Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten

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  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #1
Schleifchen

Schleifchen

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Hallo alle zusammen,
ich habe ein ziemlich großes Problem. Ich bin 22 Jahre und habe bisher nicht viel im Leben erreicht, was zum größten Teil daran liegt, dass ich vor einigen Jahren schwer depressiv wurde und sich bei mir eine Angststörung entwickelte.
Nun will ich mich endlich mal aufraffen und etwas aus mir machen.
Ja.. ich würde gerne eine Ausbildung als Tiermedizinische Fachangestellte anfangen, das Problem an sich ist nicht die Arbeit .. sondern die Schule.
Ich hab eine soziale Phobie und diese bezieht sich wirklich nur auf die Schule (habe sehr lange in einem Altenheim gearbeitet und keinerlei Probleme gehabt, weder mit Bewohnern noch mit Kollegen). Meine Frage, wie sieht so ein Unterrichtstag aus? Was macht man da? Wieviele Leute sind in einer Klasse? Wie lange geht der Unterricht? Mein größtes Problem ist vor anderen zu lesen, aber nur in einer Klasse.. müssen die Schüler dort viel vorlesen?
Diese Angst vor der Schule ist der einzige Grund weshalb ich mich nicht überwinden kann.. Echt ein Trauerspiel..

Ich würde sooo gerne endlich mal was machen, etwas lernen und weiter kommen..
Freue mich über nette Antworten! Danke.
Lieben Gruß
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #2
Hey,
ich kann dir zwar so keine Antworten geben, aber mich würde das mit deiner Angst interessieren.
Und zwar aus dem Grund, dass ich auch eine Angsstörung habe, die sich hauptsächlich auf die Schule bezieht.

Ich kann nicht vorlesen, geschweige denn etwas vortragen. Mir läuft der Schweiß runter, ich zitter, bekomme keine Luft und mir wird teilweise, wenn es sehr schlimm ist, schwindelig und bekomme heulkrämpfe. :?
Ist es bei dir auch so?? oder anders?

Liebe Grüße
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #3
Also sollte es sich auf das Vorlesen beschränken, sehe ich da keine Probleme. Lehrer sind keine Unmenschen und lassen mit sich reden.
Am besten informierst du dich einfach mal direkt bei der Schule, zu der du möchtest!
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #4
Huhu,
ich kann dir mal ein bisschen was zur Schule erzählen, also wie es bei mir ist. Kann natürlich von Bundesland zu Bundesland schwanken.

Ich hab einmal die Woche (Dienstag) von 8:30 Uhr bis 14:40 Uhr Schule und im zwei Wochen Rhythmus Donnerstag von 8:30 Uhr bis 16:15 Uhr.
Bisher mussten wir nicht wirklich viel vorlesen (und wenn nur kurze Abschnitte) und auch nur einen Vortrag halten. Für ein Schuljahr ist das echt in Ordnung.

Ganz umgehen wirst du das Vorlesen und Präsentationen wahrscheinlich nicht können, aber sprich mit den Lehrern. Und zwa glecih am Anfang des Schuljahres, erklär ihnen dein Problem. Vielleicht können sie dich größtenteils verschonen.

Ich rede zwar auch nicht gern vor anderen Leuten, aber ich denke, das kann man mit dir nicht vergleichen. Ich kenn mich da jetzt auch zu wenig aus, aber kann man das mit einer Therapie nicht in den Griff bekommen, bzw. die Angst reduzieren? :lol:

Ich drück dir die Daumen, dass du das hinbekommst. Es ist wirklich ein toller, abwechslungsreicher Beruf und ich bereue es nicht, die Ausbildung zu machen.
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #5
Huhu,

vielleicht koenntest du mit einem aerztlichen Attest und einem Gespraech im Vorraus auch hinbekommen, dass die Lehrer dir stattdessen wenn moeglich Ersatzaufgaben geben. Also statt eines Vortrags eine mehrseitige Hausarbeit zu einem Thema. Einen Versuch ist es sicher wert.
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #6
Huhu,

äußert sich denn deine Angst "nur" im Lesen und im Vortragen? Falls es nämlich ein breitgefächertes Problem ist, solltest du überlegen, ob der Beruf dann überhaupt was für dich ist, denn da muss man ja schon ein sehr offener, kommunikativer Mensch sein.

In einem gewissen Rahmen kann man sich davor immer drücken - ich schreibe auch lieber Essays, Hausarbeiten oder Protokolle statt ein Referat oder einen Vortrag zu halten ;) Du siehst, du bist überhaupt nicht allein damit und ich bin ziemlich sicher, dass es kaum Redner gibt, die schon so selbstbewusst zur Welt gekommen sind. Schau dir die Politiker an, was die alles üben müssen oder Workshops besuchen, um vor Leuten reden zu können.

Ich hab aber die Erfahrung gemacht, dass man lockerer wird, wenn man beispielsweise in einer Klasse ist, die man mag und wo es einfach locker zugeht. Außerdem ist so eine Vorbereitung auch nicht schlecht. In der Regel liest man ja keine ganz neuen Texte, sondern bereitet sie Zuhause vor. Du könntest das super Zuhause üben und vor einer kleinen, dir bekannten Gruppe vortragen. Das nimmt die Nervosität nicht, keine Frage, aber durch die Kritik deiner Freunde/Familie wirst du dich verbessern und mit einer anderen Haltung reingehen.
Sich beim Lesen zu verhaspeln ist im Übrigen nichts, wofür man sich schämen oder Angst haben muss. Ich hab mal einen furchtbar peinlichen Lesefehler gemacht und der ganze Kurs inklusive Dozent... und mir lachten ;) Das bringt bissi Stimmung rein und sie lachen nicht DICH aus, sondern über den Fehler selbst! Über den darf man lachen ;)

Wenn es dir trotzdem alles zu wider ist, würde ich vielleicht über eine Therapie nachdenken oder einen speziellen Kurs. An meiner Uni haben einige solche Kurse gegen "Sprachangst" belegt, ich glaube, es hat vielen geholfen. Du bist einfach nicht allein! Ich hab einen Dozenten (und auch den ein oder anderen Studenten, aber weniger ausgeprägt), der schlimm stottert und seine Gesichtszüge nicht unter Kontrolle kriegt. Das war die ersten Wochen gewöhnungsbedürftig, jetzt kriegen wir es kaum noch mit. Man sieht ihm auch an, dass er mal eine Therapie gemacht hat dafür und es hat wirklich geholfen.

Ich drück dich, wenn du magst!
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #7
Vielen Dank für eure Antworten :)

@Dana92: Ja so ähnlich ist das bei mir auch...

@Troublechen: Danke für den Einblick ;)
Ich möchte dem ja auch nicht umgehen, das ist ja das, was ich (und die meisten Menschen mit einer Angsterkrankung tun) sonst immer tu: Der Angst aus dem Weg gehen. Ich wollte mich nur schon mal informieren was auf mich zu kommen würde, es hilft mir wenn ich weiß worauf ich mich ungefähr einstellen muss.
Ja das stimmt, mit einer Therapie ist das Problem durchaus behandelbar. Daher bin auch schon seit mehreren Jahren in Therapie. Habe vorher eine Verhaltenstherapie gemacht welche mir auch sehr geholfen hat. Nur leider musste meine Therapeutin umziehen und ich musste mir einen neuen Platz bei einem Tiefenpsychologen suchen.
Und mein neuer Platz ist bei weitem nicht so gut wie der alte, aber nunja.

@Nienor: Fürs erste eine sehr gute Idee!

@Pewee: Ja, nur beim lesen. Ich bin an sich ein sehr aufgeschlossener und freundlicher Mensch. Wie ich schon sagte, durch die Arbeit im Altenheim ist mir klar geworden das es mir liegt, mit Menschen zu arbeiten. Ich hatte in diesem Bezug wirklich gar keine Probleme. Natürlich wäre ich anfänglich wahrscheinlich nervös, aber damit käme ich klar. Es ist ein großer Unterschied zwischen einer Angststörung und einfacher Schüchternheit/Nervosität/Aufregung.
Ich hatte übrigens vorher nie Probleme mit dem vorlesen. Ich bekam eine Panikattacke während dem lesen, ohne jeglichen Grund. Ich wußte nicht mehr was passiert ist, sowas hatte ich vorher noch nie in meinem Leben. Und dann kam die Angst vor der Angst. Ich hatte während dem ganzen Unterricht große Angst eine Panikattacke zu erleiden und beim vorlesen wars halt am schlimmsten, da falls ich eine bekommen sollte, es alle mitbekommen würden.

Ich möchte nicht mit dieser Angst leben, das ist klar. Irgendwann muss ich da raus! Niemand sollte mit sowas leben müssen. Und das geht nur in dem ich mich meiner Angst stelle, dessen bin ich mir bewusst.

Ich danke euch nochmal vielmals für eure lieben Antworten, hat mich sehr gefreut und mir geholfen:)
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #8
Huhu Schleifchen,

hast du sonst noch andere Angststörungen und Panikattacken?
Also im Privaten sage ich mal?
Ich finde das Thema sehr interessant, weil ich selber betroffen bin.

Ich finde es sehr gut, das du dich dem Thema stellst und für dich versuchst einen weg zufinden.
Was ganz wichtig ist, versuch nicht durch ein Attest das ganze zuumgehen. ;)
Du solltest mit deinen Lehrern reden, damit sie bescheid wissen und dir die Chance geben, das du diese nimmst.
Wenn es aber nicht geht, dann sollten die Lehrer das akzeptieren.

Es kommt auch ganz oft auf die Klasse drauf an.
Was genau macht dir diese Angst?
Das du ausgelacht werden könntest?
Oder nur diese "angst" vor der angst?*hab ich übrigens auch -.-*
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #9
Hallo sanni,

Panikattacken hatte ich nur während der Schulzeit. Meine soziale Phobie hat sich aber leider etwas ausgebreitet, fing an mich zu isolieren, wurde immer unsicherer, bekam Angst in Situationen die mir vorher egal gewesen sind (mit Kleingeld an der Kasse zu bezahlen, telefonieren und solche Dinge). Durch meine Therapie die medikamentös begleitet wurde habe ich das aber in den Griff bekommen.

Ich stimme dir zu, durch ein Attest würde ich mich nur drücken. Jedoch wäre es eine gute Alternative, falls es überhaupt nicht geht. Natürlich ist es wichtig, sich bei einer Angststörung seinen Ängsten zu stellen, aber man darf es nicht überstürzen. Denn im schlimmsten Fall könnte es die Krankheit nur verschlimmern.
Die Angst löst sich nur durch ein Erfolgserlebnis, die Erkenntnis das nichts schlimmes passiert.
Das Problem bei mir war einfach, ich wußte nicht wodurch diese Attacken ausgelöst wurden, wann sie kamen, nichts! Daher saß ich im Unterricht einfach zusammen gesunken auf meinem Stuhl und habe durchgehend Angst gehabt. Wenn ich verschont geblieben bin, habe ich es nur "ÜBERLEBT", aber jede weitere Unterrichtsstunde war genauso bedrohlich wie die vorherige.
Nachdem ich die Schule beendet habe, musste ich an einer Maßnahme teilnehmen an der ein Unterrichtstag statt fand. Ein Tag davor bin ich dort hin und in Tränen ausgebrochen weil ich Angst davor hatte, ich dachte ich schaffe es nicht. Hatte schon mit dem Gedanken gespielt mich krank schreiben zu lassen... einfach wieder die Probleme umgehen. Jedenfalls, dem Dozent wurde dies mitgeteilt und mir wurde versichert das ich an dem besagten Tag nichts vorlesen muss.
Trotzdem, ich hatte Angst.. ich denke aber, würde ich so einen Tag öfter durchziehen mit der Gewissheit mich wird nicht jemand unerwartet aufrufen, würde sich diese Angst nach und nach legen und ich könnte mich an den nächsten Schritt wagen: aktiv werden und sich selbst melden.

Ich muss sagen, im Augenblick der Panikattacke hat es mich herzlich wenig interessiert was die anderen von mir gedacht haben. Ich war wirklich wie in so einem Schockzustand. Ich hatte immer nur Angst vor diesem schrecklichen Gefühl, ich war dem einfach machtlos unterlegen.. es war schrecklich.
Wie ist es bei dir?
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #10
Hallöchen und guten Morgen!

Die ganzen Schilderungen erinnern mich an eine Phase von mir, in der ich genau die gleiche Angst hatte.
Ich hatte das selbe damals in der 5. Klasse. Ich weis wirklich nicht, wieso und vor was ich Angst hatte, wusste ich damals nicht und jetzt auch nicht viel mehr... Jetzt habe ich nur ein paar Vermutungen...
Ich weis nur, dass ich eine schwierige Zeit hatte, dazu kam noch der "sanfte" -.- Einstieg in die Pubertät.
Naja, während sich andere Mädels gefreut haben, endlich einen BH tragen zu können, war ich schon eine alteingesessene Trägerin, wofür ich in der Grundschule auch immer gemobbt wurde, war klar, dass ich all diese "Weiblichen Dinge" an mir hasste, zu allen Überfluss bekam ich dann auch schon mit 10 das erste Mal meine Tage.
Ich habe meinen Körper und mein Leben so gehasst, dass ich mir immer selbst alles beweisen musste, um nicht den Glauben an mich zu verlieren.
Ich habe außerdem schon mit 10 lernen müssen, alleine ohne Eltern alles zu schaffen, ich zwang mich selbst dazu "Erwachsen" zu sein und akzeptierte keinen einzigen Fehler bei mir, denn ich muss ja alles schaffen...
Dadurch ist der Druck entstanden alles jeder Zeit perfekt hinbekommen zu müssen, wodurch auch das Lesen auf Druck für mich unerträglich war.
Das hat zum Glück aber aufgehört, als ich die Schule gewechselt habe.
Ich bin dann vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt, folglich erschien das Bild von meinen Mitschülern: "Du musst ja schlau sein, wenn du auf einem Gymnasium warst:roll:" Das hat mir aber, glaube ich die Sicherheit gegeben, dass ich doch was kann und das Lesen und vor der Klasse sprechen war kein Problem mehr.

Hast du vielleicht auch diesen Druck, immer perfekt zu sein? Immer sofort alles zu können, die Angst davor, dass du dich verhaspeln könntest?
Das ist alles schon so lange her, dank meiner Psychologin habe ich immer versucht, mich zu analysieren...
Auch jetzt habe ich bei vielen Dingen die Gleichen Ängste, nicht beim Lesen, aber eben mit anderen Aufgaben

Versuche mal darüber nachzudenken, vor was genau du Angst hast.

Und Kopf hoch! Ich wünsche dir viel Glück, dass dus schaffst;)
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #11
Ich stimme dir zu, durch ein Attest würde ich mich nur drücken. Jedoch wäre es eine gute Alternative, falls es überhaupt nicht geht. Natürlich ist es wichtig, sich bei einer Angststörung seinen Ängsten zu stellen, aber man darf es nicht überstürzen. Denn im schlimmsten Fall könnte es die Krankheit nur verschlimmern.
Dem stimme ich dir natürlich absolut zu. ;)
Allerdings wäre hier sicher das erste Erfolgserlebniss, das du innerlich weisst"kein Lehrer wird mich dran nehmen."Man kann mit dem Lehrer ja vereinbaren, wenn es dir gut geht, jemand was vorlesen soll z.b. das du dann sagst"ja, ich bin bereit."und dann kannst du deine Hand heben.
Wenn es um Vorträge geht, ich würde versuchen diese mit vorzubereiten, so gut es geht.Ich denke da wirst du keinerlei Probleme haben.
und dann dem Lehrer auch hier sagen, wenn es geht, geht es, wenn nicht, dann nicht.
Was mir sehr geholfen hat damals, das ich mit meiner Klasse drüber geredet habe.
Ich habe denen gesagt"hey leute, ich bin krank, ich kann nicht immer so, wie ihr es euch vorstellt, bitte versteht das."Und dann durften die Leute mich ausfragen.Und siehe da, es hat geholfen.

Meine Panikattacken kommen auch meist aus dem nichts, allerdings wenn ich Bus/Bahn fahre. wenn ich in der Schule war, war ich auch permanent unruhig, eben weil ich genau wusste"da muss doch gleich irgendwas kommen."Ich habe also immer darauf gewartet und war voller Spannung.
Ich habe immer, jeden moment damit gerechnet"jetzt kommt es, jetzt geht es los."so habe ich mich da natürlich immer weiter reingesteigert.

Bis ich mir irgendwann gesagt habe"Scheiss doch drauf, pech wenn sie kommen, du kannst eh nix dran ändern." :)
So wurde es bei mir besser.

Allerdings leide ich momentan auch wieder unter dem Thema"weiter weg von zuhause."Ich bekomm dann echte Angst und bin immer unruhig.
Bei mir liegt es aber auch mit an der Schilddrüse. :(
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #12
:eek:
Schleifchen du sprichst mir aus der Seele ....

[VERSTECK]Bei mir fing es in der 7. Klasse an.
Vorher war ich fröhlich und habe gerne vorgelesen. In meiner Klasse fühlte ich mich nie so richtig wohl, hatte aber keine Probleme. Bis zu dem Tag, als es anfing.
Ich wurde also dran genommen zum lesen und ich zitterte, schwitze, bekam keine Luft mehr, wurde ganz blass und musst einfach, als ich zuende gelesen habe, weinen. :?
Ich wusste nicht was los war. Ich habe mich sche**e gefühlt und wollte nur noch weg. Habe mich beobachtet gefühlt und alle redeten drüber.
Danach wurde ich gemobbt. Ich war nicht mehr Ich. Es ging nicht mehr, auch wenn ich wollte.
Bin sitzen geblieben. Absichtlich :silence:
Neue Klasse. Nach 3 Wochen musste ich lesen. Oke dachte ich. Plötzlich bekam ich keine Luft und wieder das ganze spiel. Ich hörte auf und bekam einen heulkrampt. Hab mich nicht mehr beruhigen können. Die Lehrerin meinte nur, ich solle aufhören zu heulen. Wäre doch lächerlich.
Es ging so weiter... konnte mich nicht dagegen wehren. Habe oft abgeblockt. Kassierte eine 5 oder 6 für eine verweigerung. Ich hatte Ausreden parat. Putzte mir die Nase, wenn es ums lesen geht.
Schon alleine wenn gesagt wurde "wir lesen gleich den Text" wurde mir anders. Ich konnte nicht still sitzen, herzrasen, mir wird heiß und kalt und zitter vor mich hin. Ich bekam nicht mal mehr was mit was um mich geschah. Alleine aus der Angst vor der Angst.
Meine Mitschüler haben mich extra dran genommen, haben extra gesagt das sie wollen das ich lese und haben mich ausgelacht. Manche Lehrer haben gefragt ob alles in Ordnung sei und anderen war es wieder egal. Es war ihnen total egal :(
So bekam ich Angst beim telefonieren oder wenn ich irgendwo anstehe. Manchmal mehr und mal weniger oder gar nicht. Ich versteh es nicht.
Zur 10. habe ich die Klasse gewechselt, da ich schon das 2. mal fast sitzen geblieben wäre. Zudem waren dort ein paar Leutchen mit denen ich klar kam und wir freizeitlich was machten.
Ich habe es irgendwie geschafft nicht aufzufallen und bis auf einmal nur zu lesen, wo ich gleich los heulte. Die Klasse kam damit klar. Hat nichts gesagt. Hätte einmal ein Referat halten müssen. Habe mit dem Lehrer gesprochen und haben uns auf eine Lösung geeinigt. Ich fand ihn toll. Er half mir und ihm war ich nicht egal.

Nun war ich ein Jahr wieder in der Schule. Höre im Juni auf. Geht auch nur für ein Jahr ;)
sollten uns gegenseitig vorsellen VOR der Klasse.
Schon alleine, als es gesagt wurde, wurde mir schlecht. Richtig übel. Ich wollte nur noch heulen. Ich habe die Lehrerin gefragt ob wir draußen reden könnten. Auf dem Weg zur Tür ging es los und ich bekam den besagten Heulkrampf. Draußen konnte ich mich erst nach 10!! min beruhigen. Wir hatten dann eine Lösung gefunden. Zudem habe ich ihr erlaubt mit der Klasse zu reden. Alle haben bewilligt, dass sie mir helfen. :angel:
Ich liebe diese Klasse. Ich bin zum ersten mal wieder dabei. Kann wieder Ich sein. Jedenfalls etwas.
Ich WILL nicht davor weglaufen, ich will ja lesen und alles so machen wie die anderen. Ich nehme es mir jedes mal vor, aber es geht nicht. Ich schaff es nicht.
Wir sollten ein Bewerbungsgespräch spielen vor der Klasse. JEDER. Mein Partner sitzt auch neben mir und wir kommen super klar. Ich nahm mir vor es durch zuziehen auch mit Panikattacke.
Es wurde heftiger. Es sollte auf einen Mittwoch durchgeführt werden. Am Wochenende konnte ich nicht schlafen und auch sonst nichts machen ohne daran zu denken. Einen Tag vorher oder auch schon zwei Tage vorher wurde mir zunehmen schlechter. In der Nacht auf den Mittwoch hatte ich DEN Alstraum schlechthin. Ich träumte genau davon. Ich wurde mich papier beschmissen, ausgelacht und ich fiel in Ohnmacht und heulte vor mich hin wie eine gestörte.
In der Schule habe ich versucht mich abzulenken. 5. 6. Stunde wäre es soweit. die ersten beiden Stunden gingen noch, aber meine Gedanken waren woanders. Danach die Stunden hatte ich schon die Zeit über Herzrasen, mir war schlecht und rannte oft in die Nähe vom Klo, da ich kurz davor war mich zu übergeben. Ich war fertig.
Als die 5. anfing gings nicht mehr und wir sprachen mit der lehrerin. Die Klasse bewilligte das wir es alleine vor ihr vorspielen dürften. Sie sagte, dass sie es ja wohl kennen wenn man aufgeregt ist, aber bei mir ist es anders und mit geht es seelisch sowie körperlich nicht mehr gut.
Am 5.6. muss ich wieder ein Referat halten, aber ich darf ein Video machen. Es ihnen abspielen.
Eigentlich will ich es so nicht, aber ich kann es nicht anders..

Habe zu einer Klinik geschrieben und infos bekommen. Bisher noch nicht dort die Bögen zurück geschickt :?
Wird nachgeholt. Ich brauche und will die Hilfe...

Puh sry für den Roman. Wollte es loswerden wie es bei mir ist. Es tut mir auch gut.
Keks an den, der es gelesen hat und evtl was dazu schreibt :lol:
[/VERSTECK]
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #13
@ Die Ente :) Es ist schön zu hören das du einige deiner Ängste wieder in den Griff bekommen hast. Bist du immer noch in Therapie? Und wie lange machst du diese schon?
Nein, ich setze mich selbst nicht unter Druck. Ich versuche alles immer perfekt zu machen, aber wenn ich es mal nicht schaffe, ist okay. Früher war es so und zu der Zeit ging es mir noch viel schlechter. Hab eingesehen das ich in meiner Verfassung einfach viele Dinge nicht hinkriege, wenn ich mich jetzt noch wegen allem fertig machen würde.. ne!
Aber die Angst negativ aufzufallen ist da.

@ sanni: Das stimmt, nur stellt sich mir dann eine weitere Frage auf.. kann ich den Lehrern wirklich vertrauen? Werden die mein Problem ernst nehmen? Werden sie mich während dem Unterricht einfach mal testen um sich selbst ein Bild zu machen? Naja, da müsste ich dann einfach mal durch, anders werde ich es nicht herausfinden.
Ich denke nicht das ich der Klasse reinen Wein einschenken kann, dafür müsste ich meine Schwächen offenbaren.. Das geht nicht, da wären wir wieder bei dem Thema negativ auffallen. Mir wäre es lieber wenn einfach keiner was davon/von mir mitbekommen würde.
Du hast Probleme mit der Schilddrüse? Ich auch, habe eine Schilddrüsenunterfunktion. Wurde aber 4 Jahre später nach auftreten der ersten Panikattacke festgestellt, vorher war alles normal.

@ Dana92: Oh man, das kommt mir alles so bekannt vor.. Es ist wirklich traurig zu lesen das noch soviele andere Menschen darunter leiden.. Und wie gemein die Mitmenschen damit umgehen. Einfach nur traurig..
Aber schön das du auch was positives zu berichten hast :) Ich beneide dich dafür das du es trotzdem schaffst zur Schule zu gehen, das du den Schritt gemacht hast, das du weiter gehst.. vor dem ich mich so fürchte! Das macht mir Mut!


Nochmal eine Frage zu der Ausbildung.
Wie oft muss man die Samstage arbeiten? Hat man dann auch mal einen anderen Tag frei in der Woche?
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #14
@ Die Ente :) Es ist schön zu hören das du einige deiner Ängste wieder in den Griff bekommen hast. Bist du immer noch in Therapie? Und wie lange machst du diese schon?

Ich war fast exakt 3 Jahre in Therapie, letzes Jahr im Dezember wurde sie abgeschlossen. Begonnen habe ich im Januar oder Februar (ich weis es nicht mehr genau). Aber ich bin am überlegen, ob ich nicht noch einmal mit einer Kurz-Zeit-Therapie anfangen soll, ich bin momentan wieder etwas durcheinander, weil ich momentan mein ganzes Leben umkrempeln muss:?
Obwohl eine Therapie als "abgeschlossen" gilt, muss man trotzdem sehr viel an sich arbeiten, das ist ja auch das Ziel einer Therapie:
Du musst deine Situation selber analysieren und selber Lösungen finden!
Deshalb habe ich gemeint, dass du nachdenken sollst, vor was genau du Angst hast!

Ach ja und zu deiner Frage: Ich denke mal, dass du auch mal unter der Woche frei haben wirst, immerhin wirst du auch mal Nachtdienst schieben müssen, wenn ein Notfall kommt. Bin mir da aber nicht so sicher... Ich müsste mich schämen, ich will nämlich auch nächstes Jahr mit der Ausbildung zur TMFA beginnen:lol:

Ich wünsche dir viel Glück in deinem weiteren Weg! Wenn du an dir arbeitest, wird dir sicher alles gelingen, was du dir vornimmst!;)
Liebe Grüße!
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #15
Sorry, wenn ich jetzt nicht auf alle Beiträge einzeln eingehe - ich hab´ sie im Schnelldurchgang gelesen ;)
Fakt ist: Ich habe ebenfalls eine Phobie, irgendwas im freien Vortrag vor einer Menschenmenge loszuwerden - besonders doof ist das, wenn man Lehrerin ist und Elternabende halten muss :roll: Davor habe ich immer einen besonderen Horror....
Um Referate und Co habe ich mich großteils drücken können, indem ich sie durch Hausarbeiten ersetzt habe - das hat aber leider nicht immer funktioniert...
Hingegen kann ich hervorragend vor noch so großen Menschenmengen was vorlesen... Ich war fast 20 Jahre Lektorin (also habe Lesung und Fürbitten in der Kirche vorgelesen) in unserer Gemeinde - und das macht mir nicht das geringste Bisschen aus, denn da kann ich mich ja an meinem Text festhalten und sogar teilweise auswendig vortragen - da wurde ich in der Uni irgendwann sogar mal beklatscht, als ich mich in irgendeinem Riesen-Seminar freiwillig zum Vorlesen gemeldet habe.... wie gesagt, das ist mir sowas von schnuppe, und wenn da die Queen persönlich stehen würde....
Aber frei etwas vortragen oder irgendwas moderieren - neeeeeee, da würde ich mich auch lieber vorher einbuddeln.... das geht gar nicht....

Ok, ich merke, ich bin nicht wirklich hilfreich.... aber ich bin offenbar nicht allein, und Ihr seid es auch nicht...
*alle mal knuddelt*

LG, seven
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #16
Nochmal eine Frage zu der Ausbildung.
Wie oft muss man die Samstage arbeiten? Hat man dann auch mal einen anderen Tag frei in der Woche?

Das kommt einzig und allein auf den Betrieb an. Ich muss alle zwei Wochen Samstag Vormittag arbeiten. Nen ganzen Tag frei bekomm ich da nicht. Aber ich hab dann den Freitag Nachmittag frei. Ich kenne aber auch Leute, die nie samstags arbeiten und auch welche, die NAchtschichten machen müssen und auch sonntags arbeiten.
Das hängt wirklich davon ab, wo du landest. ;)
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #17
Hey,

da ich ausgelernte TFA bin, kann ich vielleicht ein wenig helfen. ;)

Wie Troublechen schon sagte, richten sich deine Arbeitszeiten je nach Bedarf des Betriebs, wobei eine Mindestanzahl an wöchentlichen Stunden im Ausbildungsvertrag fesgehalten ist (musst du mal bei der Landestierärztekammer deines Bundeslandes suchen).
Zu den wöchentlichen Arbeitsstunden zählen auch die Schulstunden abzüglich der Pausen; der Weg von der Schule zum Arbeitsplatz zählt ebenfalls zur Arbeitszeit - sofern die Praxis keine Mittagspause hat und du somit direkt nach der Schule zur Arbeit musst.

Ich hatte zwei Mal wöchentlich Schule, jeweils von 8-13 Uhr. An einem dieser Tage hatte ich nach der Schule frei, am anderen musste ich direkt danach bis 20 Uhr arbeiten (plus x, manchmal bis 21 Uhr, selten auch mal deutlich länger als 20 Uhr).
An den anderen Tagen waren wir in Früh-, Früh-früh-, Spät- und Spät-spät-Dienste eingeteilt.
Samstags mussten wir alle paar Wochen ran (da 12 Tierarzthelferinnen/Azubis zur Verfügung standen, aber nur 2-3 pro Samstag benötigt wurden). Theoretisch gingen die Samstagsdienste von 9 bis 14 oder 15 Uhr, aber es wurde oft länger, selten auch mal abens, bis man dann wirklich gehen konnte.
Aber das war eben eine Klinik mit Notdienst und keine normale Praxis.

In einer kleinen Praxis sind die Chancen zwar höher, die Wochenstunden halbwegs einhalten zu können (wenn die Feierabend oder schwierige Fälle haben, überweisen die eben in eine Klinik ;)), andererseits lernt man in einer Klinik für gewöhnlich deutlich mehr, da eine ganz andere und vielfältigere Ausstattung vorhanden ist, z.B. digitales Röntgen, CT, tägliche Ultraschall-Untersuchungen etc.

Vor der Schule brauchst du meiner Meinung nach keine Angst zu haben. Ich weiß, dass man eine Angststörung nicht einfach abschalten kann, nur kann ich dir versichern, dass der Unterricht dort viel harmloser abläuft als auf normalen weiterführenden Schulen und du dir somit im Vorfeld nicht noch mehr Gedanken machen musst, als du es ohnehin schon tust.
In meiner Klasse waren mit mir 24 Mädels jeglichen Alters, die Jüngsten waren 16, die Älteste war 29. Bunt gemischt, alle Schulabschlussarten waren vertreten und eigentlich haben sich immer alle gut verstanden - bis auf die üblichen Zickereien unter Mädels. :lol:
Meine Erfahrung ist ebenfalls, dass Berufsschullehrer wesentlich pädagogischer vorgehen, als es z.B. an dem Gymnasium der Fall war, an dem ich mein Abi gemacht habe.
Berufsschullehrer müssen sich eben auch jeden Tag mit Schülern befassen, die die unterschiedlichsten Probleme haben, z.B. nur schlechtes oder wenig Deutsch sprechen, da an einer Berufsschule teilweise auch Schulabschlüsse im Rahmen einer Ausbildung nachgeholt werden können.
Vorlesen musste man bei uns eigentlich nur im Englisch-Unterricht, ansonsten war alles viel prasxisbezogener oder es wurde still gelesen und danach über den gelesenen Text diskutiert.

Die Angst, die du beim Vorlesen erleidest, ist sie ähnlich wie Prüfungsangst? Angst, zu versagen, Angst, dass andere lachen etc.?
Ich habe mich früher immer sehr geschämt, mich im Unterricht zu melden, weil ich Angst hatte, es könnte falsch sein, was ich sage (auch noch in der Oberstufe). Referate waren mein Tod. Ich bekam Herzrasen, Schweißausbrüche, hab gezittert, wollte am liebsten nur heulen, wegrennen und einmal habe ich den Klassenraum verlassen müssen, weil mir schlecht wurde. :?

Aber auch das war in der Berufsschule plötzlich anders, irgendwie gings auf einmal. Keine Ahnung, wieso.
Hab meine Kurse auf dem Gymnasium auch immer sehr gemocht und nie ernsthaft Streit mit einem Mitschüler/einer Mitschülerin gehabt.

Ich frage deshalb nach Prüfungssitauationen, weil es mir zu Beginn der Ausbildung aufgrund dieser "Präsentations-Angst" schwer fiel, ans Telefon zu gehen (man saß immer zu zweit an der Anmeldung und ich hatte Angst, dass ich etwas Falsches sage), wenn ich den Chefs assistieren musste, bin ich vor Aufregung fast gestorben, wenn ich Fehler gemacht habe, hätte ich heulen können usw.
Das waren ziemlich harte Zeiten, möchte ich meinen, denn in der Praxis musst du das dann machen - ganz egal, wie du dich grad fühlst oder wie stressig die Situation ist.

Rückblickend war es aber das Allerbeste, was mir passieren konnte, denn heute bin ich nur noch zu wirklich wichtigen Anlässen nervös, telefoniere auch mit fremden Menschen sehr souverän, kann genau und freundlich mein Anliegen ausdrücken und weiß, was ich kann und was nicht.

Abgesehen davon: es ist ein toller Beruf! :D Du solltest dir nur vorher darüber im Klaren sein, dass man ziemlich wenig verdient (als Ausgelernte in den ersten 3 Jahren nach der Ausbildung grad mal 1000€ netto, in der Ausbildung natürlich deutlich weniger) und keine richtig geregelten Arbeitszeiten hat (unbezahlte Überstunden sind normal) und die Arbeit an sich einen recht hohen Stressfaktor mit sich bringt.
Beim Rewe an der Kasse verdient man mehr, aber die Arbeit mit Tieren ist dafür umso schöner.

LG
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #18
Abgesehen davon: es ist ein toller Beruf! :D Du solltest dir nur vorher darüber im Klaren sein, dass man ziemlich wenig verdient (als Ausgelernte in den ersten 3 Jahren nach der Ausbildung grad mal 1000€ netto, in der Ausbildung natürlich deutlich weniger) und keine richtig geregelten Arbeitszeiten hat (unbezahlte Überstunden sind normal) und die Arbeit an sich einen recht hohen Stressfaktor mit sich bringt.
Beim Rewe an der Kasse verdient man mehr, aber die Arbeit mit Tieren ist dafür umso schöner.

Huhu tqueela,
ich hätte mal eine Frage an dich (ich hoffe, das stört hier jetzt nicht. :lol:).
Dass man als TFA nicht so viel verdient, ist mir bewusst, aber ich würde gerne wissen, ob man mit dem Gehalt gut leben kann? Oder muss man dann noch nebenbei arbeiten, um über die Runden zu kommen? Ich bin erst 15 und kenne mich mit dem Thema Geld nicht so unbedingt aus. :mrgreen:
Ich möchte eigtl schon seit meiner frühen Kindheit Tierärztin werden, aber ich weiß jetzt schon mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass ich das nicht schaffen werde. :(
Aber den Beruf TFA auszuüben, kann ich mir genauso gut vorstellen, bleibt eben nur noch die Frage nach dem Geld.
Klar, dass ist jetzt nicht das wichtigste und nach dem Kriterium möchte ich mir meinen Beruf auch nicht unbedingt aussuchen, aber es sollte natürlich schon reichen, um über die Runden zu kommen.. :lol:

LG
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #19
Huhu,

ich weiß ja nicht ob es noch aktuell ist :)

Ich hab meine Ausbildung in eine große Tierklinik gemacht. Hatte unterschiedliche Dienste von 7-15:30, 8-16:30, 8-13 und 15-19, usw natürlich ging es auch selten pünktlich aus. Wochenendedienste hatte ich 1x im Monat oder 2x im Monat wenn ich geteilt habe. Warum teilen? Naja es gab Tage wo man von 8 bis spät in die Nacht gearbeitet hat, so teilte ich es mit meinen Kollegen und war z.B von 8-16 Uhr da und zweites mal von 16-bis open end. Manchmal hatte man Glück und konnte schon Mittags gehen, manchmal stand ich um 23 Uhr noch in der OP.
Feiertage gehörten bei mir auch dazu. Ostern,Pfingsten, 1 Mai etc. Konnte man sich aussuchen. Meist waren es 2 Feiertage im Jahr. Ich hab immer Heiligabend gemacht, musste dann auch erst um 13 Uhr da sein und es war meistens entspannter als 1 oder 2 Weihnachtstag :)

Schule hatte ich erstes Jahr Dienstag und Donnerstags von 7:50 bis 13-14 Uhr. So wirklich viel vorgelesen haben wir da nicht, meist gab es genug Freiwillige und Lehrer haben die drauf behaart dass es bestimmte Personen sein müssen. Referat hat jede von uns gehalten, als Vorbereitung für den Prüfung.
Ich hab zusätzlich immer Präsentationen gemacht, mündlich war ich immer besser.

Es tut mir echt Leid dass du so Panikatacken hast :( Meine Klasse war nur aus Mädchen und wir hatten auch 2 die nicht so gern vor anderen erzählt haben, und die wurden nie gemobbt und Lehrer haben es immer unterstützt. Ich hoffe ich konnte dir wenigstens bisschen helfen. Wenn was ist frag ruhig :)


Ahja Thema Geld: ich arbeite in dem Beruf nicht weiter. Es hat mir suuuper Spaß gemacht aber so viel zu arbeiten und so wenig zu verdienen mit wenig Frezeit war ein Punkt bei mir. Man hat dann zwar einige Fortbildungen aber so wirklich Aufstiegsmöglichkeiten hast du nicht. Ich wollte mehr ;) Daher hole ich mein Abi nach und gehe studieren. Aber kein Tiermedizin ;)
 
  • Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten Beitrag #20
Falls das Angst Thema noch aktuell ist:
Ich hatte damals in der 9. - 10. Klasse so eine Phase da hatte ich auch regelrecht Angst zur Schule zu gehen. Bei mri lag es überwiegend an meinen Mitschülern, ich habe einfach nciht in die Klasse gepasst, da waren 98% nur richtige Assis (sorry für den Ausdruck) die gar kein Interesse am Unterricht hatten und ich wolle lernen und gute Noten haben und deswegen war ich ein Außenseiter. Ich konnte auch nicht vor anderen Sprechen, habe nur gestottert oder totalen Quatsch erzählt vor lauter Nervosität und habe beim Lesen ständig Fehler gemacht (dazu kommt noch das ich LRS habe). Bei mir hat sich das geändert als ich in die Oberstufe gekommen bin. Da waren die Leute alle so wie ich und ich habe mich richtig wohl gefühlt in unserem Jahrgang. Da war ich zwar immernoch ziemlich nervös wenn ich referieren oder vorlesen sollte aber es war nicht mehr so schlimm wie früher vorallem weil die Leute sich überhaupt nicht lustig gemacht haben oder selber die gleichen Fehler oder Probleme hatten. Vielleicht ist es bei dir ja ähnlich? In der Ausbildung hat man ja meist nur 1-2 Tage die Woche Unterricht, ich denke das ist dann auch was anderes als wenn du jeden Tag gehen müsstest. An manchen Schulen kann man auch Probetage machen um zu sehen wie es einem an der Schule gefällt, vielleicht kannst du sowas ja mal machen und dir alles in Ruhe anschauen und sehen wie du dich da so fühlst. Dann kannst du dir schonmal ein gutes Bild von der Schule machen und hast dann vielleicht etwas weniger Angst.
 
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Problem: Ausbildung zur Tiermed. Fachangestellten

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