Jessica, danke, ich hatte ihn auch gerade gefunden

Und ich sehe es auch so wie Du - das hatten wir ja im anderen Thread auch schon

Wer Tiere hat und in Hartz4 rutscht, der versucht natürlich alles, um seine Tiere zu behalten und sie adäquat zu versorgen... Und ich fände es auch toll, wenn es da TÄ und sonstige Einrichtungen gäbe, die das unterstützen, denn ein geliebtes Tier aus plötzlichem Geldmangel weggeben zu müssen, zerreißt diesen Menschen sicher zusätzlich noch das Herz, neben all den anderen Sorgen.... da ist das Tier vielleicht noch der letzte Halt, der einem Hoffnung gibt - und wenn man selbst das nicht mehr halten kann, ist das sicher absolut übel und sicher keineswegs konstruktiv in Sachen Hoffnung...
Umgekehrt (aber das steht ja alles im anderen Thread) - wenn ich bereits Hartz4-Empfänger bin, muss ich mir wohl wirklich doppelt und dreifach überlegen, ob und wie ein Tier noch in die ohnehin knappe Finanzplanung passt.... und wenn es nicht passt, dann muss ich eben schweren Herzens drauf verzichten und kann mich nicht darauf verlassen, dass mich da wer noch zusätzlich finanziert. Das hört sich jetzt böse an, ist aber gar nicht so gemeint... Ich kann da immer nur wieder meine gute Freundin anführen... wie gern hätte sie einen Hund oder zwei Katzen... aber mit 370 Euro? Sie weiß sehr genau, dass sie das nie schaffen würde, also hat sie keine Tiere, freut sich aber immer, wenn sie mal zur Urlaubspflege (gegen ein bisschen Kleingeld) einen Hund für ein paar Tage hüten darf....
LG, seven