Katzen sind Carnivoren, also reine Fleischfresser.
Als ehemalige Wüstenbewohner decken sie ihren Flüssigkeitsbedarf durch ihre Nahrung.
Daher ist eine Fütterung mit Trockenfutter nicht empfehlenswert.
Trockenfutter entzieht dem Körper der Katze noch zusätzlich Wasser. Allein um diesen Wasserverlust auszugleichen müsste die Katze das 4-5-Fache an Wasser zu sich nehmen, was sie an Trockenfutter zu sich nimmt. Doch das macht eine Katze naturgemäß nicht.
Die Folgen reiner Trockenfutterfütterung können Harnsteine und andere Krankheiten sein.
Ein anderer Nachteil von Trockenfutter ist der hohe Getreideanteil. Viele Trockenfuttersorten bestehen aus 90-100% Getreide. Doch Getreide kann eine Katze nicht verwerten. Sie ist eben Fleischfresser und das einzige, was sie an Getreide in der freien Natur zu sich nimmt, ist das bereits aufgespaltene Getreide, welches ihr Beutetier gefressen hat.
Eine gute Art Katzen zu ernähren ist das Nassfutter.
Bei Nassfutter wird der Wasserbedarf der Katze gedeckt und die Gefahr von Harnsteinen und ähnlichen verringert sich.
Doch Achtung! Nassfutter ist nicht gleich Nassfutter.
Gerade die gängigen Supermarkt- und Werbungsmarken sind nicht wirklich geeignet. Denn auch im Nassfutter ist oft Getreide drin und das leider auch viel zu viel.
Zucker ist ebenfalls oft Bestandteil der gängigen Marken, dabei kann Katze süß nicht einmal schmecken. Die Gefahr von Diabetes besteht dennoch.
Beim Nassfutter sollte darauf geachtet werden, dass kein Getreide und kein Zucker enthalten ist.
Getreide bis zu 5% ist jedoch noch vertretbar.Dieser sollte jedoch aus Reis oder Kartoffeln bestehen, da Mais und Weizen bei Katzen oft Allergien auslösen.
Beim Zucker muss man darauf achten, dass er verschieden bezeichnet wird. Rübenschnitzel ist nur eine der Deklarationen, bei denen man nicht auf den ersten Blick weiß, was es ist.
Außerdem muss Zucker nicht immer deklariert sein. Als natürlicher Farbstoff wird er oft nicht erwähnt.
Auf
http://www.sandras-tieroase.de/ kann man problemlos Nassfutter aller Art bestellen. Die Besitzerin hat selbst Katzen und verkauft mittelklasse bis hochwertiges Nassfutter.
http://www.petprime.de/de/ ist ebenfalls eine gute Adresse beim Nassfutterkauf.
Die artgerechteste Ernährung Barf (biologisch artgerechtes rohes Fleisch).
Dabei wird die Katze mit rohem Fleisch gefüttert. Bis zu 20 % kann die Ernährung der Katze problemlos aus rohem Fleisch bestehen. Alles darüber hinaus muss jedoch supplementiert werden, dh. die Nährstoffe die von der Katze benötigt werden, müssen selbst zum Fleisch hinzugefügt werden.
Bevor mal also mit barfen anfangen möchte, sollte man sich genau über die Bedürfnisse der Katze informieren. Eine gute Seite hierfür ist
http://dubarfst.eu/forum/dubarfst-die-barf-community.html
Wer anfangen möchte zu Barfen, sollte sich vorher genau mit dem Thema beschäftigen, da es sonst zu Mangelerscheinungen kommen kann, die sogar tödlich für die Katze enden können.