- Vorstellung und Frage zur Ernährung bei Harngries Beitrag #1
werner2
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Hi Leute,
ich habe jetzt schon soviel zu dem Thema gelesen, das ich (leider) noch mal eine Bestätigung brauche was ich machen soll.
Sorry aber es wird wohl ein längerer Text, Ich hoffe das ist OK?
Wir haben einen ca. 12 Jahre alten Kater. (Freigänger) Er hat von Anfang an (Tierheim) Nassfutter ziemlich verweigert. Wir haben es dann mal mit Whiskas, Felix und dem Zeug probiert, was er besser frisst, und angefangen dann Premiumfutter unterzumischen. Half leider nichts, irgendwann fing dann wieder die Verweigerungshaltung an.
Er verweigert auch frisches Fleisch und Fisch. Wir können jede Art von Fisch, Fleisch und Wurst offen stehen lassen, er ging da nie an was ran. Das einzige bei dem wir vorsichtig sein müssen, sind Chio-Chips, und geräucherte Wurst und Grillgut. Alles was scharf ist liebt er leidenschaftlich. Wenn da beim Grillen was runter tropft, leckt er es auch immer auf.
Daher haben wir dann mit Premium-Trockenfutter zugefüttert. Da er säuft wie ein Loch, haben wir das als Kompromiss akzeptiert. Am Anfang hatten wir Angst, dass er Diabetes hat, da er an keiner Pfütze oder Wasserloch vorbei kommt ohne zu trinken, aber die Tests beim Tierarzt waren immer Negativ. Auch bei uns im Haus stehen mehrere Wasserschälchen die er ausgiebig nutzt.
Als Freigänger nutzt er sein Katzenklo im Haus nur in Notfällen. Alle paar Monate wird es mal genutzt. Vor 3 Wochen nun ging er mehrmals täglich drauf um kleine Mengen Urin abzusetzen. Er hatte keine Problem, dass es länger gedauert hat oder er Anzeichen von Schmerzen geziegt hat, er ging nur öfters und hat kleinere Mengen abgesetzt.
Aber wenn er auf sein Klo geht ist das immer ein zeichen, dass was nicht in Ordnung ist. hat er schon vereinzelt in der Vergangenheit so praktiziert.
Wir sind dann direkt zum Tierarzt und dort wurde eine Blasenentzündung diagnostiziert. Im Urin fand sich Harngries, Blut und Entzündgskeime. Er bekam daraufhin Antibiotika und Schmerzmittel. Nach 2 Tagen war wieder alles Normal. Er hat sein Katzenklo nicht mehr genutzt und hat auch sonst keinerlei Auffälligkeiten gezeigt.
Um zu sehen ob alles OK ist, haben wir dann unseren Urinprobentrick angewand. Dazu muss ich sagen, dass unser Kater eine panische Angst vor Körben hat. (Zum Tierarzt geht es immer an der Leine) Wir nehmen dann den Korb vom Tierarzt mit doppeltem Boden und setzen Ihn rein. Nach zwei Sekunden entleert er dann vor lauter Angst sein Blase. Dieses entleeren, ging sehr schnell und es war auch eine große Menge Urin.
Wir bringen also seit 3 Wochen regelmäßig eine Urinprobe zum Tierarzt. Blut ist keins mehr im Urin, aber noch Entzündungszellen, daher wurde das Antibiotika nicht abgesetzt. Test auf Harngries erfolgt wieder beim nächsten mal, der PH-Wert liegt bei 6.
Aber jetzt zum eigentlichen Thema.
Unser Tierarzt hat uns auch spezielles Urinary-Futter (Nass- und Trocken) mitgegeben. Das Nassfutter hat er logischerweise verweigert, aber das Trockenfutter frisst er. Da ich ja aber Nassfutter eigentlich für besser halte wie Trockenfutter, würde ich Ihm lieber Nassfutter geben.
Wir haben jetzt auch noch mal einen neuen Ansatz mit Premiumnassfutter gestartet und haben derzeit folgende Lösung: Animonda Carny zermanscht und mit Wasser zu einem Brei verrührt. Das Zeug schlabbert er weg, als gäbe es kein Morgen.
Unsere Tierarzt meint aber es wäre besser das Urinary-Trockenfutter zu geben. Doch meiner Meinung nach ist das Urinary-Futter ja dazu da, den Urin anzusäuern, nur der ist ja schon sauer (PH-Wert 6).
Da wäre es doch aber meiner Meinung nach besser das Trockenfutter weg zu lassen und nur noch Nassfutter zu füttern, auch wenn es kein spezielles Urinary-Futter ist.
Was meint Ihr zu der Sache?
Bin für jedes Feedback dankbar.
gruß Werner +
Kater Sam:

ich habe jetzt schon soviel zu dem Thema gelesen, das ich (leider) noch mal eine Bestätigung brauche was ich machen soll.
Sorry aber es wird wohl ein längerer Text, Ich hoffe das ist OK?
Wir haben einen ca. 12 Jahre alten Kater. (Freigänger) Er hat von Anfang an (Tierheim) Nassfutter ziemlich verweigert. Wir haben es dann mal mit Whiskas, Felix und dem Zeug probiert, was er besser frisst, und angefangen dann Premiumfutter unterzumischen. Half leider nichts, irgendwann fing dann wieder die Verweigerungshaltung an.
Er verweigert auch frisches Fleisch und Fisch. Wir können jede Art von Fisch, Fleisch und Wurst offen stehen lassen, er ging da nie an was ran. Das einzige bei dem wir vorsichtig sein müssen, sind Chio-Chips, und geräucherte Wurst und Grillgut. Alles was scharf ist liebt er leidenschaftlich. Wenn da beim Grillen was runter tropft, leckt er es auch immer auf.
Daher haben wir dann mit Premium-Trockenfutter zugefüttert. Da er säuft wie ein Loch, haben wir das als Kompromiss akzeptiert. Am Anfang hatten wir Angst, dass er Diabetes hat, da er an keiner Pfütze oder Wasserloch vorbei kommt ohne zu trinken, aber die Tests beim Tierarzt waren immer Negativ. Auch bei uns im Haus stehen mehrere Wasserschälchen die er ausgiebig nutzt.
Als Freigänger nutzt er sein Katzenklo im Haus nur in Notfällen. Alle paar Monate wird es mal genutzt. Vor 3 Wochen nun ging er mehrmals täglich drauf um kleine Mengen Urin abzusetzen. Er hatte keine Problem, dass es länger gedauert hat oder er Anzeichen von Schmerzen geziegt hat, er ging nur öfters und hat kleinere Mengen abgesetzt.
Aber wenn er auf sein Klo geht ist das immer ein zeichen, dass was nicht in Ordnung ist. hat er schon vereinzelt in der Vergangenheit so praktiziert.
Wir sind dann direkt zum Tierarzt und dort wurde eine Blasenentzündung diagnostiziert. Im Urin fand sich Harngries, Blut und Entzündgskeime. Er bekam daraufhin Antibiotika und Schmerzmittel. Nach 2 Tagen war wieder alles Normal. Er hat sein Katzenklo nicht mehr genutzt und hat auch sonst keinerlei Auffälligkeiten gezeigt.
Um zu sehen ob alles OK ist, haben wir dann unseren Urinprobentrick angewand. Dazu muss ich sagen, dass unser Kater eine panische Angst vor Körben hat. (Zum Tierarzt geht es immer an der Leine) Wir nehmen dann den Korb vom Tierarzt mit doppeltem Boden und setzen Ihn rein. Nach zwei Sekunden entleert er dann vor lauter Angst sein Blase. Dieses entleeren, ging sehr schnell und es war auch eine große Menge Urin.
Wir bringen also seit 3 Wochen regelmäßig eine Urinprobe zum Tierarzt. Blut ist keins mehr im Urin, aber noch Entzündungszellen, daher wurde das Antibiotika nicht abgesetzt. Test auf Harngries erfolgt wieder beim nächsten mal, der PH-Wert liegt bei 6.
Aber jetzt zum eigentlichen Thema.
Unser Tierarzt hat uns auch spezielles Urinary-Futter (Nass- und Trocken) mitgegeben. Das Nassfutter hat er logischerweise verweigert, aber das Trockenfutter frisst er. Da ich ja aber Nassfutter eigentlich für besser halte wie Trockenfutter, würde ich Ihm lieber Nassfutter geben.
Wir haben jetzt auch noch mal einen neuen Ansatz mit Premiumnassfutter gestartet und haben derzeit folgende Lösung: Animonda Carny zermanscht und mit Wasser zu einem Brei verrührt. Das Zeug schlabbert er weg, als gäbe es kein Morgen.
Unsere Tierarzt meint aber es wäre besser das Urinary-Trockenfutter zu geben. Doch meiner Meinung nach ist das Urinary-Futter ja dazu da, den Urin anzusäuern, nur der ist ja schon sauer (PH-Wert 6).
Da wäre es doch aber meiner Meinung nach besser das Trockenfutter weg zu lassen und nur noch Nassfutter zu füttern, auch wenn es kein spezielles Urinary-Futter ist.
Was meint Ihr zu der Sache?
Bin für jedes Feedback dankbar.
gruß Werner +
Kater Sam:
