Hi,
ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu.
Bei uns war es etwas ähnlich, allerdings bevor wir die Tiere da hatten.
Alter kleiner Stall und seit Generationen haben alle da ihr Zeug abgestellt und nie entrümpelt.
Es hat mich einen Tag gekostet, alles zu entrümpelt, sauber zu machen und wenigstens schon mal einen Teil herzurichten.
Unser Stall hatte 3 Buchten für Schweine, in einer Bucht lagern wir das Heu und Stroh, in den anderen Beiden leben 3 Kaninchen, wir haben einfach einen Durchgang in die Mauer gehauen und einen Durchgang für das Gehege nach draussen.
Die Mauern der Buchten sind etwa 1,50m hoch, dort haben wir dann Holzplatten / alte Türen draufgelegt und mehrere Käfige miteinander verbunden, da lebt jetzt meine Männer-WG Meerschweinchen. Meine Mädels mit dem Kastraten wohnen woanders.
Ich würde den grünen Stall nicht wegschmeißen sondern umbauen. Die Wände in der Mitte raus und Rampen bauen, so könnten sie den ganzen Stall über die 3 Etagen nutzen. Dann würde ich die Türe der untersten Etage auflassen und eine Rampe bauen damit sie auf den Boden kommen. Da einen Teil vom übrigen Raum abtrennen und fertig.
Beim Gitterkäfig aufpassen mit den Kaninchen, wenn die da draufspringen können sie mit den Läufen im Gitter hängen bleiben und sich schwer verletzen.
Klar ist es nicht leicht und arbeit und auch so einen großen Stall wie den grünen kann man alleine bewegen. Oder eben mal schnell jemanden um Hilfe bitten.
Und ja wir haben 1 Haus mit Garten und auch noch andere Tiere, kein Pferd aber einen Hund der jeden Tag 3-5 Stunden Action braucht. Zusätzlich haben wir noch eine Kanzlei und einen anderen Familienbetrieb.
Mein Mann und ich arbeiten jeden Tag, auch sonntags und unsere Tiere gehen immer vor. Wenn da was gemacht werden muss, dann wird das gemacht.
Ich kann verstehen, wenn du sagst, es ist alles viel mit Schule, Ausbildung, Lernen und dann will man auch mal Zeit für sich ABER gehören deine Tiere nicht auch zu deinen Hobbys? Würde es dir keinen Spass machen, wenn sie mehr Platz haben, sich bewegen können? Es macht Spass sich die Arbeit zu machen, du musst nur an das Ergebniss denken. Und wenn du nur 30 Minuten am Tag ein bisschen drauhinarbeitest, das ist schon mal besser wie nichts.
Übrigens bei uns im Stall gibt es auch Spinnweben, je mehr ich die wegmache und so mehr sind hinterher wieder da.
Das Problem mit den bröckelnden Wänden haben wir auch, allerdings nicht im Sommerstall, sondern in dem für den Winter.
Also nur Mut, krempel die Ärmel hoch und an die Arbeit, morgen ist Samstag, da findest du sicher 2-3 Stunden für einige grobe Arbeiten, wie ausmisten, grobe Putzarbeiten und schon mal alles an Material für das Umbauen zusammen zulegen und dir einen Plan zu machen. Und danach kannst du als Belohnung mit deinem Pferd ausreiten und die Ruhe geniessen.
So mache ich das immer. Erst alles aufräumen, putzen, ausmisten und danach schnappe ich mir meinen Hund und geniessen den Spaziergang. Nach dem Spaziergang lege ich dann kurz die Füße hoch und miste weiter alles aus.
Und glaub mir ich weiß wie frustierend es ist, wenn man alles Mögliche an Zeug von einer Seite auf die andere Seite räumt.