Hallo,
erst vor kurzem war ich bei einem Vortrag von Prof. Dr. Zentek.
Die größten Probleme haben tatsächlich großwüchsige Rassen. Allerding sind hier wirklich die Riesen gemeint.
Welpenfutter muss auf jeden Fall gegeben, aber es darf nichts zusätzlich verabreicht werden.
Der häufigste Fehler bei der Ernährung sind nämlich die zusätzlichen "Mittelchen", die zwar gut gemeint sind, aber das Verhältnis im Körper stören und somit genau das Gegenteil bewirken.
Denn das muss mal gesagt werden:
Eine Überversorgung ist genauso ungünstig wie eine Überversorgung. Das wurde sehr anschaulich anhand von etlichen Bildern dokumentiert.
Etwas früher auf Junghund - bzw. Adult-Futter umstellen, als von den Herstellern angegeben, schadet aber nichts.
Für Skeletterkrankungen, wie z.B. HD werden zu 75% Ernährung/Umwelt und nur zu 25% die genetische Disposition, verantwortlich gemacht.
Barfen ist sicherlich eine tolle Sache, wird aber eher selten richtig gemacht, so Zentek, da das Mineralstoffverhältnis, gerade beim heranwachsenden Hund unbedingt stimmen muss.
Beim Trockenfutter für den ausgewachsenen Hund ist oft ein zu hoher Proteingehalt festzustellen.
So füttern manche Ihren Hunden bei normaler Aktivität einen Proteingehalt, der dem einer laktierenden und /oder säugenden Hündin gleichkommt.
Auch eine Hyperaktivität ist lt. amerikanischer Studien auf einen zu hohen Proteingehalt zurückzuführen.
Fazit:
Alle meine Hunde bekamen Welpen/Junghund und Adultfutter.
Etwas weniger als angegeben und ich stellte auch früher - als vom Hersteller empfohlen - jeweils um.
Alle meine Hunde waren HD und ED- frei.
Auch zu der Zeit, als meine Hunde sportlich geführt wurden, bekamen sie max.25% Proteine und 14 % Fett.
Gruss
Bettina