- Brauchen Hilfe bei der Hundewahl !!! Beitrag #21
ida22
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Hallo,
nach Deiner Beschreibung Eurer Familie denke ich, dass beide Rassen passen würden; wobei ich eher zum Goldi tendieren würde. Beim Appenzeller würde mich stören, dass diese Hunde u. a. zum Treiben von Vieh und Bewachen des Hofes Verwendung finden. Beides kann - im Zusammenhang mit Kindern in der Familie und all den kleinen Freunden, die sich so ansammeln - zum Problem werden. Wobe ich sagen muss, dass ein Goldi (und das ist meine persönliche Meinung
) so gar nicht mein Ding wäre ... ich kenne eigentlich nur Goldis, die permanent aussehen wie Ferkel, weil sie jedes Wasserloch, jeden Drecktümpel und jeden Aas zum Wälzen finden und außerdem hochgradig verfressen sind.
Als weitere Rasse würde mir (natürlich) noch der Pudel einfallen ... Für mich eigentlich der absolut tollste Hund und für den Zweck als Familienhund sehr gut geeignet. Klar haben viele beim Pudel erstmal diese seltsam geschorenen Tussi-Hunde im Kopf; aber informiere Dich doch einfach mal über diese Rasse und schau Dir Bilder an von Pudeln mit normaler Frisur ...
Zum Thema Mischling oder Züchter möchte ich aber auch noch gerne meinen Senf abgeben ... Ich finde es klasse, dass Du einen Hund von einem Hinterhofvermehrer oder ähnlichem ablehnst. Nur dadurch, dass Leute dort keine Hunde kaufen, kann man was dagegen tun, dass solche Hunde vermehrt und als Produkt verscherbelt werden.
Tierheim/Tierschutz ist aber wieder eine andere Sache. Auch hier gibt es Welpen, auch hier gibt es tolle Hunde ...
Ich kann als Mutter von zwei Jungs (7 und 9 Jahre) Deine Bedenken gut verstehen. Und ich bin auch nicht der Meinung, dass man alles, was ein Hund in den ersten Wochen versäumt hat, nachholen kann; ein Paradebeispiel hierfür liegt gerade neben mir ... Mein Dicker (jetzt 5) ist mit ca. 14 Wochen zu uns gekommen, total verängstigt und kannte nichts. Aus ihm ist ein toller Hund geworden, auch und besonders den Kindern gegenüber - aber er hat immer noch einige Macken, die ich nie aus ihm rausbekommen habe.
Meine Kleine ist auch ein Hund aus dem Ausland (Spanien); mit ca. 5 Monaten hier eingezogen. Und sie ist ein Hund, wie ihn sich eigentlich eine Familie nur wünschen kann. Je mehr Kindern sich hier tummeln, umso mehr dreht sie auf. Aggression oder Angst vor Menschen kennt sie nicht. Luna ist der absolute Kinderhund, trotz ihrer sicherlich schlechten "Kindheit" ...
Ich möchte Dich nicht zu einem Mix überreden, aber es stört mich immer, wenn gerade Familien mit Kindern, diesen oft so tollen Hunden solche Vorurteile entgegenbringen. Es gibt hier wie da schwarze Schafe und wichtig ist einfach, dass man mit Verstand, Zeit und Gefühl an diese Sache rangeht.
LG Ida
nach Deiner Beschreibung Eurer Familie denke ich, dass beide Rassen passen würden; wobei ich eher zum Goldi tendieren würde. Beim Appenzeller würde mich stören, dass diese Hunde u. a. zum Treiben von Vieh und Bewachen des Hofes Verwendung finden. Beides kann - im Zusammenhang mit Kindern in der Familie und all den kleinen Freunden, die sich so ansammeln - zum Problem werden. Wobe ich sagen muss, dass ein Goldi (und das ist meine persönliche Meinung
Als weitere Rasse würde mir (natürlich) noch der Pudel einfallen ... Für mich eigentlich der absolut tollste Hund und für den Zweck als Familienhund sehr gut geeignet. Klar haben viele beim Pudel erstmal diese seltsam geschorenen Tussi-Hunde im Kopf; aber informiere Dich doch einfach mal über diese Rasse und schau Dir Bilder an von Pudeln mit normaler Frisur ...
Zum Thema Mischling oder Züchter möchte ich aber auch noch gerne meinen Senf abgeben ... Ich finde es klasse, dass Du einen Hund von einem Hinterhofvermehrer oder ähnlichem ablehnst. Nur dadurch, dass Leute dort keine Hunde kaufen, kann man was dagegen tun, dass solche Hunde vermehrt und als Produkt verscherbelt werden.
Tierheim/Tierschutz ist aber wieder eine andere Sache. Auch hier gibt es Welpen, auch hier gibt es tolle Hunde ...
Ich kann als Mutter von zwei Jungs (7 und 9 Jahre) Deine Bedenken gut verstehen. Und ich bin auch nicht der Meinung, dass man alles, was ein Hund in den ersten Wochen versäumt hat, nachholen kann; ein Paradebeispiel hierfür liegt gerade neben mir ... Mein Dicker (jetzt 5) ist mit ca. 14 Wochen zu uns gekommen, total verängstigt und kannte nichts. Aus ihm ist ein toller Hund geworden, auch und besonders den Kindern gegenüber - aber er hat immer noch einige Macken, die ich nie aus ihm rausbekommen habe.
Meine Kleine ist auch ein Hund aus dem Ausland (Spanien); mit ca. 5 Monaten hier eingezogen. Und sie ist ein Hund, wie ihn sich eigentlich eine Familie nur wünschen kann. Je mehr Kindern sich hier tummeln, umso mehr dreht sie auf. Aggression oder Angst vor Menschen kennt sie nicht. Luna ist der absolute Kinderhund, trotz ihrer sicherlich schlechten "Kindheit" ...
Ich möchte Dich nicht zu einem Mix überreden, aber es stört mich immer, wenn gerade Familien mit Kindern, diesen oft so tollen Hunden solche Vorurteile entgegenbringen. Es gibt hier wie da schwarze Schafe und wichtig ist einfach, dass man mit Verstand, Zeit und Gefühl an diese Sache rangeht.
LG Ida
