- Angst - Aggression Beitrag #1
petite
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Hallo zusammen!
Wie einige von euch vielleicht wissen, bin ich seit einiger Zeit in Kontakt mit den Besitzern einer Deutschen Pinscherhündin, 10 Monate alt. Sie soll in den Sommerferien zwei Wochen bei mir bleiben.
Nachdem ich nun einige Male mit ihr und der Besitzerin spazieren war, habe ich sie heute zum zweiten Mal für ein paar Stunden hier bei mir zu Hause.
Mich kennt sie nun schon und hört auch sehr gut draußen, wenn ich die üblichen Kommandos mit ihr trainiere.
Drinnen allerdings nimmt sie momentan noch alles selber in die Hand. Die Bindung zu mir ist scheinbar noch nicht stark genug.
Jedenfalls bellt sie seit dem ersten Treffen meine Eltern an, sobald diese sich von Zimmer zu Zimmer bewegen wollen. Das macht sie unabhängig davon, ob ich in der Nähe bin oder nicht. Einmal ist sie sogar meinem Vater hinterhergeprescht und wollte ihm an die Waden gehen. Mein Vater hat sich aber zum Glück schnell genug umgedreht und da ist sie geduckt von ihm ab.
Sobald sie das gemacht hat, bin ich so schnell es ging hin, habe ich sie genommen und sie auf ihren Platz geführt und ihr ein Kommando gesagt, was sie auch ausgeführt hat.
Dann ist auch Ruhe, aber man kann nie wissen, wann es ihr das nächste Mal nicht passt, dass jemand an ihr vorbeigeht.
Mein Vater ging beispielsweise einmal an ihr vorbei in die Küche und sie hat nichts gemacht. Auf dem Rückweg folgte dann erst Gebelle und dann dieser Scheinangriff, weil mein Vater unbeachtet weiterlief.
Dass sie mich beschützen will, schließe ich aus. Denn als ich einmal auf die Toilette gegangen bin, war meine Schwester bei mir und als ich wiederkam, war sie auch total angespannt, stellte die Rute auf und war kurz davor auch mich anzubellen. Sie erkannte mich aber dann und kam dann freudig schwanzwedelnd zu mir. Sie ist also einfach nur total überfordert, denke ich.
In den Situationen zeigt sie große Unsicherheit und sobald mein Vater sie angesprochen hat (lieb oder streng), hat sie sich immer noch bellend geduckt, ist ausgewichen, klemmt die Rute ein, legt die Ohren an und schaut mit großen Augen mal zu meinem Vater, mal woandershin. Aber nicht zu mir. Also denke ich wie gesagt, dass die Bindung noch nicht stark genug ist.
Wenn sie in solchen Momenten ignoriert wird, wird es noch schlimmer. Dann stellt sie die Rute auf, macht sich groß und wollte meinem Vater wie gesagt an die Waden gehen. Sprechen meine Eltern sie an, bellt sie zwar weiter, aber es zeigt sich auf Grund ihrer Körpersprache dann die pure Angst!
Heute hat sie nur meine Mutter wiedergesehen und diese freudig begrüßt, als wir reinkamen. Ein kurzer Beller und dann war gut. Meine Mutter saß aber auch nur. Die HÜndin legte sich sogar zu ihren Füßen ab. Einmal ging meine Mutter in der Küche hin und her, da hat sie mit entspannter Rute hinterhergesehen und ist schnuppernd mitgegangen.
Aber ich könnte schwören, wenn meine Mutter die Küche verlassen hätte und dann wiedergekommen wäre, hätte der Hund sich wieder bellend vor sie gestellt.
Meine Frage nun an euch: Was kann ich tun? Ich bin schon ganz unsicher, weil mein Freund gleich zu Besuch kommen will...was mache ich dann?
Soll ich sie vielleicht erstmal nur an der Leine lassen im Haus, um sie besser kontrollieren und bei mir behalten zu können, damit ich ihr dann klar zeigen kann, dass ich ihr sage, wie sie sich zu verhalten hat und ich sie beschützen kann?
Was mache ich, wenn Besuch kommt? Sie ist es gewohnt, anzuschlagen, ist aber immer freundlich. Aber hier bei mir habe ich Angst, dass sie "unfreundlich" anschlägt.
Liebe Grüße, Petite
Wie einige von euch vielleicht wissen, bin ich seit einiger Zeit in Kontakt mit den Besitzern einer Deutschen Pinscherhündin, 10 Monate alt. Sie soll in den Sommerferien zwei Wochen bei mir bleiben.
Nachdem ich nun einige Male mit ihr und der Besitzerin spazieren war, habe ich sie heute zum zweiten Mal für ein paar Stunden hier bei mir zu Hause.
Mich kennt sie nun schon und hört auch sehr gut draußen, wenn ich die üblichen Kommandos mit ihr trainiere.
Drinnen allerdings nimmt sie momentan noch alles selber in die Hand. Die Bindung zu mir ist scheinbar noch nicht stark genug.
Jedenfalls bellt sie seit dem ersten Treffen meine Eltern an, sobald diese sich von Zimmer zu Zimmer bewegen wollen. Das macht sie unabhängig davon, ob ich in der Nähe bin oder nicht. Einmal ist sie sogar meinem Vater hinterhergeprescht und wollte ihm an die Waden gehen. Mein Vater hat sich aber zum Glück schnell genug umgedreht und da ist sie geduckt von ihm ab.
Sobald sie das gemacht hat, bin ich so schnell es ging hin, habe ich sie genommen und sie auf ihren Platz geführt und ihr ein Kommando gesagt, was sie auch ausgeführt hat.
Dann ist auch Ruhe, aber man kann nie wissen, wann es ihr das nächste Mal nicht passt, dass jemand an ihr vorbeigeht.
Mein Vater ging beispielsweise einmal an ihr vorbei in die Küche und sie hat nichts gemacht. Auf dem Rückweg folgte dann erst Gebelle und dann dieser Scheinangriff, weil mein Vater unbeachtet weiterlief.
Dass sie mich beschützen will, schließe ich aus. Denn als ich einmal auf die Toilette gegangen bin, war meine Schwester bei mir und als ich wiederkam, war sie auch total angespannt, stellte die Rute auf und war kurz davor auch mich anzubellen. Sie erkannte mich aber dann und kam dann freudig schwanzwedelnd zu mir. Sie ist also einfach nur total überfordert, denke ich.
In den Situationen zeigt sie große Unsicherheit und sobald mein Vater sie angesprochen hat (lieb oder streng), hat sie sich immer noch bellend geduckt, ist ausgewichen, klemmt die Rute ein, legt die Ohren an und schaut mit großen Augen mal zu meinem Vater, mal woandershin. Aber nicht zu mir. Also denke ich wie gesagt, dass die Bindung noch nicht stark genug ist.
Wenn sie in solchen Momenten ignoriert wird, wird es noch schlimmer. Dann stellt sie die Rute auf, macht sich groß und wollte meinem Vater wie gesagt an die Waden gehen. Sprechen meine Eltern sie an, bellt sie zwar weiter, aber es zeigt sich auf Grund ihrer Körpersprache dann die pure Angst!
Heute hat sie nur meine Mutter wiedergesehen und diese freudig begrüßt, als wir reinkamen. Ein kurzer Beller und dann war gut. Meine Mutter saß aber auch nur. Die HÜndin legte sich sogar zu ihren Füßen ab. Einmal ging meine Mutter in der Küche hin und her, da hat sie mit entspannter Rute hinterhergesehen und ist schnuppernd mitgegangen.
Aber ich könnte schwören, wenn meine Mutter die Küche verlassen hätte und dann wiedergekommen wäre, hätte der Hund sich wieder bellend vor sie gestellt.
Meine Frage nun an euch: Was kann ich tun? Ich bin schon ganz unsicher, weil mein Freund gleich zu Besuch kommen will...was mache ich dann?
Soll ich sie vielleicht erstmal nur an der Leine lassen im Haus, um sie besser kontrollieren und bei mir behalten zu können, damit ich ihr dann klar zeigen kann, dass ich ihr sage, wie sie sich zu verhalten hat und ich sie beschützen kann?
Was mache ich, wenn Besuch kommt? Sie ist es gewohnt, anzuschlagen, ist aber immer freundlich. Aber hier bei mir habe ich Angst, dass sie "unfreundlich" anschlägt.
Liebe Grüße, Petite