Katzensteuer?

Diskutiere Katzensteuer? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Also unser Nachbarkater ist auch zu faul, um seine Hinterlassenschaften zu vergraben. Er macht sie dann immer mitten in unseren Garten. Also ich...

Katzensteuer - Ja? Nein?

  • Ich kann mir keine Meinung darüber bilden

    Stimmen: 1 2,3%
  • Ich bin dafür

    Stimmen: 3 7,0%
  • Ich bin nicht dafür

    Stimmen: 38 88,4%
  • Ich enthalte mich

    Stimmen: 1 2,3%

  • Umfrageteilnehmer
    43
Status
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  • Katzensteuer? Beitrag #21
Also unser Nachbarkater ist auch zu faul, um seine Hinterlassenschaften zu vergraben. Er macht sie dann immer mitten in unseren Garten.

Also ich denke schon, dass unsere Mülltüten von der Hundesteuer gezahlt werden. Sicher weiß ich es nicht, aber ich geh mal davon aus.
Und das mit den Listenhunden und der Steuer ist, denke ich mal, wirklich eine langfristige Planung. Schauen wir uns doch mal an, wieviele Leute sich "Kampfhunde" als Potenzverstärker kaufen oder andersrum gesagt, die Leute, die sich "Kampfhunde" als Potenzverstärker kaufen, können es sich bei der hohen Steuer nicht mehr leisten oder melden sie einfach nicht an. Das stimmt natürlich schon. Die, die die Rasse lieben und sie sich deswegen kaufen, lassen sich auch von der hohen Steuer nicht abschrecken.
 
  • Katzensteuer?

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  • Katzensteuer? Beitrag #22
Also ich brauche die katzensteuer nicht,habe immer wieder Notfelle bei mir,und das sprengt schon mein Budget,mit Steuer würde ich das wohl nicht mehr tun können.

Ebenso finde ich die Hundesteuer auch total überflüssig.Die kriegen e schon bei allem was man macht steuern von mir,Langsam reichts!
 
  • Katzensteuer? Beitrag #23
Und das mit den Listenhunden und der Steuer ist, denke ich mal, wirklich eine langfristige Planung. Schauen wir uns doch mal an, wieviele Leute sich "Kampfhunde" als Potenzverstärker kaufen oder andersrum gesagt, die Leute, die sich "Kampfhunde" als Potenzverstärker kaufen, können es sich bei der hohen Steuer nicht mehr leisten oder melden sie einfach nicht an. Das stimmt natürlich schon. Die, die die Rasse lieben und sie sich deswegen kaufen, lassen sich auch von der hohen Steuer nicht abschrecken.
Diese Leute mit Potenzverstärker kennen hier wahrscheinlich alle :roll:. Schade finde ich nur, dass das u.U. auch einem total lieben Hund, der leider auf der Liste geführt wird, die Chancen auf ein neues zu Hause verbauen kann. Überleg' doch mal, was mit einem Listenhund geschieht, der vom Amt wegen falscher Haltung und fehlender Anmeldung konfisziert wird. Der kommt ins TH, ist vielleicht auch wirklich lieb und toll erzogen, wird aber nie oder nur schwer eine Familie finden, da sich nur wenige die Steuer für den Hund leisten können oder wollen. 600-800 Euro ist kein Pappenstiel und es gibt Hunde, die kosten das mit allem Drum und Dran gesamt im Jahr.

Noch unfairer daran ist, dass ein Listenhund, der z.B. als Rettungshund geführt wird, nicht steuerbefreit wird, ein "normaler" Hund aber schon. Für den Listenhund gibt es keine Möglichkeit, auch nicht als Blindenhund oder Ähnliches, von der Steuer befreit zu werden und das ist schlicht und weg nicht fair. Wenn ein Hund seinen Dienst an der Gesellschaft leistet wird er trotzdem noch diskriminiert und das ist nicht richtig, zumal bei so einer Arbeit eigentlich klar sein sollte, dass der Hund keine "Gefahr" darstellt und höchstwahrscheinlich nicht als Potenzverstärker gehalten wird.

Bei den Katzen wird es dann so ähnlich laufen. Da kosten exotische "Urrassen" (mir fällt der Name gerade nicht ein, Katzen mit einer "T-Einstufung" nach "Wildheitsgrad"), für deren Haltung man ja sowieso schon spezielle Auflagen erfüllen muss, dann fünf Mal so viel wie Freigänger und der Stubentiger kostet nochmal weniger, die Zweitkatze dann wieder mehr usw.. Da wird dann genauso diskriminiert und es wird genauso Stunk unter Katzenhaltern geben, die unterschiedlich viel zahlen. Und was ist dann mit denen, die wilde Katzen füttern? Zahlt man diese auch? Der ganze Stress muss ja nun echt nicht sein, mal ganz abgesehen von den Mehrkosten für z.B. Pflegestellen wie smiley. Da gibt es ja dann auch wieder keine Ausnahme.

LG
 
  • Katzensteuer? Beitrag #24
Hallo!

ich halte eine Steuer für den falschen Weg - aber eine Pflicht zur Kastration würde wirklich helfen, bzw. wenn man gezielt züchten will eine Gebühr die die kastrationskosten übersteigt.

Das würde sehr viel mehr bringen gegen wilde Vermehrung als eine Steuer - es gibt ja auch genug Leute, die ihre Hunde nicht anmelden.

Übrigens ist mein hund seit Jahren angemeldet, nur nach der Steuermarke hat nie einer gefragt... da wären Kontrollen ja auch mal sinnvoll.
 
  • Katzensteuer? Beitrag #25
Ich habe 2 Wohnungskatzen und wäre für eine Katzensteuer. Allerdings nur mit der Vorraussetzung das diese auch gut durchdacht ist, was bei unserer Politik aber schon sehr schwierig wird. Ich denke da auch eher daran, dass man mit einer Steuer eventuell Massentierhaltungen unterbinden könnte. Denn mal ehrlich jeder Bürger der sich überlegt einen Hund anzuschaffen, denkt auch über die Hundesteuer nach die gezahlt wird. Bei uns wird das auch stark kontrolliert, in meiner Geburtsstadt hatten wir sogar nen Zettel vom Ordnungsamt im Briefkasten das die da waren und kontrollieren wollten ob ein Hund anwesend ist. Auch von Aktionen wo das Ordnungsamt sich in ein Mehrfamilienhaus schmuggelt und im Flur bellt und auf antwort wartet gibt es da. :mrgreen:
Also möglichkeiten gibt es genug. Und wenn man eine Mikrochippflicht auch im Inland einführen würde, dann könnten die sich schnell die Listen besorgen. Es ist alles machbar.
Allerdings vermute ich wird das ganze sehr kostenintensiv. Da müßten dann wieder schlaue Rechengenies ausrechnen ob sich eine solche Aktion dann nachher wirklich lohnt.
Auch sollte die Steuer noch in der Norm bleiben, die Hundesteuer in Essen finde ich z.B. unverschämt hoch. Vorallem da ich dort noch nie einen Kotbeutelspender oder sonstiges für den Hundebesi gesehen habe. Klar die Hundesteuer ist eine Luxussteuer, aber ein bisschen was kann man dem Steuerzahler auch zurückgeben. Können andere Städte doch auch. Stattdessen wird nur erhöht und das finde ich nicht in Ordnung. Ich fände 50 - 100 Euro im Jahr okay. Das wären bei 100 Euro noch nichtmal 9 Euro im Monat und das dürfte man haben bei einer Katze. Mit Pflegestellen kann man das handhaben wie mit Tierheimen, es wird kontrolliert ob es sich um eine Pflegestelle handelt und dann kann man beantragen befreit zu werden. So etwas wäre dann auch okay, natürlich mit amtlicher Prüfung usw.
 
  • Katzensteuer? Beitrag #26
Ich finde diese Steuern sowieso bescheuert - diese Abgaben verschwinden alle im riesigen Steuertopf, und davon wird dann irgendetwas bezahlt, sicherlich aber nicht die Beseitigung von Hunde-und Katzenhinterlassenschaften.
Es ist grundlegend falsch, zu erwarten, dass man für diese Steuer auch nur irgendeine Gegenleistung erhält. Wenn man Glück hat, finanziert die Gemeinde/ die Stadt Beutel für den Hundekot - das muss sie aber nicht unbedingt.
Und ob dann genau dieses Geld, was man abgeben muss, für Hundekottüten verwendet wird, ist höchst fraglich. Diese können auch durch Teile von anderen Steuerabgaben finanziert worden sein - versteht ihr, was ich meine?

Man sollte vielleicht eher mal die Subventionen von Massentierhaltung einsparen, schon hätte man haufenweise Geld gespart...
Demnächst wird vielleicht auch eine Kopf - oder eine Luftsteuer eingeführt, wer weiß? Unserem Staat traue ich mittlerweile alles zu. :/
 
  • Katzensteuer? Beitrag #27
Hallo!

ich halte eine Steuer für den falschen Weg - aber eine Pflicht zur Kastration würde wirklich helfen, bzw. wenn man gezielt züchten will eine Gebühr die die kastrationskosten übersteigt.

Das würde sehr viel mehr bringen gegen wilde Vermehrung als eine Steuer - es gibt ja auch genug Leute, die ihre Hunde nicht anmelden.

Übrigens ist mein hund seit Jahren angemeldet, nur nach der Steuermarke hat nie einer gefragt... da wären Kontrollen ja auch mal sinnvoll.

*unterschreib*

Da die Hundesteuer ja offenbar ohnehin nicht dafür verwendet wird, wofür sie sinnvoll wäre (also Kotbeseitigung bzw. zumindest Aufstellen entsprechender Hundetoiletten/Beutel), erschließt sich mir der Sinn nicht wirklich... Ob dadurch verhindert wird, dass mancher sich einen, zwei oder drei Hunde zu viel anschafft? Ich glaub´s irgendwie nicht....

Aus dem selben Grund bin ich auch gegen eine Katzensteuer - denn da würde das Geld sicher auch nicht dafür verwendet, Katzenkot aus Nachbars Blumenbeet zu scharren...

Ich finde aber, dass man Freigängerkatzen nicht mit Hunden vergleichen kann - denn beim Gassigang mit dem Hund ist Herrchen/Frauchen in der Regel dabei, und Herrchen/Frauchen bestimmt, wo´s langgeht und kann dann auch mal eben fix ein "öffentlich" verrichtetes Geschäft beseitigen.
Katzen lassen sich aber nun mal nicht so leiten, die sind da eher autonom, und selbst diejenigen, die mit ihrer Katze an der Leine Gassi gehen (und dann ja auch die Möglichkeit hätten, eventuelle Hinterlassenschaften sofort zu beseitigen), die lassen sich eben von der Katze spazierenführen und nicht umgekehrt.... und da wird sich auch nix dran ändern - zwischen Katzen und Hunden liegen verhaltens- und wesenstechnisch eben Welten....

Unsere Katzen sind reine Wohnungs- und Terrassenkatzen, die belästigen niemanden... und wenn wir da Steuern zahlen müssten, wären wir bei 4 Katzen leider pleite und müssten mindestens 2 wieder abgeben...

LG, seven
 
  • Katzensteuer? Beitrag #28
Ich verstehe nicht, warum hier einige für den Steuer sind, selbst unter den bestimmten Bedingungen. Damit wird doch nix an einem Kot im Nachbarsgarten oder der Vermehrung geändert. Ich stimme SusanneC vollkommen zu, eine Kastrationspflicht wäre sinnvoller. Genauso wie auch bei den Hunden, ich verstehe den Sinn der Hundesteuer immer noch nicht. Naja, ist eben Luxussteuer :eusa_doh:
 
  • Katzensteuer? Beitrag #29
Im Jahr??? Na da wäre meine Grundeinstellung dazu vielleicht ein bisschen positiver, aber die Sätze bei uns sind einfach eine Frechheit, zumal ich nur doppelt zahle, weil meine Mutter einen Hund hat :roll:.

Ist bei uns nicht so :lol:. Ich habe meinen Hund auf mich, meine Tochter ihren Hund auf sich angemeldet. Und obwohl wir bis jetzt in der selben Wohnung wohnten, hat jeder den Satz für einen 1. Hund gezahlt. Reicht ja auch. Bei uns kostet der erste Hund schon 120€ im Jahr, der 2. 180€.

Das Thema Katzensteuer kommt seit zig Jahren immer wieder mal auf. Totaler Blödsinn. Vielleicht wollte mal wieder jemand ein Sommerloch stopfen ;).
 
  • Katzensteuer? Beitrag #30
das bringt doch gar nichts mit der Katzensteuer, dadurch werden es im nachhinein auch nicht weniger Katzen. Und woher sollen die denn wissen wer alles eine oder mehrere Katzen haben? Und ich glaube auch nicht das sich die Leute freiwilig zu den leuten hingehen, die die Katzensteuer haben wollen, und denen sagen das sie eine Katze haben. Die Leute müssen doch eh schon die ganzen Kosten für Futter,Pflege und Tierart bezahlen
 
  • Katzensteuer? Beitrag #31
Steuern haben grundsätzlich keine Gegenleistung. Man zahl Gebühren für Müll, aber eine Steuer hat NICHTS an einschränkungen, KFZ- und Mineralölsteuer kommen auch nur in den großen Topf, davon werden keine Straßen ausgebessert. Es ist eben eine Hunde-Steuer keine Hunde-Gebühr, für die es auch gegenleistungen geben müsste.

Die Höhe legen die Kommunen fest und wollen damit auch ein bisschen steuern - auf dem Land zahlt man deutlich weniger (mein Hund kostet nicht mal 40 Euro im Jahr), weil da Hunde eben auch weniger stören als in dicht besiedelten Städten. Dafür gibt es im ganzen Dorf keine Kottütchen - wobei sich neben frischt geodelten Äckern auch keiner über Hundehaufen aufregt.
 
  • Katzensteuer? Beitrag #32
Kastrationspflicht, wie sie in Österreich schon existiert, würde am meisten Sinn machen. Nur, wie man in Österreich auch sieht, sie bringt wenig, wenn keiner dahinter her ist ...
 
  • Katzensteuer? Beitrag #33
Dafür gibt es im ganzen Dorf keine Kottütchen

Die gibt es in unserem "Dorf" Berlin auch kaum. Und wir zahlen 3x soviel Steuern. Hier regt sich auch kaum mehr jemand über Kackhäufchen auf. Man hat Slalomlaufen gelernt :lol:.
 
  • Katzensteuer? Beitrag #34
Ohne jetzt alles gelesen zu haben (Hol ich noch nach bin auf arbeit und muss gleich weiter)

Ich finds schlicht und ergreiffend eine Frechheit und sinnlos. Klar mag es in gewisser Hinsicht villt noch was gutes haben (unüberlegte anschaffungen werden seltener) wobei ich das so nicht bestreiten würde viele schaffen sich ja auch nenn Hund an der Nie angemeldet wird.

ich denk hald das es wieder eine vertweiflungstat der Regierung ist weil sie kein/wenbig Geld haben. Steuern erhöhen geht denk ich mal grad nicht also erschaffen wir eine Neue Deppensteuer wo die Leute Zahlen. Und sie haben "recht" Viele Leute haben Tiere insbesondere auch Katzen da käme also einiges zusammen.

Dennoch find ich es ne sinnlose Frechteit genau wie Dogma sagt wieso gibt es keine Steuer für Mineralwassertrinker oder Kullibenutzer? GENAU weil es Sinnlos ist genau so wie das hier
 
  • Katzensteuer? Beitrag #35
Der Staat bzw. die Kommune sucht immer Möglichkeiten, an Geld zu gelangen. Beim Hund kann man die Steuer begründen, bei der Katze sucht man gerade nach einer Möglichkeit dafür. Wollte man für einen Ausgleich sorgen, sollte man die Hundesteuer erlassen, doch ist eine Steuer einmal erhoben, wird sie nie wieder abgeschafft, so viel ist sicher. Und die Steuer hält niemanden davon ab, sich einen Hund zu holen, den er sich nicht leisten könnte, so ist es dann auch bei der Katze.

LG


Diese Aussage stimmt mal gar nicht. Die Vermögenssteuer wurde abgeschafft und zur Zeit läuft ein Verfahren über die Vereinbarkeit des Solidaritätszuschlages mit dem Grundgesetzt das, so weit ich weiß, hohe Chancen auf erfolg hat und das wiederum bedeutet die Abschaffung des Solidaritätszuschlages


Und vielleicht haben es eingei noch nicht mitbekommen, aber Steuern sind Steuern, dass bedetuet man bekommt keine Gegenleistung dafür, man kann sie auch nicht verlangen.


Die Katzensteuer steht ja imemr mal wieder im Raum, aber ich denke nicht, dass sie durchgesetzt wird. Es mangeld einfach an der Begründung und an der Durchsetzbarkeit. Katzenbesitzer haben einfach mehr driftigen Grund gegen eine solche Steuer zu klagen, da es eben viele reine Wohnungskatzen gibt. Reine Wohnugnshunde gibt es aber nicht und schon haben wir eine Steuer die auf ein allgemein gültiges Gesetzt beruht, dass alle Menschen,d ie einen Hund haben, gleichstellt.

Diese Gleichheit allerdings bei Katzenbesitzer zu erreichen wird von der Begründung her einfach sehr, sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich.

Denn worauf sollens ie es denn begründen?

Dreck auf den Straßen?
Nun ich hab Wohnungskatzen, die machen auf der Straße keien Dreck, den Dreck den sie machen, den entsorg ich im Hausmüll und für den bezahl ich ja Müllgebühren.
 
  • Katzensteuer? Beitrag #36
meine meinung:
bevor man über katzensteuer nach denkt sollten die lieber erstmal die kastrationspflicht einführen.... und dies auch kontrollieren....

ausserdem zahlen wir steuern auf sämtl. katzenbedarf, von futter bis hin zum spielzeug.... also irgendwann ist auch mal gut....
 
  • Katzensteuer? Beitrag #37
Beim Soli ist es anders, da ist eine Anwältin vor Gericht gezogen, die sich jahrelang mit der gesetzlichen Grundlage der Steuer beschäftigt und ein Schlupfloch gesucht hat. Außerdem ist dessen Notwendigkeit ja nicht mehr gegeben, aber wie soll das bei einer Hundesteuer aussehen? Die "Notwendigkeit" einer Tiersteuer wird es in dem Sinne immer geben. Beim Soli gehts darum, dass Straßenbau & Co., wofür er ja mal gedacht war, im Osten inzwischen besser sind als im Westen.

Dass man für eine Steuer nichts zu erwarten hat ist schon klar, aber ein paar Kotbeutel und Mülleimer wären trotzdem schön.... Nur mal so, damit man den Dreck auch wegmachen kann, wenn es denn sein müsste. Wie gesagt - ich finds nur schade, wenn die Stadt bei uns immer wieder betont, was doch alles von der Steuer bezahlt werden soll und wie viel Mehraufwand der Hund ist und darum musste die Steuer nun auch jedes Jahr erhöht werden (4 Jahre in Folge). Dann sollen sie so ehrlich sein und sagen "Hey, wir sind knapp bei Kasse und deshalb greifen wir den Hundebesitzern in die Tasche, dagegen machen könnt ihr eh nichts und zu erwarten habt ihr dafür auch nichts." Und in unserem Fall weiß ich, dass das der Grund war.

Steuer gegen Vermehrung... Ja klappt irgendwie ja nicht so ganz, gibt ja noch genügend Bauernhöfe und dergleichen, die jedes Jahr Tiere produzieren. Einfach auch deshalb, weil sie vor dem Abgabealter gar nicht steuerpflichtig sind. Und wer 20 Hunde halten will tut das dennoch und zahlt eben einfach nicht. Wenn dem nicht so wäre, gäbe es sicherlich keine Animalhoarder. Und wenn man sich bei uns mal umhört - hier zahlt keiner Steuer und ich geb's zu, ich habe meinen Hund auch zu spät angemeldet und ich bin mir keiner Schuld bewusst, auch wenn das Steuerhinterziehung ist. Die Steuermarke trägt meiner übrigens nicht am HB, denn zum einen färbt sie ab und zum anderen klimpert sie dann mit der TASSO-Marke um die Wette. Und Kontrolle? In 21 Jahren Lebenszeit nicht ein einziges Mal, weder in der Großstadt noch hier auf dem Fast-Land, und meine Eltern hatten fast die ganze Zeit Hunde. Da fragt man sich manchmal, wieso man so blöd ist zu zahlen :roll:. Daher verstehe ich aber auch nicht, wieso manche für die Steuer sind, immerhin ändert diese auch nichts. Außerdem: Was geschieht dann mit Pflegestellen und THs?

@simone: Wollte ich auch so machen, ging aber leider nicht. Als ich meine Adresse angab wurde festgestellt, dass auf dieselbe noch ein Ersthund gemeldet ist (der meiner Mutter) und dass das nicht ginge, außer ich habe im Haus eine vollständig abgetrennte Wohnung mit Küche, Bad, Klingelschild und Breifkasten. Das wurde auch kontrolliert. Und der Hammer war: Ich sollte auf meinem Formular die persönlichen Daten meiner Mutter angeben oO. Was soll das denn? Ich gebe doch nicht die Daten meiner Mutter einfach mal so raus.

Ich kann mich nur anschließen: Kastrationspflicht ist das einzig Wahre und dazu noch eine Chip- und Impfpflicht (Hund und Katze), das Ganze richtig kontrollieren, dann bin ich zufrieden!!
Off-Topic
Kastrationspflicht bei der Katze ja (außer man ist eingetragener und geprüfter Züchter und die Katze bleibt "gesichert" im Haus), aber beim Hund fände ich es ehrlich gesagt nicht gut, da ich meinen auch nicht kastrieren lassen möchte. Deshalb würde ich da schon trennen.


Liebe Grüße
 
  • Katzensteuer? Beitrag #38
Off-Topic
Egal um welche Steuer es geht, damit sie abgeschaft oder überarbeitet werden muss, muss erst mal jemand Klagen, sieht man ja immer wieder bei der Einkommensteuer
 
  • Katzensteuer? Beitrag #39
Ich hab mit dem Thema Hund und Katzensteuer generell kein Problem, wenn....:

Das Geld z.b. in die Tierschutzvereine fliest, wo ja schließlich doch viele Tiere landen weil die Besitzer sich recht unüberlegt ein Tier angeschafft haben. Die Tierheime sind doch maßlos überfüllt. Oder in den Ortschaften wie z.b. bei uns Hundetütencounter aufgebaut sind im Ort. Wo man sich kostenlos Tüten ziehen kann um die Haufen weg zu machen.

Wie gesagt wenn diese Steuer sinnvoll angelgt werden habe ich damit kein Problem. Wenn man wegen 20-30 Euro mehr im Jahr am jammern ist, sollte man sich kein Tier anschaffen.

Wenn die Steuer jedoch nur dazu beitragen soll die leere Staatskasse zufüllen, seh ich da auch kein Sinn drin.
 
  • Katzensteuer? Beitrag #40
Ich hab mit dem Thema Hund und Katzensteuer generell kein Problem, wenn....:

Das Geld z.b. in die Tierschutzvereine fliest, wo ja schließlich doch viele Tiere landen weil die Besitzer sich recht unüberlegt ein Tier angeschafft haben. Die Tierheime sind doch maßlos überfüllt. Oder in den Ortschaften wie z.b. bei uns Hundetütencounter aufgebaut sind im Ort. Wo man sich kostenlos Tüten ziehen kann um die Haufen weg zu machen.

Wie gesagt wenn diese Steuer sinnvoll angelgt werden habe ich damit kein Problem. Wenn man wegen 20-30 Euro mehr im Jahr am jammern ist, sollte man sich kein Tier anschaffen.

Wenn die Steuer jedoch nur dazu beitragen soll die leere Staatskasse zufüllen, seh ich da auch kein Sinn drin.

Und darunter würden dann Menschen wie ich leiden. Wir haben uns keine einzige unserer Katzen bewusst angeschafft. Alles zugelaufene, meist Streuner, die wir bei uns aufgenommen haben und um die wir uns jetzt kümmen. Das sind zurzeit 7 Katzen, zwischenzeitlich hatten wir sogar 10. Das wären dann schon mal locker 200-300 Euro im Jahr, was dann doch schon ein ordentliches Sümmchen ist. Im Klartext: Dann würden wir wohl die nächsten Katzen, die kommen, nicht mehr aufnehmen können, sondern müssten eben alles den Tierschutzverein machen lassen. Und die Katzen würden (soweit Chance auf Vermittlung besteht) eben ins Tierheim.


Deswegen von mir ein ganz klares Nein zur Katzensteuer.
 
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