- Hund beißt... Keine Frustrationstoleranz? Beitrag #1
Kathi2488
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Hallo ihr Lieben!
So, nun ist es soweit: Mein erster Beitrag
Ich hoffe sehr, dass ihr mir mit euren Erfahrungen und Tipps weiterhelfen könnt.
Seit November 2011 bin ich stolzes Frauchen eines Labradors namens Desmo. Mittlerweile ist er siebeneinhalb Monate alt.
Eigentlich ist alles toll, aber eben nur eigentlich... Desmo ist ein typischer Labbie und liebt fressen, schlafen und schwimmen. Er ist auch sehr gutmütig, dennoch hat er manchmal seine Ausraster, weshalb ich eure Hilfe brauche:
Vor Kurzem, als wir Gassi gingen, drehte er auf einmal durch. Er biss ohne Vorwarnung in die Leine und hat ein Zerrspiel daraus gemacht. Als ich versucht habe, ihm die Leine aus dem Maul zu nehmen, hat er in meine Hand gebissen. Dann war auf einmal alles gut. Als er dann später ohne Leine laufen durfte, kam er zu mir, ging von alleine kurz bei Fuß und sprang auf einmal an mir hoch und biss wieder in meinen Arm. Ich habe erst versucht, ihn zu ignorieren und wegzugehen, was er mit einem fiesen Biss in meinen Hintern erwiderte
Also drehte ich mich um und habe ihn im Sprung zur Seite geschoben, was ebenfalls keine gute Idee war, da er Anlauf holte und noch höher sprang. Aus lauter Verzweiflung habe ich dann "Such" gesagt, woraufhin er sofort mit dem Springen und Beißen aufhörte und den Boden absuchte, da er dachte, irgendwo sei ein Leckerlie versteckt...
Außer einer Menge blauer Flecke und Schwellungen habe ich einen großen Schrecken davon getragen, weil ich meinen Kleinen so nicht kannte. Seitdem kommen solche "Attacken" gelegentlich vor. Gestern haben wir beim Spazieren gehen zum Beispiel eine Welpengruppe getroffen. Weil wir spät dran waren, habe ich ihn kurz an den Hunden schnuppern lassen, jedoch angeleint, und wie Desmo nunmal ist, wollte er gleich spielen. Als ich dann weitergegangen bin und er zwangsläufig hinterher musste, hat er erneut in die Leine gebissen und rumgezerrt.
Ich denke, dass Desmo mich nicht akzeptiert. Ich habe viel über Rudelchefs etc. gelesen und ich habe am Anfang definitiv Fehler in der Erziehung gemacht. Durfte er z.B. nicht aufs Sofa, musste er nur süß gucken und ich habe ihn dann doch raufgelassen... Im Nachhinein bin ich schlauer...
Meine Fragen sind nun:
- Wie schaffe ich es, dass er mich (in jeder Situation) als Chef akzeptiert?
- Wie reagiere ich in Situationen, in denen er durchdreht? Momentan lenke ich ihn mit Stöckchen oder Leckerlies ab, was aber Blödsinn ist, da er so ja nur lernt "Super, wenn ich die Alte anspringe, gibt's Futter oder Spiele". Leider weiß ich mir momentan nicht anders zu helfen
- Ich glaube, er hat nie richtig eine Beißhemmung erlernt. Wenn man normal mit ihm spielt, knabbert er auch immer auf den Händen rum und wird schnell rabiater. Der Griff über den Fang hat bei ihm nicht viel gebracht. Vielleicht bin ich aber auch zu zaghaft. Wie habt ihr das beigebracht?
- Wie kann ich seine Frustrationstoleranz steigern? Kann man sowas trainieren?
Ich danke im Voraus für eure Antworten!
Liebe Grüße,
Kathi
P. S.: Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass er während seiner "5-Minuten" auch jegliches Sitz, Platz, Nein, oder Lass Es gekonnt ignoriert. Habe ich alles schon versucht
So, nun ist es soweit: Mein erster Beitrag
Seit November 2011 bin ich stolzes Frauchen eines Labradors namens Desmo. Mittlerweile ist er siebeneinhalb Monate alt.
Eigentlich ist alles toll, aber eben nur eigentlich... Desmo ist ein typischer Labbie und liebt fressen, schlafen und schwimmen. Er ist auch sehr gutmütig, dennoch hat er manchmal seine Ausraster, weshalb ich eure Hilfe brauche:
Vor Kurzem, als wir Gassi gingen, drehte er auf einmal durch. Er biss ohne Vorwarnung in die Leine und hat ein Zerrspiel daraus gemacht. Als ich versucht habe, ihm die Leine aus dem Maul zu nehmen, hat er in meine Hand gebissen. Dann war auf einmal alles gut. Als er dann später ohne Leine laufen durfte, kam er zu mir, ging von alleine kurz bei Fuß und sprang auf einmal an mir hoch und biss wieder in meinen Arm. Ich habe erst versucht, ihn zu ignorieren und wegzugehen, was er mit einem fiesen Biss in meinen Hintern erwiderte
Außer einer Menge blauer Flecke und Schwellungen habe ich einen großen Schrecken davon getragen, weil ich meinen Kleinen so nicht kannte. Seitdem kommen solche "Attacken" gelegentlich vor. Gestern haben wir beim Spazieren gehen zum Beispiel eine Welpengruppe getroffen. Weil wir spät dran waren, habe ich ihn kurz an den Hunden schnuppern lassen, jedoch angeleint, und wie Desmo nunmal ist, wollte er gleich spielen. Als ich dann weitergegangen bin und er zwangsläufig hinterher musste, hat er erneut in die Leine gebissen und rumgezerrt.
Ich denke, dass Desmo mich nicht akzeptiert. Ich habe viel über Rudelchefs etc. gelesen und ich habe am Anfang definitiv Fehler in der Erziehung gemacht. Durfte er z.B. nicht aufs Sofa, musste er nur süß gucken und ich habe ihn dann doch raufgelassen... Im Nachhinein bin ich schlauer...
Meine Fragen sind nun:
- Wie schaffe ich es, dass er mich (in jeder Situation) als Chef akzeptiert?
- Wie reagiere ich in Situationen, in denen er durchdreht? Momentan lenke ich ihn mit Stöckchen oder Leckerlies ab, was aber Blödsinn ist, da er so ja nur lernt "Super, wenn ich die Alte anspringe, gibt's Futter oder Spiele". Leider weiß ich mir momentan nicht anders zu helfen
- Ich glaube, er hat nie richtig eine Beißhemmung erlernt. Wenn man normal mit ihm spielt, knabbert er auch immer auf den Händen rum und wird schnell rabiater. Der Griff über den Fang hat bei ihm nicht viel gebracht. Vielleicht bin ich aber auch zu zaghaft. Wie habt ihr das beigebracht?
- Wie kann ich seine Frustrationstoleranz steigern? Kann man sowas trainieren?
Ich danke im Voraus für eure Antworten!
Liebe Grüße,
Kathi
P. S.: Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass er während seiner "5-Minuten" auch jegliches Sitz, Platz, Nein, oder Lass Es gekonnt ignoriert. Habe ich alles schon versucht