Wollte helfen und darf nicht

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  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #1
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kassandra24

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muss ich das jetzt verstehen?
Ich hab nun fast 1 1/2 jahre um meine verstorbene Katze getrauert und möchte mir nun einen Nachfolger zulegen. Dachte mir, hol einen Kater aus dem Tierheim. die haben es eh schwerer ein neues Zuhause zu finden als Jungtiere.
Bald hatte ich auch ein passendes Tier im Internet gefunden und fragte an, ob ich den Kater haben könne. NEIN! ich will nur eine Katze und deshalb bekomme ich ihn nicht.
Das soll mal einer verstehen. Ich biete ein liebevolles Zuhause, viel Zeit, da nicht berufstätig, recht viel Katzenerfahrung, jederzeit Zugang zum Garten, eine ruhige verkehrsarme Gegend und reichlich Nachbarkatzen.
Also bleibt der Kater mit anderen Katzen im Tierheim. Das ist ja sicherlich besser als alleine in einem guten Zuhause. Schade!
Nächste Woche kuck ich mir einen jungen Kater bei seiner Mutter an. Der ist zwar noch nicht kastriert und nicht gechipt. Aber er kostet auch nur 20% von dem, was der Teirheimkater gekostet hätte.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #2
Hallo Kassandra,

ich verstehe deinen Frust, Tierheime sind ohnehin manchmal etwas eigen mit ihren Kriterien was das neue Zuhause haben muss und was nicht.

Mit den zwei Katzen haben sie aber leider schon recht. Katzen sind keine Einzeltiere, sie suchen und brauchen den Kontakt zu Artgenossen.
Wenn sie alleine gehalten werden entwickeln nur gerade Kitten oft ein verkümmertes Sozialverhalten und sind dann unverträglich mit anderen Katzen. Deshalb ist es auch unheimlich wichtig, dass gerade Kitten und jüngere Katzen Kontakt zu Artgenossen haben.

Daher meine Frage an dich: Warum soll es unbedingt nur eine Katze werden?

LG
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #3
naja würde ich meine Katzen verkaufen dann auch nur mit einer Zweitkatze, es ist und bleibt einfach besser ob Freigänger oder wohnungskatze und vielelicht war der kater den du dir ausgesucht hast auch dran gewöhnt mit einer Zweitkatze zu leben.
Bitte mach das nicht mit der Privat Person, such lieber weiter nach Notfellchen, die meisten sind vermehrer und wollen einfach mal einen Wurf haben weil die babys ja ach gott so süß sind und genau das ist sehr, sehr schade.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #4
Hey,
versteh mich nicht falsch, aber ich denke grundlos wird ein Tierheim dir den Kater nicht verwehrt haben. Ich kenne mich mit Katzen jetzt nicht so gut aus, aber sollten die nicht auch mind. zu 2 gehalten werden? Vielleicht war das der Grund, weshalb du keine Katze bekommst? Und ich denke auch der Aspekt das du arbeitslos bist, trägt dazu bei. Du kannst noch so tierlieb und erfahren sein, wenn dir das nötige Kleingeld für Tierarztbesuche und sonstige Ausgaben fehlt, dann ist auch keinem Tier wirklich geholfen. Und das Tierheim kann erstmal nur den ersten Eindruck bewerten, ggf noch deine Wohnung. D.h es weiß ja keiner, dass du evtl dein letztes Hemd für die Katze geben würdest und da eine Tierschutzinstitution ja auch darauf bedacht ist, ihre Tiere langfristig unterzubringen, wird da eben auchschonmal der ein oder andere augenscheinlich nicht so gut geeignete Halter abgelehnt. Das solltest du nicht persönlich nehmen. Denk einfach mal drüber nach, welche Gründe in diese Entscheidung eingeflossen sind und dann kannst du es vielleicht verstehen. ;)
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #5
Erstmal herzlich willkommen im Forum.

Hol dir bitte kein Kitten von "privat". Nicht nur, dass die meisten Leute wahrlos drauflos vermehren, oftmals kennen sie sich auch kein bisschen mit den Bedürfnissen eines Kittens aus.
Katzen sind sehr soziale Tiere und brauchen vorallem in jungem Alter noch ihre Mutter und Geschwister. Falls du dir Kitten holen solltes: Nur zu zweit und frühstens ab der 12. Woche.

Ich persönlich kann deine Erfahrung mit Tierheimen teilen. Wir wurden nach der Besichtigung am Telefon bitterböse abgewürgt weil wir "nur" Studenten sind.
Aber auch hier weiß man nicht inwieweit die Tierheimleitung diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Dass das Tierheim den Kater nicht in Einzelhaltung vermitteln möchte, spricht eigentlich nur für das Tierheim.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #6
Bitte mach das nicht mit der Privat Person, such lieber weiter nach Notfellchen, die meisten sind vermehrer und wollen einfach mal einen Wurf haben weil die babys ja ach gott so süß sind und genau das ist sehr, sehr schade.

Und ob. Die schreiben mir nicht vor, wie viele Katzen ich zu halten habe.
Und was bitte ist da dran schade, dass eine junge Katze mal ausbüchst und dann trächtig ist.

Ich hab ca. 20 Jahre Erfahrung mit Katzen. Hatte mal 1 und mal mehrere. Hab nie feststellen können, dass die Einzelkatzen, sofern Freigänger, unglücklich waren. Allerdings konnte ich häufig feststellen, dass Katzen gelitten haben, wenn es mehrere waren.

Und ich bin halt der Meinung, dass es besser ist sich um ein Tier richtig zu kümmern als um mehrere so: Futter, Impfen und gut ist.
Außerdem ist das ja auch eine Kostenfrage. Soll ich 2 nehmen und dann beim TA sparen?

Auf jeden Fall braucht mir kein Tierheim mehr zu kommen und zu jammern wegen Platznot, Geldmangel usw. Die wollen die Tier ja nicht wirklich hergeben.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #7
Und was bitte ist da dran schade, dass eine junge Katze mal ausbüchst und dann trächtig ist.
Dagegen kann man etwas unternehmen, wennd u 20 jahre Erafhrun hast dann weißt du sicher was das ist, kastartion.
Und diese Hilft das wenn so etwas passiert nciht noch mehr Kitten im TH landen.

Das Tierheim wird seine Gründe haben und ja eine zweitkatze ist immer besser ob Freigänger oder nicht

Und ich bin halt der Meinung, dass es besser ist sich um ein Tier richtig zu kümmern als um mehrere so: Futter, Impfen und gut ist.
also kümmere ich mich nichtt richtig um meine beiden weil ich zwei hab?:eusa_think:

Auf jeden Fall braucht mir kein Tierheim mehr zu kommen und zu jammern wegen Platznot, Geldmangel usw. Die wollen die Tier ja nicht wirklich hergeben.
Eine sehr, sehr traurige Aussage
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #8
Hallo!

Das Tierheim kennt die einzelnen Tiere. Die haben da einen KAter, der sich mit anderen Katzen super versteht, vielleicht auch echte Freundschaften im Tierheim hat, und ausgerechnet den willst Du dann alleine halten.

Auch wenn es in der Nachbarschaft Katzen gibt: da ist der Kontakt oft von Revierstreitigkeiten überschattet, und so wahre Freundschaften bilden sich da nur selten.

Tierarztkosten können sehr teuer werden, klar, aber es gibt ebenso Leute mit nur einer Katze, die in einem einzigen Jahr weit über 1000 Euro ausgeben, als auch Leute mit vier Katzen, die in den letzten 5 Jahren kaum 200 Euro zum Tierarzt tragen mussten.
Wer genug Rücklagen für eine Autoreparatur, eine neue Waschmaschine und so weiter hat, der kann sich dann auch den Tierarzt leisten. Wer sowieso jeden Cent drei mal umdrehen muss, sollte sich die Tierhaltung sowieso besser überlegen - es kann immer eine Operation notwedig sein, oder teures Spezialfutter.

Das Tierheim hat seine Gründe und kennt das Tier - und wer grundsätzlich nein zu zwei Katzen sagt, weil dafür das Geld nicht reicht, da darf man Zweifel haben ob es denn auch für eine reicht, wenn die mal richtig krank wird.

Und Erfahrung - das ist nichts wert. es gibt jede MEnge LEute, die ihre Katzen seit 20 jahren mit Trockenfutter ernähren und das toll finden... denen alle paar Jahre wieder eine überfahren wird, und sie schaffen trotzdem wieder einen Freigänger an....

Und wenn Du 20 Jahre Erfahrung hast sollte eigentlich in der Zeit ein oder zwei katzen bei Dir alt geworden sein, nicht etliche da gewesen sein, die nur wenige jahre gelebt haben.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #9
Natürlich weiß ich, dass dagegen Kastration hilft. Aber manchmal ist die Mieze halt schon trächtig, bis man den Termin beim Tierarzt hat. Und dann? Abtreibung?

Was das Kümmern betrifft hab ich damit mich gemeint. Was andere Leute machen weiß ich nicht. Jedenfalls bin ich sicher, dass ich mich derzeit gut um eine Katze kümmern kann. Ob ich mich um mehrere auch gut kümmern kann weiß ich nicht.

Und mag sein, dass die aussage traurig ist, aber logisch ist sie allemal.




Hallo!

Das Tierheim kennt die einzelnen Tiere. Die haben da einen KAter, der sich mit anderen Katzen super versteht, vielleicht auch echte Freundschaften im Tierheim hat, und ausgerechnet den willst Du dann alleine halten.
Auch wenn es in der Nachbarschaft Katzen gibt: da ist der Kontakt oft von Revierstreitigkeiten überschattet, und so wahre Freundschaften bilden sich da nur selten.

Also wenn sie gesagt hätten, den gibt es nur zusammen mit xxx. Das hätte ich ja noch verstanden. Aber ich hätte ihn ja auch gekriegt, wenn ich schon eine andere gehabt hätte. Da wären die Revierstreitigkeiten auch nicht besser gewesen wie mit Nachbars katze.



Tierarztkosten können sehr teuer werden, klar, aber es gibt ebenso Leute mit nur einer Katze, die in einem einzigen Jahr weit über 1000 Euro ausgeben, als auch Leute mit vier Katzen, die in den letzten 5 Jahren kaum 200 Euro zum Tierarzt tragen mussten.
Wer genug Rücklagen für eine Autoreparatur, eine neue Waschmaschine und so weiter hat, der kann sich dann auch den Tierarzt leisten. Wer sowieso jeden Cent drei mal umdrehen muss, sollte sich die Tierhaltung sowieso besser überlegen - es kann immer eine Operation notwedig sein, oder teures Spezialfutter.

Ja klar, eine Katze kann wesentlich mehr Tierarztkosten verursachen als 4. Allerdings glaub ich nicht, dass man in 5 Jahren mit 4 Katzen unter 200 EUR hinkommt. Impfen pro Katze kostet ja schon mind. 30 EUR. Und Zahnstein wird auch nicht umsonst entfernt.
Und es geht auch bei der Kostenfrage nicht darum, ob ich jeden Cent dreimal umdrehen muss oder nicht. Es geht darum, dass 2 Katzen eben doppelt so viel kosten wie eine. Und dass man da leicht versucht ist an den TA-Kosten zu sparen. Eben nicht jedes Jahr Zahnstein entfernen oder mit dem Impfen etwas schlampig sein.
Außerdem will das Tierheim schliießlich auch 150 EUR pro Katze. macht 300 bei zweien. Da find ich schon, dass das auch wenn ich nicht jeden Cent dreimal rumdrehen muss, in die Vollen geht.


Und Erfahrung - das ist nichts wert. es gibt jede MEnge LEute, die ihre Katzen seit 20 jahren mit Trockenfutter ernähren und das toll finden... denen alle paar Jahre wieder eine überfahren wird, und sie schaffen trotzdem wieder einen Freigänger an....

Das stimmt. Es gibt auch Leute, die halten ihre Katzen als reine Wohnungskatzen mit sehr wenig Bewegungsraum, füttern sie mit 10 Jahren noch genau so wie mit 3 und wundern sich, warum das Tier immer fetter wird.

Und wenn Du 20 Jahre Erfahrung hast sollte eigentlich in der Zeit ein oder zwei katzen bei Dir alt geworden sein, nicht etliche da gewesen sein, die nur wenige jahre gelebt haben.

Tut mir leid, aber den letzten Satz finde ich richtig fies. Tiffy ist mit 12 Jahren an Krebs gestorben. Vor einem Jahr.
Corsa und Caipi hatten eine Erbkrankheit. Beide hatten plötzlich einen Thrombus der zur Lähmung der Hinterbeine führte. Caipi wurde deshalb nur 2 und Corsa nur 5 Jahre. Hast du schon mal ne Katze mit gelähmten, nicht mehr durchbluteten Hinterbeinen getragen? Hast du schon mal in die hilfesuchenden Augen so einer Katze geschaut? Ich werde nie vergessen, wie ich den Corsa auf der Straße gefunden und in Auto getragen habe. Ganz steif und kalt war sein Hinterteil. Ich werde auch nie vergessen wie der TA nach 3 Tagen sagte, dass nix zu machen ist. Hast du schon mal eine so junge Katze gehen lassen müssen? Und dann kommt jemand daher und drückt mir so einen dämlichen Spruch.

Es geht dich zwar eigentlich überhaupt nix an aber Tapsi hatte ich 6 Jahre. Als sie starb war sie fast 14. Und Minka ist ausgezogen, 3 Häuser weiter. Genau 12 Wochen nachdem Tapsi zu uns kam. Dort ist sie dann etwas mehr als 18 geworden. War aber nicht mein Verdienst. Sie kam nur noch ab und zu mal vorbei und hat Hallo gesagt. Als Tapsi gestorben war wieder etwas öfter, aber sie ist nicht mehr wirklich eingezogen.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #10
Natürlich weiß ich, dass dagegen Kastration hilft. Aber manchmal ist die Mieze halt schon trächtig, bis man den Termin beim Tierarzt hat. Und dann? Abtreibung?

Deswegen halten verantwortungsbewusste Tierhalter die Katzen bis zum OP termin zuhause.
und ja, wenn es dazu kommt und noh früh genug ist dann kann man den nachwuchs bei einer Kastration entfehrnen lassen, das mag hart klingen aber ist immer noch besser als das diese im TH laden oder wieder in Verantwortungslose Hände die es nicht begreifen vorsichtsmaßnahmen zu unternehmen...

Und mag sein, dass die aussage traurig ist, aber logisch ist sie allemal.

Ich sehe da überhaupt keine logik drin... es sollte mehr Menschen geben die Tierheime unterstützen und sowas zu lesen, nein, ich seh da überhaupt keine Logik drinn.

Außerdem will das Tierheim schliießlich auch 150 EUR pro Katze. macht 300 bei zweien.

Das was in dem Preis mit drin steckt muss man mit beachten, kastration, Impfungen, entwurmen, evtl. Krankheiten die behandelt werden müssen, Futter, Streu... das alles Trägt das Tierheim und irgentwo muss das Geld wieder her kommen um auch den anderen Schützlingen zu helfen.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #11
Deswegen halten verantwortungsbewusste Tierhalter die Katzen bis zum OP termin zuhause.

Du wohnst sicherlich nicht in einer Erdgeschoss- oder gar Kellerwohnung? Da ist nämlich ne rollige Katze schneller draußen als du gekuckt hast. Natürlich kann man aber auch 1-2 Wochen nicht lüften und die Kinder nebst Ehemann ausquartieren, damit sie nicht aus Versehen die Tür auflassen wenn sie zum Müll oder zum Auto gehen.

Und was bitte machst du, wenn du Wurfgeschwister hast. Kätzin ins Bad und Kater in die Küche?


und ja, wenn es dazu kommt und noh früh genug ist dann kann man den nachwuchs bei einer Kastration entfehrnen lassen
Abtreibung ist Mord. Dann kann man ja auch wieder die Jungen ein einen Sack stecken und in den Bach werfen. Kommt aufs gleiche raus.
das mag hart klingen aber ist immer noch besser als das diese im TH laden

Ich hab keine Ahnung, wo du wohnst, aber bei uns landen junge Katzen schon lange nicht mehr im Tierheim. Im Tierheim kriegst du fast nur noch erwachsenen Katzen. Als ich die Tiffy vor 13 Jahren geholt hab, da hab ich sie noch geschenkt bekommen. Noch Futter für 2 Tage und Streu. Heute werden die Jungen für bis zu 100 EUR verkauft und wenn du sie nicht gleich mitnehmen kannst/willst, dann kriegst du noch jeden Tag mit 2 bis 5 EUR berechnet, den sie ab jetzt noch bei der Mutter bleiben.
Ach ja, dann gibt es auch noch die richtig professionellen Vermehrer. Die langen richtig zu. Bis zu 1000 für ein Kätzchen. Aber da ist das nicht verantwortungslos. Jedenfalls nicht, wenn man die Katzen BKH oder EKH nennt und sich als Züchter tituliert.

oder wieder in Verantwortungslose Hände die es nicht begreifen vorsichtsmaßnahmen zu unternehmen...
Bezeichnest du mich als verantwortungslos?



Ich sehe da überhaupt keine logik drin... es sollte mehr Menschen geben die Tierheime unterstützen und sowas zu lesen, nein, ich seh da überhaupt keine Logik drinn.

Klar, Kohle haben wollen sie. Spende nennt sich das. Aber wenn man ihnen ein Tier abnehmen und in einer guten Umgebung. liebevoll halten will, dann kriegt man es nicht. Wegen Einzelhaltung oder weil man Student ist. Vielleicht auch, weil man schon über 60 ist und die Katze einen überleben könnte. Oder man hat zuviele Kinder und deshalb ist es zu laut für die Katzen. Oder man hat schon 5 katzen und kriegt sie deshalb nicht. Ne katze oder sonst ein Tier im Tierheim zu bekommen ist ja fast so schwer wie eine Adoption.



Das was in dem Preis mit drin steckt muss man mit beachten, kastration, Impfungen, entwurmen, evtl. Krankheiten die behandelt werden müssen, Futter, Streu... das alles Trägt das Tierheim und irgentwo muss das Geld wieder her kommen um auch den anderen Schützlingen zu helfen.

Da stimme ich dir absolut zu. Das ist nicht zu viel. Aber dadurch dass es eine gerechtfertige Gebühr ist werden 300 EUR nicht weniger. Es bleiben 300 EUR, also doppelt so viel wie 150 EUR und die müssen erst mal verdient sein.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #12
Du wohnst sicherlich nicht in einer Erdgeschoss- oder gar Kellerwohnung? Da ist nämlich ne rollige Katze schneller draußen als du gekuckt hast.

Jup wohne ich und so schwer ist das nicht die Tür hinter sich zu, zu machen das haben wir bei unseren beiden auch geschafft.

Abtreibung ist Mord. Dann kann man ja auch wieder die Jungen ein einen Sack stecken und in den Bach werfen. Kommt aufs gleiche raus.

Da gibt es noch sehr große Unterschiede, wer rechtzeitig reagiert der verhindert das und dabei ist der Nachwuchs noch nicht lebensfähig.

Ich hab keine Ahnung, wo du wohnst, aber bei uns landen junge Katzen schon lange nicht mehr im Tierheim

Hört sich gut an aber bei uns sin der Umgebung sind die THs leider sehr überfüllt mit kleinen Kitten.

Ach ja, dann gibt es auch noch die richtig professionellen Vermehrer. Die langen richtig zu. Bis zu 1000 für ein Kätzchen. Aber da ist das nicht verantwortungslos.

Ich bin strickt gegen die Katzenzucht ob Professionell oder nicht, es sitzen zu viele Katzen im Tierheim.

Bezeichnest du mich als verantwortungslos?

nein, Ich rede von Leuten die genau diese Vorsichtsmaßnahmen nicht einhalten

Klar, Kohle haben wollen sie. Spende nennt sich das. Aber wenn man ihnen ein Tier abnehmen und in einer guten Umgebung. liebevoll halten will, dann kriegt man es nicht. Wegen Einzelhaltung oder weil man Student ist. Vielleicht auch, weil man schon über 60 ist und die Katze einen überleben könnte. Oder man hat zuviele Kinder und deshalb ist es zu laut für die Katzen. Oder man hat schon 5 katzen und kriegt sie deshalb nicht. Ne katze oder sonst ein Tier im Tierheim zu bekommen ist ja fast so schwer wie eine Adoption.

sfz... wie gesagt, das Tierheim hat seine Gründe, bei uns im Tierheim werden nur Einzekatzen abgegeben die wirklich schon alt sind und ihr leben lang alleine waren (davon abgesehen heißt das sicher nicht das man es mit einer zweiten miez nicht versuchen kann) aber die meisten werden viel lieber zu zweit abgegeben und das nehmen scheinbar manche ernster als andere.
Das mit den Studenten kann man noch verstehen, wenn niemand anderes da ist und die Miez lange alleine ist, find ich das auch nicht gerade prikelnt.. das mit 60 jahren ist totaler quatsch, genauso wie mit den Kindern und den vorhandenen 5 und da müsste wäre das nicht abgeben wohl wegen finanziellen Gründen etc.

Da stimme ich dir absolut zu. Das ist nicht zu viel. Aber dadurch dass es eine gerechtfertige Gebühr ist werden 300 EUR nicht weniger. Es bleiben 300 EUR, also doppelt so viel wie 150 EUR und die müssen erst mal verdient sein.

Dafür hat man ein gutes Gewissen, ich würde lieber spaaren als das ich Vermehrer unterstütze
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #13
Man Kann Katzen ja auch mit 5 Monaten kastrieren - VOR der ersten Rolligkeit. Das ist in den meisten Fällen sowieso ein Vorteil für dieTiere.

Und ich impfe mit sehr gutem Grund nicht jedes Jahr, und Zahnstein bekommt nun auch nicht jede Katze so viel, dass der jedes Jahr entfernt werden müsste - ahnsteinbildung ist Veranlagung, andere schaffen es locker 12 zu werden ohne einmal wirklich schlimmen Zahnstein zu haben.

Wenn man eine neue Katze dazu bekommt sollte man die Alte auch erst mal einige Wochen innen lassen, damit beide sich aneinander gewöhnen müssen, und ebe nicht eine einfach ausweichen kann. das klappt wunderbar.

Und lüften kann man auch mit Wohnungskatzen - gescheite, feste Fliegengitter helfen.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #14
Nur mal ein einwurf. Wir wohnen in einer Erdgeschosswohnung mit Garten und allem unsere Katze war drinnen auch wo sie rollig war, weil wir erst 2 Wochen später einen Termin zur Kastra hatten! Also so ist das nicht und wir haben auch gelüftet und sind auch in den Garten gegangen.

Ich finde auch das es besser ist, sich 2 Katzen anzuschaffen als nur eine. Es ist einfach Artgerechter!
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #15
Man Kann Katzen ja auch mit 5 Monaten kastrieren - VOR der ersten Rolligkeit. Das ist in den meisten Fällen sowieso ein Vorteil für dieTiere.[/ Quote]
Klar kann man. Kann man auch schon mit 4 Monaten machen lassen. Kein Thema. Sicher bist du auch so schlau und weißt ganz genau wann deine Katze das erste mal Rollig wird. Und natürlich hast du das alles perfekt geplant und schon 1 woche vorher den Termin beim TA und Urlaub kriegst du auch genau dann wann du willst. Deine Kollegen haben ja sicher Verständnis dafür, dass jetzt deine Katze kastriert werden muss und verschieben deshalb gerne ihren Urlaub.

Was ich damit sagen will ist einfach das, dass es wirklich passieren kann, dass einem eine junge unkastrierte Katze ausbüchst weil sie rollig geworden ist und man das entweder (noch) nicht gemerkt hat oder man einfach mal vergisst ne Tür oder ein Fenster zu zumachen. Deshalb jemanden als verantwortungslos zu bezeichnen finde ich sehr übertrieben und auch etwas überheblich.

Und ich impfe mit sehr gutem Grund nicht jedes Jahr, und Zahnstein bekommt nun auch nicht jede Katze so viel, dass der jedes Jahr entfernt werden müsste - ahnsteinbildung ist Veranlagung, andere schaffen es locker 12 zu werden ohne einmal wirklich schlimmen Zahnstein zu haben.

4 Katzen alle 2 Jahre geimpft. Pro Impfung 30 EUR Macht in 5 Jahren 300 EUR. Also nix mit weniger als 200.

Wenn man eine neue Katze dazu bekommt sollte man die Alte auch erst mal einige Wochen innen lassen, damit beide sich aneinander gewöhnen müssen, und ebe nicht eine einfach ausweichen kann. das klappt wunderbar.

Sag mal, hälst du mich für bescheuert oder was? Was soll denn der Satz. Falls du damit auf den Umzug von Minka anspielst, dann lerne lesen. Minka ist 12 Wochen nach Tapsis einZug ausgezogen. Nicht nach 12 Tagen. Natürlich hatte ich sie 3 Wochen nicht raus gelassen. Dabei hat sie mir ordentlich die Tapete neben der Tür und unter dem Fenster zerkratzt, weil sie raus wollte.

Und lüften kann man auch mit Wohnungskatzen - gescheite, feste Fliegengitter helfen.

Also ich denke, dass man auch mit Wohnungskatzen ohne Fliegengitter lüften kann. Weiß zwar jetzt gar nicht, was der Satz soll. Es ging doch bisher nie um das Lüften mit Wohnungskatzen. Hauptsache mal was gesagt. Auch wenn es überhaupt keine Sinn ergibt. Man muss ja demonstrieren, wie schlau man ist.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #16
Du wohnst sicherlich nicht in einer Erdgeschoss- oder gar Kellerwohnung? Da ist nämlich ne rollige Katze schneller draußen als du gekuckt hast. Natürlich kann man aber auch 1-2 Wochen nicht lüften und die Kinder nebst Ehemann ausquartieren, damit sie nicht aus Versehen die Tür auflassen wenn sie zum Müll oder zum Auto gehen.
Das hattest du wegen dem lüften geschriebn.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #17
Kassandra, wir versuchen dir hier nur zu helfen. Du hast dich beschwert, weil du den Kater aus dem Tierheim nicht "bekommen" hast. Das spricht meiner Meinung nach aber nur für das Tierheim, denn anscheinend braucht der Kater, wie fast jede andere Katze auch, dringend soziale Kontakte. Anstatt dich darüber aufzuregen, solltest du eigentlich froh sein, dass die Tierheime auch darauf achten wo die Katzen hinkommen.

Es haben schon viele Katzen bei dir gelebt und ich glaube dir, dass du nur das Beste für deine Tiere willst, dann solltest du aber bitte kein Kitten alleine halten und auch nicht von sogenannten Vermehrern "kaufen".

Das TH aus dem ich meine Katzen habe, ist momentan vollgestopft mit Kitten. Die suchen händeringend Pflegestellen, dass die Mutter ihre Babys in einem schönen zuhause großziehen kann, wo die kleinen nicht nur Kontakt zu ihren Wurfgeschwistern, sondern auch zu Menschen haben und die Geräusche des Alltags kennen lernen.

Am besten schaust du dich in den Tierheimen um. Bei uns gibt es oftmals Katzen, die schon aus Eintelhaltung kommen und auch nur in Einzelhaltung vermittelt werden.
Ob man diese nicht auch vergesellschaften könnte, ist eine andere Sache.
Wie gesagt, wir wurden im ersten Tierheim auch bitterböse abgewürgt, im zweiten haben wir dann aber ganz tolle Katzen gefunden, die super zu uns passen. :)
Verurteil die Tierheime nicht zu schnell.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #18
Kassandra, ich verstehe dein Grummeln jetzt ehrlich gesagt auch nicht so ganz. Jeder Tierfreund ist froh, wenn ein Tierheim seine Tiere nicht einfach wahrlos an neue Halter vermittelt, denn es geht nicht darum möglichst schnell alle Plätze leer zu bekommen, sondern ein geeignetes Zuhause für jedes Tier zu finden. Und wenn eben Katze X nicht zu Halter Y passt, dann ist das mehr als verantwortungsbewusst, auchmal "nein" zu sagen. Es ist doch keiner Katze geholfen, wenn sie einfach irgendwohin vermittelt wird und dort letztlich todunglücklich ist... Denn das hat mit Tierschutz auchnichts zu tun.

Und ich bin halt der Meinung, dass es besser ist sich um ein Tier richtig zu kümmern als um mehrere so: Futter, Impfen und gut ist.
Außerdem ist das ja auch eine Kostenfrage. Soll ich 2 nehmen und dann beim TA sparen?
Du wohnst sicherlich nicht in einer Erdgeschoss- oder gar Kellerwohnung? Da ist nämlich ne rollige Katze schneller draußen als du gekuckt hast. Natürlich kann man aber auch 1-2 Wochen nicht lüften und die Kinder nebst Ehemann ausquartieren, damit sie nicht aus Versehen die Tür auflassen wenn sie zum Müll oder zum Auto gehen.

Und vielleicht überdenkst du deine Aussagen hier nochmal im Geheimen, denn von einer Person mit 20 Jahren Tiererfahrung erwarte ich persönlich mir eigentlich etwas mehr an Kompetenz und Verständnis:
Sicherlich ist es besser eine Einzelkatze richtig zu halten, als zwei Katzen nur halb, aber noch besser ist es zwei Katzen richtig zu halten. Und wenn du das nicht gewährleisten kannst, warum auch immer, dann ist das ein sehr schwerwiegender Grund gegen eine Katzenabgabe zu stimmen. Genauso sieht es mit dem "Einsperren" in der Wohnung aus, solange die Katze noch nicht kastriert ist. Entschuldige, aber dazu sollte eine katzenerfahrene Person in der Lage sein, immerhin geht es hier um das Wohl des Tieres. Es ist ja auch nur eine begrenzte Zeit. ;)

Bei allem Verständnis für deinen Frust, bitte denk nochmal in Ruhe über die genannten Punkte nach. Vielleicht lässt sich ja eine Lösung finden, dass du zum geeigneten Zuhause für die Wunschkatze wirst.
Tierliebe allein macht eine gute Haltung eben leider noch nicht aus. ;)
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #19
Eh hallo, irgendwie haben es hier die Leute echt nicht mit lesen. Da wird irgendwas von lüften und Wohnungskatzen getextet, dabei dann noch passagen aus dem Zusammmenhang genommen.
Hier bei ging es lediglich um eine rollige Katze in einer Keller- oder Erdgeschosswohnung. Nicht um eine Wohnungskatze als solche.

Zum Einsperren einer rolligen Katze in der Wohnung hab ich niemals mit nur einem Satz gesagt, dass ich damit nicht einverstanden bin oder dazu nicht in der Lage bin. Ich hatte insgesamt 3 weibl. Jungkatzen, eine davon sogar noch mit Wurfbruder und niemals wurde eine trächtig.
Mir ging es nur darum, dass hier Leute als verantwortungslos bezeichnet werden, denen eben mal eine Katze auskommt und trächtig zurück kehrt. Das kann passieren. Ganz besonders wenn in der Famile auch noch kleine Kinder leben. Im Nachhinein kann ich dazu nur sagen: Zum Glück kann das passieren, denn genau so ist meine Tiffy entstanden. Mit ihr hatte ich knapp 12 schöne Jahre und wenn sie nicht per Zufall entstanden wäre, wäre mein Leben doch um einiges ärmer gewesen.

Eine Lösung hab ich gefunden. Ich werd mir eben mal den kleinen Kater anschauen. Der war nämlich von Anfang an mein 2. Favorit. Wenn er mich mag, dann nehm ich ihn. Egal wo er her kommt. Ich mag ihn und nicht irgend eine Katze.
Und wer weiss, vielleicht nehm ich seinen Bruder gleich mit oder ich besorg ihm in ein paar Wochen eine Freundin oder ich bring mir gleich noch aus dem Urlaub eine mit oder ich krieg in einigen Wochen/Monaten wieder ein Katze von jemandem, der in Pflegeheim muss. Vielleicht bleibt er aber auch alleine. Vielleicht hab ich auch in 6 Monaten hier 5 Katzen rumlaufen. Keine Ahnung! Kann alles passieren. Nur lass ich mir das nicht vorschreiben.
 
  • Wollte helfen und darf nicht Beitrag #20
Kassandra, du missverstehst uns. Natürlich kann so ein Unfall passieren und eine Katze kommt trächtig zurück. Das ist dann dumm gelaufen und natürlich wünscht jeder einzelne hier den Kätzchen dann ein schönes Zuhause. Es geht nur darum, dass es eben nicht immer Unfälle sind, sondern das man nicht kastriert, weil man es nicht für nötig hält oder weil Kitten ja so süß sind, weil man der Kätzin ihr Mutterglück einmal gönnen möchte, usw. Und das zu unterstützen ist in vielen Fällen einfach nicht sehr geschickt, da bei unbedachter Vermehrung eben Gendefekte begünstigt werden können. Und mit jedem Kauf unterstützt man diese Sparte, die leidtragenden sind dann aber die Tiere. Das muss so mancher Halter sich irgendwann schmerzlich eingestehen, ich weiß wovon ich rede... :(

Und der zweite Punkt über den sich hier im Thema geärgert wird ist, dass du dem Tierheim die Schuld in die Schuhe schiebst und dich über einen Fakt pikierst, der dich eigentlich freuen sollte.
Das das in deinem Fall traurig ist, ist ja verständlich, aber streng genommen musst du dir an die eigene Nase fassen und dich fragen, wieso du die Katze nicht bekommst. Anstatt jetzt einfach die nächste Katze von einem anderen Ort zu holen, wäre es sinnvoller dich mal damit ausseinander zu setzen, was bei dir verbesserungsbedürftig ist und daran zu arbeiten. Also versteh das bitte nicht als angriff, sondern als bitte dein Vorhaben zum Wohle des Tieres nochmal zu überdenken.

Liebe Grüße

PS: Vorschreiben will dir übrigens niemand etwas, aber du hast dich hier ausgelassen und es wurde versucht zu erklären, welche Gründe das Tierheim gehabt haben könnte und auf deine Aussagen Bezug genommen.
 
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