Ich bin viele Wochenenden Im Jahr unterwegs auf Turnieren ( im Schnitt jedes 2te, weil ein we Pause. Kann auch mal 2 Turniere hintereinander sein, dafür wieder 2 We´s frei) und arm und gequält ist mein Dicker nicht. Bekommt er dann auch noch 2 Tage nach dem Turnier frei

Und da er doch immer recht speziell ist, merkt man ihm Unzufriedenheit sehr schnell an und er würde die Bremse ziehen.
Auf dem Turnier wird ein Pferd ja nicht an die Grenzen seiner Kräfte gebracht, sondern so geritten, dass er theoretisch den nächsten Tag genauso fit ist, als wenn ich nur Zuhause trainiert hätte.
Und ich weiß ja nicht ob Du schon mal live Pferde erlebt hast, die sich ein Bein dafür ausreißen springen zu
dürfen. Und damit meine ich nicht, mal auf dem Turnier ein Springen anzugucken, sondern ein Pferd über Wochen, Monate miterleben wie er lernt und sich entwickelt.
Ein Pferd, welches nicht über den Sprung will, wird es nicht machen. Punkt. Mal aus Glück doch irgendwie rüber getragen, ja. Aber mit so einem Pferd einen M-Parcours, oder höher, durchreiten ist dann einfach nicht.
Da darf man auch nicht immer daran denken, dass Reiter die Pferde irgendwie über die Stangen prügeln können. Wenn die 600 Kilo sagen "mach ich nicht" dann guckt der Reiter aber gewaltig in die Röhre.
Bedenke: nicht nur der Freizeitreiter kennt den Begriff Horsemanship. Dies wird zukünftig immer wichtiger im Reitsport und nur ein zufriedenes Pferd kann die von ihm erwartete Leistung vollbringen.