Also ich will auch mal hier sagen, was ich so mache und bisschen meinen Senf dazu geben
Also schlagt euch aus dem Kopf, dass ihr halbwegs Geld verdient, wenn ihr mit Tieren arbeiten wollt!! Außer ihr studiert Veterinärmedizin oder ihr habt ein riesen Glück (und davon geht bitte nicht aus). Ich wollte auch immer mit Tieren arbeiten und habe mir das genau aus diesem Grund aus dem Kopf geschlagen ausschließlich diese Richtung einzuschlagen.
Ich bin Sozialpädagogin (ja, auch mit diesem Job verdiene ich nicht viel

. Aber ich habe sehr viele Möglichkeiten) und habe die Ausbildung zur Voltigierwartin gemacht (als Vergleich für Deutschland: ich bin bis zur Klasse L ausgebildet, kann aber auch Höher unterrichten

). Warum habe ich das gemacht? Ich bin ja selbst keine Voltigiererin oder gar am Unterricht von Profis interessiert (wobei, wer weiß was sich noch so ergibt). Der Wart ist Voraussetzung für die Ausbildung zur Therapeutin für heilpädagogisches Voltigieren neben einer pädagogischen oder psychologischen Ausbildung.
Auch wollte ich den Unilehrgang zur akademisch geprüften Fachkraft für tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermaßnahmen machen, nur ist dieser Lehrgang irre teuer (€5000 vor beginn der Ausbildung zu bezahlen) und mir zu sehr an einen Verein gebunden und so etwas mag ich gar nicht.
Ob ich mit meinen Hunden die Therapiehundeausbildung mache, weiß ich noch nicht. Mein Rüde würde sich aus heutiger Sicht glaub ich ganz gut eignen, meine Hündin nur in sehr speziellen Fällen.
So, das heißt ich kombiniere die Tiere mit meinem Job und mache einen neuen draus

. Was nicht heißt, dass man alleine davon leben kann. Ich muss schon in meinem Stammberuf weiterhin arbeiten, aber als Zusatz ist das für mich perfekt.
Mein Traum allerdings ist das Studium der Anthrozoologie (Mensch-Tier-Beziehung) aber das kommt nicht und nicht zu Stande in Österreich, außer als Masterlehrgang.
So. Vielleicht hab ich euch ja eine Anregung geboten mal zu überlegen Tiere nicht zu eurem Kernberuf zu machen - was ich auch toll fände, aber mir nicht leisten könnte - sondern eher als zweites Standbein zu sehen.