Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen?

Diskutiere Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Huhu :) Also Ich hab meinen Ardennerwallach Mouton jetzt seit gut anderthalb Jahren und er wird in der Halle wir auch im Gelände geritten. Früher...
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #1
*caro*

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Huhu :)

Also Ich hab meinen Ardennerwallach Mouton jetzt seit gut anderthalb Jahren und er wird in der Halle wir auch im Gelände geritten. Früher ist er in der Kutsche und im Wald tätig gewesen (falls das wichtig wäre für meine Frage).

Nun , ich reite ihn in der Halle halt nur Dressurmässig und das Antreiben mit den Schenkeln funktioniert super , auf schnaltzen auch (wegen der Kutsche) . Es ist halt nur so , dass er sonst nicht auf die Schenkel reagiert , wenn ich ihn nach Aussen drücke wie auch nach innen reagiert er wirklich fast gar nicht ohne dass ich ihn richtig doll mit den Schenkel "nerve" bis er irgendwann nach 2 Runden für 1 m nach innen gestellt ist und auch noch auf dem Hufschlag läuft... Wie schon gesagt nach innen gestellt bekomme ich ihn seit kurzer Zeit auch nicht mehr , erst nach langem hin und her mal für einen Zirkel und dann wars das bis ich wieder genau nach dem selben hin und her das gleiche erreicht hab.

Wenn ich ihn nach innen stelle läuft er rein weil er halt nicht auf die Schenkelhilfen reagiert damit ich ihn wieder nach aussen bekomme..

Ich habs mal mit Sporen probiert und es hat etwas geholfen...

Meine Fragne sind nun :

Was kann ich machen dass er sensibler auf Schenkelhilfen reagiert?
Wären Sporen hilfreich?
Was kann ich machen dass er auf dem Hufschlag bleibt wenn ich ihn nach Innen Stelle?


Bedanke mich für jede Antwort und jeden Tipp :)!

Ps. : hier ein Bild von ihm unterm Sattel damit ihr euch in etwa ein Bild von ihm machen könnt :



Liebe Grüsse , Caro :)
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #2
Hallo,
Wie kommt denn das plötztlich?
Das ist ja echt komisch! :/
Zu deinen fragen, man soll ja allgemein nicht mit den schenkel voll gegen den bauch "donnern" sondern die ganze zeit einen leichten schenkeldruck haben.
Hast du vieleicht mal versucht(ich weis ja nicht wie du es jetzt machst) wenn du z.B. antraben möchtest die hacke so einbisschen in den bauch rein zu drücken?
Ansonsten weis ich echt nicht wie er darauf sensibler reagieren soll. :/
Aber zu deiner zweiten frage, wenn du sagst es hilft einbisschen könntest du es natürlich weiter probieren, aber ich persöhnlich bin davon nicht so ein fan.
Wieso probierst dus nicht mal mit einer gerte?
Manche Pferde reagiern einfach schon besser, wenn sie die einfach nur sehen.
Und wenn er garnicht reagiert kannst du ihm auch mal einen klaps geben, so das er wieder einbisschen mehr respekt hat.
Un zu der 3. Frage, weisich wieder nicht was du denn machst um ihn nach innen zu stellen, aber ich mache es immer so das wenn ich z.B. auf der linken hamd reite, die rechte und linke hand nach rechts lege und dabei die rechte hand einbisschen höher ist als die linke.
Das heisst mit der linken hand richte ich ihn nach links und damit er dann nicht nach innen läuft halte ich mit der rechten hand dagegen.
Ist ein bisschen kompliziert ;)
Viel Glück! :D
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #3
@Sally: Ich glaube die Threadersteelerin weiß, wie man wann welche Hilfe wofü gibt, ihr Problem ist eher, dass ihr Pferd diese Hilfen nicht gut annimmt.

Wurde dein Pferd richtig eingeritten? Wenn ihr vorher an der Kutsche und im Wald war, kennt ihr Schenkelhilfen vielleicht garnicht.
Dann würde ich mir eine gute RL suchen und nochmal ganz von vorne anfangen. Ihm sozusagen die Schenkelhilfen neu beibringen wie bei einem jungen Pferd.
Mehr weiß ich dazu leider auch nicht, da ich dieses Problem nie in dem Ausmaß hatte.

Also warte lieber nochmal auf die Profis;).
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #4
Danke für die schnellen Antworten!:)

Sally: Ja ich weiss schon welche Hilfen ich geben soll und mit "rumnerven" beim treiben , damit meinte ich nicht reindonnern (wovon ich sowieso nichts halte) sondern halt mit der Hacke/mit dem Schenkel so drücken und so ... wie soll ich es sagen? Ich glaub es gibt nicht wirklich ein anderes Wort denke ich mal :eusa_think: Auf jeden Fall fällt mich nicht direkt eins ein ...
Also es kommt nicht plötzlich es war halt immer schon dass er nicht direkt darauf reagierte und wie gesagt beim antraben , angaloppiertn etc, reagiert er wirklich super und sofort darauf.
Zu den Sporen : Ich weiss natürlich wie ich die anwende , doch ich denke einfach dass er für ihn nicht so nervig ist als wenn ich die ganze Zeit mit den Schenkeln/Hacken an ihm rumspiele bis er es endlich macht , wollte dazu nur ein Paar Meinungen bekommen :)
Um ihn reinzustellen : Ich hebe die äussere Hand etwas nach oben und ein wenig nach aussen und mit der Inneren gebe ich kleine Paraden damit er runter kommt , jedoch kommt er dann nach innen (Verkürzt den Zirkel) und reagiert gar nicht auf den Schenkel mit dem ich ihn nach aussen drücke...

Nini : Wie er eingeritten wurde weiss ich leider nicht :lol: Aber wie du gesagt hast kann ich mir vorstellen dass er falsch eingeritten wurde und gar nicht weiss was das bedeutet wenn man in nach aussen drückt ... Manchmal trabt er sogar schneller wenn ich ihn nach Aussen/Innen drücke , ich glaube er nimmt es als treiben auf:eusa_think:

Liebe Grüsse Caro
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #5
Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass das daran liegt, dass er das nie richtig gelernt hat ^^ Vor der Kutsche und im Wald braucht man das ja nicht - und wer bringt einem Ardenner schon bei, sich schön zu biegen, wenn man ihn zum arbeiten braucht ;D
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #6
Mitch : Er wurde auch geritten von dem Vorbesitzer , und er kann sich biegen es ist halt nur dass er nicht auf die Schenkelhilfen reagiert und beim Biegen auf dem Hufschlag bleibt;) Er ist ganz normal zu reiten , auch wenn er ein Ardenner ist. Wie gesagt , die Schenkelhilfen...
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #7
Hm ich finde das Sporen wenn nichtmal die Grundlagen (Schenkelhilfen verstehen und annehmen sind für mich Grundlagen) stimmen nicht gerade sinnvoll :eusa_think:
Ich kann dir zwar keinen konkreten Tipp geben, aber das hört sich nach einem Ausbildungsfehler an. Denke ein Reitlehr/Bereiter wird dir da am ehesten raushelfen könne!

LG
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #8
Danke für die Antwort
Mh ja das stimmt ... Dann muss ich das mal versuchen :eusa_think:
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #9
Wichtig wäre in meinen Augen, dass Pferd für die Hilfe wieder zu sensibilisieren.
Gründe kann das viele haben.
Was ich nicht ganz verstanden habe: War es von vorn herein so, oder erst seit einiger Zeit?

Für den Fall, dass er von Anbeginn nicht auf die Schenkelhilfe reagiert hat kann es natürlich wirklich sein, dass er die Schenkelhilfe nie anders kennengelernt hat, als treibend.
Falls das eine neue Marotte ist, kann dies einfach daher kommen, dass er dich dort oben nicht ernst nimmt, du vielleicht undeutlicher geworden bist, oder unbewusst die Art
verändert hast, wie du die Hilfen gibst.

Deine Schenkel könnten bspw. auf dem Foto doch etwas weiter hinten liegen.

Nun aber zur Sensibilisierung, falls es nicht so einfach sein sollte.
Ich finde der Ansatz vom Boden aus (Ja, es ist ein reiterliches Problem und die sollte man auch meist vom Sattel aus lösen, doch manchmal leistet die BA auch gute vorarbeit.)
in deiner Situation nicht allzu schlecht.
Nimm dein Pferd also an den Strick, nimm eine Gerte hinzu und tippe an die Stelle, an der für gewöhnlich deine Schenkel liegen. Ein sensibles Pferd weicht für gewöhnlich, wenn man
es dort mit der Gerte berührt. Desto feiner das Pferd, desto schneller reagiert es.
Weicht er nicht, versuchst du es noch einmal. Bei totaler Ignoranz kannst du auch deutlicher werden, was nicht gleichzusetzen ist, mit "Prügel auf ihn ein". Zeigt er geringste Reaktion,
lobe ihn. Einfachste Form der Konditionierung also. Dabei ist egal, ob er dieses Weichen bewusst macht, als Resultat seiner reiterlichen Ausbildung oder als einfache Reaktion auf die
Berührung, denn in beiden Fällen wird er irgendwann begreifen, dass die Berührung dort das Zeichen für den Schritt beiseite ist und dies belohnt wird.


Was aber das beste ist, wie bei so ziemlich jedem Problem zu Pferd, wäre natürlich ein kompetenter Reitlehrer, der die Situation genau und nicht nur anhand von Momentaufnahmen und Berichten
beurteilen kann.

Lg und gutes Gelingen.
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #10
Troya : danke für deine Antwort:)

Ja also es ist mit der Zeit schlimmer geworden und wie gesagt mit den Sporen hat er dann etwas deutlicher reagiert (finde ich) ...
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #11
Hi,

Wenn dein Pferd eh schon unsensibel auf die Schenkelhilfe reagiert, unterstützt "permanentes Geprokel" diesen Zustand nur.

Im Grunde ist der Tipp mit der Gerte das selbe was Du auch im Sattel machen solltest. Hilfe das erste mal gegeben und es wird nicht reagiert, Hilfe ein zweites mal deutlicher geben. Immer wieder antesten ob die weichere Einwirkung beim nächsten mal wieder ausreicht.

Ist, wie Troya schon sagt, ein Respektproblem. Er merkt, dass er nicht reagieren muss wenn er keine Lust hat. ;)
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #12
Hey Trullas , danke für die Antwort!

Ja das stimmt wohl das das mit dem rumgenerve das verschlimmern könnte , daran hab ich echt nicht gedacht :eusa_think:

Ich werde das dann mal versuchen mit der Gerte , weil wenn ich ihn reite und es von oben aus versuche , versteht er den Druck an der Seite als treiben ....

Grüsse , Caro ;)
 
  • Reagiert (fast) nicht auf Schenckelhilfen? Beitrag #13
In dem Moment musst Du ihn dann auch mit dem äußeren Zügel begrenzen. Vielleicht auch mal über die Schulter laufen lassen in dem Moment, einfach nur, damit er versteht, dass Du grade eben nicht schneller sein willst, sondern das einzelne Bein annimmt.

Dafür wären Übungen wie Schulter vor oder Hinterhand rein an der Bande eine gute Möglichkeit. Dann lernt er sich um dein inneres Bein zu biegen ( bei Schulter herein) oder eben dem äußeren Bein auszuweichen ( Hinterhand rein)

Grüße
 
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