- Hauskatze an Haus mit Garten abgeben? Beitrag #1
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Boojah
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Liebe Community,
Ich wohne in Berlin und habe einen extrem aktiven, 4 Jahre alten Kater (Louis), welcher eine reine Hauskatze ist, also immer in einer Wohnung gelebt hat. Unsere Wohngemeinschaft löst sich nun zum 01.03.2012 auf und ich werde mir eine neue Wohnung suchen, die aus finanziellen Gründen sehr klein sein wird. Bisher hatte er immerhin 80 Quadratmeter, um sich auszutoben. Ich würde ihn liebend gerne behalten, aber frage mich nun, ob es nicht besser wäre, ihn abzugeben.
Hier habe ich zwei Möglichkeiten:
1. Ich suche ein neues Heim für ihn in Berlin. Verwandte von mir, die ein Haus mit Garten haben, haben mir leider schon abgesagt.
2. Meine Eltern wohnen in einem Dorf bei Braunschweig in einem Haus mit Garten und würden sich bereit erklären, das Tier übergangsweise zu nehmen. Mein Vater möchte allerdings nicht wirklich eine Katze, so dass meine Eltern nach ein paar Monaten ein neues Heim für ihn suchen würden. Im Idealfall in einem der Nachbardörfer.
Sie würden ihn zunächst im Keller einquartieren, da dort das Katzenklo stehen soll. Er könnte jederzeit über die Treppe nach oben ins Wohnzimmer, an das ein Wintergarten grenzt, wo er eine fantastische Aussicht auf einen für ihn sicher interessanten Garten hat. Er dürfte auch noch eine Treppe höher in den ersten Stock, doch dort befinden sich Arbeits- und Gästezimmer, die meine Eltern meistens verschließen würden. Im zweiten Stock befindet sich das Schlafzimmer meiner Eltern, welches für ihn absolut tabu wäre. Louis ist extrem aktiv und spielt immer noch wie ein kleines Kätzchen und kämpft gerne und jagt allem was sich bewegt hinterher. Er ist keine wirkliche Schmusekatze, doch hat er mit mir ein festes Ritual: wenn ich im Bett liege, legt er sich abends und morgens auf meinen Bauch und schnurrt, lässt sich ordentlich durch kraulen und schläft dann meistens ein. Dieses Ritual würde für ihn bei meinen Eltern wegfallen, da sie ihn nicht in ihr Schlafzimmer lassen würden.
Ich habe nun mehrere Fragen:
1. Kann man eine reine Hauskatze ein Leben zumuten, in dem er sehr viel draußen ist? Freunde haben mir gesagt, man müsse ihn zunächst ein paar Wochen an die Wohnung gewöhnen, bevor man ihn raus lässt (sonst verirrt er sich draußen eventuell). Da er so neugierig und verspielt ist, glaube ich aber, dass er es lieben würde, im Garten Mäuse zu jagen und Vögel zu terrorisieren. Es gibt in der Nachbarschaft verhältnismäßig wenig andere Katzen: einen Kater und eine Katze. Um Revierstreitigkeiten kommt er also nicht herum.
2. Ist die Idee sinnvoll, ihn zunächst an den Keller zu gewöhnen? Er hat dort Ruhe und kann jederzeit nach oben ins Wohnzimmer. Außerdem gibt es im Keller ein Fenster, welches direkt in den Garten führt. Mein Vater würde dort später eine „Katzentür“ einbauen.
3. Wie bereits erwähnt, ist sein neues Heim keine Dauerlösung. Nach ein paar Monaten würden meine Eltern ihn abgeben. Kann ich Louis das zumuten? Katzen brauchen in der Regel ja einige Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Ist es zu hart, ihn dann irgendwann wieder wegzugeben? Sollte ich doch gleich ein "festes" neues Heim für ihn suchen?
Über Antworten würde ich mich freuen und bedanke mich schon mal im Voraus.
Ich wohne in Berlin und habe einen extrem aktiven, 4 Jahre alten Kater (Louis), welcher eine reine Hauskatze ist, also immer in einer Wohnung gelebt hat. Unsere Wohngemeinschaft löst sich nun zum 01.03.2012 auf und ich werde mir eine neue Wohnung suchen, die aus finanziellen Gründen sehr klein sein wird. Bisher hatte er immerhin 80 Quadratmeter, um sich auszutoben. Ich würde ihn liebend gerne behalten, aber frage mich nun, ob es nicht besser wäre, ihn abzugeben.
Hier habe ich zwei Möglichkeiten:
1. Ich suche ein neues Heim für ihn in Berlin. Verwandte von mir, die ein Haus mit Garten haben, haben mir leider schon abgesagt.
2. Meine Eltern wohnen in einem Dorf bei Braunschweig in einem Haus mit Garten und würden sich bereit erklären, das Tier übergangsweise zu nehmen. Mein Vater möchte allerdings nicht wirklich eine Katze, so dass meine Eltern nach ein paar Monaten ein neues Heim für ihn suchen würden. Im Idealfall in einem der Nachbardörfer.
Sie würden ihn zunächst im Keller einquartieren, da dort das Katzenklo stehen soll. Er könnte jederzeit über die Treppe nach oben ins Wohnzimmer, an das ein Wintergarten grenzt, wo er eine fantastische Aussicht auf einen für ihn sicher interessanten Garten hat. Er dürfte auch noch eine Treppe höher in den ersten Stock, doch dort befinden sich Arbeits- und Gästezimmer, die meine Eltern meistens verschließen würden. Im zweiten Stock befindet sich das Schlafzimmer meiner Eltern, welches für ihn absolut tabu wäre. Louis ist extrem aktiv und spielt immer noch wie ein kleines Kätzchen und kämpft gerne und jagt allem was sich bewegt hinterher. Er ist keine wirkliche Schmusekatze, doch hat er mit mir ein festes Ritual: wenn ich im Bett liege, legt er sich abends und morgens auf meinen Bauch und schnurrt, lässt sich ordentlich durch kraulen und schläft dann meistens ein. Dieses Ritual würde für ihn bei meinen Eltern wegfallen, da sie ihn nicht in ihr Schlafzimmer lassen würden.
Ich habe nun mehrere Fragen:
1. Kann man eine reine Hauskatze ein Leben zumuten, in dem er sehr viel draußen ist? Freunde haben mir gesagt, man müsse ihn zunächst ein paar Wochen an die Wohnung gewöhnen, bevor man ihn raus lässt (sonst verirrt er sich draußen eventuell). Da er so neugierig und verspielt ist, glaube ich aber, dass er es lieben würde, im Garten Mäuse zu jagen und Vögel zu terrorisieren. Es gibt in der Nachbarschaft verhältnismäßig wenig andere Katzen: einen Kater und eine Katze. Um Revierstreitigkeiten kommt er also nicht herum.
2. Ist die Idee sinnvoll, ihn zunächst an den Keller zu gewöhnen? Er hat dort Ruhe und kann jederzeit nach oben ins Wohnzimmer. Außerdem gibt es im Keller ein Fenster, welches direkt in den Garten führt. Mein Vater würde dort später eine „Katzentür“ einbauen.
3. Wie bereits erwähnt, ist sein neues Heim keine Dauerlösung. Nach ein paar Monaten würden meine Eltern ihn abgeben. Kann ich Louis das zumuten? Katzen brauchen in der Regel ja einige Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Ist es zu hart, ihn dann irgendwann wieder wegzugeben? Sollte ich doch gleich ein "festes" neues Heim für ihn suchen?
Über Antworten würde ich mich freuen und bedanke mich schon mal im Voraus.