Welpenfutter

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  • Welpenfutter Beitrag #1
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Sarinah

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Hallo,

wir haben für unseren kleinen Labradorwelpen (knapp 15 Wochen) vom Züchter das Royal Canin AG.R Futter bekommen. Wir sollen diesen 15kg Sack verfüttern und dann ein neuen 15kg Sack kaufen und davon dann die Hälfte und diese dann mit neuem Futter mischen, damit er sich an das neue Futter gewöhnt. Wir sollen auch immer bei einem Futter bleiben, da Hunde am liebsten immer das selbe essen würden.
Momentan bekommt er 400 Gramm auf 3 Portionen verteilt. Es richtet sich dabei nach Gewicht. Als wir mit ihm beim Tierarzt waren meinte diese aber, dass ich dem Hund erstmal nicht mehr geben soll, auch wenn er mehr wiegt, da das ja bei Labradoren alles so problematisch wären und diese sehr schnell Fett zulegen würden.
Nun bin ich völlig verunsichert und weiß einfach nicht wie ich ihn richtig füttern soll. Und ich möchte in der Wachstumsphase auf keinen Fall etwas falsch machen, was ihm hinterher schaden könnte.

Auch würde mich schonmal ein späteres gutes Futter für ihn interessieren :)
 
  • Welpenfutter

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  • Welpenfutter Beitrag #2
fütter deinen Hund bitte nicht dick! Die Rippen soll man immer spüren, aber nicht sehen!

Es gibt im Prinzip keine Futtertabelle oder Gewichtstabelle (zB wie viel soll der Welpe mit 4 Monaten wiegen usw) jeder Hund ist verschieden und deshalb ist die Fütterung gefühlssache! Welpen reagieren relativ schnell auf zu viel oder zu wenig Futter! Merkt man, dass der kleine zu pummelig wird, einfach etwas weniger füttern, in ein paar Tagen hat er den Speck wieder herunten!

Futterumstellung - aber wie?

Stelle deinen Welpen nicht abrupt auf ein neues Futtermittel um. Das alte Futtermittel sollte langsam ausgehen und durch das Neue ersetzt werden. Achte dabei genau darauf, dass der Welpen nicht "überfüttert wird".

Bei der Fütterung solltest du och folgende Dinge beachten:
  • Die Futtermenge ist abhängig vom Temperament und der Aktivität des Welpen, er sollte immer einen wohlgeformten Welpenbauch haben. Nicht dick - Rippen soll man spüren, aber nicht sehen!
  • Stören deinen Welpen nicht beim Fressen.
  • Fressen und Trinken sollte an einem ungestörten Ort bereitgestellt werden.
  • Fütter deinen Welpen mehrmals täglich zu bestimmten Zeiten (immer frisches Wasser).
  • Stell den Welpen wöchentlich auf die Waage. Dadurch kann man genau erkennen, ob der Welpe zu- oder abnimmt.
Zitiert aus :
Wie oft soll man einen Welpen/Junghund/erwachsenen Hund füttern:
Claudia Peska - 1100 Wien -
 
  • Welpenfutter Beitrag #3
Hallo Jumpy,

das was du sagst, stimmt alles soweit.

Womit ich aber meine Probleme habe, ist, dass man einen Welpen beim Essen nicht stören soll. Warum nicht? Wenn ein Hund von Anfang an lernt, dass sein Essen ihm nie streitig gemacht wird, er es immer nur für sich hat, könnte sich daraus schnell Futterneid entwickeln. Ich finde es enorm wichtig, dass man einem Hund jederzeit sein Fressen wegnehmen kann, ohne dass man Angst haben muss.

Ich habe meinem Hund während des Fressens ab und zu mal die Schüssel weggenommen, hab sie nach einer halben Minute ihm wieder hingestellt. Ich habe ihm auch Kauknochen weggenommen, die er dann später wieder bekam.

Aber trotzdem muss mein Hund keine Angst haben, dass er nichts zu fressen bekommt. Ich finde es nur wichtig, dass der Hund genau weiß, von wem er das Fressen bekommt und das man ihm es gewährt zu fressen, er muss aber auch akzeptieren, dass es ihm wieder weggenommen wird.

Ich möchte später mal nicht einen Hund haben, der, wenn man ihn beim Fressen stört oder daran vorbeigeht, einen anknurrt oder sonst was. Mein Hund muss immer bereit sein, dass Essen mit mir zu teilen. Natürlich habe ich auch irgendwann aufgehört, ihm das Essen wegzunehmen, aber bis heute hatte ich nie Angst, dass wenn mein Hund frisst und ich mit der Hand in die Nähe des Napfes gehe, er mich zwickt o. ä., denn sonst müsste ich mich fragen, was da in der Erziehung schief gelaufen ist.

LG
 
  • Welpenfutter Beitrag #4
Hallo Sweetroke und Jumpy
Ich denke Ihr habt beide recht. Meine Hunde lernen auch von anfang an das man ihnen die Futterschüssel wegnehmen kann, aber an sonsten soll der Hund in Ruhe fressen können. Ich setze mich dann hin und beobachte die Hunde beim fressen. Die sind das schon so gewohnt das sie mir nachlaufen wenn ich mal nicht in der Küche bleibe.

Hallo Mäxchen
wenn der Sack zum Ende geht kannst du auch dann schon auf ein anderes Futter wechseln, in der Art wie Jumpy das beschrieben hat. Du solltest aber darauf achten, das dein Hund so lange erwächst Welpenfutter bekommt.

Du kannst ihm auch zwischendurch mal was anderes anbieten, zum Beispiel ein Stück Rindfleisch, das er richtig beuteln kann und an dem er was zu nagen hat.
 
  • Welpenfutter Beitrag #5
Hi,
das mit dem wegnehmen ist richtig aber keine grundliegende Erziehungsmethode. Abgesehen davon, wenn du es zu oft machst, den schlingt und frisst er immer schneller, weil er glauben könnte du nimmst ihm was weg.

Ich habe es bei meinen nie gemacht, habe immer dabei gessesen und so, konnte denen das Futter eigentlich immer wechnehmen........ ohne knurren und murren...... Es reicht eigentlich schon den Napf bischen hin und her zu schieben .........
 
  • Welpenfutter Beitrag #6
Wir sollen auch immer bei einem Futter bleiben, da Hunde am liebsten immer das selbe essen würden.

Über diesen Satz mußte ich ein bißchen schmunzeln... Wir hatten früher auch immer 15 kg-Säcke für Welpi, aber spätestens nach der Hälfte des Sacks wollte er das Futter nicht mehr haben. Da war nix zu machen...

Ist ja eigentlich auch völlig logisch, überleg mal, wenn Du 1 Monat lang morgens, mittags und abends das selbe essen müßtest... :shock:

Wir haben dann immer mit anderem Futter gemischt, oder auch schon mal ne Dose untergerührt, und nach 4 Monaten angefangen zu barfen. Nu kriegt Hundi fast jeden Tag was anderes und der Futternapf ist immer leergeputzt...

LG - Anja
 
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