- Unglaublich Respektloser Junghengst Beitrag #1
T
Troya
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Hallo liebes Forum,
Ich wollt euch einfach mal um Rat fragen, da mir langsam die Mittel und Wege ausgehen.
Mein Junghengst steht mit einem weiteren Hengstjährling und zwei Wallachen ( 9 und 19) zusammen. Die 4 verstehen sich soweit prächtig,
nur ich habe so mein Problem mit dem Jährlingshengst. Für gewöhnlich weiß ich mich durchzusetzen, doch dieses Tier ist so unglaublich
uninteressiert an ALLEM was man tut.
So möchte ich bspw. meinen Kleinen von der Weide holen, streife ihm das Halfter über und nehme ihn an den Strick. Kommt also der Jährling an
und folgt mir auf Schritt und Tritt.
Oder aber ich versuche durch die Litze zu steigen und der Jährling stellt sich einfach vor mich.
Oder aber ich versuche den Paddock abzuäppeln und er treibt sich immer in der Nähe der Karre herum, um in einem unbeobachteten Moment den gesamten
Inhalt zu entleeren.
Für gewöhnlich quittiere ich dieses klare Einschreiten in "meinen Bereich", sowie die weiteren Unverschämtheiten mit einem zuerst mahnenden "Nein".
Dies lässt ihn jedoch absolut kalt. Keine Regung, Kein Wimpernzucken. Vermutlich ist ihm das aber auch nicht bekannt.
In Folge dessen werde ich lauter, richte mich weiter auf und schau ihm direkt in die Augen.
Doch auch das hilft nichts.
Mein Kleiner wäre schon bei dem ersten "Nein" gewichen, doch der Jährling interessiert sich kein bisschen dafür.
Es folgt ein bedrohlicher Schritt bei aufrechter Körperhaltung und bösem Blick auf ihn zu, meist mittlerweile mit erhobenen Händen.
Das Resultat ist, dass er den Kopf einmal hochwirft und den Hals gestreckt nach oben hält, sich also selbst "größer" macht. Er fordert mich also regelrecht
heraus. Und da ist der Punkt, wo es ja schon langsam in Richtung "gefährlich" geht, denn den Zweikampf gegen Fremderleuts 450 kg Hengste verliere ich sicher.
Habe mich dennoch nicht beirren lassen und ihm einen Schlag vor die Brust verpasst. Er blickte irritiert drein, dachte aber nicht im entferntesten dran zu weichen.
Egal was ich tu, er ignoriert es und behindert mich ernsthaft bei meinem Tun, da ich nicht einmal mein eigenes Pferd ungehindert von der Weide holen kann, ohne
das dieser respektlose Kleine vor der Litze steht. Das letzte Mal habe ich ihm dann wirklich auch eins vor die Schnute gegeben. Mir tat es Leid und ich hatte ein schlechtes
Gewissen auch vor der Besitzerin, da ich es selbst auch nicht wollen würde, doch ich weiß einfach nicht, wie ich ihn mir vom Leib halten soll.
Seine Reaktion fiel aber auch bei dem Schlag vor die Brust und den Klaps vor die Schnute mager aus. Es wurde verwirrt geguckt, und weiter wie angewurzelt gestanden oder
verfolgt.
Egal ob ich nun mit dem Strick wedel, den Händen vor seinem Gesicht winke, ihn bei seite schiebe (er greift bisher nie an, deswegen kann ich mich einfach noch vor seine
brust stellen und ihn im Rückwärtsgang fortschieben) oder ihn anderweitig wegdränge, er bleibt verwurzelt im Weg stehen.
Einmal ging es auch so weit, dass dieser Esel mir das baumelnde Strickende aus der Hand nahm!
Soetwas stures habe ich meinen Lebtag noch nicht gesehen. Doch was kann ich noch machen?
Der Besitzerin legte ich schon ans Herz, dass sie ihn wohl schnellstmöglich kastrieren lassen soll, wenn er schon jetzt mit 1 1/2 so ein Verhalten an den Tag legt, aber ob dieses
Verhalten dann auch sicher verschwindet ist fraglich. Zudem frage ich mich, was ich bis dahin tun soll, um mich gegen diesen Sturkopf zu wehr zu setzen. Mittlerweile gehen mir die
Ideen aus, denn für gewöhnlich reicht spätestens das Wedeln mit dem Strick bei den meisten anderen Pferden.
Liebe ( genervte ) Grüße,
Troya
Ich wollt euch einfach mal um Rat fragen, da mir langsam die Mittel und Wege ausgehen.
Mein Junghengst steht mit einem weiteren Hengstjährling und zwei Wallachen ( 9 und 19) zusammen. Die 4 verstehen sich soweit prächtig,
nur ich habe so mein Problem mit dem Jährlingshengst. Für gewöhnlich weiß ich mich durchzusetzen, doch dieses Tier ist so unglaublich
uninteressiert an ALLEM was man tut.
So möchte ich bspw. meinen Kleinen von der Weide holen, streife ihm das Halfter über und nehme ihn an den Strick. Kommt also der Jährling an
und folgt mir auf Schritt und Tritt.
Oder aber ich versuche durch die Litze zu steigen und der Jährling stellt sich einfach vor mich.
Oder aber ich versuche den Paddock abzuäppeln und er treibt sich immer in der Nähe der Karre herum, um in einem unbeobachteten Moment den gesamten
Inhalt zu entleeren.
Für gewöhnlich quittiere ich dieses klare Einschreiten in "meinen Bereich", sowie die weiteren Unverschämtheiten mit einem zuerst mahnenden "Nein".
Dies lässt ihn jedoch absolut kalt. Keine Regung, Kein Wimpernzucken. Vermutlich ist ihm das aber auch nicht bekannt.
In Folge dessen werde ich lauter, richte mich weiter auf und schau ihm direkt in die Augen.
Doch auch das hilft nichts.
Mein Kleiner wäre schon bei dem ersten "Nein" gewichen, doch der Jährling interessiert sich kein bisschen dafür.
Es folgt ein bedrohlicher Schritt bei aufrechter Körperhaltung und bösem Blick auf ihn zu, meist mittlerweile mit erhobenen Händen.
Das Resultat ist, dass er den Kopf einmal hochwirft und den Hals gestreckt nach oben hält, sich also selbst "größer" macht. Er fordert mich also regelrecht
heraus. Und da ist der Punkt, wo es ja schon langsam in Richtung "gefährlich" geht, denn den Zweikampf gegen Fremderleuts 450 kg Hengste verliere ich sicher.
Habe mich dennoch nicht beirren lassen und ihm einen Schlag vor die Brust verpasst. Er blickte irritiert drein, dachte aber nicht im entferntesten dran zu weichen.
Egal was ich tu, er ignoriert es und behindert mich ernsthaft bei meinem Tun, da ich nicht einmal mein eigenes Pferd ungehindert von der Weide holen kann, ohne
das dieser respektlose Kleine vor der Litze steht. Das letzte Mal habe ich ihm dann wirklich auch eins vor die Schnute gegeben. Mir tat es Leid und ich hatte ein schlechtes
Gewissen auch vor der Besitzerin, da ich es selbst auch nicht wollen würde, doch ich weiß einfach nicht, wie ich ihn mir vom Leib halten soll.
Seine Reaktion fiel aber auch bei dem Schlag vor die Brust und den Klaps vor die Schnute mager aus. Es wurde verwirrt geguckt, und weiter wie angewurzelt gestanden oder
verfolgt.
Egal ob ich nun mit dem Strick wedel, den Händen vor seinem Gesicht winke, ihn bei seite schiebe (er greift bisher nie an, deswegen kann ich mich einfach noch vor seine
brust stellen und ihn im Rückwärtsgang fortschieben) oder ihn anderweitig wegdränge, er bleibt verwurzelt im Weg stehen.
Einmal ging es auch so weit, dass dieser Esel mir das baumelnde Strickende aus der Hand nahm!
Soetwas stures habe ich meinen Lebtag noch nicht gesehen. Doch was kann ich noch machen?
Der Besitzerin legte ich schon ans Herz, dass sie ihn wohl schnellstmöglich kastrieren lassen soll, wenn er schon jetzt mit 1 1/2 so ein Verhalten an den Tag legt, aber ob dieses
Verhalten dann auch sicher verschwindet ist fraglich. Zudem frage ich mich, was ich bis dahin tun soll, um mich gegen diesen Sturkopf zu wehr zu setzen. Mittlerweile gehen mir die
Ideen aus, denn für gewöhnlich reicht spätestens das Wedeln mit dem Strick bei den meisten anderen Pferden.
Liebe ( genervte ) Grüße,
Troya