- Zahnwurzeln wachsen in den Kiefer ein! Beitrag #1
Free Spirit
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Hallo zusammen,
muss mal mein Herz ausschütten und wollte zudem fragen, ob jemand schon mal von sowas gehört hat. Krümel ist momentan mein Sorgenkind. Anfang Februar wurden an den Hinterbeinen einige kleine Tumore entfernt, er hat alles soweit gut überstanden. Dass jederzeit neue Tumore kommen können und ich ihn in absehbarer Zeit verlieren könnte, hab ich einigermaßen verdaut. Zumal er sonst munter ist wie immer, rumhüpft, Lebensmut zeigt und es ihm scheinbar gut geht.
Also klammer ich mich an die Hoffnung, dass erstmal keine neuen Tumore kommen. Nun fiel uns auf, dass er langsamer kaut als sonst. Auch nimmt er seit der OP nicht so recht zu, er liegt momentan rund 40g unter seinem Normalgewicht. Normal hat er um die 1050 g (er ist zierlich und klein, daher der Name Krümel), und seit 3 Wochen krebst er bei 1010g rum. An den Schneidezähnchen sieht man nichts, also heute morgen bei meiner Tierärztin gewesen. Auch die hinteren Zähne sind in Ordnung, er wurde dann geröntgt. Und dabei kam raus, dass ihm die Zähne von innen, also die Zahnwurzeln in den Kiefer einwachsen!! Ich hab noch nie von sowas gehört, kenne ja mittlerweile leider schon einige Meerie Krankheitsformen..
Man kann da nicht viel machen, man kann ja schlecht den Kieferknochen operieren, außerdem hat er grad erst ne OP hinter sich.. Die TÄ meinte dann, man kann die Zähne regelmäßig von außen kürzen, damit der Druck auf den Kieferknochen verringert wird. Sie hat Fälle, bei denen das alle 8 Wochen gemacht werden muss, bei manchen Schweinen reicht es alle 6 Monate, das kommt eben auf den einzelnen Fall an. Ich hab ihn dann dort gelassen und darf ihn um 18 Uhr holen, weil sie die Backenzähne nun unter Narkose kürzt..
Und dann hoff ich von ganzem Herzen, dass das einige Zeit hält und es ihm weiterhin gut geht. Schmerzmittel müssen natürlich unterstützend sein... Aber das macht mich natürlich echt fertig, jetzt hab ich doppelte Sorge um ihn... Keine Ahnung, wie lange er noch leben wird, denn wenns zu schlimm wäre und er nur leidet, würd ich ihn erlösen lassen
Aber er ist so voller Lebensfreude und zudem ein sooo tolles Schweinchen, warum muss es grad die immer treffen?
Wäre es ein Abszess, hätte man das wenigstens beheben können, aber so bin ich nahezu machtlos.. Man kann nur schauen, wie lang es mit der Kürzung der Zähne von außen gut geht... Habt ihr von sowas schon mal gehört, gibts da Erfahrungen, wie lange die Schweinchen mit so etwas noch eine Chance auf ein gutes Leben haben? Bin in einem Zwischenzustand zwischen Traurigkeit und Hoffnung...
LG
muss mal mein Herz ausschütten und wollte zudem fragen, ob jemand schon mal von sowas gehört hat. Krümel ist momentan mein Sorgenkind. Anfang Februar wurden an den Hinterbeinen einige kleine Tumore entfernt, er hat alles soweit gut überstanden. Dass jederzeit neue Tumore kommen können und ich ihn in absehbarer Zeit verlieren könnte, hab ich einigermaßen verdaut. Zumal er sonst munter ist wie immer, rumhüpft, Lebensmut zeigt und es ihm scheinbar gut geht.
Also klammer ich mich an die Hoffnung, dass erstmal keine neuen Tumore kommen. Nun fiel uns auf, dass er langsamer kaut als sonst. Auch nimmt er seit der OP nicht so recht zu, er liegt momentan rund 40g unter seinem Normalgewicht. Normal hat er um die 1050 g (er ist zierlich und klein, daher der Name Krümel), und seit 3 Wochen krebst er bei 1010g rum. An den Schneidezähnchen sieht man nichts, also heute morgen bei meiner Tierärztin gewesen. Auch die hinteren Zähne sind in Ordnung, er wurde dann geröntgt. Und dabei kam raus, dass ihm die Zähne von innen, also die Zahnwurzeln in den Kiefer einwachsen!! Ich hab noch nie von sowas gehört, kenne ja mittlerweile leider schon einige Meerie Krankheitsformen..
Man kann da nicht viel machen, man kann ja schlecht den Kieferknochen operieren, außerdem hat er grad erst ne OP hinter sich.. Die TÄ meinte dann, man kann die Zähne regelmäßig von außen kürzen, damit der Druck auf den Kieferknochen verringert wird. Sie hat Fälle, bei denen das alle 8 Wochen gemacht werden muss, bei manchen Schweinen reicht es alle 6 Monate, das kommt eben auf den einzelnen Fall an. Ich hab ihn dann dort gelassen und darf ihn um 18 Uhr holen, weil sie die Backenzähne nun unter Narkose kürzt..
Und dann hoff ich von ganzem Herzen, dass das einige Zeit hält und es ihm weiterhin gut geht. Schmerzmittel müssen natürlich unterstützend sein... Aber das macht mich natürlich echt fertig, jetzt hab ich doppelte Sorge um ihn... Keine Ahnung, wie lange er noch leben wird, denn wenns zu schlimm wäre und er nur leidet, würd ich ihn erlösen lassen
Wäre es ein Abszess, hätte man das wenigstens beheben können, aber so bin ich nahezu machtlos.. Man kann nur schauen, wie lang es mit der Kürzung der Zähne von außen gut geht... Habt ihr von sowas schon mal gehört, gibts da Erfahrungen, wie lange die Schweinchen mit so etwas noch eine Chance auf ein gutes Leben haben? Bin in einem Zwischenzustand zwischen Traurigkeit und Hoffnung...
LG