Untersuchung des Hundes beim Tierarzt stellt eine generelle Untersuchung dar, bei der insbesondere genau auf das Abhören von Herz und Lunge geachtet werden sollte. Wie o. g. kann der Tierarzt mittels Stethoskop das Herzgeräusch im Bereich der Mitralklappe analysieren. Eine Verdachtsdiagnose kann dieser oftmals anhand der Merkmale (kleine Hunderasse), der bisherigen Entwicklung (Husten, Mattheit, etc.). Um zu entscheiden, ob die Erkrankung behandelt werden sollte, muss ein Röntgenbild gemacht werden.