Huhu ihr Lieben,
erstmal danke für eure Anteilnahme und vor allem eure Empfehlungen für Hofheim, das gibt mir Mut! Viele eurer Gedanken gehen mir auch durch den Kopf.
Mal zu den Symptomen: Wie schon richtig gesagt wurde, sind die meisten Symptome eigentlich eher bei Welpen, aber Hanna hat nicht "nur" ein Symptom: Sie hat Durchfall, sie trinkt sehr viel mehr, pinkelt entsprechend oft (habe seit einem Monat nicht mehr richtig durchgeschlafen, weil sie Nachts raus muss), sie wird schnell müde und schläft phasenweise sehr viel. Da sind auch noch neurologische Ausfälle dabei, die nach und nach kamen und recht vielfältig sind. Des Weiteren hat sie deswegen wohl auch eine zu kleine Leber. Den Rest hat sie tatsächlich nicht. Zur Liste müsste man noch "Aggressionen" hinzufügen.
Zum Lebershunt: Die TK hat meinem TA alle Daten zukommen lassen und er bestätigte eben die Leute und meinte, es ist selten - aber es kommt vor... Schattenseele, ja, sie haben diesen Amoniaktest gemacht. Sogar zweimal, wenn ich meine Mutter richtig verstanden hab und Hanna hatte den doppelten Wert über der Toleranzgrenze - also extrem mies

Wohl aus diesem Grund haben sie den Prof dazu geholt. Im Übrigen wäre sie nicht unbedingt zu alt für die Symptome. So etwas ist meist angeboren aber kann sich bis zu 2 1/2 Jahren hinauszögern. Hanna hatte ja auch immer mal Durchfall oder "Müdigkeitsanfälle" auch im Junghundalter. Aber das war für uns dann immer ein Infekt oder ein einfaches Nicht Wohlsein und war nicht zu bemerken, wenn man sie nicht kannte. Da konnte man ja nicht mit so etwas rechnen

Genau genommen sind das schon fortgeschrittene Symptome. Hätten wir nichts getan, wäre sie uns ja schon an der Darmentzündung gestorben. Ich hab unten irgendwo die Rechnung liegen, da sieht man auch, was alles gemacht wurde, das kann ich euch bei Bedarf abtippen.
Zu Gießen: Collie ja, da kann ich dir aus den Erzählungen meiner Eltern und meines TA zustimmen. Die Orga war da auch dermaßen schlecht. Sie haben vergessen meine Eltern einzutippen, weswegen sie 1 1/2 Stunden gewartet haben und nur dran kamen, weil die TÄ nach ihnen gefragt hat :roll: Und ja, wie mein TA sagte, der klinische Standart in der Chirurgie ist wohl wirklich nicht empfehlenswert... Und da da eh kein Spezi Chirurg für Hannas Problem ist, sehe ich auch keine Veranlassung dahinzufahren. In Hofheim soll es wohl einen geben der - für die verhältnismäßig selten diagnostizierte Krankheit - sich damit auskennt und bei dem entsprechend die Chance höher ist, dass Hanna nicht zweimal operiert werden muss. Außerdem spricht, wie gesagt, für sie, dass Hanna da nicht gleich eine Woche bleiben muss und dass sie einen Pfleger hat und nicht 5, die dann da alle im Wechsel ohne Plan auf sie aufpassen.
Zu RC: Mein Vater ist auch entsprechend angekotzt. Er mag nicht extrem viel Ahnung und Lust haben über Futter zu sprechen, aber die Marketing Masche von RC ist ihm auch bewusst. Z.B. ist das ein RC- Futter, welches nicht im Handel, sondern nur über den TA zu kaufen ist - na so ein Zufall :roll: Ich seh vor allem keinen Unterschied, ob ich sie das nun barfe oder in einer überteuerten Dose kaufe. Bis auf den Mais hat Hanna den ganzen Inhalt des Futters halt in Barf-Form bekommen. Ich habe auch nicht vor das zu ändern *trotz*
Zu den Leberwerten: Ich hab eben nochmal meine alten Beiträge hervorgekramt und da schrieb ich, dass bei meinem TA die Leberwerte schon ein wenig erhöht waren. Das scheine ich in Anbetracht der damaligen Darmentzündung verdrängt zu haben. Trotzdem finde ich es krass, wie hoch geschossen die auf einmal sind. Aber das lag wohl an diesem Amoniaktest, da wurde es ja förmlich provoziert.
Wir haben das jetzt alles sacken lassen. Ich hatte in der Uni viel Zeit zum Nachdenken (dank langweiliger Seminare *g*) und hab mich eben mit meinen Eltern beraten. Mein Vater hat das Glück in einer sehr hundefreundlichen Abteilung zu arbeiten, wo jeder fleißig mitgefiebert hat. Die Meinungen gingen stark auseinander. Sein Chef würde Hanna operieren lassen. Einer seiner Kollegen sagte, dass bei ihm dort die Liebe aufhört... Naja, nachdem ich ihm berichten konnte, dass Hofheim etwas günstiger ist als Gießen und Hanna nun immerhin zwei Jahre alt ist und wir nicht von einem langen, erfüllten Leben sprechen können, stimmte er mir zu, die Kosten zusammen zu tragen. Wir werden der TK Hofheim alle Unterlagen zukommen lassen und die sollen sich das alles nochmal anschauen. Wenn Hanna wirklich einen Lebershunt hat, werden sie das ja wohl auch auf dem Ultraschallbild sehen, welches ihnen zugeschickt wird. Neue Untersuchungen werden wir aber nicht machen lassen. Die offensichtlichen Sachen sind ja gemacht worden und da wir schon die nächsten Tage mit Hofheim Kontakt aufnehmen wollen, kann man hier nicht von veralteten Ergebnissen sprechen. Das wird vielleicht nicht für jedermann verständlich, aber ich musste es meiner Mutter "versprechen", weil Hanna einfach zuviel beim TA war die letzte Zeit. Da die Ergebnisse, wie gesagt, frisch sind, sehe ich ohnehin kein Veranlassung wieso das jetzt alles NOCHMAL gemacht werden soll. Den einzigen Unterschied, den ich mache, ist, dass ICH dahin fahre. Nächste Woche sind meine Studienleistungen rum und ich hab genug Zeit auch mal die Uni blau zu machen. Dann wackel ich dahin und will genau sehen WO nun dieser Lebershunt ist - und wenn die mir eben ein Bild einer normalen Leber gegenüberstellen müssen, damit ich den Unterschied sehe... So einfach wie in Gießen kommen mir die nicht davon.
Auf jeden Fall ist sicher, dass Hanna operiert wird. Es sei denn, es stellt sich ganz mysteriös raus, dass mich Gießen angelogen hat und sie nur eine OP an den Mann bringen wollen. Das werde ich ja dann in Hofheim erfahren.