Hund und Baby????

Diskutiere Hund und Baby???? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; ich frag mich echt für was es foren wie dieses gibt wenn leute wie du die schuld immer bei einem sucht. ich habe 2 minuten nicht hingesehen dann...
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  • Hund und Baby???? Beitrag #21
Du widersprichst dir nicht? Du hast das (fremde) Kind mit deinem Hund so lange unbeobachtet gelassen, dass er sich unbemerkt zu dem Kind legen konnte. Bei allem Respekt, aber mir steigt gerade die Zornesröte ins Gesicht, wenn ich dann auch noch lese, dass du das alles völlig ok fandest, weil du den Hund ja schließlich irgendwann wieder aus dem Bett geholt hast, ihn aber bei deinem eigenen Kind niemals mit ihm alleine lassen würdest.

Sorry, da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln bei solchen Aussagen.


ich frag mich echt für was es foren wie dieses gibt wenn leute wie du die schuld immer bei einem sucht. ich habe 2 minuten nicht hingesehen dann hat er sich da reingelegt und ich habe sicher nicht gesagt das find ich in ordnung und ausserdem standen die eltern danebeb dann wäre es ja wohl ihre aufgabe gewesen mir zu sagen das mein hund da gerade rein geht. und das er drinne gelegen hat war auch nicht solange wie sich das anhört ich habe ihn da auch gleich wieder rausgeholt. zornesröte.... wenn ich so beiträge lese könnt ich.... ich habe ihn gleich wieder raus geholt und nicht irgendwann und habe auch nicht geschrieben gefährlicher hund bei kind im bett sondern wollte lediglich wissen wie man sowas üben kann. das ist hier bestimmt schon mein 8 forum in dem ich von leuten wie dir dumm von der seite angefahren werde nur wegen vieleicht einen kleinen ausrutscher oder weil ich kein vip hundeprofi bin und auf vox meine serie hab. im gegensatz zu anderen hunde haltern habe ich meine hunde im griff und scheiße mir nicht in die hose vor meinem eigenen hund wenn es mal eskaliert. THEMA BEENDET


@ DIE ANDEREN DANKE FÜR EURE TIPPS UND HILFE ICH WERD MAL SCHAUEN OB ICH JEMANDEN FINDE DER DAS MIT EINEM KIND MIT MIR ÜBT TRAINER ODER SO HUNDEPSYCHOLOGEN: DANKE;)
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #22
Also, ich will dir nicht die Illusionen rauben. Aber was meinst du denn kannst du tun, wenn ein Hund dann so ein riese auf das Kind drauf geht. Wenn er es ins Gesicht besst. Dann hat das Kind entstellungen für das ganze Leben, wenn es nicht sogar tot ist.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #23
Chris, was ich nicht verstehe ist, dass du dir um dein eigenes Kind so wahnsinnig viele Gedanken machst, aber ein fremdes Kind allein ins Bett legst, wo der Hund problemlos dran kommt. Es ist schön, dass du ein Auge drauf hattest, aber so schnell wie der Hund zugeschnappt hätte, hättest du gar nicht reagieren können.

Auch finde ich es bedenklich, dass du bereits einen Hund hattest, der ein Kind gebissen hat. Das macht auf mich den Eindruck, dass du deine Hunde nicht im Griff hast und deren Körpersprache nicht (oder falsch) interpretierst. Das macht mir echt Angst.

Warst du mit deinen Hunden in der Hundeschule?


EY GEHT GAR NICHT HIER: ich hab mir damals einen rotweiler zugelegt der wurde mir gegeben mit dem angaben liebt kinder über alles dann bin ich spazieren gewesen und hatte ihn an der leine KURZ da kam ein kind dich auf mich zugerannt und da hat der hund zugebissen, das war nicht meine schuld. wenn ihr alles sehen wollt bitte ich fotografiere alles gericht was das mit dem biss war sachkundeprüfungen wesensteste und soweiter, wenn ich nicht in der lage wäre körpersprache und hunde sprache im sinne von lauten deuten zu können hätte ich wohl kaum die sachkunde geschafft. oder dann hätte der wesenstes nix gebracht und gar nix ausserdem ist es nicht meine aufgabe auf ein kind aufzupassen wenn die eltern neben dran stehen
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #24
im gegensatz zu anderen hunde haltern habe ich meine hunde im griff und scheiße mir nicht in die hose vor meinem eigenen hund wenn es mal eskaliert.

Wenn man in einem Forum schreibt, muss man damit rechnen, dass man auch Meinungen zu hören bekommt, die einem vielleicht nicht selbst passen.

Wie wir bereits sagten, ist es schön, dass du dich darauf vorbereiten möchtest, dennoch war das was du getan hattest eher bedenklich. Es ist immerhin dein Hund gewesen der da zu einem Kind ging. Es ist nicht die Aufgabe der Eltern darauf aufzupassen, dass sowas nicht passiert.

Du wirst verstehen, dass das hier ein brisantes Thema ist und daher die Gemüter vielleicht ein wenig hochkochen.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #25
hi
Off-Topic
Hunde sind Geruchstiere....ich würde das mit Zeug machen, nicht mit einer Windel...(was soll der Haund damit? lernen, das ein Baby ...sorry, *schei** ist und 'stinkt' ^^?) nein

also am besten gleich am ersten Tag einen Strampler mitbringen, ein Tuch oä. und den Hund schnuppern lassen, so gewöhnt er sich an den Geruch....jeden Tag ein neues "Teil" mitbringen....dann "kennt" er das Baby schon, wenn es ankommt....wir haben unserer Hündin auch ein neues Spielzeug mitgebracht am Tag des Einzugs....bzw das Baby hat es mitgebracht....das war auch gut...so wuste sie gleich...oh, das "Ding" bringt mir was mit...das ist toll :)
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #26
Verzeihung, aber wenn dies schon das achte Forum ist, in dem du auf Gegenwind und Unverständnis stößt, dann könnte es durchaus sein, dass es nicht an den Foren liegt...

Und nach zwei Minuten nicht hinsehen kann ein Hund ein Kind schon halb verdaut haben, aber ich sag schon nichts mehr, du machst das schon. Schließlich hast du deine Hunde ja im Griff.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #27
EY GEHT GAR NICHT HIER: ich hab mir damals einen rotweiler zugelegt der wurde mir gegeben mit dem angaben liebt kinder über alles dann bin ich spazieren gewesen und hatte ihn an der leine KURZ da kam ein kind dich auf mich zugerannt und da hat der hund zugebissen, das war nicht meine schuld. wenn ihr alles sehen wollt bitte ich fotografiere alles gericht was das mit dem biss war sachkundeprüfungen wesensteste und soweiter, wenn ich nicht in der lage wäre körpersprache und hunde sprache im sinne von lauten deuten zu können hätte ich wohl kaum die sachkunde geschafft. oder dann hätte der wesenstes nix gebracht und gar nix ausserdem ist es nicht meine aufgabe auf ein kind aufzupassen wenn die eltern neben dran stehen

Kein Grund sich so aufzuregen. Ich habe dir ganz sachlich meine Meinung geschildert.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #28
Das finde ich auch schade, nimm es doch an und denke mal drüber nach. Ich selber habe meinen Hund in genau so einer Situation erlebt. Das ging von jetzt auf gleich. Wenn ich ihn nicht an der Leine gehabt hätte, dann hätte es ein schlimmes ende genommen. Und ich habe nur einen kleinen Hund. Bei einem Staff wird es schon ganz anders aussehen.

Ich finde es super das du dir gedanken machst.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #29
@Chris8891: Bei Hundetrainern muss man etwas rumprobieren, da gibt es leider keine Qualitätsgarantie, aber im Inet oder der Zeitung wirst du bestimmt ein paar in der Nähe finden, vielleicht auch eine Hundeschule, die dir Tipps geben oder einen Trainer empfehlen können.

Für den Geruch würde ich es auch so halten, von Anfang an jeden Tag einen Strampler oder Ähnliches vom Kind mitzubringen und dem Hund zum Schnuppern zu geben, dann kennt er den Geruch. Ansonsten würde ich einfach weiter mit ihm üben, wenns geht unter Anleitung.

@Lindie: Ich halte mich nicht für einen Experten, dachte eigentlich, ich hätte das deutlich gemacht....

Und jetzt beruhigen wir uns alle mal ein bisschen^^ Chris hat die Situation mit seinem Rotti ja geschildert, und mir ist dasselbe passiert, nur dass ich das Glück hatte, dass mein Hund nicht gebissen hat, als ihm das fremde Kind plötzlich um den Hals hing. Und ich hätte auch nichts tun können. Und dass die Eltern daneben stehen, wenn ein großer Hund zu ihrem Kind ins Bettchen liegt, sagt mehr über die Eltern als den Hundehalter aus.

LG
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #30
@Mischling, war auch nicht persönlich gemeint. Aber ich habe klar das Gefühl das Chris sich der Situation gar nicht bewusst ist. Es ist ein Bullmastiff und ein Staff. Das sind keine kleine kleinen Fußhupen. Wenn die zubeissen, dann reicht ein biss schon aus und das Kind ist entweder zeitlebens entstellt oder sogar tot. Es ging mir auch gar nicht um die Geschichte mit dem Rotti, sondern das der Hund allein eim Schlafzimmer mit dem Kind auf dem Bett lag. Und das ist ein absolutes no go. Ich würde das bei meinem kleinen Hund nie zulassen, obwohl sie totale Kinder mag und wie verrückt hinter ihnen her ist. Sie liebt Kinder. Aber sie ist ein Hund, immer noch.

Ich finde auch die Aussage, ich habe die Sachkunde, ziemlich differenziert. Nur weil ich die Sachkunde habe heißt es nicht das ich die Situation nicht falsch einschätzen kann. Ich habe selber gesehen wie mein Hund innerhalb von 1 Sekunde total ausgerastet ist als die Tochter meiner Freundin anfing zu heulen. Eine Sekunde, das muß noch nicht mal etwas böses sein, aber wenn der Hund aus Schreck, Angst oder warum auch immer zubeisst ist es zu spät.

Allerdings frage ich mich auch immer, warum sich ein 21 Jahre junger Mann gleich 3 solche Kaliber holen muß.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #31
Ich kann da ruhig sein, ich mag selbst große Hunde, mein letzter war ein Rotti-Schäferhund-mix, der eher die optimierte Form eines Rottis war als irgendeine Ähnlichkeit mit einem Schäferhund zu haben, dennoch ein wirklich lieber Hund, den ich aber, wenn ich ehrlich bin, nicht hätte halten können, hätte er wirklich weg gewollt oder mich geschnappt, um auf etwas zuzurennen. Ist das aber das einzige Kriterium, dürfte fast niemand einen Hund über 45cm halten, da kommt es auch stark auf die Erziehung an, denn mein Max ist mir nie "entkommen" und hat auch nie jemanden verletzt. Und mein jetziger Hirtenhundmix wird wohl auch kein Kleinkaliber (4,5 Monate, 19 Kilo, 55cm Stockmaß) und ich bin auch erst 20....

Das mit der Sachkunde.... Habe den Nachweis in der Huschu mit 13 abgelegt, die Fragen sind teils mehr als Panne, aber es schadet nicht, sich mit so etwas vorzubereiten, vor allem weil andere Bundesländer das vielleicht genauer nehmen und die Fragen etwas besser formuliert sind?! Es sollte eben nicht das einzige sein, was man an Hundewissen aufweisen kann. Und 100% berechnen kann man sein Tier eh nie, da kann man noch so viel Erfahrung haben.....;)

Ich denke shcon, Chris hat in etwa verstanden, wie ernst das sein kann, sonst hätte er nicht angefangen zu üben und hätte sich nicht an ein Forum gewandt. Ich finde, prinzipiell kann jeder Hund, oder auch eine Katze z.B., ein Kind lebensbedrohlich verletzen, daher sollte kein Tier mit einem Kind alleine sein. Ich selbst habe keine Kinder, habe es aber mit all meinen Hunden immer geübt, und hätte ich das nicht, hätte mein Max das Kind, das ihn umarmt hat, vielleicht gebissen....

Trotzdem finde ich bedenklicher, dass die Eltern zuschauen, wie der Hund wahrscheinlich ganz langsam in das Bettchen krabbelt, weil es so süß aussieht.... Aber ich denke, zum einen Glück gehabt, dass nichts passiert ist, zum andern wird Chris in Zukunft bestimmt ein sehr wachsames Auge auf seine Hunde haben und ich will ihm keine Vorwürfe machen, dass er vielleicht etwas falsch machen könnte(!). Soll sich jetzt auf niemanden beziehen, wollte nur sagen, dass es vielleicht besser ist, mal zu vergessen, was alles passieren kann (und da gibts ne Menge) und Tips zu geben, wie er es verhindern kann.

Also nochmal als kleine Zusammenfassung, falls Chris hier noch mitliest:

  • Üben, dass du etwas auf dem Arm hast, an das er nicht ran darf.
  • "Schnuppersachen" vom Kind mitbringen, um dem Hund den Geruch zu zeigen.
  • Ein Hundetrainer aus der Umgebung kann den Hund live beobachten und nützliche Tips geben.
  • Vorsicht ist 24 Stunden am Tag geboten, wenn das Kind da ist.
  • Kinder-/Hundegitter an der Kinderzimmertüre können helfen, falls du mal eine Sekunde im Bad bist etc....
  • Das Kinderbettchen sollte ein hohes und stablies Gitter haben, damit der Hund nicht ins Bettchen kann, nur für den Fall der Fälle....


Liebe Grüße
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #32
Ich muß gestehen ich hab nicht alles gelesen, aber als Mutter und Hundehalter wollt ich auch nochmal was sagen.

Ich selber habe einen Rottweilermix und einen mittlerweile 5 Jährigen Sohn. Der Hund war vor dem Kind da. Das wichtigste wurde so weit ja schon gesagt, aber etwas ist mir noch dazu eingefallen. Und zwar, ist es wichtig, das der Hund nicht Eifersüchtig wird, ihm am Leben mit dem Kind teil haben zu lassen, nicht einfach weg schicken, wenn man am Windeln wechseln ist und der Hund interessiert daneben steht. Der Hund sollte so ein Baby nicht mit bösen verbinden.

Üben mit einer Puppe find ich ganz praktisch, wenn man Puppe auf dem Arm hat und Hund ruhig daneben sitzt, loben, leckerlies geben, jedesmal wenn irgendwas mit der Puppe gemacht wird und der Hund ruhig ist, Belohnen.

Ich lasse auch heute noch nicht Hund und Kind alleine und vor allen würde ich meinen Hund nie mit fremden Kindern alleine lassen. Wenn hier Besuch mit Kind kommt, muß der Hund raus, egal wie toll er Kinder mag, man weiß nie wie das andere Kind an den Hund geht, eine falsche bewegung und es kann passiert sein.
Mein Kind und mein Hund ignorieren sich, da interessiert sich keiner für den anderen.

Auch wichtig ist, wenn das Baby dann da ist, sehr vorsichtig sein, der Hund hat das Kind Akzeptiert, wird dieses warscheinlich beschützen, deswegen vorsichtig wenn Bekanntschaft kommt und das Baby anfassen möchte. Meine hat da damals ganz extrem aufgepasst, auch wenn sie im ihrem Körbchen lag. Meine Schwiegermutter hatte immer Angst wenn der Hund in der nähe war. Auch heute ist es noch so, wenn jemand Fremdes zu nah ans Kind kommt, wird sofort in die Wachstellung gegangen. Deswegen da auch bitte vorsichtig sein.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #33
Stimmt, Bummelhummel hat völlig Recht, Eifersucht und Bewachen sind ein großer Punkt in dem Fall. Der Hund meines Vaters zum Beispiel hätte, als ich geboren wurde, beinahe einem Mann das Bein abgerissen, weil der an den Kinderwagen wollte (ja, man hat ihm gesagt, er soll wegbleiben, meine Eltern kannten den auch nicht.) Und die Beschäftigung des Hundes sollte auch nicht darunter leiden....

An der Stelle mal ein "Viel Glück und Geduld!", denn das wird nicht einfach!! Ich wünsche euch, dass ihr das hinbekommt!
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #34
Aber Mischling, auch das stellt eine Gefahr dar. Was wenn es nun ein Kind ist was an den Kinderwagen geht? Wie du schon selber gesagt hat, so schnell kann man nicht reagieren. Ich sage auch nichts gegen Rotti oder Anlagehunde. Ich denke nur das die wenigsten sich darüber im klaren sind, was sie für einen Hund an der Leine haben. Ein Kindergitter stellt für keinen Schnauer-Bullmastif Mix eine Hürde dar. Die nimmt der mal locker. Natürlich kann man es echt übertreiben, aber in dem Zusammenhang mit Kinder geht das gar nicht. Da muß man noch weit aus krtischer sein oder kritscher hinterfragen. Denn gerade in den letzten Monaten bis Jahren vergeht kein Tag, an dem nicht in der Zeitung steht das ein Hund ein Kind gebissen hat.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #35
Sorry, wenn es anders rüberkam, aber genau das wollte ich sagen: Dass genau dieses Verhalten, das Beschützen oder auch die Eifersucht sehr gefährlich für das Kind werden können und dass man das im Griff haben muss....

Und ja, leider sind sich viele nicht bewusst, wie viel Kraft der Vierbeiner am andern Ende der Leine entwickeln kann, ich sehe es beim Spazieren gehen oft genug, dass Hundehalter mit ihrem Hund völlig überfordert sind. Nur finde ich, spielt hier auch die Erziehung ein Rolle.

Das mit dem Gitter war nur ein Zusatzvorschlag, am besten wäre eine geschlossene Türe, das Gitter ersetzt keinen wachsamen Erwachsenen, bei Gott nicht.

Was die Zeitungsartikel angeht bin ich inzwischen etwas kritisch.... Bei uns im Lokalteil gab es auch schon Bilder vom Jäger mit einem von ihm ausgeweideten Reh, das angeblich ein Hund erlegt haben soll, der zu keinem Jäger sondern einer Privatperson gehört habe... Dennoch hast du Recht, es geschehen viel zu oft Unfälle mit Hund und Kind, die man ganz einfach hätte verhindern können, indem man besser aufgepasst oder mit dem Hund geübt hätte.... Hier in der Nähe im Krankenhaus liegt ein Kind, das vor mehreren Jahren gebissen wurde, weil es in den Zwinger der Rottizucht des Vaters reinging, weil der die Türe nicht abgeschlossen hatte..... Über den Zustand des Kindes sage ich lieber nichts, das kann man sich denken...

LG
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #36
Ich hab jetzt mal grob über das Thema gelesen und würde gerne etwas dazu schreiben.
Natürlich sollte man ein Kind nicht alleine mit einem Hund lassen und man kann auch sicherlich für keinen Hund eine 100% Garantie ausprechen, dass er lieb ist, aber sind wir doch bitte mal ehrlich. Mir kann niemand erzählen, der Hund und Kind hat, dass er immer und überall unmittelbar neben dem Kind steht, wenn der Hund im Raum ist. Man kennt seinen Vierbeiner irgendwann und man ist als Erwachsener auch selbstverständlich in der Pflicht darauf zu achten, dass weder dem Kind noch dem Hund etwas passiert, aber gefeit vor Unfällen ist man nicht.

Wir waren kürzlich mit unserem Schäfchen bei dem Patenkind von meinem Freund. Der Junge ist 4 Jahre, das Mädchen 2.
Ich hatte Diego die gesamte Zeit an der kurzen Leine, hab sofort meine volle Aufmerksamkeit auf den Hund gebracht, wenn einer der Kiddis näher kam und hätte wirklich jederzeit eingreifen können. Mit der Hand hab ich die Distanz gehalten und gleichzeitig den Kindern erklärt, dass sie langsam auf den Hund zugehen müssen. Diego hat bisher noch nie jemandem etwas getan, ist ein Schäfchen unter der Sonne und trotzdem hab ich meine Verantwortung da absolut wahrgenommen. Ich war nach 2 Std klatschnass geschwitzt und absolut müde, so anstrengend war dieser Tag.

Was ich damit sagen will ist Folgendes: Als Erwachsener geht man eine enorme Verantwortung damit ein, wenn man Hund und Kind zusammen bringt.
Kinder sind und bleiben unberechenbar und ihre Töne können dem Hund Angst einflößen. Fahrlässig mit diesem Thema umzugehen, ist absolut verwerflich.
ABER: das eigene Kind wächst in diese Situation hinein. Ich bin selbst mit Hunden groß geworden, hab unserem Schäfi damals am Schwanz gezogen und den Knochen aus dem Maul genommen und er hat nie nach mir geschnappt. Wenn man sich bemüht und von Anfang an gezielt Kontakt zulässt, dann wird es in 99% aller Fälle keinerlei Probleme geben. Wichtig ist meiner Meinung nach vorallem, dass der Hund nicht vernachlässigt wird, nur weil plötzlich alle Aufmerksamkeit auf dem Familiennachwuchs liegt. Der Hund sollte Zugang zum Kinderzimmer haben, die Sachen dort erschnüffeln können und das Kind auch immer beobachten dürfen. Nichts desto Trotz müssen Kinder von klein auf lernen, dass sie den Hund und seine Ruhephasen auch respektieren müssen. Aber dieser Ansatz wird ja erst interessant, wenn das Kind krabbeln, bzw. verstehen kann, was da passiert.
Üben, üben, üben heißt es hier.

Mit einer Puppe oder Ähnlichem ist das allerdings Schwachsinn, denn der Hund merkt ja, dass es sich um einen Dummy handelt.
Und Dummys sind für gewöhnlich Spielzeuge. Ein echtes Kind aber riecht, schreit und bewegt sich. Das könne Hunde sehr wohl unterscheiden.
Ansonsten finde ich den Anfang des Threaderstellers wirklich gut.

Entschuldigt den Roman.

Liebe Grüße
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #37
Es kommt doch immer darauf an wie alt das Kind ist und wie groß der Hund ist. Also ich habe kein Problem wenn ein Yorkie zusammen mit einem Kind im gleichen Zimmer ist, wenn das Baby im Bettchen schläf. Ich gehe davon aus das der Hund da nicht dran kommen wird. Um nichts in der welt würde ich mein Baby mit einem Riesenschauzer oder einer Dogge alleine im Zimmer lassen. Einfach darum, da der Hund schnell ins Bettchen springen kann. Sicher ist es auch was anderes wenn ein Welpe in eine Familie rein kommt und lernt mit der Situation umzugehen. Also wenn er es von Welpe auf kennt. Freunde von mir haben einen Rottweiler und sind sogar Pflegefamilie fürs Jugendamt. Sobald keiner der Erwachsenen im Zimmer ist kommt der Hund in ein anders Zimmer, die Kiddies wissen das und können damit umgehen. Sie würden nie die Tür auf machen. Trotzdem wenn sie weggehen und die Kiddies (zwischen 5 und 12) alleine sind, wird die Tür abgeschlossen. Es gibt viele die darüber lachen und sagen völlig überzogen. Aber ich finde das genau richtig.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #38
Aber Kinder in dem Alter alleine daheim zu lassen ist ja auch nicht gerade der Hit, und was ist, wenn mit dem Hund was ist? Dann ist er im Zimmer eingesperrt.... Und genau so wird der Hund eifersüchtig und dann gibts irgendwann Stress.

Übrigens: Der Yorkie kommt nicht über das Gitter, dafür dazwischen durch, mindestens mit den Zähnen, das reicht auch schon!
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #39
Na, ich denke schon das man die Kiddies mal für eine halbe Stunde alleine lassen kann, wenn man sein Auto putzt oder den Gehweg fegt. ist übringens laut Jugendamt völlig normal. Und wenn dem Hund etwas passiert wenn man nicht zu hause ist, dann kann man auch nicht helfen. Und in dem Fall vertrauen ist gut Kontrolle ist besser. Denn sollte der Hund z.b. einen Anfall bekommen und die kinder würden helfen wollen, dann kann das gravierende Folgen haben. Oder wenn sie die Tür nicht richtig schliessen und der Hund auf die STrasse rennt.
Ich gehe davon aus dass das Bett ausreichend hoch ist, so das ein Yorkie da nicht dran kommt. Wenn doch, dann bleibt er natürlich nicht mit im Zimmer. Tür zu. Babyphone an.
 
  • Hund und Baby???? Beitrag #40
Lindie, meine Eltern haben Papillons und 2 von den Damen springen mal locker vom Boden aus auf die Sofalehne oder drücken sich durch den kleinsten Spalt.
Wenn der Hund will, dann schafft er das und für ein Baby ist es daher vollkommen unerheblich, ob es nun vom Schäferhund gebissen wird oder vom Pudel. Die Folgen werden in etwa die Gleichen sein. Man könnte sogar noch weiter gehen und sagen, dass eine Dogge z.B eine wesentlich höhere Reizschwelle wie mancher Kleinhund hat. Demnach ist die Gefährung wieder eine andere... Aber diese Diskussion führt ins Unsagbare und tut letztlich auch nichts zur Sache.

Normalerweise sollte ein Hund mit gesundem Sozialverhalten auch eher das Weite suchen und nicht angreifen.
Sowas passiert in der Regel nur dort, wo nicht genug Ausweichmöglichkeiten sind oder eine Situation umschlägt und für den Hund eine andere Bedeutung bekommt. (Z.b ein Kind das fällt). Ich will hier ganz sicher nicht sagen, dass man deshalb ein Kind einfach mit einem Hund alleine lassen kann, ganz im Gegenteil, sie mein letztes Posting. Aber im Prinzip ist es wurstpiepegal ob die Eltern im Raum sind oder nicht.
Wenn ein Hund entscheidet, das Angriff in diesem Moment angebracht ist (warum auch immer) dann wird das für einen Säugling binnen weniger Sekunden tödlich sein. Bis die Eltern beim Hund angekommen und diesem vom Kind im Bettchen getrennt haben, ist es zu spät.
Wenn wir hier also von Achtsamkeit reden, dann müsste das bedeuten, dass man IMMER zwischen Hund und Kind steht und die beiden genau im Auge hat, sobald sie sich in einem Raum befinden. Und das ist schlicht und einfach nicht möglich.

Umso wichtiger finde ich, dass der Hund den Kontakt von klein auf gewährt bekommt und eben nicht konsequent vom Kind getrennt wird.
Ein Hund kann wunderbar lernen, das der kleine Plagegeist da ab und an brüllt und für ihn nicht leicht zu verstehen ist. Er kann lernen zu akzeptieren, dass er die Möglichkeit des Rückzuges hat und er kann lernen, dass er auch bei penetranter Belästigung nicht schnappen darf. Aber sowas setzt ein extremes Verantwortungsbewusstsein der Eltern und eine strenge und kontrollierte Erziehung vorraus.
Und wir wissen sicher alle, dass das garnicht so einfach ist. ;)
 
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