Mein Hund nimmt ab =(

Diskutiere Mein Hund nimmt ab =( im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey, danke für die Info - wusste ich garnicht :shock:. Das Tierheim meinte es wäre auch vorbeugend :eusa_think:
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  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #21
Hey,
danke für die Info - wusste ich garnicht :shock:. Das Tierheim meinte es wäre auch vorbeugend :eusa_think:
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #22
ich wüsste kein wurmmittel welches vorbeugend wirkt :eusa_think:
wenn dem so wäre, würden nicht so viele TÄ eine so häufige entwurmung empfehlen (was ich persönlich im übrigen auch für unsinnig halte).
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #23
Hm also unsere TA meinte so 1-2mal pro Jahr entwurmen.
Wobei sie uns daran auch nicht "erinnert", d.h. manchmal entwurmen wir auch nur 1mal pro Jahr.
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #24
Hm also unsere TA meinte so 1-2mal pro Jahr entwurmen.
Wobei sie uns daran auch nicht "erinnert", d.h. manchmal entwurmen wir auch nur 1mal pro Jahr.

ich entwurme gar nicht prophylaktisch. wenn der verdacht auf würmer besteht, lass ich den kot anschauen und entwurme dann gegebenenfalls.
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #25
Ja, werde ich dann jetzt so auch machen - hätte nicht gedacht, das es nicht vorbeugend ist (da es uns ja so erklärt wurde und man verlässt sich halt auf TA & TH :?).
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #26
Ja, werde ich dann jetzt so auch machen - hätte nicht gedacht, das es nicht vorbeugend ist (da es uns ja so erklärt wurde und man verlässt sich halt auf TA & TH :?).

ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass dein TA das so gemeint hat.
bisher hat noch jeder TA hier bestätigt, dass die "normale" entwurmung nicht vorbeugend hilft. allerdings musste ich sie direkt darauf ansprechen.
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #27
ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass dein TA das so gemeint hat.
bisher hat noch jeder TA hier bestätigt, dass die "normale" entwurmung nicht vorbeugend hilft. allerdings musste ich sie direkt darauf ansprechen.

Dann hab ich mein TA falsch verstanden :mrgreen: kann ja auch mal passieren ;).
Aber das TH meinte das, da bin ich mir relativ sicher :eusa_think:
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #28
sprich einfach nochmal mit deinem TA ;)
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #29
Zum Thema Entwurmung, Impfung, usw. kann ich die Seiten der ESCCAP sehr empfehlen. Dort erarbeitet eine Kommission aus Fachleuten die Empfehlungen zu den genannten Themen.

Wenn Dein Hund abnimmt, kann das verschiedene Ursachen haben. Zum einen organische Ursachen (Schilddrüse, Herz, Pankreas, Niere, Leber, Dünndarm) oder natürlich auch Parasiten (allerdings eher, wenn eine erhebliche parasitäre Last besteht), Stress oder eine enzymatisch bedingte verringerte Ausnutzung der Futterbestandteile. Hinzukommt noch eine Mangelernährung oder Imbalance => im Bereich der Mineralstoffe, Spurenelemente oder Vitamine

Ein weit verbreiteter Irrtum ist es, dass mehr "Fleisch" im Futter ganz toll für Hunde ist.
Laut dem Buch "Supplemente für die Tierernährung" sollte die Ration wie folgt aufgebaut sein: 35 - 45 % proteinreiche FM überwiegend tierischer Herkunft, 45 - 55% kohlenhydratreiche FM pflanzlicher Herkunft, 5 % rohfaserreiche FM, 5 % Fette, 0,5 g/kg KM vitaminisierte Mineralfutter. Daraus könnte man unter Umständen schliessen, dass ein Futter mit 65 % Fleischanteil nicht unbedingt gut ist, sondern entsprechend angepasst werden sollte. Zuviel Protein belastet den Leberstoffwechsel und die Nieren.

Der Hund ist carniomnivor nicht wie die Katze streng carnivor!!

"Fleisch" ist im Übrigen auch definitionsgemäß nicht das Steak was sich der Mensch vorstellt, sondern laut LMGB alles ohne Knochen, Klauen, Hörner.....

Vielleicht solltest Du eine aussagekräftige Blutuntersuchung machen lassen und auch im Institut für Tierernährung, Tiho Hannover um eine Rationsberechnung bitten, falls sich das Problem nicht lösen lässt. Machen sie dort und ist nicht so wahnsinnig teuer.
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #30
Off-Topic
@luckypenny: Kannst du dazu vielleicht eine genaue Quelle einstellen? Die Prozentangaben für das Fleisch erscheinen mir so nämlich zu wenig, da man eigentlich von 70% Fleisch ausgeht (abzüglich 10% Innereien und 10% Knochen). Daher würde mich interessieren, wie das genau berechnet wird. Und auch Katzen benötigen Rohfaser, nur wird bei ihnen von etwa 3% Gemüseanteil ausgegangen ;). Aber eine halbe Mahlzeit pflanzliche Bestandteile entspräche fast einem Omnivoren, der Hund ist und bleibt aber carnivor.
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #31
Hallo,

als Quelle kann ich Dir das Buch "Supplemente für die Tierernährung" von Kamphues et al. nennen. Auch Zentek hat ein Buch über Hundeernährung geschrieben, dass ist jedoch extrem wissenschaftlich gehalten und der normale Leser hat wenig Spaß daran.

Der Hund ist carniomnivor, nicht carnivor!!! Die Katze ist streng carnivor. Natürlich benötigt die Katze auch Rohfaser. Carnivor heisst ja nicht, dass man keine Rohfaser benötigt. Nur der Anteil an der Nahrung ist dann eben gering. Prof. Kamphues sagt in seinen Vorlesungen: Das beste Futter für die Katze ist die Maus. Da ist alles drin, was sie benötigt......:)). Da sich die Futterindustrie schwertut, Mäuse in Dosen zu verkaufen (und die Katze dies sicherlich auch nicht lecker finden würde => frisch gejagt schmeckt eben besser....) muss eben Rohfaser eingemischt werden. Logisch, sonst wäre es ja kein Alleinfutter (= enthält alles, was das Tier zum Leben braucht).

Beim Hund ist der Anteil an proteinlosen Futteranteilen entsprechend größer. Daher: Carniomnivor.

Bei Omnivoren ist der (tierische) Proteinanteill deutlich geringer.

Ich glaube, dass Kamphues-Buch kannst Du bei google books ansehen. Schau mal rein!

Liebe Grüße
 
  • Mein Hund nimmt ab =( Beitrag #32
Danke, das Buch kann man leider nicht online anschauen.
Den Begriff carniomnivor mag ich überhaupt nicht, das ist ein Modebegriff, der deutlich machen soll, dass es sich um einen Fleischfresser handelt, der auch Gemüse frisst. Das ist aber nicht dasselbe wie ein Omnivore und rechtfertigt keinen Gemüseanteil von über 50%. Außerdem wird der Begriff, wenn man mal Google bemüht, gerne auf Seiten verwendet, die auch behaupten, der Hund könne mühelos Getreide verdauen, daher sei er eben carniomnivor. Dass Getreide (Mais und Soja vorwiegend) vom Hund aber überhaupt nicht verdaut werden können ist eine Tatsache, da Frage ich mich doch, wie vertrauenswürdig solche Seiten dann im Allgemeinen noch sind.

Das Beispiel mit der Katze und der Maus finde ich auch sehr passend, denn der Gemüseanteil, den der Hund benötigt, entspricht wie bei der Katze auch der normalen Füllung des Magens seiner Beutetiere. Die Katze nimmt die Rohfaser über den Mageninhalt der Maus zu sich (auch wenn sie den nicht immer frisst), der Hund über die Innereien von Hasen usw..
Ein hoher Proteinanteil wird auch nur dann zum Problem, wenn der Hund an einer Knochenerkrankung (HD, Arthrose) oder einer Nierenerkrankung leidet. Ersteres ist erblich bedingt und wird nicht durch einen hohen tierischen Proteinanteil hervorgerufen, letzteres ist entweder erblich bedingt, altersinduziert oder eine Folgeerkrankung einer anderen Erkrankung. In allen Fällen ist nicht das tierische Protein schuld.

Das ist nichts persönliches gegen dich, aber ich vertraue solchen Aussagen nur ungern, wenn sie nur von einem Mann kommen, der zwar hochtrabend als "großer Theoretiker und Praktiker" bezeichnet wird, diese Bezeichnung aber leider überhaupt nichts aussagt. Es gibt auch einen Professor, der ernsthaft in einem Aufsatz versucht hat darzulegen, dass Feen und Klabautermänner existieren und das Gemüse nach dem Mondzyklus geerntet werden muss. Das ist jetzt etwas überspitzt, erklärt aber, wieso ich solche fundamentalen Aussagen erst Glauben schenke, wenn sie durch eine weitreichende Studie und diverse Erfahrungsberichte bewiesen wurden.
Mein Wissen stammt übrigens auch aus einem Buch, dessen Autorin mit Ernährungswissenschaftlern und Tierärzten gesprochen hat ;). Daher vertraue ich auf meine 70% Fleischanteil.

Liebe Grüße
 
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