Diskussion zu Arbeitshunden

Diskutiere Diskussion zu Arbeitshunden im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; jap, als ersten hund sollte man einfach etwaswählen,was nicht grenzenlos testet. wie unser kuvasz jetzt mal als beispiel. ich meine,ich habe...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #181
jap, als ersten hund sollte man einfach etwaswählen,was nicht grenzenlos testet. wie unser kuvasz jetzt mal als beispiel.

ich meine,ich habe meine jungs beide selbst erzogen,alleine und ohne vorher ahnung.
und solche probleme,wie hunde anpöbeln,etc pp...man muss da einfach erst mal hineinwachsen.
aber ich denke, man sollte halt nicht gerade an einem hund experimentieren, wo sowas schiefgeht.
unser kuvasz hat mich NIEMALS für voll genommen, bei dem war ich in der rangfolge unter ihm und das hab ich nie wieder geändert bekommen.
man schickt einen 10 jährige nicht mit einem kuvasz gassi :roll:
klar, sind da meine eltern schuld und nicht der hund.
aber bei ner anderen rasse hätte ich vielleicht mit 14-15 etwas wieder rausreißen können.
bei sam hingegen war es eingebrannt.
ich bin unter ihm und fertig.
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden

Anzeige

  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #182
Ich würde auch nicht zu einer Arbeitsrasse als Ersthund raten aber im Endeffekt kommt es immer auf den Menschen dahinter an.
Es gibt ja schon eine Menge Leute, die sich einen Aussie als Ersthund holen und bei manchen geht es ja auch gut und ich denke, genauso kann es auch bei einem Border oderso gut gehen aber ich finde wiederum auch, dass man sich mit der Rasse vorher definitiv schon beschäftigt haben sollte und auch ab und zu live mit ihnen zutun gehabt haben sollte, damit man über die Eigenheiten der Rasse Bescheid weiß und entsprechend gegensteuern kann.
Mein erster war ein Mali und nun ein Arbeitslinien Groenendael. Sicher nicht die beste Kombination für den Anfang :)
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #183
ich sagte ja, dass ich es nicht für unmöglich halt eine arbeitsrasse als ersthund zu führen. ich sagte nur, dass es ungeahnt schwierig werden könnte... und dann vielleicht zur überforderung des besitzers führt.
Wenn man sich dafür entscheidet würde ich mir wirklich erfahrene personen helfen, die mir helfen können und mir tips geben. außerdem würde ich dann wirklich regelmäßig mit einem Trainer arbeiten, der einem qualifizierte tips geben kann, für jede lbenslage.

die erste arbeitsrasse ist sowieso was ganz anderes. Bei dana lief sicher auch nicht alles perfek, weil ich erstmal lernen musste wie ich mit ihr arbeiten kann und wie ich zu ihr vordringe. die chis sind da eine ganz andere hausnummer.
Deswegen bin ich auch froh, dass ich jede menge hilfe und rat hatte. evtl würde ich mir beim nächsten Arbeiter zutrauen ihn alleine auf zu bauen, aber bei dana habe ich und brauche ich immer noch unterstützung von meinem trainern. Natürlich besonders im sportlichen Bereich, weil das einfach alles ganz neu für mich ist und weil ich ja ambitioniert bin tuniere und prüfungen zu starten und mir demnach nicht allzu viele fehler erlauben kann, aber auch so bin ich froh mich mit arbeitshund erprobten Hundehaltern aus zu tauschen.

Off-Topic
Arolec, auf deinen Houla bin ich schon gespannt. Der stand bei nämlich selbst mal zur debatte, aber ich bin dann wieder davon abgekommen weil er (noch) nicht FCI anerkannt ist. Aber vielleicht ändert sich das ja irgendwann:mrgreen:
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #184
Allgemein finde ich es auch hier im Thread traurig, dass 'Arbeitshund' nun so auf Australian Shepherd weitestgehend beschränkt wird. Da hätte man den Thread fast eher 'Diskussion zu Australian Shepherds' benennen können.

Das sollte vielleicht kurz erklärt werden: Die Diskussion zum Aussie-Boom begann im Plauderthread. Wir wollten das allerdings als einzelnen Thread haben, da viel Gesprächsbedarf stand und beim Plaudersthread nur bedingt was zu suchen hat. Gleichzeitig baten aber der ein oder andere darum, dass wir explizit NICHT "Diskussion zu Aussies" als Titel wählen, einfach weil betreffende Personen nicht noch mehr negative Assoziationen hervorrufen wollten. Im Prinzip treffen ja die meisten Beiträge auf alle Arbeitsrassen zu, nur ist aufgrund der "Vorgeschichte" des Themas eben eher jetzt der Aussie im Spiel. Denkt euch einfach beliebige Rassen ;)

Was ist denn daran so schlimm, wenn man mit seinem Aussie "nur" Agility, Trickdogging, Frisbee macht? Wenn der Hund dadurch ausgelastet ist, ist doch super.

Weil man NIEMALS davon ausgehen darf, dass das dem Aussie reicht! Genauso, wie man NIEMALS davon ausgehen darf, dass es einem richtigen Jagdhund reicht bissi Dummyarbeit zu machen, wo es noch zich andere Möglichkeiten und (!) Notwendigkeiten gibt, wie man ihn auslastet. Wenn es mal das einzelne Individuum gibt, dass damit zufrieden ist - ok, dann sag ich nix. Aber wer weiß das denn schon im Welpenalter? Also ich konnte Hanna im Welpenalter nicht ansehen, ob sie nun 2x die Woche Antijagdtraining braucht, 4x oder gar jeden Tag! Hanna hätte ja auch gar keinen Jagdtrieb haben können. Egal, wie es gekommen wäre, ich hätte es hingenommen und alles unternommen, damit sie nicht am Rad dreht. Wer von Anfang an aber nur bestimmte Dinge tun will und nicht bereit ist, mehr zu leisten, damit der Hund ausgelastet ist, der möge sich dann bitte eine andere Rasse holen und nicht darauf hoffen, dass Arbeitsrasse X damit zufrieden ist, was man sich vorgestellt hat. Selbst wenn ich nicht der ultimative Guru bin, der Welpen auf den ersten Blick perfekt einschätzen kann - ein Hundeanfänger wirds erst recht nicht können. Ganz ehrlich, wer "nur" Agility oder Trickdogging machen will, der kann das mit so viel anderen Rassen auch machen. Wer eine Arbeitsrasse will, der soll gefälligst auch mit ihr arbeiten und keine Sperenzchen machen.

Zum Thema Jagdhunde sind nicht so beliebt wie Aussies/Arbeitsrasse X, weil nicht so plüschig: Im Prinzip glaube ich, dass die meisten Jäger (vor allem Terrier) einfach nur eine ganz andere Zielgruppe haben. Persönlich sehe ich relativ selten die Argumentation, man wolle einen Aussie, damit man einen Familienhund hat (auch wenn es die sicher auch gibt). Bei den JRTs ist das absolut anders. Hier im Forum mögen nicht viele einen JRT oder Terrier überhaupt haben, aber in meinem Umfeld sehe ich immer wieder Leute, die den süßen JRT als Familienhund haben wollen, weil a) er süß und putzig guckt b) vermeintlich immer gut drauf ist und absolut herzig c) er in gewisser Weise auch diese "Clownfärbung" hat, nämlich bunt, wie der Aussie nur andere "Farbeinschläge" d) und damit der wichtigste Grund: Er klein ist und man keine Angst haben muss, dass er Kinder umrennt. Der JRT ist zumindest hier mitunter einer der beliebsten "Familienhunde". Wie oft das in die Hose geht, muss ich hoffentlich nicht sagen. Bereits zwei Terriern (JRT und Parson) musste ich bei der Weitervermittlung helfen, weil sie keinerlei Grenzen kannten und die Kinder zwackten. JRTs sind m.E. Arbeitsrassen - die brauchen ihre Arbeit. Sie brauchen vor allem stetige und konsequente Erziehung - mit Sicherheit mehr als so manch andere Rasse, weil ihre Toleranzgrenze im Prinzip nicht besonders hoch ist. In den besagten Familien gabs die nie. Hier ist nicht einfach die eigene Überschätzung, man könne den Hund mit bissi Agility auslasten, das Problem. Hier lag das Problem vielmehr daran, dass der JRT aufgrund seines Aussehens und seiner Größe als reiner Kuschelhund aufgefasst wurde. Und das ist auch der Grund, wieso ich NIEMALS einen Terrier in Familien mit kleinen Kindern sehen will, wenn die Halter nicht genau wissen, was sie da mit einem Terrier auf sich genommen haben. Natürlich kann ich User wie DD und Stoffel verstehen, die nicht abraten würden, denn wenn mans richtig macht, sind sie herzengute und unglaublich treue, anhängliche Hunde. Meine Hanna (wenn auch kein JRT) ist so gut geworden, wie es mir nie hätte träumen lassen können. Sie hat natürlich immer noch genug Macken. Die darf jeder Hund haben. Aber über ihren perfekten Ruckruf bin ich absolut stolz. Das war verdammt harte und konsequente Arbeit. Etwas, was ich durch Jerry nie kennenlernen musste/kennengelernt habe. Wenn ich den Leuten aber erzähle, dass das Arbeit macht, werde ich schon schief angeguckt und dann wollen sie einen JRT oder vergleichbaren Terrier? Wie soll das gehen? Die meisten nehmen einfach an, der Ruckruf wäre schon angeboren oder Hanna wäre bestimmt nicht anstrengend, weil die ja viel zu gut hört. Schön wärs, die ganze investierte Zeit hätte ich mit Ausspannen verbringen können :mrgreen: Ich habe zu oft gesehen, wie es schief ging und wenn Kinder oder Hilfebedürftige gebissen werden, ist der Spaß vorbei. Deswegen schreib ich das hier auch so oft, denn wenn ich so manchen Thread lese, man wolle Terrier X als Familienhund haben, ich höre aber keinerlei Erfahrung raus (man beachte nochmal meinen Post bzgl. der Fragen nach Stubenreinheit oder man wolle den kinderlieben Hund/Arbeitsrasse/Terrier/Aussie haben), sry, dann werde ich den Teufel tun und denen noch Terrierrassen empfehlen. Auch wenn man NATÜRLICH zwischen den Terrierrassen auch nochmal unterscheiden muss. Nicht alle würde ich als Arbeitstier bezeichnen, während ich vor manchen - wie dem Foxterrier - unfassbar viel Respekt hab.

Im Prinzip will ich sagen: Auch Jagdhunde sind phasenweise sehr beliebt. Vor einigen Jahrzehnten war beispielsweise der Setter äußerst beliebt. Zu genau dieser Zeit gab es unglaublich viele Bücher, die jetzt leider veraltet sind und es kommen kaum neue auf den Markt. Ein Nachteil der "unbeliebten" Hunderassen, aber etwas, was man verschmerzen kann. Ich meine, dem Dobi und dem Dalmi gehts da nicht anders. Naja, wie gesagt, Setter waren auch beliebt - daher gibt es heute immer noch unfassbar viele "kaputte" Hunde, weil sie natürlich auch mal der Vermehrerei unterlagen. Deren Modewelle ging aber vergleichbar schnell rum und trotzdem haben sie immer noch jede Menge Probleme... ich will nicht wissen, wie krass es heutigen Modehunden in einigen Jahrzehnten gehen wird und wie kaputt die sein werden. Der "Geschmack" bzgl. des Äußeren eines Hundes wechselt genauso schnell, wie der Geschmack unserer Kleidung...
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #185
Off-Topic
viele Jagdhunderassen sind für mich die schönsten hunde die es überhaupt gibt. Besonders Bracken, Pointer und co! Aussie und border collie finde ich dagegen optisch so überhaupt nicht ansprechend:mrgreen:
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #186
Off-Topic
Off-Topic
Außerdem sind die Sätze nicht alle nacheinander dahin geknallt ohne Punkt und Komma.

Habe ich auch nie gesagt...

Dennoch ist ein Text ohne Absätze immer etwas schwerer zu lesen. Meine Meinung. T. weiß es und ich weiß sie hat mich verstanden ;)
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #187
Off-Topic
Nudl, ich bin auch auf den ersten eigenen gespannt :D
Vorallem bin ich gespannt, wie es laufen wird, wenn einer hier Zuhause ist. Aber das dauert erstmal noch ein bisschen, Klecksie soll komplett "fertig" sein bzw. ich möchte mich auf ihn verlassen können, bevor ein Hund dazu kommt und das ist momentan definitiv nicht der Fall :)
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #188
Huhu,
Eine interessante Diskussion. Verfolge sie nun als stiller Mitleseser von Anfang an. Das der Aussie so zum Modehund geworden ist,ist Mist. Das hat noch keiner Rasse gut getan und es wird sich noch rächen.
Ach man, wenn ich das so lese bekomme ich das Gefühl eine richtige Schnarchnase zu Hause zu haben. Malou ist zwar aktiv, aber in meinen Augen nicht sonderlich Anspruchsvoll. Ich würde sehr gerne mehr mit ihr machen, aber sie streikt dann wohl. Ich liebe den Herder, eine absoluter Traum. Doch bevor hier Panik ausbricht, der wird es für mich wohl nicht werden. Ich bin aktiv und arbeite sehr gerne mit meinem Hund, doch das traue ich mir nicht zu. Sollte jedoch irgendwann mal ein zweiter Hund einziehen, dann mit ordentlich Peffer im Po :) Das fehlt mir so ein wenig bei Malou. Es gibt also auch umgekehrte Situationen. Trotzdem lieb ich meine sture Prinzessin Ilse. Sie ist wie sie ist.
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #189
Arolec: Ich finde Houlas total klasse. Da freu mich ja das du dir einen holen möchtest, dann liest mal hier öfter von der tollen Rasse :clap:. Bin schon gespannt wann es soweit ist bei dir :).

Ich habe leider noch nie einen Live gesehen. Einmal bin ich aber einer Frau begegnet mit einem Husky, die mir erzählt hatte das sie vor dem Husky einen Houla hatte und den nach nur 6 Monaten! wieder abgegeben hat.
Sie hatte einen in Merle mit blauen Augen und der sah jaa sooo Traumhaft aus, war aber nicht zu Bendigen :silence: (so hat sie mir es erzählt). Jetzt hat sie einen Husky, welch wunder auch mit wunderschönen blauen Augen:silence:, der Hund ist 0 Ausgelastet. Sie kann ihn nicht ableinen, der rennt hinter allem her sogar hinter Autos. Wenn man an ihr vorbei läuft steht der Hund auf den hinter Pfoten und will einen anspringen. Ich bin schon gespannt wann der Hund abgegeben wird und danach wird bestimmt wieder eine anspruchsvolle Rasse ins Haus geholt.

Ich finde sowas einfach nur Traurig das soviele Rassen so unterschätzt werden. Nicht nur Arbeitshunde sondern auch kleinere Rassen. Ich werde so oft angesprochen wegen Buddy, und jedes mal heißt es "Ach der kleine braucht bestimmt nicht so viel Auslauf und ist bestimmt total Pflegeleicht". Und wenn ich dann sage das es genau das Gegenteil ist und er jeden Tag auf seine (mindestens) 2 Stunden Auslauf mit Körperlicher und Geistiger Beschäftigung besteht, glauben sie mir nicht.
Und das höre ich überwiegend von welchen die große Hunde haben.
Ich werde auch sehr oft blöd angeglotzt wenn ich mit Buddy z.B. Dummytraining machen. Wenn Buddy abliegen und warten muss, damit ich seinen Dummy verstecken kann. Die Leute bleiben dann immer stehen und gucken mir ganz verwundert zu.
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #190
Off-Topic
Arolec, ich bin auch total gespannt, wenn du hier mit einem Houla auftauchst. :D ich freue mich und bin auch froh, Pelle von Steffi schon mal kennengelernt zu haben. Vom Aussehen finde ich sie auch traumhaft, aber ich würde sie mir wahrscheinlich auch nicht zutrauen.


Off-Topic

viele Jagdhunderassen sind für mich die schönsten hunde die es überhaupt gibt. Besonders Bracken, Pointer und co!
Jap, geht mir auch so.
Obwohl ich ja auch die großen Herdenschutzhunde sehr toll finde.



Aber über ihren perfekten Ruckruf bin ich absolut stolz. Das war verdammt harte und konsequente Arbeit. Etwas, was ich durch Jerry nie kennenlernen musste/kennengelernt habe.
Das kann ich 100%ig nachvollziehen. Durch unsere 2 Pflegehunde habe ich gemerkt, wie einfach der Rückruf klappen kann und wie einfach es ist, generell Hunde zu motivieren.:mrgreen:
Jedoch würde ich mich imer wieder für Alfi entscheiden, auch wenn ich die Wahl hätte, einen leichter erziehbaren Hund zu bekommen.:D
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #191
Off-Topic
Ich werde auch sehr oft blöd angeglotzt wenn ich mit Buddy z.B. Dummytraining machen. Wenn Buddy abliegen und warten muss, damit ich seinen Dummy verstecken kann. Die Leute bleiben dann immer stehen und gucken mir ganz verwundert zu.
das geht mir auch so, oder beim Reizangeln muss Boomer ja auch auf mein Komando warten, auch wenn der Dummy sich schon bewegt
das ist in den Augen mancher Hundebesitzer Tierquälerei


Ansonsten kann ich zum Thema wohl nicht viel beitragen, ausser dass ich es auch nicht verstehen kann, sich Hunde anzuschaffen um sie später wieder abzugeben.
Wir hatten hier in der NB auch mal so einen Fall.
Eine süße kleine Husky-Dame 12wochen. Ich glaub mit 7 Monaten wurde sie ein Trennungsopfer.
Und sie trennten sich wegen Streitigkeiten der Hundeerziehung.
Ich war dabei als sie von einem "Trainer" ( der hier bekannt ist und selbst ein Husky-rudel hat) abgeholt wurde. Ich war den Tränen nah, weil sie mir so leid tat, die arme Maus. Der Mann war auch "total begeistert" dass er wieder einmal ein völlig unerzogenes unausgelastetes Husky zu vermittlung abholen durfte.

Ich weiß nur dass ich mir ständig Gedanken mache ob und wie ich Boomer richtig auslaste,grade weil ich nicht 100pro weiß was in ihm steckt.
Das beschäftigt mich immer wieder.
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #192
Wer von Anfang an aber nur bestimmte Dinge tun will und nicht bereit ist, mehr zu leisten, damit der Hund ausgelastet ist, der möge sich dann bitte eine andere Rasse holen und nicht darauf hoffen, dass Arbeitsrasse X damit zufrieden ist, was man sich vorgestellt hat.
Genau das ist der Punkt. Der Australian Shepherd hält in diesem Thread nur als Beispiel her, insgesamt geht es um die Einstellung, die bei der Anschaffung aktiver Rassen teilweise an den Tag gelegt wird.

Ich persönlich, auch wenn ich nur Mitleser bin, habe mit der Thematik ein echtes Problem, weil ich die Denkweise, die hier angeprangert wird, gar nicht nachvollziehen kann. :eusa_think:
Meiner Meinung nach tut man sich keinen Gefallen, dem Hund schon gar nicht, wenn die Optik einer Rasse die Hauptrolle spielt und der Rest quasi nebenbei "mitgenommen", d.h. akzeptiert und schlimmstenfalls schöngeredet wird. Das heißt nicht, dass das Aussehen keine Bedeutung haben sollte oder darf. Natürlich muss der Hund einem gefallen. Da aber praktisch jede Rasse einst eine Aufgabe hatte oder noch hat und die dafür notwendigen Züge bis heute im Wesen zu finden sind und weiterhin durch Zucht gestützt werden, halte ich es für unabdingbar, sich mit dem Hintergrund seines zukünftigen Hundes auseinanderzusetzen. Ich kann mir keinen Hund anschaffen, weil er toll aussieht und darauf bauen, das der Rest schon irgendwie klappen wird. An dieser Stelle wird gerne mal "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!" propagiert, was ich allerdings spätestens dann für bedenklich halte, wenn sich andeutet, dass der Halter diesen Willen nicht zu haben scheint bzw. sich abzeichnet, dass das Durchhaltevermögen fehlen wird. Wie bereits gesagt wurde, ist ein Hund eine Anschaffung für mindestens ein Jahrzehnt, +/-x. Wer sich eine Arbeitsrasse holt und sich nicht sicher ist, das notwendige Programm für den Hund dauerhaft aufrecht halten zu können, der sollte einfach in sich gehen und sich Gedanken über die Alternativen machen. Die Hundewelt ist so bunt und vielfältig, es ist für jeden etwas dabei. Ich sehe keinen Grund, warum es sich immer nur auf dieselben drei oder vier Rassen beschränken sollte. :001:
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #193
Ich werde auch sehr oft blöd angeglotzt wenn ich mit Buddy z.B. Dummytraining machen. Wenn Buddy abliegen und warten muss, damit ich seinen Dummy verstecken kann. Die Leute bleiben dann immer stehen und gucken mir ganz verwundert zu.

Geht uns hier auch so. Wenn ich mit Anuk auf der Wiese hinterm Haus UO mache, Tricks uebe oder sie ablege, weil sie dem Ball nicht sofort hinterher flitzen darf, werde ich auch angeglotzt. Die Leute bleiben stehen, sehen uns vom Balkon aus und gucken uns zu...Wir haben schon richtige Stamm-Zuschauer! Wir werden von Leuten angesprochen, die ich noch nie gesehen habe, die mir dann ne Kante ans Bein labern udn fragen warum ich dieses oder jenes mit Anuk mache :eusa_think:
Hier bei mir scheinen alle Hundebesitzer der Meinung zu sein, dass so ein Hund a) Futter braucht b) ab und an zum TA muss und c) 3 Mal taeglich um den Block gefuehrt werden muss.

Ich mache mit Anuk sicher noch nicht sonderlich viel aber ich merke auch, dass es ihr reicht. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt und was uns so gefaellt, wenn wir erstmal eine Hundesportart (oder zwei?) ausueben duerfen. Aber jetzt ist sie noch zu jung (am 16.7 8Monate). Bevor ich iwas anfange, was die Gelenke zu sehr belastet soll sie geroengt werden.
Wir machen UO, Tricksen, neuerdings Fahrrad fahren (nur kurze Strecken und immer wieder Pausen, wir fahren sehr langsam) und 2 x die Woche gehen wir in dei Hundeschule.
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #194
Geht uns hier auch so. Wenn ich mit Anuk auf der Wiese hinterm Haus UO mache, Tricks uebe oder sie ablege, weil sie dem Ball nicht sofort hinterher flitzen darf, werde ich auch angeglotzt. Die Leute bleiben stehen, sehen uns vom Balkon aus und gucken uns zu...Wir haben schon richtige Stamm-Zuschauer! Wir werden von Leuten angesprochen, die ich noch nie gesehen habe, die mir dann ne Kante ans Bein labern udn fragen warum ich dieses oder jenes mit Anuk mache :eusa_think:
Hier bei mir scheinen alle Hundebesitzer der Meinung zu sein, dass so ein Hund a) Futter braucht b) ab und an zum TA muss und c) 3 Mal taeglich um den Block gefuehrt werden muss.

Hu, da bin ich hier bei uns in der Gegend zum Glück recht gut aufgehoben. Jeder findet es toll, was ich mit Alfi mache und bleibt staunend stehen. Vor allem, weil sie sonst nur die Negativbeispiele von Shibas sehen, die hier rumlaufen.


Ich persönlich, auch wenn ich nur Mitleser bin, habe mit der Thematik ein echtes Problem, weil ich die Denkweise, die hier angeprangert wird, gar nicht nachvollziehen kann. :eusa_think:
Mobi: wie genau meinst du das?
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #195
Mobi: wie genau meinst du das?
Für mich ist absolut unverständlich, wie ein Look und ein eventuell damit verbundenes "Traumbild" so dominant sein kann, dass ich auf Biegen und Brechen versuche, die Haltung von Rasse xy für mich zu ermöglichen und zu rechtfertigen, obwohl sie mit mir und meiner Lebensweise womöglich nicht harmoniert. Um beim Beispiel des AS zu bleiben: Jeder sieht erst die Optik (die mich persönlich nicht einmal sonderlich anspricht, ich finde sie nicht "hübscher oder hässlicher" als andere Rassen) und irgendwie kommt man (ohne sich jemals oder zumindest rudimentär mit der Rasse beschäftigt zu haben) zu dem Schluss, dass das 'ne tolle Sache für die Familie wäre, obwohl das mit dem ursprünglichen Verwendungszweck des Hundes und seinen Anlagen völlig konträr geht. Wie erst kürzlich im Forum gelesen, findet man dann so schöne Aussagen zur geplanten Haltung wie: Wir haben einen Wald und Wiese vor der Tür, da kann der schön herumlaufen und wenn ich aus der Schule komme, kann ich mich mit ihm beschäftigen und ein paar Tricks üben! Und dafür muss es dann ein AS sein...
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #196
Unsere Zuschauer finden das auch ganz toll was ich mit Anuk mache. Ich werde gelobt und halt gefragt warum ich dieses und jenes mache.
Aber zu aller erst wird IMMER erstmal gesagt "Oh, so ein schoener Hund!" oder "Awwww die bunte wieder!" , dann wird nach der Rasse gefragt und sich gewundert, weil man noch nie vom "Australian Shepherd" gehoert hat.
Glauben dass diese Hunde geistige Auslastung brauchen und man nicht einfach nur um den Block laufen kann versteht hier keiner.

Negativ Beispiele fuer Hundehalter laufen hier zu Genuege rum.
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #197
Für mich ist absolut unverständlich, wie ein Look und ein eventuell damit verbundenes "Traumbild" so dominant sein kann, dass ich auf Biegen und Brechen versuche, die Haltung von Rasse xy für mich zu ermöglichen und zu rechtfertigen, obwohl sie mit mir und meiner Lebensweise womöglich nicht harmoniert. Um beim Beispiel des AS zu bleiben: Jeder sieht erst die Optik (die mich persönlich nicht einmal sonderlich anspricht, ich finde sie nicht "hübscher oder hässlicher" als andere Rassen) und irgendwie kommt man (ohne sich je überhaupt oder zumindest rudimentär mit der Rasse beschäftigt zu haben) zu dem Schluss, dass das 'ne tolle Sache für die Familie wäre, obwohl das mit dem ursprünglichen Verwendungszweck des Hundes und seinen Anlagen völlig konträr geht. Wie erst kürzlich im Forum gelesen, findet man dann so schöne Aussagen zur geplanten Haltung wie: Wir haben einen Wald und Wiese vor der Tür, da kann der schön herumlaufen und wenn ich aus der Schule komme, kann ich mich mit ihm beschäftigen und ein paar Tricks üben! Und dafür muss es dann ein AS sein...

Achso. Ok.

Das denke ich auch immer. Wie kann es sein, dass JEDER der hier her kommt und nach einer Hunderasse fragt, einen Wald oder ein Feld hinterm Haus hat? Ich meine, viele hier im Forum wohnen ja schon super schön grün. Aber doch nicht alle Neuuser?! Und genau das gleiche geht mir dann auch immer durch den Kopf: Warum muss es dann ein Aussie sein? Es gibt echt so schöne viele Hunderassen, denen es wirklich reicht, im Wald toben zu können und zwischendurch Tricks zu machen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Aber zu aller erst wird IMMER erstmal gesagt "Oh, so ein schoener Hund!"

Das ist bei uns auch der Fall. Oder dann eben: "Oh, der Fuchs wieder." Ja ja...
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #198
Hach, jeder hat Wasser, Wald und Wiese in der Nähe. Je mehr man den Hund will, desto näher rücken diese Sachen ans Haus ;).
Dass man nachher nicht jeden Tag eine halbe Stunde mit dem Auto an den Fluss fährt überlegt sich keiner - der Fluss ist ja "in der Nähe", zumindest im weiteren Sinne von "er existiert".
Ich denke, dass das eher so zu verstehen ist. Andernfalls müsste ja jeder mitten auf dem Feld wohnen.
Ich fahre auch zehn Minuten mit dem Auto, bis ich an den Feldern bin, das wusste ich vorher. Der "Wald" hinter dem Haus ist nur für den Notfall, da gibt's nämlich Zecken ohne Ende.
Aber das oder etwas in der Art ist wohl mit "hinter dem Haus" gemeint.
Es gibt auch viele, für die eine kleine städtische Grünfläche, ein Park oder ein Wald ohne Wege als "Gassigehen direkt am Haus" zählt.
Das ist wie mit der Auslastung allgemein: Wenn man den Hund unbedingt will biegt man es sich so hin wie man es gerne hätte. Und genau dann fällt einem nach ein paar Wochen Praxis auf, dass es nicht klappt und man sich da was schön geredet hat.

Liebe Grüße
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #199
oh ja, das glaub ich auch!
ich hab auch ne bekannte, die hat nen magyar viszla weil sie nen garten hat und die felder vor der tür. nur war das leider zu wenig und sie hat schnell gemerkt dass da mehr mit dem hund gemacht werden muss damit er nicht im alleingang aus dem garten ausbüchst und das feld inkl. der dort herumlaufenden hasen selbst erkundet.
 
  • Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #200
Das unterschreibe ich, Mischling.
Je mehr man den Hund will, desto naeher scheint das Feld etc pp zu ruecken. Man faengt an sich selbst einzureden, dass es funktionieren wird obwohl man genau weiß, dass einen der Hund ueberfordern wird! Aber man will es doch so sehr...(blabla). Ich denke, dass viele Leute anfangen sich selbst zu beluegen nur um ihren WILLEN durchzusetzen.

Off-Topic
Aber hej, ICH habe wirklich Wald und Feld direkt hinterm Haus :mrgreen:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Diskussion zu Arbeitshunden

Oben