@Danae (hab ichs mir richtig gemerkt?)
Ich schreib mal von Diaz, da bei Darwin der Aufbau wegen dem VPG anders ist, da liegt der Schwerpunkt nicht beim umlaufen der Stange, sondern bei der Geschwindigkeit auf dem Weg zu ihr.
Bei Diaz hab ich mit Bäumen angefangen, ich hab Sie 3 Meter davor abgesetzt, bin mit einem Ball zum Baum und hab ihn dahinter versteckt.
Dann hab ich mich so vor den Baum gestellt, dass Sie nur von einer Seite aus rumgehen kann (Sie achtet sehr auf meine Körpervorderseite) und wenn Sie hinter dem Baum war, schnell auf die andere Seite um Sie komplett rum zu locken.
Liest sich irgendwie komplizierter als es war :mrgreen:
Naja, dann eben Abstand vergrößern und Kommando einführen, als Sie eine Seite verstanden hatte, hab ich auf die selbe Weise die andere Seite aufgebaut. Dann das ganze auf alle möglichen anderen Gegenstände übertragen.
Bei Lilly hab ich das Umlaufen frei mit dem Clicker geformt, Sie kann bisher nur eine Seite, hat das Umlaufen aber direkt von sich aus auf alle Gegenstände übertragen.
Bei Darwin hab ich einmal das Umlaufen der Verstecke beim Revieren als eigene Übung, da soll er die Verstecke auf der rechten Seite, rechts umlaufen und die auf der linken Seite links umlaufen...dadurch entsteht beim Revieren dann ein Schleifenmuster und das gefällt mir, der Vorteil dabei ist, er umläuft die Verstecke enger und hat nach jedem Versteck eine direktere Laufbahn in meine Richtung, bevor ich ihn weiter zum nächsten schicke.
Aufgebaut hab ich es mit einer zweiten Person, ich hab ihn gehalten und es wurde direkt mit viel Trieb gearbeitet. Zweitperson geht mit Ball um das Versteck und tut so als hätte Sie ihn dahinter versteckt. Hund wird geschickt und wird direkt auf der anderen Seite rausgerufen, Hund lernt dadurch ziemlich schnell das durch das lösen vom Hundeführer die Bestätigung beim Hundeführer kommt. Eigentlich ähnlich wie bei Diaz, nur mit mehr Trieb und ohne Bestätigung im Versteck selbst.
Dann hab ich bei ihm ja noch das Umlaufen der Stange, die ist aber nur ein Hilfsmittel für die Geschwindigkeit, quasi ein Zielpunkt.
Je schneller er Sie erreicht, desto schneller hat er den Click und seinen Ball wieder bei mir.
Aufgebaut hab ich es mit Ball und einem Metern abstand, ich hab ihn schnell mit dem Ball zum Umlaufen gebracht und bestärkt, dann eben immer weiter entfernt.
Die Stange ist auf dem Platz immer an der selben Stelle, daher weiß er wo Sie ist ohne das ich näher ran muss.
Für draussen hab ich eine "Mini-Stange" damit er "Voraus" auch platzunabhängig lernt, da bin ich aber momentan nie weiter als 7-8 Meter entfernt, er sieht Sie also sehr gut.
Ach ja, vor jedem schicken, sei es für das Voraus, fürs Revieren oder umlaufen von irgendwas anderem hab ich die Hunde in Grundstellung und schau abwechselnd erst ihnen in die Augen und dann auf das zu umlaufende Ziel. Wenn Sie sich anspannen und ich sicher bin das Sie voll bei der Sache sind, schick ich Sie.
Später schick ich fürs Voraus auch aus dem Fuß, aber soweit bin ich noch nicht.
Jetzt hab ich doch von Darwin geschrieben :mrgreen:
Ich hoffe ich konnte dir irgendwie weiterhelfen, sowas find ich einfacher zu zeigen als zu schreiben...
Wenn er eine Seite kann, aber nicht annimmt, mach es ihm doch einfacher und "verstell" die unerwünschte Seite. Wir haben einen niedrigen Zaun dazu, der wird frontal vor dem Versteck aufgebaut, hm, ich weiß nicht wie ich es beschreiben kann....deswegen hab ich es gemalt :mrgreen:
Durch den Zaun kann er nur die verlangte Seite umlaufen und du vermeidest Fehler.