Huhu!
Jap, wir sind für Hamburg zuständig und dort sitzt sogar auch eine Pflegestelle. Wir haben doch aktuelle Hamster, von diesem Jahr und haben auch gerade wieder 7 neue aufgenommen bzw. sind dabei. Hier findest du alle im Überblick, die zur Zeit in Pflegestellen sitzen und auf ein neues zu Hause warten:
http://hamsterhilfe-nord.de/viewforum.php?f=4
Ich kann dir ja mal von einem Erlebnis erzählen, was ich letztens hatte. Ich hab eine kleine Goldhamsterfamilie aufgenommen. Die zwei Söhne lebten seit ihrer Geburt (ca. ein halbes Jahr) zusammen und haben sich super verstanden. Haben alles zusammen unternommen, nachts nebeneinander gekuschelt geschlafen. Ich hab sie bei mir auch zusammen gehalten. Es war nur von einer Woche die Rede, dann sollte der eine Bruder in eine andere Pflegestelle geschafft werden.
Sie waren jeden Abend zusammen im Auslauf und nie ist etwas passiert, bis letzten Freitag. Ich war kurz weg und als ich wiederkam, rollte da ein quietschendes und fauchendes Fellbündel über den Fußboden. Die zwei hatten sich so ineinander verkeilt, dass es fast unmöglich war, sie zu trennen. Ich musste sie dann erschrecken und hab die Schrecksekunde genutzt, um einen wegzunehmen. Der hatte eine getackerte Nase, die blutete und kein Fell mehr hinter den Ohren.
Die zwei waren total gestresst und überängstlich nach diesem Vorfall.
Hamster können bis zu einem gewissen Punkt zusammen leben, aber das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, nicht zuletzt von der Sozialisierung als sie noch bei der Mutter lebten. Wenn dieser Punkt überschritten ist, ist alles purer Stress.
Für einen Anfänger würde ich trotzdem erstmal zu einem Einzelnen raten. Es gibt zahlreiche Verhaltensweißen bei Hamstern, die zwar böse klingen, aber nichts weiter als eine Warnung sind und wegen denen man dann vielleicht schlussfolgern könnte, dass man sie (zu früh) trennen müsste.
Hamster sind nachtaktiv, dessen seid ihr euch bewusst, hoffe ich? Tagsüber schlafen sie und kommen erst Nachts raus. Es gibt durchaus Hamster, die schpn 18 Uhr munter sind, aber auch Tiere, die erst nach Mitternacht aufstehen oder erst dann, wenn auch wirklich jedes Licht aus ist. Die beschäftigen sich dann mit der Futtersuche, Gänge graben etc. man kann ihnen aber auch (gesicherten) Auslauf geben.
So richtige Anfängerhamster gibt es nicht. Ich hab damals mit einem Robo angefangen, obwohl denen der Ruf des scheuesten Hamsters vorauseilt. Er war super neugierig, mutig und ist sogar auch auf die Hand gekommen. Jetzt hab ich Goldis und Zwerge und mein Herz an die Goldis verloren. Die sind einfach einen Ticken größer, da hat man was "in der Hand" und mein Goldi ist mittlerweile so zahm, dass man sogar mit ihm kuscheln kann. Sicher kann man das auch mit Zwergen machen, aber die sind mir irgendwie zu klein:uups:
Ich sag dir eins: Wenn du dich in der Hamsterhilfe umschaust, wirst du dich eh in das Tier verlieben, was du dir eigentlich nicht anschaffen wolltest
Wenn du Kaninchen hast, kennst du sicher auch die Seite
www.diebrain.de ? Dort steht auch sehr viel über Hamsterhaltung, das würde ich dir sehr ans Herz legen.