Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen

Diskutiere Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Ähhh, ich weiß nicht, ob hier ein Missverständnis vorliegt (wegen "alles schön und gut aber") oder du nur nachträglich noch etwas an Pewee richten...
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  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #141
@Pewee
alles schön und gut aber wieso waren dann bei Deinem TA die Leberwerte in Ordnung, dass dürfte ja dann auch nicht sein. Ich will einfach nicht glauben das Hanna diese Krankheit hat! Sie ist zu "alt" ;) dafür und zeigt von -zig Symptomen nur eins und dass noch nicht mal ständig....nee, darf nicht sein!
*Daumen drück*
Off-Topic
Ähhh, ich weiß nicht, ob hier ein Missverständnis vorliegt (wegen "alles schön und gut aber") oder du nur nachträglich noch etwas an Pewee richten wolltest...
Sie ist unterwegs und hat seit 11:35 nichts mehr geschrieben. *verwirrt guckt* ;)
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen

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  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #142
@Morastbiene
natürlich ist nichts "schön und gut", dass ist nur so eine Redewendung.
Und ja, ich hab Deinen Text von 12:14Uhr mit Pewee verwechselt, ich dachte sie hätte das geschrieben. :?
Ich darf das, ich bin schon alt! ;)
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #143
Huhu ihr Lieben,

erstmal danke für eure Anteilnahme und vor allem eure Empfehlungen für Hofheim, das gibt mir Mut! Viele eurer Gedanken gehen mir auch durch den Kopf.

Mal zu den Symptomen: Wie schon richtig gesagt wurde, sind die meisten Symptome eigentlich eher bei Welpen, aber Hanna hat nicht "nur" ein Symptom: Sie hat Durchfall, sie trinkt sehr viel mehr, pinkelt entsprechend oft (habe seit einem Monat nicht mehr richtig durchgeschlafen, weil sie Nachts raus muss), sie wird schnell müde und schläft phasenweise sehr viel. Da sind auch noch neurologische Ausfälle dabei, die nach und nach kamen und recht vielfältig sind. Des Weiteren hat sie deswegen wohl auch eine zu kleine Leber. Den Rest hat sie tatsächlich nicht. Zur Liste müsste man noch "Aggressionen" hinzufügen.

Zum Lebershunt: Die TK hat meinem TA alle Daten zukommen lassen und er bestätigte eben die Leute und meinte, es ist selten - aber es kommt vor... Schattenseele, ja, sie haben diesen Amoniaktest gemacht. Sogar zweimal, wenn ich meine Mutter richtig verstanden hab und Hanna hatte den doppelten Wert über der Toleranzgrenze - also extrem mies :( Wohl aus diesem Grund haben sie den Prof dazu geholt. Im Übrigen wäre sie nicht unbedingt zu alt für die Symptome. So etwas ist meist angeboren aber kann sich bis zu 2 1/2 Jahren hinauszögern. Hanna hatte ja auch immer mal Durchfall oder "Müdigkeitsanfälle" auch im Junghundalter. Aber das war für uns dann immer ein Infekt oder ein einfaches Nicht Wohlsein und war nicht zu bemerken, wenn man sie nicht kannte. Da konnte man ja nicht mit so etwas rechnen :( Genau genommen sind das schon fortgeschrittene Symptome. Hätten wir nichts getan, wäre sie uns ja schon an der Darmentzündung gestorben. Ich hab unten irgendwo die Rechnung liegen, da sieht man auch, was alles gemacht wurde, das kann ich euch bei Bedarf abtippen.

Zu Gießen: Collie ja, da kann ich dir aus den Erzählungen meiner Eltern und meines TA zustimmen. Die Orga war da auch dermaßen schlecht. Sie haben vergessen meine Eltern einzutippen, weswegen sie 1 1/2 Stunden gewartet haben und nur dran kamen, weil die TÄ nach ihnen gefragt hat :roll: Und ja, wie mein TA sagte, der klinische Standart in der Chirurgie ist wohl wirklich nicht empfehlenswert... Und da da eh kein Spezi Chirurg für Hannas Problem ist, sehe ich auch keine Veranlassung dahinzufahren. In Hofheim soll es wohl einen geben der - für die verhältnismäßig selten diagnostizierte Krankheit - sich damit auskennt und bei dem entsprechend die Chance höher ist, dass Hanna nicht zweimal operiert werden muss. Außerdem spricht, wie gesagt, für sie, dass Hanna da nicht gleich eine Woche bleiben muss und dass sie einen Pfleger hat und nicht 5, die dann da alle im Wechsel ohne Plan auf sie aufpassen.

Zu RC: Mein Vater ist auch entsprechend angekotzt. Er mag nicht extrem viel Ahnung und Lust haben über Futter zu sprechen, aber die Marketing Masche von RC ist ihm auch bewusst. Z.B. ist das ein RC- Futter, welches nicht im Handel, sondern nur über den TA zu kaufen ist - na so ein Zufall :roll: Ich seh vor allem keinen Unterschied, ob ich sie das nun barfe oder in einer überteuerten Dose kaufe. Bis auf den Mais hat Hanna den ganzen Inhalt des Futters halt in Barf-Form bekommen. Ich habe auch nicht vor das zu ändern *trotz*

Zu den Leberwerten: Ich hab eben nochmal meine alten Beiträge hervorgekramt und da schrieb ich, dass bei meinem TA die Leberwerte schon ein wenig erhöht waren. Das scheine ich in Anbetracht der damaligen Darmentzündung verdrängt zu haben. Trotzdem finde ich es krass, wie hoch geschossen die auf einmal sind. Aber das lag wohl an diesem Amoniaktest, da wurde es ja förmlich provoziert.


Wir haben das jetzt alles sacken lassen. Ich hatte in der Uni viel Zeit zum Nachdenken (dank langweiliger Seminare *g*) und hab mich eben mit meinen Eltern beraten. Mein Vater hat das Glück in einer sehr hundefreundlichen Abteilung zu arbeiten, wo jeder fleißig mitgefiebert hat. Die Meinungen gingen stark auseinander. Sein Chef würde Hanna operieren lassen. Einer seiner Kollegen sagte, dass bei ihm dort die Liebe aufhört... Naja, nachdem ich ihm berichten konnte, dass Hofheim etwas günstiger ist als Gießen und Hanna nun immerhin zwei Jahre alt ist und wir nicht von einem langen, erfüllten Leben sprechen können, stimmte er mir zu, die Kosten zusammen zu tragen. Wir werden der TK Hofheim alle Unterlagen zukommen lassen und die sollen sich das alles nochmal anschauen. Wenn Hanna wirklich einen Lebershunt hat, werden sie das ja wohl auch auf dem Ultraschallbild sehen, welches ihnen zugeschickt wird. Neue Untersuchungen werden wir aber nicht machen lassen. Die offensichtlichen Sachen sind ja gemacht worden und da wir schon die nächsten Tage mit Hofheim Kontakt aufnehmen wollen, kann man hier nicht von veralteten Ergebnissen sprechen. Das wird vielleicht nicht für jedermann verständlich, aber ich musste es meiner Mutter "versprechen", weil Hanna einfach zuviel beim TA war die letzte Zeit. Da die Ergebnisse, wie gesagt, frisch sind, sehe ich ohnehin kein Veranlassung wieso das jetzt alles NOCHMAL gemacht werden soll. Den einzigen Unterschied, den ich mache, ist, dass ICH dahin fahre. Nächste Woche sind meine Studienleistungen rum und ich hab genug Zeit auch mal die Uni blau zu machen. Dann wackel ich dahin und will genau sehen WO nun dieser Lebershunt ist - und wenn die mir eben ein Bild einer normalen Leber gegenüberstellen müssen, damit ich den Unterschied sehe... So einfach wie in Gießen kommen mir die nicht davon.

Auf jeden Fall ist sicher, dass Hanna operiert wird. Es sei denn, es stellt sich ganz mysteriös raus, dass mich Gießen angelogen hat und sie nur eine OP an den Mann bringen wollen. Das werde ich ja dann in Hofheim erfahren.
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #144
*mich nochmal hier reinschleich*

Hm, das klingt alles schon nach einer größeren Sache und etwas Ernsterem, also so abwegig ist dann die Diagnose vielleicht doch nicht...leider...*seufz*

Ich denke, dass das eine gute Idee ist mit den Ergebnissen übermitteln und telefonisch schon mal einiges abklären, da kann man Hanna sicher viel mit ersparen. Und wenn das alles in den nächsten Tagen geschieht denke ich, muss man höchstens noch mal ein Blutbild nachmachen oder so, aber keine großen Diagnostiken mehr anstellen.

Wenn du Namen von den Ärzten in Hofheim hast, die dann für euch zuständig sind, kann ich auch nochmal gezielt nachfragen beim meinem TA und/oder zwei, drei Bekannten, ob die die kennen, was für einen Eindruck die hatten etc. pp (gerne dann auch per PN)

Ich drücke ganz, ganz feste die Daumen, dass das alles über die Bühne geht, die OP gut läuft (sollte sie denn nötig sein) und die Kleine das alles gut meistert!

*mich wieder rausschleich*
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #145
Pewee, wir drücken dir hier alle ganz fest die Daumen und die Pfoten.
Ich bin sehr gespannt, was bei der nächsten Klinik raus kommt.
Wir sind in gedanken bei euch.
Knuddel deine Maus mal von uns.
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #146
Pewee, ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an und drücke alle Daumen. Inka drückt die Pfoten.
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #147
Ohjee, Pewee *mal fest knuddel*,

irgendwie hatte ich die leise Hoffnung, dass Dein TA heute Entwarnung gibt ... :(

Ich kann Eure Entscheidung absolut verstehen und würde es wahrscheinlich genauso machen.

Hier sind jedenfalls alle Pfoten und Daumen fest gedrückt, dass Hanna, Du und Deine Eltern das alles schaffen und gut überstehen.

LG Ida
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #148
Tompina, danke für das Angebot! Ich würde es sehr gerne annehmen. Ich weiß jetzt nicht genau, wie die das einteilen, aber da ist zumindest einer, bei dem ich Hoffnung hab, dass er wirklich Ahnung hat (Namen kann ich jetzt natürlich nicht nennen, aber er schrieb seine Doktorarbeit über Leberchirurgie. Das klingt ja eigentlich relativ vielversprechend, dass es sein Interessengebiet ist und er sich auch fortwährend auf dem neusten Stand hält). Aber sobald ich weiß, wer da operieren würde, würde ich dir gerne eine Pn schreiben, wenn dein Angebot dann noch steht! Wir wollen auf jeden Fall nächste Woche mal anrufen. Mein TA will sich jetzt über das WE nochmal mit seinem Büchern und dem Internet über diese Krankheit schlauer machen und ich will da auch ein wenig surfen, damit man mir für den Fall der Fälle nix andrehen kann ;)


Danke für euren Beistand, ich wäre sonst echt aufgeschmissen *seufz* Ich hoffe nur, dass man es gut operieren kann und es dann nicht irgendwelche Komplikationen gibt. Es wäre der absolute Horror, wenn Hanna schon in absehbarer Zeit nicht mehr ist :(
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #149
Habe jetzt immer wieder still mitgelesen - gefiebert und drücke euch jetzt ganz fest die Daumen!
Hannah schafft das, sie hat Terrierblut.[GVIDEO][/GVIDEO]
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #150
Hey du!
Ach mensch ich hatte auch so gehofft das sie "nur" dieses 1 Symptom hat...
Aber wenn der Ammoniaktest auch so schlecht ausfiel...
Ich drücke fest die Daumen das die OP gut verläuft und das sie nur eine braucht um wieder fit zu werden.
Weißt du denn schon wann es weitergeht?
Mit der Klinik und so?

LG und ganz viel Kraft und einen *Knuddler*!
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #151
hallo Pewee,

ich finde es hat großen Respekt verdient, wie Deine Eltern hinter Dir und den Hunden stehen! (das ist ja leider nicht immer so, aus welchen Gründen auch immer) Und ich finde es absolut Klasse, das sie Dir die OP ermöglichen.
Auch, das Ihr Hanna nicht nochmal alle Untersuchungen durchmachen lasst, kann ich gut verstehen.
Ich dachte nur, um einfach sicher zu gehen, aber eigendlich reicht ja dann auch der Ultraschall, der ja wohl eh vor der PO gemacht werden muß um nochmal zu gucken?

hier sind auf jeden Fall alle Daumen weiterhin gedrückt
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #152
Ernährt ihr Hanna jetzt eigentlich vegetarisch?
Ich mein das gelesen zu haben.

LG!
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #153
Aber sobald ich weiß, wer da operieren würde, würde ich dir gerne eine Pn schreiben, wenn dein Angebot dann noch steht!

Klaro, das steht dann auch noch! :D Meld dich einfach, wenn es soweit ist, dann strecke ich meine Fühler aus.
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #154
Hach Pewee ich weis gar nicht was ich schreiben/sagen soll ausser "Fühl dich mal gedrückt von mir wenn du willst" Du sollst wissen ich lese hier still mit und drücke für euch alle Daumen und Pfoten auch wenn ich nix schreibe fieber ich hier mit euch mit und hoffe das alles wieder gut wird/nicht so schlimm ist

In diesem sinne *lass dich mal drücken wenn du magst*
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #155
ich finde es hat großen Respekt verdient, wie Deine Eltern hinter Dir und den Hunden stehen! (das ist ja leider nicht immer so, aus welchen Gründen auch immer) Und ich finde es absolut Klasse, das sie Dir die OP ermöglichen.

Ohne näher darauf eingehen zu wollen, kam das eigentlich erst zum Schluss hin. Immerhin ist Jerry ja eher der Hund meiner Eltern. Hanna zähle ich eher als meinen Hund. Zumindest mein Vater war die ganze Zeit gegen Tierklinik und gegen Op und allem drum und dran. Aber ist auch erstmal nicht so wichtig... Ich würds (und muss es vorerst) allein bezahlen. Die Hunde haben uns beide zusammen die letzten Monate so viel gekostet (Jerrys Teckellähme, mehrere Infekte, Hannas Untersuchungen haben sich ja über Monate hinweggezogen und einen vierstelligen Betrag gekostet) und meine Eltern hatten auch in anderen Angelegenheiten richtig viele Kosten, dass die Reserven erstmal aufgebraucht sind.

Theoretisch könnten wir sie erst Mitte Dezember operieren lassen, wenn meine Eltern mitfinanzieren wollen. Aber so lange möchte ich nicht warten, deswegen zahl ich die Op erstmal allein und meine Eltern geben mir ein bissi was zurück, sobald sie können. Also vielleicht. Ich hab nicht mehr nachgefragt *lach* Damit wären allerdings auch meine Reserven langsam aufgebraucht. Von der ehemals 3500 angesparten Sicherheit, ist jetzt nur noch ein Bruchteil übrig. Wenn Hanna eine zweite OP braucht, wirds eng. Mein Freund bot mir zwar an, finanziell mitzuwirken, aber Geld leihen find ich immer schwierig, zumal ich ihm nichtmal sagen könnte, wie schnell er es zurück kriegt. Da ich aufgrund meines ständig wechselnden Stundenplans nur unregelmäßiges "Gehalt" in Form einer Honorarkraft bekomme und zeitlich gesehen dieses Semester nicht mehr arbeiten gehen kann... Ach mal sehen. Laut meinem TA und dem Internet ist die Wahrscheinlichkeit mit einer OP durchzukommen ganz gut, wenn ich bei einem Spezi bin.

Allerdings lasse ich mir die Option offen auch irgendwie nach Berlin zu kommen. Mein Freund bot mir ebenfalls an, mich mit Hanna dort hinzufahren. Mein TA meinte, die wären natürlich noch besser und es gibt auch Studien von ihnen über Lebershunt (wer sich die Tage informiert hat und die Zahlen sah - die kamen aus Studien von Berlin und teilweise auch Gießen). Aber da baue ich auch einfach auf die Ehrlichkeit von Hofheim und hoffe, dass sie sich selbst einschätzen können, wenn ich ihnen dann die Unterlagen zukommen lasse.

Montag werde ich bei meinem TA anrufen und ihm sagen, dass er alle Unterlagen, die er aus Gießen hat zu mir faxen/schicken soll und danach ruf ich in Hofheim an und werde alles mit ihnen absprechen. Ich wurde zwar von Collie gewarnt, dass komplett über den TA zu machen. Allerdings ist Hannas Lebershunt eine verhältnismäßige "Attraktion". Wenn sie schlau sind, werden sie sich das nicht entgehen lassen. Meinen TA hab ich eh schon zuviel beansprucht, der arme Kerl.

Schattenseele, Hanna wird nicht vegetarisch ernährt, aber sie erhält jetzt und auch ein paar Monate nach der Op eine strenge Diät. Der Anteil Fleisch sinkt ganz stark und sie darf auch nur helles Fleisch haben. Fisch und rotes Fleisch sind jetzt die nächsten Monate tabu. Sie bekommt viel Reis und Nudeln (3 Teile Getreide und 1 Teil Fleisch) und Gemüse (keine Kohlsorten, eher Möhren u.ä.). Dazu bekommt sie jeden Tag einen Löffel Hüttenkäse/Quark, Magenschoner, AB, Lactulose für den Darm Ph- Wert und damit der Kot nicht zu hart wird. Zusätzlich dann keine Kauartikel und keinerlei Industrieleckerchen. Leckerchen sind jetzt Nudeln, ein wenig Hüttenkäse oder das RC TroFu, was wir als Probe mitbekommen haben. Das AB wurde uns jetzt über die Monate hinweg geraten, weil es die Leber entlastet und das wäre erstmal wichtiger als ggf. der Anrgiff auf den Darm.
Der Proteinanteil muss recht niedrig gehalten werden und am besten durch Milchprodukte abgedeckt sein. Das Gemüse habe ich bewusst etwas niedriger gehalten. Im Internet stand teilweise, dass es leichtverdaulich sei. Um Ehrlich zu sein, habe ich da aber schon einiges anderes gehört (nämlich tierische Proteine seien leichter zu verdauen). Da aber ohnehin mehr durch Milchprodukte abgedeckt sein soll, wird das entsprechend auch mehr verfüttert.

Ich hoffe, die OP gelingt. Dann gilt sie als gesund und ich kann sie wieder normal füttern und sie hätte eine normale Lebenserwartung... Ich hab gestern bis in die Nacht recherchiert und natürlich auch viele Probleme gelesen... Ich hoffe Hanna bleibt verschont.

Danke für eure Knuddler, die nehme ich gern an!
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #156
@ Labbimama
Macht nichts, jeder darf mal. ;) Wollte nur sichergehen, dass ich nicht halluziniere.

Wie es aussieht, fügt sich wirklich eines zum anderen zusammen...
Ich hoffe nur, dass man es gut operieren kann und es dann nicht irgendwelche Komplikationen gibt. Es wäre der absolute Horror, wenn Hanna schon in absehbarer Zeit nicht mehr ist :(
Sowas darfst du gar nicht denken. Bei kleineren Rassen soll der Shunt meist außerhalb der Leber liegen, was in besser operabel macht, habe ich gelesen. :001:

Was soll ich sonst noch sagen, außer das, was schon meine Vorredner gesagt haben?
Wir halten euch alle Daumen und Pfoten. Du weißt ja, wo wir zu finden sind. :058:
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #157
Es ist auf jeden Fall ein extrahepatischer Lebershunt. Die Intrahepatischen haben wohl meist größere Rassen.

Ich weiß, ich neige sowieso zur Schwarzmalerei, aber die Tatsache, Hanna Leuten zu überlassen, die ich nicht kenne...
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #158
Huhu!
extrahepatischer Lebershunt klingt ja schonmal "besser". Ich habe auch gelesen das die besser zu operieren sind.
Und Hanna wird sicher keine Probleme bekommen.
Das wäre einfach auch nicht fair.
Halte uns bitte auf jeden Fall auf dem Laufenden ja?
Wir halten Daumen und Pfoten gedrückt.
Hanna hat wie schon erwähnt Terrierblut. :)
Sie packt das sicher!

LG Und *Knuddel*
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #159
Oh ja, ich weiß genau was Du meinst! Schau Dir den Arzt erstmal an, der Hanna operieren wird, wenn es passt bekommt man auch meist ein besseres Gefühl!
Zu Eddy's Operateur hatte ich absolutes Vertrauen, klar - trotzdem hatte ich Angst, wäre wohl auch nicht normal wenn es nicht so wäre.
Du musst Dir immer wieder einreden das alles gut wird, dann wird's auch! ;)
Also - auch hier sind Daumen und Pfötchen fest gedrückt!!!!
 
  • Hannas Durchfallproblem, ihr angeborener Lebershunt und seine Folgen Beitrag #160
So, der Morgen war ja mal so gar nicht erfolgreich.

Ich habe in der Tierklinik in Hofheim angerufen und eine total freundliche (Achtung Ironie) Telefondame erwischt. Der Arzt der für solche Dinge zuständig ist, ist krank... Jetzt soll ich Montag nochmal anrufen, vielleicht wäre er dann wieder gesund - großartig. Gleichzeitig durfte ich auch keinen OP-Termin schonmal vormerken. Ich solle da erst nochmal hinkommen, damit wir die Untersuchungsergebnisse besprechen können und sie sich Hanna nochmal anschauen - noch besser. Könnte man ja auch nicht am OP-Tag machen... Ja ich weiß, ich sollte froh sein, dass sie so gründlich sind. Aber es ist wieder über eine Stunde Fahrt, es ist wieder Stress für Hanna, es ist wieder Stress für mich, das könnte man theoretisch auch am Telefon oder am OP-Tag machen (so ein Shunt löst sich ja nicht in Luft auf -.-) und es kostet wieder unmengen Geld, was ich eh schon für die Op zusammenkratzen muss. Nicht so cool :( Das Problem ist vor allem, dass sich alles nach hinten verzögert. Selbst wenn der beste Fall eintritt, der TA nächste Woche wieder da ist und ich auch gleich in dieser Woche einen Termin bekomme... dann muss ich ja auch noch einen neuen Termin für die Op machen. Wer weiß, wie lang das dauert. Wenn ich Pech hab nur über Weihnachten und ganz ehrlich, das kann ich meiner Familie (inklusive mir) ja kaum antun. Dann müsste ich bis Januar warten. Bis Januar! Über einen Monat, wo ich Hanna mit Zeug vollstopfen muss, welches sie nicht mag... Grobe Kosten wollte die Dame mir auch nicht nennen, würde alles mit dem TA besprochen... Toll, ich würds aber gern vorher wissen, ich muss so etwas ja auch organisieren, gibt man ja nicht jeden Tag aus...

Aus Frust und der Hoffnung auf andere Möglichkeiten hab ich dann in Gießen angerufen. Der Arzt, der dafür zuständig war, schreibt gerade an seiner Dr. Arbeit und kommt nur zweimal die Woche für organisatorische Dinge... Alter Schwede, wollen die mich alle veralbern? :shock: Aber dieser TA will mich wenigstens zurückrufen. Mal abwarten.

Super, jetzt kann ich nochmal eine gute Woche mindestens warten, bis ich weiß, was geschehen wird.
 
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